Die Schüler/innen des DS-Kurses Klasse 12 des Louise-Henriette-Gymnasiums zeigen ihre Interpretation der Urkomödie
„Die Vögel“
von Aristophanes (uraufgeführt 414 v.Ch.).
Der Dichter beschreibt die Machtergreifung der Vögel mit Hilfe zweier Athener Exilanten, Peiseteiros und Euelpides, und die Errichtung einer neuen Stadt: Wolkenkuckucksheim I.
Eine schräge Story mit ziemlich schrägen Vögeln.
Donnerstag, 19.03./Freitag, 20.03., jeweils 19.00 Uhr, in der Aula des LHG, Karten sind an der Abendkasse erhältlich.
Und einen Ausblick noch: Der andere Kurs zeigt am 17./18.04. Molières Komödie „Der Geizige“.
Was ist los im Haus, wenn an einem Freitag am Winterende/ Frühlingsanfang im Anbau aufgeregtes Gewusel herrscht und im Kontrast dazu für exakt 24 Minuten konzentrierte Stille, die nur ein einzelner Redner brechen darf ; wenn dienstags zwei Handvoll Leute bis 16.00 Uhr im Haus bleiben, um bei Keksen und meistens Gummibärchen miteinander zu recherchieren, sich auszutauschen und offensichtlich über Themen diskutieren, die irgendetwas mit Politik zu tun haben und wenn schließlich etwa zwei Wochen später eine Gruppe Schüler/innen verschiedener Klassen dem Unterricht fernbleiben, um dafür viel länger in einer anderen Schule auszuharren?
„Jugend debattiert“ läuft. Und letzten Freitag ging es für einige LHG-Schüler/innen wieder zum Regionalfinale – diesmal ins Runge. Mit dabei die im Januar im Schulwettbewerb ermittelten Sieger beziehungsweise Zweitplatzierten: Debattantinnen für die Altersstufe I Ina Mitternacht (9/1) und Neeltje Schilling (9/2) und für die Altersstufe II Seán Kenny (10/3) und „unser alter Hase“ Philipp Zitzelsberger (11). Jurek Wille, der eigentlich Erstplatzierte im Schulwettbewerb und letztjähriger Landessieger, musste leider aus gesundheitlichen Gründen von seiner Delegierung fürs Regionalfinale zurück treten. Ebenfalls vertreten waren eine Menge Unterstützer/innen – Schülerinnen und Schüler, die selbst beim Schulwettbewerb um die Startberechtigung wetteiferten, und eingeteilte Juror/innen, ohne die so ein Wettbewerb unmöglich wäre und natürlich Frau Sander und Frau Möhring-Volmer…
Und ja, wir haben es wieder geschafft: Das bedeutet für unsere Schule Teilnahme am Landeswettbewerb. Und diesmal darf Seán Kenny als Erstplatzierter im Regionalfinale unsere Schule im Potsdamer Landtag vertreten. Neeltje hat mit dem hervorragenden dritten Platz nur haarscharf die Qualifikation für den Landeswettbewerb verfehlt, darf aber am Siegerseminar teilnehmen, so dass sie dort ihre bereits jetzt guten Fähigkeiten weiter ausbauen bzw. schulen kann und im nächsten Jahr hoffentlich wieder kräftig mitmischen wird.
Herzlichen Glückwunsch allen Teilnehmer/innen und ganz besonders viele guten Wünsche für Seán, der sich nun erneut in drei Themen einarbeiten muss, wobei ihn sicher alle in der AG „Jugend debattiert“ von Frau Sander kräftig unterstützen werden!
Das ist ganz sicher ungerecht bei all den Erfolgen, die Alexander Rotsch bisher für unser LHG in Biologie, Physik und Chemie „eingefahren“ hat. Sicher – es gab auch vorher schon tolle Ergebnisse – gerade von ihm – bei Mathematik-Olympiaden – aber der Reihe nach:
Blossin, Februar 2015. Die besten MathematikschülerInnen Brandenburgs treffen sich zur Klausur, um die Mitglieder der Auswahlmannschaft für die Deutschland-Olympiade zu ermitteln. Unter ihnen aus unserem Gymnasium Celine Reddig(Klasse 10) und Alexander Rotsch (Tutorium 12). Celine erzielte sehr gute 24 Punkte in ihrer Altersklasse. Auch wenn es nicht für mehr reichte:
Glückwunsch an Celine für diese tolle Leistung!
Alexander allerdings deklassierte seine Mitbewerber mit 35 Punkten und 8 Punkten Vorsprung! Das Ticket für die Deutschland-Olympiade hat er sich damit natürlich auch gesichert. Die Mathematik-Fachkonferenz freut sich riesig über diesen Erfolg! Und da wären wir wieder am Anfang dieses Artikels: Endlich auch in Mathe!
Freitag, der 13. – ein Datum, das nicht willkürlich für das 12er Konzert „Tabubruch“ gewählt wurde. In der Vorbereitung wurde schnell erkannt, dass Tabus zu brechen eng in Verbindung mit Niveaulosigkeit und Pietätlosigkeit steht und es gar nicht so einfach ist, da ein ansprechendes Programm auf die Beine zu stellen. Wird schon irgendwie schief gehen…?
Schief ging eine Menge in der Vorbereitungszeit, doch schließlich stand das Programm, hingen Plakate, wurde die Aula eingerichtet und festlich geschmückt – Wäscheleine, Rotlicht, Verbotsschilder, bisschen Grünzeug unordentlich in Bierflaschen gestellt – und dem Konzert stand eigentlich nichts mehr im Weg.
Mit dem Ende der Durchlaufprobe waren wir aber auch am Ende unserer Kräfte, unserer Kritikfähigkeit und unseres Optimismus angekommen. „Das Konzert wird ein Reinfall“ schwebte sehr laut und verzweifelt ausgesprochen im Raum. Einfach absagen? – Kam für uns nicht in Frage! Dafür steckt viel zu viel Herzblut in der Sache.
Am Abend bewahrheitete sich dann die alte Theaterweisheit, dass auf eine grausige Generalprobe eine umso bessere Aufführung folgt. Es war ein buntes Programm und für jeden etwas dabei. Extra für die Eltern englische Popmusik mit tollen Texten, Moderation mit albernen Aliterationen, etwas zum Nachdenken, aber auch zum Lachen, ein bisschen Kritik, auch an uns selber (natürlich hinter Ironie versteckt). Es wurde abgekotzt und abgerockt, das Schubladendenken in Frage gestellt und elementare Fragen gestellt, die man sonst nicht fragt (Wo war ich in der Nacht von Freitag auf Montag?).
Die Abläufe klappten reibungslos, es war nicht perfekt – aber das war auch nicht der Anspruch an das Konzert. Die Idee dahinter, möglichst viel Geld für den Abiball zu verdienen, war in den Hintergrund gerückt. Es ging uns darum, als Jahrgang gemeinsam etwas Repräsentatives auf die Beine zu stellen und eine bleibende Erinnerung zu schaffen – für uns an die Schule und umgekehrt.
Und das ist uns ziemlich gut gelungen.
Vielen Dank an alle, die sich engagiert haben und zu einem guten Gelingen beigetragen haben. Ohne uns alle wäre das Konzert nicht so gut geworden. :)
Wie oft war er nicht schon auf diesen Seiten präsent. Brandenburger Landesmeister in Biologie, Chemie, Physik und Mathematik. In manchen Jahren konnte er seine Titel nicht verteidigen, da sich Termine überschnitten. Neben den allen bekannten Olympiaden gibt es noch die Internationalen Olympiaden (IBO, IPho, IChO), für die sich Alexander ebenfalls vorbereitete. Länderkämpfe in Biologie, Chemie und Physik, bei denen er (erfolgreich) Brandenburg vetrat. Europameister für Naturwissenschaften und die Bronzemedaille bei den Biologie-Weltmeisterschaften auf Bali waren die größten Erfolge. Während Alexander für die Europameistrschaften zu alt ist, gilt sein Augenmerk in seinem letzten Jahr als Schüler diesmal den Weltmeisterschaften für Biologie (Aarhus/Dänemark) und Physik (Mumbai/Indien).
Doch die Hürden sind hoch: Über jeweils 4 Runden muss man mehrere mehrstündige Klausuren, Labortests und mehrtägige Landesseminare bestehen. In Kiel (Biologie) und Hamburg (Physik) standen nun die dritten Runden an. Mit sensationellen Ergbnissen für Alexander:
Im vorigen Jahr noch drittbester Deutscher bei den Biologie-Welmesiterschaften liess er diesmal alle hinter sich. Sieg in Kiel und beste Aussichten, sich für die vierköpfige deutsche Mnnschaft für Aarhus zu qualifizieren!
Und in Physik? Im vorigen überschnitten sich die Bio- und Physik-Termine. Nun wurde Alexander in Hamburg sechstbester Deutscher Physikschüler. Ein Platz weiter nach vorn und Mumbai lässt grüssen!
Wir gratulieren und berichten weiter!
Eure Lehrer in den Naturwissenschaften und Mathematik
Diese Frage hörten die Mitglieder der Toleranz-AG gerne, als sie am 20.Januar zu Besuch in der Waldgrundschule waren, um Unterricht einer etwas anderen Art zu geben. Anlass für dieses Projekt war die Ankündigung, dass die Waldgrundschule demnächst Flüchtlingskinder in ihre Klassen aufnehmen wird. So entstand die Idee, zwei Unterrichtsstunden zu gestalten, damit die Schüler Verständnis für die Lage ihrer neuen Mitschüler entwickeln können.
Erzählt wurde die Geschichte von Karlinchen, einem Mädchen, das gezwungen war, aus ihrer Heimat zu fliehen und sich daraufhin auf die Suche nach Hilfe begab. Während ihrer Reise trifft sie auf die verschiedensten Wesen, die ihr jedoch häufig mit Zurückweisung und Ausgrenzung begegnen.
Durch das Zeichnen und Nachspielen einzelner Szenen wurde nicht nur für Spaß gesorgt. Die Schüler konnten auch die Situation und die Gefühle von Karlinchen besser nachvollziehen.
Kennt ihr solche Kinder wie Karlinchen? Wie könntet ihr ihnen helfen?
Mit diesen Fragen setzten sich die Schüler am Ende der Stunde auseinander und stellten fest, dass Kinder wie Karlinchen, dieselben Dinge benötigen, um glücklich zu sein und gar nicht so viel anders sind als sie selbst.
Unsere kleinen Partnerschüler waren zwei Stunden lang mit Eifer bei der Sache, so dass wir alle am Ende eine positive Bilanz unseres Projektes ziehen konnten. Zurzeit denken wir über eine Fortsetzung der Zusammenarbeit mit der Waldgrundschule nach. Also wer weiß, vielleicht folgt ein weiterer Besuch ja schneller als gedacht?
…kamen in diesem Jahr (auch) von unserem Louise-Henriette-Gymnasium.
Wie in jedem Jahr wurden in der Aula unserer Schule die besten MathematikerInnen des Kreises ausgezeichnet. Unsere Mathe-Asse sind Wiederholungstäter, allen voran Celine Reddig (Klasse 10) und Alexander Rotsch (Klasse 12). Beide gewannen nicht nur in ihren Klassenstufen, sondern erreichten dabei so hohe Punktzahlen, dass sie dafür auch extra geehrt wurden (u.a. mit einem Büchergutschein). Zudem haben sich beide für die Landesolympiade in Blossin qualifiziert! Wir werden an dieser Stelle davon berichten.
Hervorragend abgeschnitten haben auch Jannis Seebergen (Klasse8) und Marc Cibulinski (Klasse 9), die sich ebenfalls wiederholt unter den Besten befanden und diesmal dritte Preise errangen. Anerkennungsurkunden erhielten Pascal Rulka (Klasse 7) und Ronja Kelz (Klasse 9).
Am 28.2.2015 findet am LHG unser Fremdsprachenfest statt. Schüler der Jahrgänge 7-10 beweisen ihre Fremdsprachenkenntnisse in einem Bühnenprogramm. Interessierte Eltern sind herzlich eingeladen.
13.00 Uhr – Klasse 7/8
Pause – kulinarische Köstlichkeiten aus verschiedenen Ländern
Die Handballerinnen des Louise- Henriette- Gymnasiums (Bild) gewannen vor Wochenfrist in Wittstock das Regionalfinale der WK III. Nun zogen die gleichaltrigen Jungen (Jahrgang 2000 – 2003) an gleicher Stelle nach. Am Mittwoch gewannen diese das Endspiel gegen das Schinkel- Gymnasium aus Neuruppin mit 17:3, stellten mit Lucas Gorecki zudem den besten Spieler und Torschützen (23 Treffer). Die Kreisstädter fahren nun zum Landesfinale, das am 12. März in Potsdam ausgetragen wird. Im Halbfinale von Wittstock hatte es ein Oranienburger Stadtduell gegeben. Henriette gewann mit 15:9 gegen das Runge- Gymnasium. Dieses sicherte sich dann durch ein 9:7 im „kleinen Finale“ gegen das gastgebende Gymnasium Wittstock Rang 3. Insgesamt waren sechs Mannschaften dabei.
(MAZ, 16. Januar 2015)