Eigentlich habe ich mich ja in die Koch-AG eingetragen, doch dann bin ich in die AG „Plastic Planet“ gerutscht! Am Anfang dachte ich mir: „Das kann ja öde werden!“, doch als ich erfuhr, dass jährlich eine Million Tiere an Plastik verunglücken, welche Auswirkungen Plastikflaschen auf uns Menschen haben oder dass der Plastikmüll in den Weltmeeren eine viel zu unterschätzte Gefahr darstellt, war mein Interesse geweckt. In der, wie mir dann schien, viel zu kurzen Projektwoche um dieses Thema vollständig erfassen zu können, erstellten wir Plakate zu Vor- und Nachteilen von Plastik, stolperten über die vielen Tonnen von Plastik, die jährlich ins Meerwasser gelangen und erfuhren mit Erschrecken von den großen Gefahren, die für unseren Planeten damit einhergehen.
Nun gibt es ja bereits den Weltnichtrauchertag, warum dann nicht auch den „Produzier kein Plastikmüll-Tag!“Versuche doch einmal, einen Tag lang keinen Plastikmüll zu produzieren wie Nadine Schubert. Diese Frau lebt ein nahezu plastikfreies Leben und stolpert dabei über so manche Tücken, zum Beispiel findet sie einfach keine Sonnencreme, die nicht in Plastikflaschen abgefüllt wird.
Vielleicht könnte das LHG-Gymnasium einmal solch eine Woche initiieren, in der kein Plastikmüll produziert werden darf. Ich stelle mir das folgendermaßen vor. Alle Schüler kommen mit Thermoskannen und wiederverwendbaren Glasflaschen in die Schule. Sie bringen ihre Schulbrote in Butterbrotpapier mit, welches frisch vom Bäcker in Papiertüten nach Hause getragen wurde. Frühstücksdosen aus Plastik gehen natürlich überhaupt nicht, aber es gibt ja schon welche aus Metall, wenn man bei Amazon lang genug sucht. Keine Lippenstifte in Plastikhalterung, kein Puder aus der Dose, da kämen dann alle Mädchen ungeschminkt. Die Schüler würden dann nur noch mit Naturbleistiften ohne Plastikummantelung schreiben oder mit Federn und Tinte aus dem Tintenfass.
Das, was uns hier unmöglich und unsinnig vorkommen würde, war vor 100 Jahren Standard, denn unser geliebtes Plastik wurde erst vor 147 Jahren von John Wesley Hyatt erfunden.
Wir hoffen, dass wir einen kleinen Einblick in die Welt aus Plastik ermöglichen konnten! Wir wünschen uns einen schönen Tag, wenn möglich eine plastik-freie oder wenigsten eine plastikreduzierte Zukunft. (J.A.)


Was Stars & Stripes in Oranienburg zu suchen haben? Es ist Präsidentschaftswahlkampf in Amerika. Grund genug, sich mit den Wahlen in Amerika genauer zu befassen. Drei Tage lang haben Elftklässler dies innerhalb eines Projekts getan und am Freitag (14.10.) ihre Ergebnisse präsentiert. Mit dabei waren die Kulturattachés der amerikanischen Botschaft in Berlin. Scott Robinson und Jeremy Fowler konnten sich darüber informieren, was deutsche Schüler/innen wissen, sie haben Fragen beantwortet und Projektergebnisse gesichtet. Dazu gehörten Plakate, Filme, die Speakers Corner und schließlich auch die intensive Beschäftigung mit dem Bundesstaat Missouri. Alles in allem konnten die Schüler/innen natürlich ihr Wissen über Amerika und dessen Landeskunde vertiefen, die Sprache trainieren, Präsentationsformen ausprobieren und das ist schließlich eine ganze Menge für den Englischunterricht in Deutschland. Insofern ein tolles Projekt, das die amerikanische Botschaft unterstützt. Vielen Dank an alle, die dazu beigetragen haben!



Sturmtief Xaver hat nicht nur vielen Schüler/innen einen freien Tag verschafft, sondern auch unsere alljährliche Erinnerung an Louise-Henriettes Geburtstag verzögert,


