Mein Oranienburg ist anders — Schüler zeigen ihre Stadt. Kunstausstellung von Schülerinnen und Schülern des Louise- Henriette-GGymnasiums in der Infobox am Oranienburger Schloss (Sommer 2009)

Plakat der AusstellungDie Schülerinnen und Schüler aus dem 12. Jahrgang nahmen den Titel der Ausstellungsreihe wörtlich und überraschen den Betrachter, indem sie ein neues und anderes Oranienburg in ihren Collagen präsentieren.
Unter dem Motto „Oranienburg mein Wohnzimmer“ bekamen sie den Auftrag, möglichst fantasievoll und innovativ Gebäude und Plätze in Oranienburg nach ihren Vorstellungen umzugestalten. Dabei wurden Ausschnitte aus Fotografien
der Gebäude in die Gestaltung integriert und nach neuen Gesichtspunkten weiter gemalt und gezeichnet. Es entstanden fantastisch anmutende Konstruktionen.
So wurde zum Beispiel aus einer klassizistischen Gebäudefassade gepaart mit dem Eingangstor des Schlossparks eine überdimensionale Milchtüte, die durch perspektivische Irritationen zusätzlich für Verwirrung sorgt.
Immer wieder wurden die Wahrzeichen Oranienburgs in einen völlig neuen Kontext gesetzt. Wenn gemütliche Hochbetten und Schaukelstühle in opulente Barock Gebäude integriert werden oder sogar das gesamte Schloss in eine Dolby-Surround-Home-Cinema Anlage umgestaltet wird, zeigt sich worum es den Schülerinnen und Schülern in ihren Collagen geht. So zeigen sie in dieser Ausstellung
mögliche und unmögliche Wege, anonyme öffentliche Orte zu persönlichen individuellen Lieblingsorten werden zu lassen. Auf diese Weise regen sie den Betrachter
an, die bekannte Architektur Oranienburgs aus einem neuen Blickwinkel zu betrachten und weitere Möglichkeiten der Umgestaltung zu entwickeln.

Hier eine kleine Auswahl der Arbeiten:

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Info-Biber 2009

biber1Mit ausgezeichneten Ergebnissen haben sich zahlreiche Schülerinnen und Schüler am Biber-Wettbewerb für Informatik beteiligt.
Vier Schüler unserer Schule haben sich einen 2. Preis erkämpft:

  • Paul Hell mit 208 Punkten,
  • Clara Morawski und Patricia Hirsch mit 204 Punkten
    sowie
  • Sven Ihde mit 200 Punkten

Darüber hinaus konnten 83 Schüler mit einem 3. Preis und 118 Schüler mit einem Ehrenpreis geehrt werden.
Herzlichen Glückwunsch allen Preisträgern.

LHG stark bei Matheolympiade

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Auch in diesem Jahr gelang es den Schülerinnen und Schülern unserer Schule mit guten und sehr guten Leistungen fordere Platzierungen bei der 2. Stufe der Mathematikolympiade zu belegen. Mit Ausnahme der Klassenstufe 12 stellt das LHG in allen Jahrgängen Preisträger.
Wir gartulieren folgenden Schülerinnen und Schülern:
Klasse 7

  • Alexander Rotsch (3. Preis)
  • Elias Otto (3. Preis)
  • Katja Lohaus (Anerkennung)

Klasse 8

  • Lisa Ihde (3. Preis)

Klasse 9

  • Daniel Goepel (3. Preis)
  • Erik Stolzenburg (Anerkennung)
  • Domenick Thimian (Anerkennung)

Klasse 10

  • Sebastian Ernst (3. Preis)
  • Sven Ihde (3. Preis)
  • Konstantin Focking (Anerkennung)

Klasse 11

  • Andreas Burmeister (Anerkennung)

Klasse 12

  • Marcel Klink (2. Platz)

Klasse 13

  • Thomas Mösch (3. Preis)

Weihnachtskonzert

Ein großes Dankeschön an alle Schülerinnen und Schüler, alle Lehrerinnen und Lehrer, unserem Hausmeister und Hallenwart für die Vorbereitung, Organisation und Durchführung des diesjährigen Weihnachtskonzertes.

Unser Dank geht vorallem an diejenigen, die noch nicht mit Applaus bedacht wurden:

 Die Klassen, die die  Turnhalle ein- und ausgeräumt haben, und die Ordnungsgruppe und alle  Helfer, die im Hintergrund aggierten.

Jugend trainiert für Olympia / Handball der Wettkampfklasse III

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„Ohne Vereinsspieler kannst du als Schule hier nichts gewinnen“, war sich Gerald Albrecht am Rande des Kreisfinals des Wettbewerbes Jugend trainiert für Olympia gestern sicher. Ähnlich wie der Sportlehrer des Louise-Henriette-Gymnasiums Oranienburg sieht es auch seine Kollegin vom Runge-Gymnasium Oranienburg. „Zwei Spieler, die im Verein trainieren, sind schon ein Trumpf“, stimmte ihm Ursula Kaiser zu. Sie schüttelte in der Halle am Louise-Henriette-Gymnasium mehrere solcher Trümpfe aus dem Handgelenk. Bei den Mädchen ihrer Schule waren fünf Spielerinnen dabei, die das Handballspielen von der Pike auf gelernt haben. Bei den Jungen waren es drei Vereinsspieler. „Früher hatten wir die ganzen OHC-Spieler oder die aus Eichstädt, heute gehen die alle auf das Runge-Gymnasium.“ Beinahe sehnsüchtig erinnert sich der Sportlehrer des Louise-Henriette-Gymnasiums an die Zeiten, in denen seine Schule in allen Altersklassen die Kreisfinals im Handball bestimmte. Gestern, mit der WK III in eigener Halle, konnten die Louise-Schüler das Ticket für das Regionalfinale im Januar nicht lösen. Mit Platz 3 bei den Mädchen und Platz 4 bei den Jungen reichte es nur zum jeweils vorletzten Rang.

gekürzt aus: Märkische Allgemeine vom 03.012.2009

LHG nimmt am Biber-Wettbewerb für Informatik teil

biber1Auch in diesem Jahr haben wieder viele Schülerinnen und Schüler am Biber-Wettbewerb für Informatik teilgenommen. Dazu mussten diverse Aufgaben unterschiedlichen Schwierigkeitsgrades am Computer gelöst werden. Nach 40 Minuten konzentrierter Arbeit war es geschafft. Wie erfolgreich die LHG’ler in diesem Jahr waren, wird sich demnächst zeigen. Sobald die Auswertung da ist, wird sie hier veröffentlicht.

Landespokal im Schach geht ans LHG

sieger2Am vergangenen Sonnabend starteten gleich 2 Mannschaften des Louise-Henriette-Gymnasiums Oranienburg beim Landesschulschachpokal in Elterwerder in der Altersklasse 3 (7.-10.Klassenstufe).
Während Sören Liesegang, Louis Kluska und Mandy Ziegel in der 2. Mannschaft Wettkampffluidum spüren und Erfahrungen sammeln wollten, hatten Jan Christoph Eichler, Lukas Polakowski, Konstantin Focking und Alexander Kuhn das erklärte Ziel, bei der Pokalvergabe mitreden zu wollen.
Da in der Altersklasse 4 (11.-13.Klasse) nur 3 Mannschaften an den Start gingen, wurde ein gemeinsames Turnier beider Alterklassen vereinbart und beide Klassen am Ende aber einzeln gewertet. Gespielt wurden 7 Partien nach dem Schweizer System bei jeweils 15 Minuten Bedenkzeit.
Die zweite LHG-Mannschaft kämpfte tapfer, verlor aber alle Partien und belegte am Ende den letzten Platz der AK 3.
Das erste Team wurde zuerst gegen die AK4-Mannschaft des Gymnasiums Senftenberg gelost. Gegen die zum Teil 3 Jahre älteren Schüler hatten die Louisianer einen schweren Stand und verloren etwas unglücklich 1:3. Nur Lukas konnte sein Match gewinnen. Etwas Ernüchterung machte sich breit, wurde doch deutlich, dass ein Sieg hier nicht im Vorbeigehen zu erreichen war. In den folgenden 3 Spielen gegen AK3-Mannschaften spielten Jan, Lukas, Konstantin und Alexander konzentriert und schlugen das Leibnitz-Gymnasium Potsdam, das Melanchtron-Gymnasium Herzberg und das Helmholtz-Gymnasium Potsdam jeweils mit 4:0. In der 5. Partie ging es wieder gegen eine AK4-Mannschaft: Gegen das Goethe-Gymnasium Nauen konnte ebenfalls nur Lukas sein Match gewinnen und es gab wiederum eine 1:3 Niederlage. Im anschließenden Duell gegen das Team des Runge-Gymnasiums folgte ein 4:0-Sieg, bei dem aber vor allem Jan an Brett 1 mächtig in Bedrängnis geriet.
Vor der letzten Partie lagen die Spieler des LHG in der AK3 in Führung, mussten aber das Schlussmatch gegen die AK4-Mannschaft aus Herzberg bestreiten. Es entwickelten sich 4 hart umkämpfte Partien. Mit einem gerechten 2:2, bei dem Lukas und Jan die Siegpunkte einfuhren, sicherten sich die Louisianer den Spitzenplatz in ihrer Altersklasse.
Bei der Siegerehrung konnten sie sich neben dem gewonnenen Pokal auch über eine Urkunde und 4 Medaillen freuen.

Wiedersehen macht Freude

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Am 6.Juli 2009 begegneten wir zum zweiten Mal unseren Freunden aus Russland, die mit der Bahn aus Kaliningrad zum Berliner Hauptbahnhof gefahren sind, von wo sie von unserer Lehrerin Frau Tatjana Stein abgeholt worden waren. Am Bahnhof in Oraninenburg holten wir unsere Austauschschüler ab und begleiteten sie in die Schule, die wir gemeinsam besichtigten und anschließend ein Mitagessen bekamen. Daraufhin konnten sich unsere Austauschschüler erst einmal vom der langen Fahrt erholen, indem wir sie in ihre Gastfamilien brachten, damit sie sich ein wenig einleben konnten. Doch die Freunde des Wiedersehens war zu groß als das man den ersten Tag im Haus hätte zubringen können, weswegen wir uns kurze Zeit später wieder verabredet hatten um gemeinsam Bowlen zu gehen- dies hat vor allem die Stimmung untereinander ein wenig aufgelockert, denn es waren viele neue Gesichter dabei, wenn auch einige alt bekannte.
Am Dienstag trafen wir uns an der Schule um gemeinsam mit den russischen Schülern und natürlich deren Lehrern die Landesgartenschau zu besuchen, wo wir einige Stunden zubrachten und selbstständig über den weiten Platz laufen durften. Selbst für mansche Oranienburger war dies ein besonderes Erlebnis und das erste Mal, dass sie die „LAGA“ besuchten.
Nach dem Mittagessen trafen wir uns alle in der Schule wieder, um gemeinsam an dem Projekt zu arbeiten- jeder trug seinen Teil dazu bei. Die einen stellten eine Fotoreihe her, andere machten einen Film und wieder andere Plakate über die Tagesabläufe. Zuvor hatte es ein Kennenlernenspiel gegeben, das zwei unserer Schülerinnen vorbereitet hatten. Am nächsten Tag ging es nach Berlin, wo wir die russische Botschaft besuchten und eine Führung durch sämtliche Räume erhielten. Anschließend besuchten wir den Reichstag, so waren wir dort in der großen Glaskuppel um Berlin einmal von oben betrachten zu können. Daraufhin hatten wir ein wenig Zeit um durch die Stadt zu bummeln.
Für Donnerstag war ein Besuch in Potsdam geplant, wie waren in Sanssouci und erhielten eine Führung von zwei unserer deutschen Lehrer, Herrn Lehmann für das Geschichtliche und Frau Sperling für alles, was mit Kunst und Architektur zu tun hatte. Daraufhin erhielten wir auch in Potsdam etwas Zeit zum Bummeln. Die einen schlenderten durch Läden und Straßen, die anderen suchten sich ein ruhiges Café. Doch in all der Zeit kam es nie zu kurz sich mit den russsischen Austauschschülern zu unterhalten und Spaß mit ihnen zu haben.
Der letzte Tag den wir gemeinsam verbringen konnten war Freitag, an dem der Besuch on der Gedenkstätte Sachsenhausen anstand. Dies war für alles etwas Besonderes, da die Geschichte der Gedenkstätte einen traurigen und bewegenden Hintergrund hat. Auch die Führung war besonders gut, da sie zweisprachig und somit für alle gut verständlich war. Danach ging es zurück in die Schule um weiter an den Projekten zu arbeiten sowie die Abschlussdisko vorzubereiten zu der auch interessierte Schüler des Louise-Henriette-Gymnasiums eingeladen waren.
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Auf der Disko stellten die Schüler ihre verschiedenen Projekte vor und die Initiatoren des russisch-deutschen Austausches, Familie Kenzler, hielten eine kleine Rede und schenkten allen Teilhabern eine Tasse, auf der Wehlau steht, was der frühere Name von Snamensk ist- das ist das Dorf aus dem unsere Austauschschüler stammen.
Samstag, der Tag der Abreise- den Vormittag durften die Schüler selbst gestalten, was bedeutete das die meisten mir ihren Austauschschülern nach Berlin fuhren oder andere Aktivitäten unternahmen. Am Abend begleiteten wir unsere Freunde zum Bahnhof in Oranienburg, wo es hieß Abschied zu nehmen. Natürlich fiel es uns ebenso schwer wie der Abschied aus Snamensk, da wir nicht wissen ob wir einmal mehr die Möglichkeit erhalten können unsere Freunde zu besuchen. Doch wieder einmal haben wir uns selbst bewiesen, dass es trotz veschiedener Sprache nicht unmöglich ist, selbst aus fernen Ländern Menschen kennen und verstehen zu lernen.

Elena Moor und Josephine Peters, Schülerinnen

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