Regisseur Thomas Stellmach zu Besuch im Louise-Henriette Gymnasium
Nein, den Oscar hatte er nicht mitgebracht, obwohl es sich die Schüler gewünscht hatten. „Der ist drei Kilo schwer, den schleppe ich nicht mit mir rum“, sagte Thomas Stellmach. Dafür berichtete der Trickfilmregisseur den rund 50 Neuntklässlern vom Louise-Henriette-Gymnasium in Oranienburg über die Entstehung von „Quest“ (englisch: Suche) – dem Film, der ihm 1997 den renommierten Preis eingebracht hatte.
Der Kontakt zu dem 45-jährigen Trickfilmregisseur war auf Initiative der Schüler zustandegekommen. „Wir hatten den Film im Unterricht gesehen“, erklärte Christina Gruhne, Lehrerin für Lebensgestaltung, Ethik und Religionskunde. „Dabei haben wir festgestellt, dass viele Fragen offen bleiben.“ Also schrieben sie und ihre Schüler dem Regisseur eine E-Mail – und der bot kurzerhand an, selbst zu einer Unterrichtsstunde vorbeizukommen.
Im Gepäck hatte er neben seinem Film auch dessen Hauptfigur, ein rund 23 Zentimeter großes Männchen aus Latexschaum mit einer aufgeklebten Sandhaut. Auf der Suche nach Wasser durchwandert der Sandmensch in „Quest“ Welten aus Sand, Papier, Stein und Eisen, in denen allerlei Gefahren lauern. Der Film endet damit, dass der Sandmensch zermahlen wird und auf den Meeresboden bröselt, wo er wiederum Gestalt annimmt.
Die Interpretation seines Werks überlässt Stellmach am liebsten den Zuschauern. „Da kann jeder was anderes rauslesen.“ Gerne spricht er dafür über technische Details. Dreieinhalb Jahre hätten die Arbeiten an dem elfeinhalbminütigen Film gedauert. „Pro Filmsekunde braucht man 24 Bilder“, erklärte er.
Nachdem „Quest“ dutzende Preise abgeräumt hatte, reichte ihn Stellmach auch für den Oscar in der Kategorie „Bester animierter Kurzfilm“ ein – und kam unter die vier Nominierten. „Man wusste bis zuletzt nicht, ob man gewinnt“, erzählt der 45-Jährige von der spannenden Oscarnacht. Das schwere güldene Männchen, das die Schüler so gerne sehen wollten, stehe jetzt übrigens in seinem Wohnzimmerschrank. (Von Angelika Pentsi)
Quelle: Märkische Allgemeine vom 27.05.2010
Als Sabine Richter, Lehrerin am Louise-Henriette-Gymnasium, ihre Dankesworte sprach, wusste sie nicht, wo sie anfangen sollte. Schließlich hatten mehr als 160 Menschen geholfen, auch in diesem Jahr wieder das Frühlingskonzert der Schule auszurichten.
Alle Jahre wieder wird der Frühling am LHG mit einem Konzert eingeläutet. So auch 2010.
Nach ihrem Vorjahressieg in der WK 3 klappte es für unser Team in der WK 2 nicht auf Anhieb mit einem erneuten Landesmeistertitel. Während gegen die späteren Sieger vom Lübbenauer Gymnasium 1:3 verloren wurde (nur Konstantin konnte seine Partie gewinnen, wurden alle anderen Schulen klar mit 4:0 distanziert.
Fast 5000 Schülerinnen und Schüler in weit über 900 Teams aus Deutschland, Finnland und Italien sind im November 2009 an den Start gegangen. Jetzt haben sich die 20 besten Teams mit rund 100 Jugendlichen für das Finale in Potsdam qualifiziert. Vom 25. bis 27. März 2010 werden sie dort einen spannenden Wettstreit um die ersten drei Plätze austragen. Und ein Team vom Louise-Henriette-Gymnasium Oranienburg ist dabei: Lukas Polakowski, Jan Christoph Eichler, Konstantin Focking und Nico Fuhrig aus der Klasse 10/3 haben sich im Schülerwettbewerb des Bankenverbandes ins Finale katapultiert.

Ein spannendes Handball-Regionalfinale der WK II fand gestern im Endspiel zwischen dem Wittstocker Gymnasium und dem Louise-Henriette Gymnasium Oranienburg seinen Höhepunkt. Nach einem 10:10 beim Abpfiff ging es zum Siebenmeterwerfen. Der vierte Oranienburger Schütze vergab, Wittstock hatte die Siegchance. Doch als der Wittstocker gerade werfen wollte, bekam er einen Wadenkrampf und traf den Pfosten. Der sechste Schütze aus Oranienburg verfehlte das Tor und Wittstock machte den Titelgewinn perfekt. „Wittstock hatte ja eine Zeit diese Altersklasse dominiert, dann aber doch einige Jahre nicht so erfolgreich gespielt. Nun gelang wieder einmal der Sprung ins Landesfinale“, sagte Axel Simon, Berater für Schulsport.
Mit ausgezeichneten Ergebnissen haben sich zahlreiche Schülerinnen und Schüler am Biber-Wettbewerb für Informatik beteiligt.


