Auch in diesem Jahr fand der Landeswettbewerb NATIONAL GEOGRAPHIC WISSEN mit Beteiligung des LHG statt. Norman Rossow vertrat die Farben unserer Schule. Mit einem guten 7. Platz konnte er die Heimreise antreten.
Herzlichen Glückwunsch.
AUFRUF!!! AUFRUF!!! AUFRUF!!! AUFRUF!!! AUFRUF!!!
Liebe Schüler/innen,
es ist mittlerweile ein Jahr her, dass der letzte Iwa(h)n erschien. Dies ist eine sehr traurige Feststellung. Man könnte beinahe davon ausgehen, das einige UNSERE Schülerzeitung noch nie gesehen haben, da sie zum entsprechenden Zeitpunkt noch nicht mal an dieser Schule waren.
… es ist egal, wie alt du bist; was du gerne machen würdest; alles würde uns unterstützen!
Wer Interesse hat, meldet sich ganz einfach bei mir:
Stefanie Sauerbier
Klasse 12
Tutor: Herr Schulz
eMail: runaway.steffi@gmail.com
LANDESFINALE im Handball: Nur von Sportschulen besiegt
Quelle: Märkische Allgemeine vom 14.03.2009
Die Handballer des Louise-Henriette-Gymnasiums Oranienburg reisten zum Landesfinale des Wettbewerbs Jugend trainiert für Olympia in die Cottbuser Lausitz-Arena. Dort wurde in zwei Vorrunden gespielt. Die LHG-Schüler bezwangen in ihrer Staffel Angermünde und Elsterwerda klar, steckten aber gegen die Sportschüler aus Cottbus eine Niederlage ein. Im Halbfinale ging es gegen die Sportschüler aus Potsdam. Gegen den überlegenden Gegner hieß es, sich achtbar aus der Affäre zu ziehen. Potsdam gewann erwartungsgemäß. Im kleinen Finale ging es gegen Fredersdorf knapp zur Sachen: 11:10-Sieg. Damit holten die Oranienburger die Bronzemedaille und waren die beste „normale“ Schule des Landes.
Gerald Albrecht (Fachgruppenleiter Sport)
LHG holt Titel bei Landesschulschachmeisterschaft
Quelle: Märkische Allgemeine vom 21.03.2009
Neben den Gymnasien aus Gransee und Velten vertrat auch das Louise-Henriette-Gymnasium Oranienburg den Landkreis bei der Landesschulschachmeisterschaft in Fredersdorf.
In der WK I vertraten Bastian Prüter, Dominik Werth, Alexander Kuhn und Sven Ihde ihr Gymnasium ehrenvoll. Am Ende landete die Louise-Mannschaft als bestes OHV-Team auf Platz 4.

Noch besser präsentierten sich die Neunklässler Jan Christoph Eichler, Konstantin Focking, Lukas Polakowski und Nico Fuhrig in der WK III. Das Bollhagen-Gymnasium aus Velten und das Leibnitz-Gymnasium Potsdam verloren gegen die „Louisianer“ jeweils 0:4. Als es dann in der Vorrunde gegen den selbst ernannten Favoriten, Gauß-Gymnasiums Frankfurt (O.), einen knappen 2,5:1,5-Sieg des LHG gab, flossen bei den Frankfurtern Tränen. Jetzt wollten die Oranienburger den Gesamtsieg. Und die Schachgöttin hieß an diesem Tag wohl Louise: Es folgten weitere 4:0-Siege. Im letzten Spiel ging es nochmals gegen die Frankfurter, die den LHG-Titel noch verhindern konnten. Doch hochkonzentriert fegten die Louisianer die Gegner glatt mit 4:0 hinweg. Der Landesmeistertitel war perfekt und das Ticket für die Deutsche Meisterschaft in Bad Homburg gelöst.
Herzlichen Glückwunsch an alle Akteure und Betreuer und viel Erfolg bei den Deutschen Meisterschaften.
LHG beim Brandenburger Informatikwettbewerb 2009 erfolgreich
Am Samstag, dem 20. März 2009 fand am Informatikinstitut der Universität Potsdam der Brandenburger Informatikwettbewerb 2009 statt. Oliver Kleinke konnte einen hervorragenden 2. Platz belegen.
Herzlichen Glückwunsch!
Frühlingskonzert am Louise-Henriette-Gymnasium
Auch wenn sich am Ende des Tages alle einig waren, dass es wieder ein rundum gelungenes Konzert gewesen war, entging dem aufmerksamen Zuschauer und –hörer doch nicht, dass vieles ein wenig anders war als sonst.
Melissa Peter stellte erstaunt fest: “Die Eintrittskarten waren sehr schön.“, war doch erstmalig ein Sponsor des Fördervereins mit der Erstellung beauftragt worden. Die Besucher der letzten Konzerte konnten schon immer auf den ständig anderen Bühnenaufbau gespannt sein. In diesem Jahr war die Bühne dreigeteilt , „da so der der Übergang zwischen den Titeln schnell gewährleistet wurde“(Katharina Luckow) „ Die experimentelle dreigeteilte Bühne machte es möglich, viel mehr Titel in der selben Zeit unterzubringen, was natürlich den Spaß- und Abwechslungsfaktor neu definiert“ (Bastian Prüter). Dafür garantierte auch „ein weites Spektrum an musikalischen und schauspielerischen Darbietungen, bei denen für jeden etwas dabei gewesen sein sollte“ (R.R.Stolzenburg). “Sehr mutig fand ich den Auftritt von Sophie Schilbach mit ihrer Querflöte. Sie war nämlich die Jüngste, die ganz allein auf der Bühne stand“ (Franziska Lipke). “Mit qualitativ sehr hochwertigen Titeln wie „Sunny“ von Sophie Relitz, David Eder, Lisa Wassermann und Steven Grieger und der „Romanze“ u. a. von Jana Schuster, Peter Polesky und Katharina Luckow konnte unsere Schule glänzen“, meint auch Christiane Schwedt. „Besonders die Leistung von Sandra Kramer muss unbedingt erwähnt werden, denn sie war bestimmt an der Hälfte der Beiträge beteiligt.“
Ihr und vielen anderen ist natürlich auch nicht entgangen, dass es in einem so großen Konzert – mit immerhin über fünfhundert Besuchern – einige Ecken und Kanten gab, „die auf lustige Weise überspielt wurden“(Christiane Schwedt).
„Die Atmosphäre, die die Akteure auf der Bühne ausstrahlen, übertrug sich jedoch nur schleppend auf das Publikum“, kritisiert Sandra Richter nicht zu Unrecht. Insofern kam der laute, wachrüttelnde und schrille Death Metal- Auftritt der Band B.Gumble durchaus gelegen.
Julia Thiel bringt es auf den Punkt:“ Ein gelungenes Konzert“.
R. Krauß (gekürzt)
Jugend trainiert für Olympia – LHG wieder erfolgreich
Auch in diesem Schuljahr konnten wieder viele Erfolge bei den Wettkämpfen von „Jugtend trainiert für Olympia“ errungen werden. Hier ein vorläufiger Überbilck:
Kreisfinale
| 1. | LA | WK III w. | Platz 4 |
| 2. | Handball | WK II m. | Platz 1 |
| 3. | Handball | WK III m. | Platz 2 |
| 4. | Handball | WK III w. | Platz 2 |
| 5. | Volleyball | WK I w. | Platz 4 |
Regionalfinale
| 1. | Handball | WK II m. | Platz 1 |
| 2. | Handball | WK III m. | Platz 1 |
| 3. | Handball | WK III w. | Platz 3 |
| 4. | Basketball | WK II m. | Platz 2 |
| 5. | Tischtennis | WK II m. | Platz 1 |
Landesfinale
| 1. | Handball | WK II m. | Platz 3 |
| 2. | Handball | WK III m. | auf Grund zahlreicher Verletzungen Teilnahme abgesagt |
| 3. | Tischtennis | WK II m. | Platz 4 |
An dieser Stelle noch einmal einen herzlichen Glückwunsch an alle Akteure und die betreuenden Sportlehrer.
Oranienburger Gymnasiasten besuchen regelmäßig Senioren im Heim. Sie geben ihnen Lebensmut.
Quelle: Berliner Zeitung vom 28.02.2009 von Katrin Bischoff
„Wenn es Linda nicht geben würde, wäre ich auch nicht mehr da. Ich könnte gar nicht mehr ohne sie leben.“ Es hört sich ein wenig wie eine Liebeserklärung an, was Elsa Marquardt da sagt. Und vielleicht ist es auch eine. Elsa Marquardt ist 93 Jahre alt. Sie sitzt im Rollstuhl und lacht. Elsa Marquardt lebt im Domino-Club, einem Seniorenheim in Oranienburg (Oberhavel). Als sie vor gut einem Jahr hierher kam, da, so sagt sie, sei sie in ein tiefes Loch gefallen. „So ist das, wenn man seine Wohnung plötzlich aufgeben muss, weil es nicht mehr alleine geht und du das Gefühl hast, aus der Welt in ein Heim weggeschoben zu sein.“
Doch dann kam Linda. Linda Polzin, 17 Jahre alt und Schülerin des Louise-Henriette-Gymnasiums. Sie klopfte an die Tür von Elsa Marquardts Zimmer in der dritten Etage des Seniorenhauses und war einfach da. „Ich wusste schon, dass sie kommt. Aber ich habe mir wirklich einen Kopf gemacht, wie ich dieses Verhältnis anfangen sollte“, erzählt Elsa Marquardt. Wie sollte das auch gehen: Sie, die 93-jährige Frau, und Linda, das junge Mädchen. Zwei Fremde, die sich noch nie zuvor gesehen hatten. Es ging. Toll sogar, sagt Linda. „Wir haben uns von Anfang an gut verstanden.“
Einmal in der Woche besucht die Gymnasiastin ihre Paten-Oma für ein, zwei Stunden. Selbst in den Ferien, wenn es geht. Zwischendurch telefonieren sie. „Wir reden viel, jeder berichtet von seinen Problemen, die einen gerade plagen. Frau Marquardt erzählt auch ganz viel von früher, vom Krieg und so“, sagt Linda. Eine wunderbare Sache sei dieses „Verhältnis“. „Man lernt unheimlich viel dabei“, sagt die Jugendliche. Ist das Wetter schön, dann schiebt Linda „ihre Oma“, wie sie sie nennt, nach draußen in den Park. „Dort suchen wir uns ein ruhiges Plätzchen zum Quatschen“, sagt Elsa Marquardt. Denn beim Schieben des Rollstuhls ist ein gutes Gespräch nicht so richtig möglich.
Linda Polzin ist eine von 20 Schülerinnen und Schülern der Schule aus Oranienburg, die seit gut einem Jahr regelmäßig zum Domino-Club fahren. „Es ist der Jugend hoch anzurechnen, wenn sie zu uns Alten kommt“, sagt Elfriede Mandanach. Die 88-Jährige ist ein wenig schwerhörig. Doch darauf hat sich Caroline Schule eingestellt. „Frau Mandanach ist meine zweite Oma“, sagt die 16-Jährige. Immer freitags nach der Schule fährt sie zu ihr. „Uns wird nie langweilig, wenn wir uns sehen“, sagt Elfriede Mandanach. Am liebsten spielen sie Rummy Cup.
Die ungewöhnlichen Patenschaften hat Rita Linstedt initiiert. Sie ist Englischlehrerin im Louise-Henriette-Gymnasium. „Sie sind Teil des Berlin-Brandenburger Demokratie-Projekts ,Hands across the Campus'“, erzählt sie. Sie habe damit ganz nach amerikanischem Vorbild Vorurteile zwischen den Generationen abbauen wollen. Dass die Jugend nämlich nur Spaß wolle und herumhänge. Und die Alten nur auf Kosten der Jungen ihre Rente verprassen.
29 der insgesamt 672 Acht- bis Zwölftklässler hatten sich ursprünglich für das Projekt gemeldet. Neun sind seither abgesprungen. Für Rita Linstedt ist das in Ordnung. „So etwas ist ja auch nichts für jeden. Man muss schon sozial engagiert sein. Vor allem muss die Chemie stimmen“, erklärt die Lehrerin. „Aber dass noch immer 20 Schülerinnen und Schüler dabei sind, das freut mich sehr.“ Die Jugendlichen gehen ganz selbstlos zu ihren Paten-Omis und -Opis. Jeder hat eine Belehrung unterschrieben. „Danach dürfen die Schüler keine Geschenke annehmen“, erklärt Frau Linstedt. Klar, davon ist ein Osterei oder eine Tafel Schokolade ausgenommen. Es sei aber sehr wohl schon vorgekommen, dass die älteren Leute den Schülern Geld oder Schmuck angeboten hätten.
Auch Jungen sind unter den Schülern, die eine Patenschaft im Seniorenheim übernommen haben. Etwa Eric Thum. Zum Anfang besuchte er regelmäßig eine 97-jährige Heimbewohnerin. Mit seiner hochbetagten Omi habe er immer Schach gespielt, erzählt der Zehntklässler. Da sie etwas vergesslich gewesen sei, habe sie auch immer etwas geschummelt. „Das hat mich aber nicht gestört, es war schön, wenn ich sie zum Lächeln bringen konnte“, sagt er.
Das mit der Patenschaft geht nun nicht mehr. Die alte Dame ist bettlägerig geworden. Daher betreut Eric seit Kurzem einen älteren Herrn. „Ich weiß nicht viel über ihn, weil er nicht spricht“, sagt der Schüler. Aber der Mann spiele Rommee. „Ich bringe mir das Kartenspiel gerade bei“, so der Schüler.
„Die Jugendlichen und unsere Bewohner gehen eine enge Bindung wie Enkel und Oma ein“, sagt Angelika Kühn, die Leiterin des Domino-Clubs. Die Gymnasiasten würden den Senioren wieder Lebensmut schenken. „Ich habe Hochachtung davor, mit welcher Disziplin sie sich hier nach der Schule engagieren“, sagt sie.
Wie gut solche Besuche tun, hat Günter Queck erfahren. Ärzte hatten den 84-Jährigen nach dem Tod seiner Frau bereits aufgegeben. Nach einem Schlaganfall kam auch der Krebs wieder. „Herr Queck hatte keinen Lebensmut mehr“, sagt die Heimleiterin. Bis Isabel Ottlewski ihn besuchte. Beide gehen spazieren, Eis essen oder reden einfach nur über Politik. „Ich nenne Herrn Queck meinen Opa Nummer drei“, sagt die 16-Jährige. Es sei schön zu sehen, wie er aufgeblüht sei.
Günter Queck braucht inzwischen nicht einmal mehr einen Stock zum Laufen. Die Tage, an denen Isabel kommt, hat er sich rot im Kalender angestrichen. „An diesen Tagen kann man ihn zu nichts anderem bewegen“, sagt Clubleiterin Kühn.
Louisegymnasiasten spielten den gestiefelten Kater frei nach Tankred Dorst
„Das kann doch nicht wahr sein. Soll man sich diese Absurdität gefallen lassen?“, schreit es aus dem Publikum. Eine große Aufregung macht sich breit. Stimmen unterbrechen sich gegenseitig und kommen letztlich zu dem Schluss, dass das folgende Theaterstück nicht so zur Aufführung kommen kann.
Und doch feierte am Donnerstagabend in der Aula des Louise-Henriette-Gymnasiums die ungewöhnliche Interpretation des gestiefelten Katers nach Tankred Dorst seine Premiere. Einen Unterschied zum Original war aber von Anfang an erkennbar. Das aufgebrachte Publikum war keinesfalls real, sondern Teil des Theaterstücks. Sechs amüsante Charaktere schilderten den wirklichen Zuschauern, wie es sich selbst benimmt. Sie nahmen die Geschichte vorweg, urteilten, ohne Genaues zu wissen und beschwerten sich lauthals, ohne eine einzige Szene gesehen zu haben. Selbst eine Kritikerin namens Frau Bratfisch (Annemarie Höflich) war anwesend, um auch diesen Typus des Theatergängers passend darzustellen.
Der gestiefelte Kater Hinze (Sandy Horn) ließ sich von diesem Umstand jedoch nicht aus der Ruhe bringen und überzeugte in seiner intriganten, aber auch liebenswerten Art. Mit einigem Geschick verführte er den von Sophie Relitz wunderbar plump und zurückhaltend gespielten Gottlieb, sich als den Grafen von Carabas auszugeben, um gesellschaftlich aufzusteigen. Der mitunter leicht berechenbare und unfreiwillig ironische König (Matthias Schiebe) stellte für diesen Schwindel kaum eine Hürde dar. Auch seine eigentlich in allen Bereichen des Lebens bestens unterrichtete Tochter (Nadine Richter) war schnell dem vermeintlichen Grafen verfallen.
Doch das surreale Publikum blieb unzufrieden. Es fühlte sich verunglimpft oder verstand es nicht, den Darstellern zu folgen. So musste sich nun auch die Dichterin des Stückes (Jasmin Radloff) einer Befragung unterziehen. Ende gut, alles gut? Nein. Zum Abschluss des Stücks brechen die eigentlichen Darsteller mit der Theaterlogik. Sie stehen nun über der pöbelnden Zuschauermasse und stellen ihre Kritiker selbst in Frage. Ein großer Tumult entsteht, bis zur Selbstaufgabe aller Schauspieler. (Von Max Zimmermann)
Quelle: Märkische Allgemeine vom 26.01.2009
Dietmar Ringel –wer ist Dietmar Ringel?
Kennen Sie Dietmar Ringel ? Nein? Dann hörten Sie auch nicht das Info-Radio vom rbb ?
Das taten die Schüler des Musikprojektes bisher wohl auch nicht. Der Studiobesuch in den Hallen des rbb in der Masurenallee könnte das geändert haben.
Dietmar Ringel – „Echtzeitreporter“ des Info-Radios führte sie nämlich durch die Studioräume und erklärte – einem Radiofritzen entsprechend wortreich – die Technik des Radiosenders und den Alltag eines Moderators und des gesamten Teams und „mal so richtig an den Knöpfen drehen“ durften die Schüler dann auch noch. Moderationstexte einlesen, Jingles abspielen, Interviews führen – sicherlich eine gute Übung für das Vorhaben, ein eigenes Pausenradio am Louise-Henriette-Gymnasium zu etablieren.
Eine Probesendung wird am Tag der offenen Tür zu hören sein und vielleicht gelingt ja ein dauerhafter Sendebetrieb, auch mit der Unterstützung des Info-Radios vom rbb, das Hilfe , und Kooperation angeboten hat – und wen soll man denn beim Wort nehmen, wenn nicht einen wortgewaltigen Radiomoderatoren wie „Echtzeitreporter“ Dietmar Ringel ! .



