Nachdem unsere Schule am Anfang des Schuljahres an einer Umfrage des Präventionsprojektes „Antibullying“ teilgenommen hatte, überlegten sich Klassenlehrerinnen und Klassenlehrer, wie sie mit den Ergebnissen der Umfrage in ihren Klassen umgehen wollen. Der Klassenlehrer der 10/3 hat sich entschieden, das Projekt weiter zu führen. Er lud den zuständigen Betreuer der Polizei, Herrn Schilling, ein einen Projekttag in seiner Klasse durchzuführen. Es soll erwähnt sein, dass die 10/3 eine ganz durchschnittliche Klasse ist.
Nach den Vorstellungen der betreuenden Lehrer, der Schulleitung und Herrn Schillings von der Präventionsabteilung der Polizei für den Landkreis Oberhavel sollten sich die Schülerinnen und Schüler auf die Thematik vorbereiten, indem sie selbst Gruppenarbeiten mit Präsentationen zum Thema Mobbing und Antibullying erarbeiteten. Hieran zeigte sich ein Hauptproblem der Klasse: Es gibt einige wenige, die für andere arbeiten, denken und schulisches Verhalten reflektieren.
Im Verlauf des Tages wurden Gruppenregeln erarbeitet, die speziell für die 10/3 gelten werden – dazu gehören Höflichkeit und Teamarbeit, sogar der „kategorische Imperativ“ Kants wurde verankert; es wurden Schritte bei Zuwiderhandeln ausgemacht und Sanktionen vereinbart, die von der Klasse gegen „Regelsünder“ verhängt werden dürfen.
Dieser Prozess der Auseinandersetzung ist sicher nicht allen gleichermaßen entgegen gekommen, und zu der Erkenntnis, dass Höflichkeit schon beim Zuhören beginnt, müssen einige noch gebracht werden. Aber mir als beobachtender Lehrerin hat sehr gut gefallen, dass Probleme offen abgesprochen wurden. Ich hoffe sehr, dass jede und jeder gelernt hat, dass Handeln in der Schule etwas mit jeder Schülerin und jedem Schüler zu tun hat und dass jeder möglichst die Lernbedingungen bekommen soll, die er braucht. Ich wünsche der Klasse 10/3, dass sie sich an ihre Vorgaben hält und ich wünsche jeder einzelnen Schülerin und jedem einzelnen Schüler dieser Klasse, dass sie so stark sein mögen, sich für ihre Regeln einzussetzen. Denn solche Regeln machen Schule besser. (M.M-V.)
Als Sabine Richter, Lehrerin am Louise-Henriette-Gymnasium, ihre Dankesworte sprach, wusste sie nicht, wo sie anfangen sollte. Schließlich hatten mehr als 160 Menschen geholfen, auch in diesem Jahr wieder das Frühlingskonzert der Schule auszurichten.
Alle Jahre wieder wird der Frühling am LHG mit einem Konzert eingeläutet. So auch 2010.
28 Schüler aus den drei 10.Klassen weilten in der vergangenen Woche zum jährlich stattfindenden, geschichtlich orientierten Schüleraustausch am Emmauscollege in Rotterdam.
Nach ihrem Vorjahressieg in der WK 3 klappte es für unser Team in der WK 2 nicht auf Anhieb mit einem erneuten Landesmeistertitel. Während gegen die späteren Sieger vom Lübbenauer Gymnasium 1:3 verloren wurde (nur Konstantin konnte seine Partie gewinnen, wurden alle anderen Schulen klar mit 4:0 distanziert.
Fast 5000 Schülerinnen und Schüler in weit über 900 Teams aus Deutschland, Finnland und Italien sind im November 2009 an den Start gegangen. Jetzt haben sich die 20 besten Teams mit rund 100 Jugendlichen für das Finale in Potsdam qualifiziert. Vom 25. bis 27. März 2010 werden sie dort einen spannenden Wettstreit um die ersten drei Plätze austragen. Und ein Team vom Louise-Henriette-Gymnasium Oranienburg ist dabei: Lukas Polakowski, Jan Christoph Eichler, Konstantin Focking und Nico Fuhrig aus der Klasse 10/3 haben sich im Schülerwettbewerb des Bankenverbandes ins Finale katapultiert.

Ein spannendes Handball-Regionalfinale der WK II fand gestern im Endspiel zwischen dem Wittstocker Gymnasium und dem Louise-Henriette Gymnasium Oranienburg seinen Höhepunkt. Nach einem 10:10 beim Abpfiff ging es zum Siebenmeterwerfen. Der vierte Oranienburger Schütze vergab, Wittstock hatte die Siegchance. Doch als der Wittstocker gerade werfen wollte, bekam er einen Wadenkrampf und traf den Pfosten. Der sechste Schütze aus Oranienburg verfehlte das Tor und Wittstock machte den Titelgewinn perfekt. „Wittstock hatte ja eine Zeit diese Altersklasse dominiert, dann aber doch einige Jahre nicht so erfolgreich gespielt. Nun gelang wieder einmal der Sprung ins Landesfinale“, sagte Axel Simon, Berater für Schulsport.


