Was macht eigentlich …?

alumniLiebe Ehemalige!

Schule lebt nicht nur von der Gegenwart und den aktuellen Schülerinnen und Schülern, sondern auch von denen, die sie einmal besucht haben. Aus diesem Grund möchten wir auf unserer Homepage eine Seite einrichten, auf der ehemalige Schülerinnen und Schüler über ihren Werdegang berichten können. Wer interesse hat, schreibt einfach an unsere Adresse (lhgym[at]gmx.de).

Reise zu den Religionen der Welt

„Wir hätten gerne ein offenes Haus, aber die Sicherheitsvorkehrungen lassen dies leider nicht zu“, bedauert Michael Joachim vom Vorstand der Synagoge. Vor ihm in den Bänken sitzen 19 Schülerinnen und Schüler des Oranienburger Louise-Henriette-Gymnasiums. Zusammen mit ihren Lehrern Joachim Dawid und Jens Rösener verfolgen die Elftklässler gebannt, was der Berliner ihnen zu berichten hat.
Denn in dieser Woche dreht sich bei den Gymnasiasten alles um den Glauben. Während der Religionsphilosophischen Projektwoche beschäftigen sie sich nicht nur mit theoretischen Fragen, sondern erleben die verschiedenen Glaubensrichtungen auch praktisch. Je nach Interesse besuchten junge Menschen am Dienstag Tempel, Moscheen, Gebetsräume – oder aber die Synagoge.
„Dort befindet sich die Thora“, deutet Michael Joachim von der jüdischen Gemeinde hinter sich auf den Holzschrein mit dem Vorhang. „Die fünf Bücher Moses bilden die Grundlage der jüdischen Glaubensausübung und werden einmal pro Jahr gelesen“, erklärt er weiter.
Dann schiebt er den Vorhang langsam zur Seite und holt eine Thorarolle hervor. Vorsichtig nimmt er den bestickten Mantel von der Rolle und öffnet das Stoffband, mit der sie umwickelt ist. Behutsam zieht er die Schriftenrolle an den Holzgriffen ausein-ander und breitet sie auf dem Lesepult aus. Damit es noch anschaulicher wird, legt er sich einen Gebetsmantel, den so genannten Tallit, um.
Nach den Ausführungen zum Sabbat und zum Gottesdienst, sind die Schüler gefragt. „Guckt euch um“, fordert Michael Joachim sie auf. „Seht ihr, wir haben keinen Schmuck, keine Heiligen, nichts zum Hingucken. Eigentlich haben wir einen unspektakulären Glauben“, meint er schließlich.
Dennoch zeigen sich die Elftklässler absolut begeistert von ihrem Besuch in der Synagoge. Schließlich waren die meisten von ihnen vorher noch nie in einem jüdischen Gotteshaus. „Spannend“, lautet das Urteil von Wladislaw und Dimitry. Das finden auch ihrer Lehrer: „Wir können diese Woche selbst noch einiges lernen.“ Auch Janina und Laura sind zufrieden. „Es ist gut, mit Leuten zu sprechen, die die Religion selbst ausleben. Man macht sich einfach mehr Gedanken und hinterfragt Dinge eher“, loben sie die Idee der Projektwoche. Am Dienstagnachmittag besuchten weitere Gymnasiasten auch einen Buddhistischen Tempel in der Hauptstadt.

Quelle: Ulrike Kirsten, Oranienburger Generalanzeiger vom 25.01.2012

1.Runde Physik-Olympiade und das LHG stellt einen Sieger!

…und Alexander Rotsch aus der 9/1 siegt weiter! Die 1.Runde der Physik-Landesolympiade hat Alexander als einziger Brandenburger Neuntklässler mit phantastischen 40 von 40 Punkten abgeschlossen. Damit wurde er nicht nur Bester Physiker – auch vor allen Teilnehmern der Brandenburger Spezialklassen, sondern hat sich natürlich für Runde 2 qualifiziert! Unseren Glückwunsch!!!

Wir halten euch auf dem Laufenden…

Eure Physik-Fachkonferenz

Hier sehr ihr Alexander bei einer früheren Exkursion mit einem Grundkurs Physik13 im Schülerlabor für Höchstfrequenztechnik bei der Herstellung von Leiterplatinen:

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König Ödipus

oedipusWas tun, wenn man eine Bestimmung hat, die einen erschauern lässt? Davonlaufen? Und wenn ja, wohin?
Der Kurs Darstellendes Spiel 13 des Louise-Henriette-Gymnasiums begibt sich auf die Spuren des Mythen umworbenen Königs Ödipus – frei nach einer Bearbeitung von B. Wartke und noch freier nach Sophokles.
Und das mal chorisch oder solistisch, mal sprechend oder singend und ständig die Hauptrollen wechselnd.
Eine Reise in das antike Griechenland, in eine Zeit, in der Prophezeiungen noch wahr werden, Orakel das Sagen haben und Blinde eigentlich doch sehen können.

Termin: 13.01. (Freitag – Premiere) und 14.01.2012. Beginn 19.00 Uhr in der Aula des LHG.

Mathematiker des LHG geehrt

Das Jahr 2011 geht zu Ende, aber unsere Mathematiker haben noch einmal kräftig abgeräumt.

In der Aula unseres LHG fand die Auszeichnungsveranstaltung der 2.Stufe der diesjährigen Mathematik-Olympiade statt. Unser Gymnasium war gleich mit sieben Preisträgern vertreten:

Ein 1.Preis ging an Celine Reddig und Alexander Rotsch.

Dritte Preise erhielten Nina Ihde, Marie Uhlmann, Theresa Wozniak, Sarah Hallek und Sven Ihde.

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Allen erfolgreichen Olympioniken unseren Glückwunsch und besonderes Daumendrücken denen, die uns dann bei der dritten Stufe vertreten (wir werden berichten)!

Eure Mathematik-Fachkonferenz

Geografie-Projekttag des Grund- und Leistungskurses der 11. Klasse

geo_2011_1„Wir spielen die Welt“, damit leitete Fransiska Krohn (von der Organisation Carpus e.V.) unseren Projekttag zum Thema „In was für einer Welt willst du leben?“, nach der Begrüßung, ein.
Gründe für Migration trugen wir danach in einem großen Stuhlkreis zusammen, woraufhin jeder seine Vorstellungen präsentierte. Überraschend waren die vielfältigen Ergebnisse und Meinungen unserer Gruppe. Um bessere Vorstellungen von Städten in Entwicklungsländern zu bekommen, präsentierte uns Franziska Krohn ihre persönlichen Erfahrungen in Bildern und Erzählungen, anhand der Stadt Manila, in der sie bereits mehrmals Austauschprojekte betreute.
Nach einer kleinen „Verschnaufpause“ führten wir eine Barometerdiskussion zu entwicklungspolitisch relevanten Thesen durch. Dazu entschieden wir uns zu jeweiligen Themen im positiven oder negativen Sinne, gefolgt von Meinungsäußerungen zu der jeweiligen These. Spielerisch befassten wir uns mit den Milleniumsentwicklungszielen, indem wir uns in zwei Gruppen aufteilten und in einem Puzzle-Spiel gegeneinander antraten.geo_2011_2
Kurz vor der Mittagspause wurden wir in Einzel- oder Partnerarbeit künstlerisch aktiv. Wir selbst durften Bürgermeister/in spielen und die (für uns) „perfekte Stadt“ entwerfen. Nach unserer Mittagspause wurden die Ergebnisse in Form eines Museumsrundgangs präsentiert, Fragen wurden gestellt, sowie beantwortet. Es war zu erkennen, dass einige Schüler/innen sehr unterschiedliche Vorstellungen von der „perfekten Stadt“ hatten.
Da die Zeit langsam knapp wurde, füllten wir in aller Eile die Evaluationsbögen aus, bedankten uns bei Frau Krohn für den abwechslungsreichen und sehr informativen Tag und verabschiedeten uns… möglicherweise sogar bis nächstes Jahr.geo_2011_3

Verfasst von Anna Kochanek und Sandra Gondolatsch (EK1)

Landespokal im SchulSchach geht ans LHG

schach_2011_1Am vergangenen Sonnabend starteten gleich 2 Mannschaften des Louise-Henriette-Gymnasiums Oranienburg beim Landesschulschachpokal in Falkensee. AG-Leiter Norbert Grabowski hatte seine Schüler gut vorbereitet und war mit 11 Spielern angereist. In der Altersklasse 3 (7.-10.Klassenstufe) gingen Sören Liesegang, Lukas Rollert, Philipp Zitzelsberger, Marie Wolff, Sarina Schimmel und Louis Kluska an den Start. Da immer 4 Spieler in einem Match eingesetzt werden konnten, standen sogar zwei Auswechsler zur Verfügung. In der AK 4 (11.-13.Klasse) vertraten Jan Eichler, Sven Ihde, Alexander Kuhn und Daniel Goepel die Farben des LHG. Mandy Ziegel aus der 10. Klasse verstärkte das Team als Auswechslerin.
Gespiel wurden 7 Partien nach dem Schweizer System.
In der AK 3 (hier waren 19 Schulmannschaften ins Rennen gegangen) ging es zuerst gegen die gastgebende Kant-Schule aus Falkensee. Mit einem 3:1- Sieg gelang ein guter Turniereinstieg. Gegen das Meitner-Gymnasium Falkensee und die 2. Mannschaft des Fahlisch-Gymnasiums Lübbenau folgten zwei 2:2-Unentschieden. Anschließend konnten sowohl das Einstein-Gymnasium Potsdam als auch die erste Mannschaft des Fahlisch-Gymnasiums mit 3:1 besiegt werden.
8 Punkte nach 5 Runden waren ein phantastisches Zwischenergebnis. Unser Team spielte vorn mit.
In der sechsten Runde folgte ein unglückliches 1,5:2,5 gegen das Schinkel-Gymnasium Neuruppin. Zum Schluss wurde dem LHG mit dem Helmholtz-Gymnasium Potsdam das bis dahin führende Team zugelost. Das war zu schwierig: Nur Marie Wolff konnte ´beim 1:3 punkten.
Mit 8:6 Punkten landeten die LHGer am Ende auf einem guten 6.Platz. Dabei wäre noch zu erwähnen, dass alle Mannschaften der Plätze 4-9 8:6 Punkte hatten. Wie eng es im Turnier zuging wird zusätzlich deutlich, wenn man sieht, dass jeweils 4 Mannschaften 7:7 Punkte und 6:8 Punkte erkämpften.
schach_2011_2In der AK 4 der „Abiturienten“ war das Feld überschaubarer: Nur 4 Mannschaften stellten sich dem Pokalkampf. Neben der erfahrenen Mannschaft des LHG waren das Stift-Gymnasium Neuzelle mit gleich 2 Mannschaften und das Melanchtron-Gymnasium Herzberg am Start. In einer Hin- und Rückrunde hatte dann jede Mannschaft 6 Spiele zu absolvieren. Für die LHGler standen am Ende sechs 3:1 Siege zu Buche. Ein souveräner Pokalsieg. Allein Jan Eichler wurde auch sechs Mal eingesetzt. Seine Siege waren „gesetzt“. Er blieb der einzige Spieler des Turniers, der jede Partie bestritt und auch gewann. Ersatzfrau Mandy Ziegler kam vier Mal zum Einsatz und erkämpfte dabei auch 4 Siege, was ihr den Respekt des Teams einbrachte.

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