Am 24.02.2012 fand der Regionalverbundswettbewerb in Birkenwerder statt.
Angetreten waren außer uns insgesamt vier Schulen: die Regine-Hildebrandt-Schule Birkenwerder, das Puschkin-Gymnasium Hennigsdorf, das Runge-Gymnasium Oranienburg. Hier die Ergebnisse:
In der Altersklasse I konnten sich durch die Vorrunden drei von den insgesamt vier Finalplätzen Schülerinnen und Schüler unserer Schule erkämpfen! Leon Israel, Nicole Kempfer, Stefan Scheunemann. Im Finale errang Leon Israel durch eine überzeugende Leistung ein von zwei begehrten Startplätzen für den Landeswettbewerb in Potsdam am 24.03.2012. Herzlichen Glückwunsch!
In der Altersklasse II wurde durch einen Organisationsfehler einer der Teilnehmerschulen, die mit zu geringer Debattantenanzahl antrat, das Starterfeld leider halbiert, dadurch konnten statt der vorgesehenen vier nur zwei Starter pro Schule debattieren. In der Vorrunde unterlagen unsere Starter Tobias Riemschüssel und Erik Stolzenburg leider mit nur einem Punkt und konnten so im Finale nicht mehr eingreifen.
Jugend trainiert für Olympia 1. Halbjahr 2011/12
Kreisfinale
| Leichtathletik | Handball | Basketball |
|---|---|---|
|
|
WK I m: Platz 3 |
Regionalfinale
| Sportart | Platzierung |
|---|---|
| Basketball | WK II m: Platz 4 |
| Handball | WK II w: Platz 1 |
Landesfinale
| Sportart | Platzierung |
|---|---|
| Handtball | WK II w: Platz 3 |
Mit den hervorragenden 3. Platz im Landesfinale, sind die Handballerinnen der WK II die erfolgreichste Mannschaft der letzten 6 Jahre.
Albrecht (Leiter der FK Sport)
Gymnasiasten spielten die Götter an die Wand -„Iphigenie auf Tauris“ nicht buchstabengetreu, aber im Sinne von Euripides
Dass der Rat der Götter sich selbst erhöht und deswegen auf leere Bierkästen steigt, verblüffte das Publikum in der dicht gefüllten Aula des Louise-Henriette-Gymnasiums. Der Grundkurs Darstellendes Spiel unter der Regie von Manuela Möhring-Volmer trat auf. „Wir zeigen eine Tragödie“, behaupteten die 16 Schülerinnen und Schüler, die monatelang an „Iphigenie auf Tauris“ gearbeitet hatten, in ihrem Flyer. Eigentlich, erzählte die Lehrerin, sei schon die Wahl des Stücks ein Akt der Toleranz gewesen. Die Akteure aus der 12. und den 13. Klassen hatten sich nicht zwischen Kleist und Brecht entscheiden können. Patt. Und dann eben die Wahl der „Iphigenie“ und damit eines Stücks, in dem der Gegensatz zwischen Schicksal und Selbstbestimmung Thema ist.
Alle Akteure waren in Schwarz und Grau gekleidet – der Tragödie angemessen. Die bunten Tücher aber waren wie Zeichen der Spielfreude, die bei allen, aber bei einigen der „göttergleichen“ Schauspieler ganz besonders, mitzuerleben war.
Es ist die Geschichte der Iphigenie, die von ihrem Vater Agamemnon auf Geheiß der Götter geopfert werden soll, damit sich die Truppen von Hellas endlich bewegen, um die geraubte Helena aus Troja zu holen.
Das Schauspiel hat Facetten vom Apfel des Paris bis zum Chor, der die Handlung begleitet. Schließlich wechselt Iphigenie 1, aus der göttlichen Umgebung gerettet, zu Iphigenie 2, die auf der Insel Tauris dem König der Barbaren die Menschenopfer vergällt. Vor allem, als ihr Bruder Orest und Freund Pylades auf der Insel stranden. Iphigenie hat genug von Bluttaten, dem Fluch der Götter. Sie findet pfiffig mit den Freunden und Hilfe der Athene den Weg von Tauris nach Hause.
Lena Ebert und Dominique Krönke gaben der Iphigenie ein Gesicht, hatten eine Menge Text zu bewältigen und sich in den vergangenen Monaten in die Struktur der historischen Sprache eingelebt. Die beiden sehen den Grundkurs trotz der Tragödie als Spaß und Abwechslung im Schulalltag.
Marian Brüssow als Barbarenkönig Thoas und als Apoll lebte seine Rollen richtig aus, ließ auch Ironie aufblitzen.
Genau wie Sebastian Sengpiel als Orest und versponnener Seher oder Max Balke, der am Schluss genüsslich den Apfel des Paris verspeiste. Beifall!
(Von Ina Nehls, MAZ 27.02.2012)
LHG wieder im Deutschland-Finale Mathe!!
Nachdem Celine Reddig (Kl.7/2) und Alexander Rotsch (Kl.9/1) schon beim Regionalfinale Biologie unser LHG so hervorragend vertreten haben, waren sie auch beim Landesfinale Mathematik unser Aushängeschild! Celine erkämpfte sich eine Anerkennungsurkunde. Sie wird dem LHG ganz sicher in den nächsten Jahren noch viele Erfolge in Mathematik bescheren. Unseren Glückwunsch!

Absolut überragend war wieder unser Multi-Talent Alexander Rotsch. Mit seinem 2.Platz hat er sich für das Deutschland-Finale qualifiziert! Im RBB gab es dazu einen Beitrag, in dem auch Alex zu sehen war:


Die stolze Mathematik-Fachkonferenz
Tolle Leistungen beim Regionalfinale der Biologieolympiade
Am Mittwoch, den 15. Februar haben unsere beiden Teilnehmer mit hervorragenden Leistungen geglänzt. Alexander Rotsch hat den 1. Platz belegt. Kaum schlechter war Celine Reddig, die den 1. Platz um 0,1 Punkte verpasst hat. Herzlichen Glückwunsch zum 2. Platz. Wir wünschen beiden Schülern viel Erfolg beim Landesfinale.
Der Herr der Fliegen
Eltern haften für ihre Kinder…
…doch was passiert, wenn sie das nicht mehr können?
Was, wenn die Kinder plötzlich und unerwartet auf sich allein gestellt sind?
Diese Problematik wird in „Der Herr der Fliegen“ von William Golding thematisiert und als Theaterstück vom DS-Kurs am 16. und 17. März aufgeführt.
Wie sich die Menschen weit weg von jeder Zivilisation verhalten und welche Entwicklungen die Charaktere durchlaufen, ist ab 19 Uhr zu sehen.
Eintrittskarten für beide Veranstaltungen sind an der Abendkasse zu erhalten.
Amüsierende Version von „König Ödipus“ am Louise-Henriette-Gymnasium
Sophokles hätte sich im Grab umgedreht
Unter der dunklen Sonnenbrille strömt das Blut über die blassen Wangen des jungen Manns. Es ist Ödipus, der junge König von Theben, dessen Leben eine tragische Wendung genommen hat. Gerade hat er erfahren, dass er nur adoptiert ist. Außerdem soll er seinen leiblichen Vater Laios getötet und die eigene Mutter Iokaste zur Frau genommen und geschwängert haben.
„Eine so mitreißende Komödie hatte ich nicht erwartet“, sagte Peter Hetke. Überrascht war der 20-Jährige von der Interpretation von Sophokles’ antikem Stück „König Ödipus“ durch den Kurs Darstellendes Spiel der 12. und 13. Klasse des Louise-Henriette-Gymnasiums. Am Wochenende hatte es unter der Leitung von Achim Dawid Premiere. Durch raffinierte Wortspiele, erheiternde Reime und etliche Stilbrüche begeisterte die Theatergruppe die Zuschauer in der vollen Aula. Auf der Grundlage einer Bearbeitung durch den Kabarettisten Bodo Wartke entwickelte das Ensemble seine eigenen Ideen weiter. Neben überzeugender schauspielerischer Leistung und häufigem Einsatz zweier dialektischer Chöre punktete die Gruppe vor allem durch musikalische Einlagen mit Gesang, Klavier und Gitarre. Für Kursleiter Achim Dawid stellte dies eine Herausforderung dar, die das Engagement der Schüler über den Rahmen des Unterrichts hinaus erforderlich gemacht hatte. „Am schwierigsten fand ich es, den Teil des Chores auf Altgriechisch zu lernen“, sagt dagegen Darsteller Andreas Burmeister (18).
Minimalistische Kostüme aus weißen Shirts und Jeans, wenig Requisiten und stetige Rollenwechsel waren ebenso wesentlicher Teil der Darbietung. Der Charakter des Ödipus wurde von vier Darstellern (Andreas Burmeister, Raphael Reitmeyer, Tim Kretschmann, Konstantin Focking) verkörpert, und auch andere Hauptrollen wie die des Laios (Konstantin Focking, Tim Kretschmann, Paul Wegner) und der Iokaste (Henriette Schwärmer, Carolin Martin) fanden sich in Doppelbesetzungen wieder. Den ständigen Wechsel der Atmosphäre von mystisch und tragisch zu erheiternder Stimmung fand Zuschauerin Heidi Bräuer geglückt. „Witz und Tiefsinn – alles war enthalten und ansprechend präsentiert.“ Tatsächlich wurde an beiden Abenden die eine oder andere Lachträne vergossen. Stellt sich die Frage, wie wohl der alte Dichter selbst über die humoristische Auslegung seines Stücks gedacht hätte. „Sophokles hätte sich im Grab umgedreht“, ist Achim Dawid überzeugt, „aber gleichzeitig wäre er erfreut gewesen über solch leidenschaftlich spielende junge Leute.“ (Von Isabel Ottlewski)
Quelle: MAZ vom 18.01.2012
Was macht eigentlich …?
Liebe Ehemalige!
Schule lebt nicht nur von der Gegenwart und den aktuellen Schülerinnen und Schülern, sondern auch von denen, die sie einmal besucht haben. Aus diesem Grund möchten wir auf unserer Homepage eine Seite einrichten, auf der ehemalige Schülerinnen und Schüler über ihren Werdegang berichten können. Wer interesse hat, schreibt einfach an unsere Adresse (lhgym[at]gmx.de).
Klausurtermine für das 2. Halbjahr
Die Klausurtermine für das 2. Halbjahr findet Ihr ab sofort hier.
Reise zu den Religionen der Welt
„Wir hätten gerne ein offenes Haus, aber die Sicherheitsvorkehrungen lassen dies leider nicht zu“, bedauert Michael Joachim vom Vorstand der Synagoge. Vor ihm in den Bänken sitzen 19 Schülerinnen und Schüler des Oranienburger Louise-Henriette-Gymnasiums. Zusammen mit ihren Lehrern Joachim Dawid und Jens Rösener verfolgen die Elftklässler gebannt, was der Berliner ihnen zu berichten hat.
Denn in dieser Woche dreht sich bei den Gymnasiasten alles um den Glauben. Während der Religionsphilosophischen Projektwoche beschäftigen sie sich nicht nur mit theoretischen Fragen, sondern erleben die verschiedenen Glaubensrichtungen auch praktisch. Je nach Interesse besuchten junge Menschen am Dienstag Tempel, Moscheen, Gebetsräume – oder aber die Synagoge.
„Dort befindet sich die Thora“, deutet Michael Joachim von der jüdischen Gemeinde hinter sich auf den Holzschrein mit dem Vorhang. „Die fünf Bücher Moses bilden die Grundlage der jüdischen Glaubensausübung und werden einmal pro Jahr gelesen“, erklärt er weiter.
Dann schiebt er den Vorhang langsam zur Seite und holt eine Thorarolle hervor. Vorsichtig nimmt er den bestickten Mantel von der Rolle und öffnet das Stoffband, mit der sie umwickelt ist. Behutsam zieht er die Schriftenrolle an den Holzgriffen ausein-ander und breitet sie auf dem Lesepult aus. Damit es noch anschaulicher wird, legt er sich einen Gebetsmantel, den so genannten Tallit, um.
Nach den Ausführungen zum Sabbat und zum Gottesdienst, sind die Schüler gefragt. „Guckt euch um“, fordert Michael Joachim sie auf. „Seht ihr, wir haben keinen Schmuck, keine Heiligen, nichts zum Hingucken. Eigentlich haben wir einen unspektakulären Glauben“, meint er schließlich.
Dennoch zeigen sich die Elftklässler absolut begeistert von ihrem Besuch in der Synagoge. Schließlich waren die meisten von ihnen vorher noch nie in einem jüdischen Gotteshaus. „Spannend“, lautet das Urteil von Wladislaw und Dimitry. Das finden auch ihrer Lehrer: „Wir können diese Woche selbst noch einiges lernen.“ Auch Janina und Laura sind zufrieden. „Es ist gut, mit Leuten zu sprechen, die die Religion selbst ausleben. Man macht sich einfach mehr Gedanken und hinterfragt Dinge eher“, loben sie die Idee der Projektwoche. Am Dienstagnachmittag besuchten weitere Gymnasiasten auch einen Buddhistischen Tempel in der Hauptstadt.
Quelle: Ulrike Kirsten, Oranienburger Generalanzeiger vom 25.01.2012



