Zwei Titel bei Landesmannschaftsmeisterschaft im Schach

Auch in diesem Jahr konnten die Teams unserer Schule ihre Siegesserie bei den Landesmeisterschaften im Schach fortsetzen. Sowohl in der WK_1 als auch bei der WK_M konnte der Landesmeistertitel errungen werden.
schach_2012_wk_m
Unsere Mädchen (WK_M) sicherten sich über folgende Ergebnisse den souveränen Erfolg:

  • LHG – GS Rüdersdorf 4:0
  • LHG – GS Hennickendorf I 4:0
  • LHG – GS Niederlehme 4:0
  • LHG – GS Rehfelde 4:0
  • LHG – GS Hennickendorf II 4:0
  • LHG – GS Senzig 4:0

schach_2012_wk1
Bei den Jungs waren die einzelnen Partien teiweise hart umkämpft. Am Ende stand allerdings wieder der 1. Platz.

  • LHG – Gymnasium Pritzwalk 3,5:0,5
  • LHG – Gymnasium Finow 3,0:1,0
  • LHG – Gymnasium Strausberg 3,0:1,0
  • LHG – Gymnasium Lübbenau 2,5:1,5
  • LHG – Gymnasium Velten 2,0:2,0
  • LHG – Oberschule Hennigsdorf 4,0:0,0
  • LHG – LHG(WKII) 4,0:0,0

Herzlichen Glückwunsch zu dieser starken Leistung. Beide Mannschaften haben sich somit für das Bundesfinale qualifiziert.

LHG-Schüler wieder erfolgreich beim Landeswettbewerb Informatik

anerkennungspreisAm Samstag, dem 10.03.2012, fand am Informatikinstitut der Universität Potsdam der Brandenburger Informatikwettbewerb 2012 statt.
26 Schülerinnen und Schüler aus dem Land Brandenburg wurden nach Potsdam eingeladen, um einzeln und gemeinsam ihr informatisches Fachwissen unter Beweis zu stellen.
Der Wettbewerb wird alljährlich vom Lehrstuhl für Didaktik der Informatik und vom Brandenburgischen Landesverein zur Förderung mathematisch-naturwissenschaftlich-technisch interessierter Schüler e.V. (kurz BLiS) organisiert.
Im ersten Teil des Wettbewerbs wurden die Teilnehmerinnen und Teilnehmer in einem Einzelgespräch zu ihren allgemeinen Kenntnissen der Informatik sowie zu informatischen Problemstellungen und Denkweisen befragt, und sie lösten ein informatisches Quiz. Im zweiten Teil bearbeiteten die Schülerinnen und Schüler in Gruppen von 3-4 Personen drei Aufgaben, in denen es darauf ankam, Informatikmethoden anzuwenden und effektiv im Team zusammenzuarbeiten. Anschließend wurden die Gruppenergebnisse im Plenum vorgestellt und diskutiert. Die Fachleute der aus Informatiklehrerinnen und -lehrern sowie Mitarbeitern des Informatikinstituts der Universität Potsdam bestehenden Jury beobachteten die Diskussionen und Lösungsstrategien der TeilnehmerInnen und bewerteten die Einzel- und Gruppenleistungen. (Quelle: http://ddi.cs.uni-potsdam.de/Informatikwettbewerb)
Nach dem wir in den letzten zwei Jahren keinen Schüler bei diesem Wettbewerb am Start hatten, vertrat diesmal Andreas Burmeister unsere Schule. Nach einem aufregenden und sicher auch anstrengenden Tag konnte er sich am Ende zu den Besten zählen. Eine Anerkennungsurkunde und sicherlich auch jede Menge interessanter Erfahrungen waren der Lohn der Anstrengungen.
Herzlichen Glückwunsch!

156 erschreckende Schicksale

Der Raum im Louise-Henriette-Gymnasium ist fast zu klein für all die blauen Tafeln, die den Opfern rechter Gewalt in Deutschland ein Gesicht geben wollen. Auf Tischen angeordnet, in drei Reihen übereinander an der Wand befestigt: 156 Menschen wurden zwischen 1990 und 2010 von Rechtsextremisten ermordet.aussellung_2012jpg
Erschütternd lesen sich die Geschichten, die die Brutalität der Übergriffe verdeutlichen: 91 Messerstiche, zu Tode geprügelt, geschlagen, erstochen, angezündet, vebrannt bei einem Brandanschlag. „Man kann es sich kaum vorstellen, und viele wollen es sich nicht vorstellen“, sagt Hajo Funke, Vorsitzender des Oranienburger Fördervereins für interkulturelle Bildung und Begegnung, bei der Eröffnung. Dabei erinnert er auch daran, dass Brandenburg bei den Taten „negativ herausragt und in Oranienburg im ersten Jahrzehnt nach der Wende viel los gewesen ist“.
So erinnert eine Tafel an Hans-Jochen Lommatsch aus Oranienburg. 1992 wurde der 51-jährige Baumaschinist von rechten Skinheads mit Faustschlägen und Tritten getötet. Hajo Funke hofft, dass möglichst viele Schüler aus der Region die Schau besuchen, die das Forum gegen Rassismus und rechte Gewalt das Gymnasium geholt hat.
LHG-Direktorin Doris Elert ist es sehr wichtig, die Schau im Haus zu präsentieren. In den 90ern, erinnert sie sich, gab es an der Schule Fälle von rechter Gewalt. „Ich selbst bin bedroht worden“, erzählt sie. „Heute gibt es keine rechte Gewalt an ihrer Schule.“
Die Ausstellung ist noch bis zum 23. März montags und freitags von 9 bis 15 Uhr und dienstags und donnerstags bis 17 Uhr im Louise-Henriette-Gymnasium, Dr.-Kurt-Schumacher-Straße 8, in Oranienburg zu sehen.

Quelle: Märkische Oderzeitung (http://www.moz.de)

LHG erfolgreich beim Regionalwettbewerb „Jugend debattiert“

Am 24.02.2012 fand der Regionalverbundswettbewerb in Birkenwerder statt.
Angetreten waren außer uns insgesamt vier Schulen: die Regine-Hildebrandt-Schule Birkenwerder, das Puschkin-Gymnasium Hennigsdorf, das Runge-Gymnasium Oranienburg. Hier die Ergebnisse:
In der Altersklasse I konnten sich durch die Vorrunden drei von den insgesamt vier Finalplätzen Schülerinnen und Schüler unserer Schule erkämpfen! Leon Israel, Nicole Kempfer, Stefan Scheunemann. Im Finale errang Leon Israel durch eine überzeugende Leistung ein von zwei begehrten Startplätzen für den Landeswettbewerb in Potsdam am 24.03.2012. Herzlichen Glückwunsch!
In der Altersklasse II wurde durch einen Organisationsfehler einer der Teilnehmerschulen, die mit zu geringer Debattantenanzahl antrat, das Starterfeld leider halbiert, dadurch konnten statt der vorgesehenen vier nur zwei Starter pro Schule debattieren. In der Vorrunde unterlagen unsere Starter Tobias Riemschüssel und Erik Stolzenburg leider mit nur einem Punkt und konnten so im Finale nicht mehr eingreifen.

Jugend trainiert für Olympia 1. Halbjahr 2011/12

Kreisfinale

Leichtathletik Handball Basketball
  • WK I m: Platz 3
  • WK III m: Platz 5
  • WK III w: Platz 4
  • WK III m: Platz 5
  • WK III w: Platz 3
  • WK II m: Platz 3
  • WK II w: Platz 1
WK I m: Platz 3

Regionalfinale

Sportart Platzierung
Basketball WK II m: Platz 4
Handball WK II w: Platz 1

Landesfinale

Sportart Platzierung
Handtball WK II w: Platz 3

Mit den hervorragenden 3. Platz im Landesfinale, sind die Handballerinnen der WK II die erfolgreichste Mannschaft der letzten 6 Jahre.

Albrecht (Leiter der FK Sport)

Gymnasiasten spielten die Götter an die Wand -„Iphigenie auf Tauris“ nicht buchstabengetreu, aber im Sinne von Euripides

Dass der Rat der Götter sich selbst erhöht und deswegen auf leere Bierkästen steigt, verblüffte das Publikum in der dicht gefüllten Aula des Louise-Henriette-Gymnasiums. Der Grundkurs Darstellendes Spiel unter der Regie von Manuela Möhring-Volmer trat auf. „Wir zeigen eine Tragödie“, behaupteten die 16 Schülerinnen und Schüler, die monatelang an „Iphigenie auf Tauris“ gearbeitet hatten, in ihrem Flyer. Eigentlich, erzählte die Lehrerin, sei schon die Wahl des Stücks ein Akt der Toleranz gewesen. Die Akteure aus der 12. und den 13. Klassen hatten sich nicht zwischen Kleist und Brecht entscheiden können. Patt. Und dann eben die Wahl der „Iphigenie“ und damit eines Stücks, in dem der Gegensatz zwischen Schicksal und Selbstbestimmung Thema ist.
Alle Akteure waren in Schwarz und Grau gekleidet – der Tragödie angemessen. Die bunten Tücher aber waren wie Zeichen der Spielfreude, die bei allen, aber bei einigen der „göttergleichen“ Schauspieler ganz besonders, mitzuerleben war.
Es ist die Geschichte der Iphigenie, die von ihrem Vater Agamemnon auf Geheiß der Götter geopfert werden soll, damit sich die Truppen von Hellas endlich bewegen, um die geraubte Helena aus Troja zu holen.
Das Schauspiel hat Facetten vom Apfel des Paris bis zum Chor, der die Handlung begleitet. Schließlich wechselt Iphigenie 1, aus der göttlichen Umgebung gerettet, zu Iphigenie 2, die auf der Insel Tauris dem König der Barbaren die Menschenopfer vergällt. Vor allem, als ihr Bruder Orest und Freund Pylades auf der Insel stranden. Iphigenie hat genug von Bluttaten, dem Fluch der Götter. Sie findet pfiffig mit den Freunden und Hilfe der Athene den Weg von Tauris nach Hause.
Lena Ebert und Dominique Krönke gaben der Iphigenie ein Gesicht, hatten eine Menge Text zu bewältigen und sich in den vergangenen Monaten in die Struktur der historischen Sprache eingelebt. Die beiden sehen den Grundkurs trotz der Tragödie als Spaß und Abwechslung im Schulalltag.
Marian Brüssow als Barbarenkönig Thoas und als Apoll lebte seine Rollen richtig aus, ließ auch Ironie aufblitzen.
Genau wie Sebastian Sengpiel als Orest und versponnener Seher oder Max Balke, der am Schluss genüsslich den Apfel des Paris verspeiste. Beifall!
(Von Ina Nehls, MAZ 27.02.2012)

LHG wieder im Deutschland-Finale Mathe!!

Nachdem Celine Reddig (Kl.7/2) und Alexander Rotsch (Kl.9/1) schon beim Regionalfinale Biologie unser LHG so hervorragend vertreten haben, waren sie auch beim Landesfinale Mathematik unser Aushängeschild!  Celine erkämpfte sich eine Anerkennungsurkunde. Sie wird dem LHG ganz sicher in den nächsten Jahren noch viele Erfolge in Mathematik bescheren. Unseren Glückwunsch!

landesolympiade_mathe_400

Absolut überragend war wieder unser Multi-Talent Alexander Rotsch.  Mit seinem 2.Platz hat er sich für das Deutschland-Finale qualifiziert! Im RBB gab es dazu einen Beitrag, in dem auch Alex zu sehen war:

rbb_alex_1_

rbb_alex_2_

Die stolze Mathematik-Fachkonferenz

Tolle Leistungen beim Regionalfinale der Biologieolympiade

Am Mittwoch, den 15. Februar haben unsere beiden Teilnehmer mit hervorragenden Leistungen geglänzt. Alexander Rotsch hat den 1. Platz belegt. Kaum schlechter war Celine Reddig, die den 1. Platz um 0,1 Punkte verpasst hat. Herzlichen Glückwunsch zum 2. Platz. Wir wünschen beiden Schülern viel Erfolg beim Landesfinale.

Der Herr der Fliegen

Eltern haften für ihre Kinder…
…doch was passiert, wenn sie das nicht mehr können?
Was, wenn die Kinder plötzlich und unerwartet auf sich allein gestellt sind?
Diese Problematik wird in „Der Herr der Fliegen“ von William Golding thematisiert und als Theaterstück vom DS-Kurs am 16. und 17. März aufgeführt.
Wie sich die Menschen weit weg von jeder Zivilisation verhalten und welche Entwicklungen die Charaktere durchlaufen, ist ab 19 Uhr zu sehen.
Eintrittskarten für beide Veranstaltungen sind an der Abendkasse zu erhalten.

Amüsierende Version von „König Ödipus“ am Louise-Henriette-Gymnasium

odipus_1Sophokles hätte sich im Grab umgedreht

Unter der dunklen Sonnenbrille strömt das Blut über die blassen Wangen des jungen Manns. Es ist Ödipus, der junge König von Theben, dessen Leben eine tragische Wendung genommen hat. Gerade hat er erfahren, dass er nur adoptiert ist. Außerdem soll er seinen leiblichen Vater Laios getötet und die eigene Mutter Iokaste zur Frau genommen und geschwängert haben.
„Eine so mitreißende Komödie hatte ich nicht erwartet“, sagte Peter Hetke. Überrascht war der 20-Jährige von der Interpretation von Sophokles’ antikem Stück „König Ödipus“ durch den Kurs Darstellendes Spiel der 12. und 13. Klasse des Louise-Henriette-Gymnasiums. Am Wochenende hatte es unter der Leitung von Achim Dawid Premiere. Durch raffinierte Wortspiele, erheiternde Reime und etliche Stilbrüche begeisterte die Theatergruppe die Zuschauer in der vollen Aula. Auf der Grundlage einer Bearbeitung durch den Kabarettisten Bodo Wartke entwickelte das Ensemble seine eigenen Ideen weiter. Neben überzeugender schauspielerischer Leistung und häufigem Einsatz zweier dialektischer Chöre punktete die Gruppe vor allem durch musikalische Einlagen mit Gesang, Klavier und Gitarre. Für Kursleiter Achim Dawid stellte dies eine Herausforderung dar, die das Engagement der Schüler über den Rahmen des Unterrichts hinaus erforderlich gemacht hatte. „Am schwierigsten fand ich es, den Teil des Chores auf Altgriechisch zu lernen“, sagt dagegen Darsteller Andreas Burmeister (18).
odipus_2Minimalistische Kostüme aus weißen Shirts und Jeans, wenig Requisiten und stetige Rollenwechsel waren ebenso wesentlicher Teil der Darbietung. Der Charakter des Ödipus wurde von vier Darstellern (Andreas Burmeister, Raphael Reitmeyer, Tim Kretschmann, Konstantin Focking) verkörpert, und auch andere Hauptrollen wie die des Laios (Konstantin Focking, Tim Kretschmann, Paul Wegner) und der Iokaste (Henriette Schwärmer, Carolin Martin) fanden sich in Doppelbesetzungen wieder. Den ständigen Wechsel der Atmosphäre von mystisch und tragisch zu erheiternder Stimmung fand Zuschauerin Heidi Bräuer geglückt. „Witz und Tiefsinn – alles war enthalten und ansprechend präsentiert.“ Tatsächlich wurde an beiden Abenden die eine oder andere Lachträne vergossen. Stellt sich die Frage, wie wohl der alte Dichter selbst über die humoristische Auslegung seines Stücks gedacht hätte. „Sophokles hätte sich im Grab umgedreht“, ist Achim Dawid überzeugt, „aber gleichzeitig wäre er erfreut gewesen über solch leidenschaftlich spielende junge Leute.“ (Von Isabel Ottlewski)

Quelle: MAZ vom 18.01.2012

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