
Das LHG stellt einen Europameister

Wir berichteten bereits, dass sich Alexander Rotsch aus der 10/1 für das deutsche Team (A) bei der Euromeisterschaft der Naturwissenschaftler (EUSO) in Luxemburg qualifizierte. Voller Spannung verfolgten wir die WebSite der EUSO. Keine Zwischenergebnisse. Warten. Und dann das: Das deutsche Team belegt die beiden ersten Plätze! Und aus LHG-Sicht auch in der „richtigen“ Reihenfolge:
Wir stellen mit Alexander einen Europameister!
Es war denkbar knapp mit 169,4 zu 169 Punkten vor Deutschland B und den drittplatzierten Rumänen – hier nachzulesen.
Voller Stolz gratulieren wir unserem Europameister und drücken die Daumen für die nächsten Wettkämpfe (Alexander hat noch einige „heiße Eisen“ im Feuer).

Wie man einen Despoten heranzieht: „Die Schule der Diktatoren“
Los, brüllt der Soldat. Martialische Blasmusik ertönt. Uniformierte verteilen Fähnchen an die Zuschauer in den ersten Reihen. Sie huldvoll zu schwenken, ist jedoch niemandem vergönnt, die Winkelemente werden umgehend wieder eingesammelt. So wurden die Besucher im Oranienburger Louise-Henriette-Gymnasium bestens auf „Die Schule der Diktatoren“ eingestimmt.
Erich Kästner hat die Komödie 1956 verfasst, und sich so mit der NS-Diktatur auseinandergesetzt. Für die Schüler ist das Stück immer noch aktuell. Der Flyer, den sie am Freitag am Eingang der sehr gut besuchten Aula verteilen, verweist unter anderem auf Nordkorea und Weißrussland.
Helme, Märsche, Fahnen, es sind erste Puzzlestücke für jede funktionierende Diktatur. Den Rest erledigt besagte Schule, in der ein skrupelloser Direktor angehende Despoten heranzüchtet. Tatsächlich sind es völlig austauschbare Marionetten, die den amtierenden Machtinhaber nach einem Attentat ersetzen können, ohne dass es auffällt. „Man sollte den Nachfolgern die Zunge herausschneiden und ein Grammophon in den Bauch einbauen“, empfiehlt der Leibarzt – einer der Drahtzieher im Hintergrund.
Alles auf der Bühne ist schwarz, bis auf den roten Teppich. Auf dem wird der nächste Präsident vereidigt. Der trägt, wie alle vor ihm und nach ihm, schwarzen Anzug und Melone, weiße Handschuhe, rote Schärpe. „Hoch, hoch, hoch“, rufen die Umstehenden aus.
Die Kleidung sitzt tadellos, schon optisch soll der Diktator das Volk beeindrucken. Die entsprechende Gestik wird in mehreren Übungseinheiten einstudiert. Auf Kommando recken vier „Schüler“ den rechten Zeigefinger in die Luft.
Was martialisch aussehen soll, entlarvt Kästner so als albern und peinlich. Und spätestens, als ein paar sehr leicht bekleidete Damen die Bühne betreten, sich an den Präsidenten schmiegen, wird aus präsidialem Pomp bloßer Mummenschanz. Es sind Prostituierte, die den Despoten bei Laune halten sollen, der ist ja schließlich auch nur ein Mensch.
Die jungen Darsteller des Gymnasiums geben ihr Bestes, um dem Spott, dem Sarkasmus des Kästner-Stücks gerecht zu werden. Besonders dem diabolisch-glatten Leibarzt – optisch perfekt mit braver Fliege und gut sitzender Frisur – sowie dem zynischen Direktor gelingt es, die Zuschauer bei der Stange zu halten.
Hinzu kommen mit Liebe zum Detail geschneiderte Kostüme und eine sehr originelle Kulisse. In der gerät die Diktatoren-Maschinerie plötzlich durcheinander. Ein angehender Despot ist viel kleiner als der andere, das fällt auf. Problem gelöst, er stellt sich einfach auf einen Koffer.
Von Fritz Hermann Köser
Aus: Märkische Allgemeine vom 18.03.2013
Jugend debattiert… Zum Dritten, zum Vierten…

Grüße aus Luxemburg
Luxemburg 2013.
Finale der europäischen Naturwissenschaftsolympiade (EUSO). Die deutsche Mannschaft. Und mittendrin? Das LHG – vertreten durch Alexander Rotsch aus der 10/1. Nach vielen Erfolgen bei Biologie-, Chemie, Physik- und Mathematikolympiaden gelang Alexander nun der Sprung in das deutsche Auswahlteam.
Wir drücken Alexander die Daumen für die Klausuren und Laboraufgaben und berichten hier natürlich von den Ergebnissen.
Die beiden Fotos zeigen Alexander mit unserer Wissenschaftsministerin Frau Prof. Kunst und unserer Bildungsministerin Frau Dr. Münch.


Akutelle Stundenpläne im Netz
Die ab heute gültigen Pläne sind unter Service/ Stundenpläne abzurufen.
Ein „tierisch“ guter Rezitationswettbewerb
Am Donnerstag, dem 28. Februar 2013, fand an unserer Schule der traditionelle Rezitationswettbewerb statt, welcher auch dieses Jahr von Frau Steinmöller liebevoll und aufwändig vorbereitet wurde. Wie immer beteiligten sich viele Schüler aus den Jahrgangsstufen 7 bis 10 und trugen vor zahlreichem Publikum die von ihnen ausgewählten Gedichte vor. „Tierisch“ abwechslungsreich ging es diesmal zu: Es wimmelte nur so von Maden, Panthern, Werwölfen, Osterhasen, Wassereseln und Mördermardern. Der Sieger des Wettbewerbs entpuppte sich gar als hervorragender Rattenfänger.
Die Moderatorinnen Jasmin Stehler und Janina Stollin aus der Klasse 10.4 führten souverän und charmant durch das Programm, indem sie einen roten Faden zwischen den einzelnen Beiträgen knüpften.
Bereichert wurde das Programm durch diverse musikalische Beiträge von Florian Ernst (Gitarre und Gesang), Julia Gießmann (Querflöte und Klavier), Jasmin Stehler (Klavier), Neeltje Schilling (Akkordeon) sowie Clara Rau und Sophia Sander (Gesang und Gitarre), die sowohl dem Publikum einen Ohrenschmaus bereiteten als auch der Jury Gelegenheit gaben, in Ruhe die einzelnen Bewertungen vorzunehmen. Die Jury bestand aus zwei Schülern, dem Sieger des letztjährigen Wettbewerbs Lucas Degenhardt und der Schülersprecherin Laura Niegel, der Elternsprecherin Frau Ernst und drei Deutschlehrern.
Von den 22 Teilnehmern platzierten sich folgende drei Schüler: Dennis Binder (Klasse 7.3, Platz 1), Aaron Tropschuh (Klasse 9.1, Platz 2) und Elisa Schlinke (Klasse 7.2, Platz 3). Die Schulleiterin Frau Elert überreichte dem Sieger Dennis einen Gutschein für eine Fahrt zur diesjährigen Leipziger Buchmesse.
Es war ein sehr gelungener Vormittag, an dem mal wieder offensichtlich wurde, welch vielfältige Begabungen unsere Schüler besitzen.
Wir freuen uns schon „tierisch“ aufs nächste Jahr und hoffen auch dann wieder auf ein „animalisches“ Vergnügen …
Förderverein: Hauptversammlung 2013
Die Mitglieder des LHG-Fördervereins trafen sich am Montagabend im Raum 130 zur Hauptversammlung 2013. Derzeit hat der Verein 65 Mitglieder.
Finanzielle Zuwendungen bekommt diesmal die Schülerzeitung „iWahn 2.0“. Geld gibt oder gab es auch für den Fachbereich Fremdsprache sowie den Rezitationswettbewerb, um junge Talente auszeichnen zu können. Auch für die Ausrichtung der (verschobenen) Volleyball-Nacht gibt es Geld vom Förderverein – ebenso für ein Coachingprojekt in einer der 9. Klassen. Schließlich unterstützt der Verein auch die religionsphilosophische Woche, die jüngst am LHG stattfand.
Ob in diesem Jahr ein Förderpreis vergeben wird – und wenn ja, an wen – das erfahrt ihr erst im Juni.
(Förderverein/rt)
2 Medaillen für das LHG-Schachteam
Mit einem Titel und einem dritten Platz kehrte das Team des Louise-Henriette-Gymnasiums Oranienburg am Sonnabend von der LandesSchulSchachMeisterschaft aus Fredersdorf zurück.
An den Start gingen in diesem Jahr zwei Mannschaften des LHG: Philipp Zitzelsberger(Kl.9), Sönke Liesegang, Simon Lindner(beide Kl. 11) und Leonard Nebel(Kl. 7) wollten sich in der WK 1 mit angehenden Abiturienten messen. Marie Wolff, (Kl. 9), Mandy Ziegel, Jessica Thimian und Lisa Ihde (alle Kl. 11) hatten das Ziel, ihren Titel in der Wettkampfklasse Mädchen erfolgreich zu verteidigen, winkte ihnen doch bei einem Sieg die Möglichkeit, zum dritten Mal in Folge an der Deutschen SchulSchachMeisterschaft teilzunehmen.
In der WK 1 traten von 4 gemeldeten Mannschaften leider nur drei an: Das Gauss-Gymnasium aus Frankfurt/Oder , das Liebknecht-Gymnasium ebenfalls aus Frankfurt/Oder und eben das recht junge Oranienburger Team. In einer doppelten Runde sollte jedes Team zweimal gegen jedes andere spielen. Die jungen Oranienburger mühten sich, kämpften gut, haten aber gegen die älteren Frankfurter Teams schließlich keine Chance. Trotzdem freuten sich die Oranienburger am Ende über Bronze und nahmen sich vor, im nächsten Jahr stärker zu spielen.
In der Mädchen-Klasse traten neben den erfahrenen Oranienburginnen in diesem Jahr nur 4 Grundschulmannschaften an. Da wähnten die Schülerinnen des LHG ziemlich sicher, ihren Titel verteidigen zu können und wurden im ersten Spiel von der GS Hennickendorf kalt erwischt: Jessica und Lisa patzten gewaltig und verloren ihre Partien, so dass „nur“ ein 2:2 am Ende als Resultat stand. Es gab ein faires aber klares Auswertungsgespräch zwischen den siegverwöhnten Mädchen mit Tipps, sicherer zu spielen. Was folgte, waren nur noch 4:0 Siege, womit schließlich der Gesamtsieg gerettet wurde.
Mit diesen Platzierungen bleibt das LHG die Schachschule Oberhavels.




