Mathe, Bio, Chemie und…

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Natürlich: Physphysik_lo2ik fehlt hier noch. Dachte sich wohl auch Alexander Rotsch unseres LHGs, als er bei der Landesolympiade Physik sein Können zeigte. Mit einem tollen 2.Platz in der 2.Runde hat sich Alexander nach seinen diesjährigen Erfolgen in Mathematik, Biologie und Chemie auch für das Landesfinale Physik im Juni in Frankfurt/Oder qualifiziert – wie gehabt mit mehrstündiger theoretischer Klausur und ebenso langer experimenteller Klausur.

Wir drücken auch dabei die Daumen!!

Eure Physik-Fachkonferenz

p.s.

Wer mal einen Blick auf die Aufgaben der 1. Runde werfen will, kann das hier tun.

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Zwei verschiedene Kulturen treffen aufeinander Schüleraustausch mit Snamensk (Kalinigrader Gebiet)

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Wie auch letztes Jahr fand auch wieder ein Austausch mit unserer russischen Schule  in diesem Jahr statt. Die Zeit vergeht so rasant…. Schon viele Wochen und Monate vorher wurde in den Klassen 9/2, 9/5 und 9/6 viel darüber geredet und vorbereitet, außerdem waren auch alle sehr gespannt ihre Austauschschüler nach dieser langen Zeit wieder in die Arme schließen zu dürfen. Nun war es soweit. Am Sonntag, dem 21.03.2014 brachen wir zu unserer Reise nach Russland auf. Dort angekommen, nachdem wir auf dem Flughafen Kaliningrad (Königsberg) gelandet sind, und mit dem Bus nach Snamensk(ehemals Wehlau) fuhren, wurden wir herzlich von unseren Gastfamilien empfangen. Wir ließen den Rest des Tages noch mit ihnen zu Hause ausklingen. Am Montag war schon „Action“ angesagt. Es ging in die snamensker Schule, wo wir eine kleine Rundführung bekamen. Als wir durch die Schule geführt wurden staunten wir erst einmal, wie groß sie doch ist. Größer, als sich manche von uns vielleicht gedacht haben. Nach unserer kleinen Rundtour machten wir einen kleinen Abstecher in den Kern von Snamensk. Hier zeigte man uns einige schöne Sehenswürdigkeiten des kleinen Ortes, wie zum Beispiel die Kirche, die leider durch den Krieg ziemlich gelitten hat und nicht mehr ganz erhalten ist. Der Dienstag war auch schon von Olga, der Englischlehrerin der Schule bis ins kleinste Detail geplant. Auf den Spuren des Bernsteins mussten wir leider lange mit dem Schulbus fahren,  aber unsere Gastmütter hatten uns wie jeden Tag ein sehr üppiges Lunchpaket eingepackt. Dort waren immer neue Sachen enthalten und es war für uns auch sehr interessant zu erfahren, was man in diesem Land so isst. An diesem Tag im größten Bernsteinabbau-Gebiet Europas angekommen bewunderten wir  all den Schmuck und die verschiedensten Gegenstände, die aus diesem Stein angefertigt wurden. Im Museum durfte man sogar große Brocken in die Hand nehmen oder zuschauen, wie einige Frauen dort die Bernsteine schliffen. In einer Art „Buddelkasten“ haben wir sogar selbst nach Bernsteinen geschürft …

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Der Mittwoch führte uns nach Kaliningrad. Die Hauptstadt der russischen Exklave  fanden manche aus der deutschen Gruppe faszinierend. Wie schon bei unserer Ankunft sind dort die Lebensumstände ganz anders als in der Heimat. Wir sahen sehr alte Plattenbauten (Wohnt da noch jemand?), teilweise erschreckende Armut auf den Straßen, aber auch viel Glamour. Zum ersten mal erfuhren wir im Lasch-Bunker etwas über diesen mutigen General am Ende des 2. Weltkrieges und lauschten einem kleinen Orgelkonzert im wunderschön restaurierten Dom.

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Außerdem gab es dort aber auch ganz andere Läden als bei uns. In diese Läden stürmten wir gleich, denn wir bekamen Zeit zum shoppen. Manche kauften sich Souvenirs oder andere Sachen die es da im Angebot gab. Kaum war dieser Tag vergangen, begann auch schon der nächste …Donnerstag: Wir machten unter anderem einen Ausflug zum Trakehner-Gestüt Tschernjachowsk und zur Insterburg, die beide auch hier in Deutschland bekannt sind. In der Insterburg führte uns eine Frau herum, die dort lebt und Leiterin eines Projektes zur Erhaltung und Restaurierung dieser Burg ist. Leider hat die Regierung die Fördermittel gestrichen und so lebt dort eine Künstlergruppe unter ähnlichen Bedingungen wie damals die Ordensritter im 14. Jahrhundert. Nach der Führung hatte sie eine Überraschung für uns vorbereitet: Sie zeigte uns einen Ausschnitt aus dem Kulturprogramm für das alljährlich stattfindende Sommerfest. Es war sehr niedlich mit anzusehen, wie kleine Mädels in originalgetreuen Kostümen zu mittelalterlicher Musik tanzten oder auch eine alte ostpreußische Legende mit Musik und Tanz von Jugendlichen aufgeführt wurde. An diesem Tag waren wir auch wieder spät zu Hause und verbrachten den Rest davon noch in den Familien, wo wie jeden Abend eine warme typisch russische Speise aufgetischt wurde.
Nun war es auch schon Freitag und über die Hälfte des Austausches war leider schon vergangen. An diesem Tag unternahmen wir einen sonnigen Ausflug an die Kurische Nehrung, zum Kurort Swetlogorsk(Rauschen). Dort sah man wieder das wundervolle Meer, das uns Russland zu bieten hatte. Diese schöne Aussicht nutzten wir gleich, um noch ein paar Erinnerungsfotos zu machen. Danach gingen wir mit der gesamten Truppe zum ehemaligen Wohnhaus von E.T.A. Hoffmann, in dessen Garten man aus Holz geschnitzte Figuren aus den Erzählungen bewundern konnte. Wir hatten jedoch Mühe, alles anzuschauen. Das lag wahrscheinlich daran, dass wir nach dieser Woche voller Sehenswürdigkeiten ziemlich geschafft waren.Gegen den Willen unserer Lehrerinnen Frau  Stein und Frau Zickuhr spielten wir mit Begeisterung am Nachmittag in gemischten deutsch-russischen Mannschaften „Laserattack“, was von der russischen Lehrerin Olga organisiert worden war.
Aber es war trotzdem gut, sich so viel von Kaliningrad und dem Gebiet angeschaut zu haben, denn umso mehr hat man danach seiner Familie in Deutschland zu erzählen. Außerdem wer weiß, wann man das nächste Mal wieder dort hinkommt…
Und schon war es passiert, der letzte Tag war angebrochen. Es war Wochenende: Hier bekamen wir Zeit, mit unseren Gastfamilien gemeinsam etwas zu unternehmen. Einige fuhren ans Meer zum „Stinte-Fest“(Stinte sind sehr kleine Fische), die anderen nochmal nach Kaliningrad oder machten andere Ausflüge. Dabei lernte man die Gastfamilie noch genauer kennen und hatte Zeit, sich mit seinem Austauschschüler in Ruhe zu unterhalten, soweit es möglich war, denn einige von ihnen wussten kaum englische oder deutsche Wörter, und konnten sich daher nur in ihrer Muttersprache verständigen. Zum Glück gab es aber noch German und Hermann, die uns die ganze Woche über bei der Übersetzung halfen! So schnell wie die Woche begann so endete sie auch wieder. Jetzt mussten wir unsere Heimreise antreten. Schnell noch ein paar Fotos gemacht und dann umarmten wir unsere Gasteltern und Austauschpartner ein letztes Mal. Wir stiegen in den Bus und „düsten“ zum Flughafen. Noch im Flugzeug tauschten wir unsere Eindrücke und Erlebnisse, des doch so anderen, aber nahen Landes, Russland aus. Insgesamt war der Austausch sehr gelungen. Denn man staunt, was man so alles mitnimmt und wie anders doch die Lebensweisen dort sind. Wir hoffen, dass wir noch lange in Verbindung bleiben werden ;-)

verfasst von Jasmin Liebreich, Maja Martens, Saskia Schoor und Frau Stein

Landesfinale Chemie – und das LHG auf dem Treppchen

Alexander Rotsch (11er Tutorium) trat am letzten Wochenende für unser LHG in Cottbus bei den Landesmeisterschaften Chemie an – und es sollte ein erfolgreicher Wettkampf für unsere Schule werden!

Viel Zeit für die Vorbereitung hatte sich Alexander nicht genommen. Zu sehr ist alles auf die Vorbereitung der 4. und entscheidenden Runde der Internationalen Biologie-Olympiade im Mai ausgerichtet. „Nicht viel Zeit“ heisst bei ihm aber immer noch stundenlange Vorbereitung ; – ).

Nach anstrengenden schriftlichen und Experimental-Klausuren an zwei Tagen stand das Ergebnis fest: Alexander wurde Dritter der Landesmeisterschaften Chemie in der Klassenstufe 11/12.  Wieder einmal hat das LHG vorderste Platzierungen bei Landesmeisterschaften der Naturwissenschaften/Mathematik erreicht.

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Herzlichen Glückwunsch!

LHG erfolgreich beim Landesfinale Brandenburg „Jugend debattiert“

2014_04_landesfinale-jugend-debattiertWer sind Brandenburgs beste junge Debattenredner? Nach dem Unterricht und den Debattier-Wettbewerben auf Schul- und Regionalebene standen viele herausragende Rednerinnen und Redner von Schulen aus dem gesamten Land Brandenburg nun in der Qualifikation zum Landesfinale.
Im Anschluss an eine vormittägliche Qualifikationsrunde haben die vier besten Debattanten jeder Altersstufe im Landesfinale noch einmal ihr rhetorisches Können präsentiert. Debattiert wurde in zwei Altersgruppen: den Klassen 8 bis 10 und den Jahrgangsstufen 11 bis 13. Die beiden Erstplatzierten jeder Altersstufe qualifizieren sich zudem für den Wettbewerb auf Bundesebene.
…
Für unsere Schule gingen Jurek Wille und Leon Israel an den Start. Über gelungene Qualifikationsdebatten gelang es Jurek in der Altersklasse I den begehrten Finalplatz in der Debatte der letzten Vier zu erringen. Im neuen, bis auf den letzten Platz gefüllten Plenarsaal des Landtags Brandenburgs diskutierte er über die Abschaffung der verbindlichen Lehrerempfehlung zum Besuch einer weiterführenden Schule nach der sechsten Klasse. Jurek konnte die Jury schließlich auf der Contraposition überzeugen. Er siegte!!! Das bedeutet für ihn die Teilnahme am Bundeswettbewerb, in dem die 32 besten Debattanten aus ganz Deutschland in Berlin antreten werden. Vorher wird er das Landessiegerseminar auf der Burg Rothenburg besuchen dürfen. Mit dem Sieg verbunden ist außerdem eine Aufnahme ins Alumniprogramm der Hertiestiftung.
Leon Israel, unser Vertreter in der Altersklasse II, verpasste das Finale denkbar knapp als Fünftplatzierter der Qualifikationsrunden.
Wir gratulieren beiden Schülern unserer Schule und wünschen Jurek viel Glück und Erfolg im Juni in Berlin.

Newsletter 6

newsletterNach vielen anstrengenden und ereignisreichen Wochen stehen die Osterferien vor der Tür.
Ich möchte die Gelegenheit nutzen und die wichtigsten Ereignisse noch einmal Revue passieren lassen.
Die Aufführungen der DS Kurse von Herrn David und Herrn Rehfeld brachten uns zwei großartige Stücke des Dramatikers Heinrich von Kleist näher. Mit großem Engagement und schauspielerischem Können präsentierten die Schülerinnen und Schüler der Jahrgangsstufe 12 „Penthesilea“ und „Amphitryon“. Insgesamt gab es fünf Aufführungen, die das Publikum begeisterten.
Im Rahmen des Toleranzprojektes der AG „Schule ohne Rassismus, Schule mit Courage“ wurde der von Schülern gestaltete Bus der OVG am 14.03.2014 eingeweiht. Als „Botschafter“ unter dem Motto „Oranienburg ist anders- das LHG ist anders“ wird dieser Bus nun drei Jahre durch die Stadt fahren.
Es waren auch die Schüler dieser AG, unter deren Leitung und mit Unterstützung der 12. Klasse die „Zwanziger Jahre Revue“ durchgeführt wurde. An zwei Abenden begeisterten uns die Schülerinnen und Schüler mit Musik, Tanz, Mode und Literatur der „Goldenen Zwanziger“. Es waren wunderbar gelungene Abende. Ein ganz besonderes Dankeschön an dieser Stelle an Frau Reinert, die Initiatorin und alle Mitwirkenden auf und hinter der Bühne.
Es gab noch weitere Höhepunkte in den vergangenen Wochen. Erwähnt seien hier der Rezitationswettbewerb der Sekundarstufe I, die erfolgreiche Teilnahme unserer Schülerinnen und Schüler an Olympiaden und Wettbewerben und der Schüleraustausch mit Russland und Rotterdam. Schüler unserer Schule haben sich für das Landesfinale „Jugend debattiert“ qualifiziert und Jurek Wille hat dieses im Bereich der Sekundarstufe I gewonnen. Herzlichen Glückwunsch und ein Dankeschön an Frau Sander und Frau Möhring-Volmer für die gute Vorbereitung der Schüler.
In der vergangenen Woche erlebten die siebten Klassen spannende Tage in Blossin. Alle diese Veranstaltungen wurden mit hohem Engagement der Lehrerinnen und Lehrer unserer Schule vorbereitet und durchgeführt. Dafür mein ganz persönlicher Dank.
Bevor wir in die Osterferien gehen, gibt es am 11.04. 2014 unser großes Frühlingskonzert, welches von Frau Richter sehr intensiv vorbereitet wird. Ich bin mir sicher, dass die Zuschauer wieder sehr viel Spaß haben werden.
Für unseren Abiturjahrgang und die zehnten Klassen stehen entscheidende Prüfungen gleich nach den Ferien an.
Ich wünsche den Schülerinnen und Schülern viel Erfolg und den Eltern eine möglichst stressfreie Zeit.

Weitere aktuelle Informationen finden Sie auf unserer Homepage.

Ich wünsche allen Kolleginnen und Kollegen, Schülerinnen und Schülern erholsame Osterferien.

Gabriele Schiebe

Präsentation der Facharbeiten 2014

Am 10.04. 2014 findet die inzwischen schon zur Tradition gewordene öffentliche Präsentation der Facharbeiten der 9. Klasse statt.
In Brandenburg sind die Gymnasiasten verpflichtet im 9. Schuljahr eine Facharbeit zu erstellen. Ziele dieser Arbeit sind das komplexe und problemorientierte Erarbeiten eines Themas, das Einüben wissenschaftlicher Arbeitstechniken wie Recherchieren, Zitieren oder Präsentieren, das Strukturieren eines umfangreichen Textes, aber auch das Organisieren einer mehrere Wochen dauernden Arbeit. Die Schüler des Louise-Henriette-Gymnasiums haben sich in enger Zusammenarbeit mit der betreuenden Lehrkraft ein Thema gewählt und dieses bestmöglich bearbeitet. Die Abgabe dieser Arbeiten liegt nun schon einige Wochen zurück und der erste Teil, die schriftliche Darstellung, wurde bewertet. Einige dieser Arbeiten sind so gut, dass sie als beispielhaft für die zukünftigen Facharbeiten angesehen werden.
Diese Arbeiten werden am 10.04. (von 9.20 bis 12.50 Uhr Raum 305) öffentlich präsentiert. Im Publikum sitzen die 8. Klassen, also die Schülerinnen und Schüler, die nächstes Jahr selbst eine solche Facharbeit schreiben werden. So erhalten sie einen Einblick in ihre zukünftige Arbeit und können sich Tipps von Profis geben lassen. Sie haben aber auch die Möglichkeit einem spannenden Thema zu lauschen. Die Vielfalt ist auch in diesem Jahr wieder groß: So gibt es einen Schüler, der über das Fracking, eine sehr umstrittene Methode der Gasgewinnung, redet. Eine andere Schülerin hat sich intensiv mit dem Behindertenleistungsport beschäftigt und dazu auch mit Betroffenen gesprochen. Aber auch die Fachbereiche Spanisch oder Politische Bildung werden vertreten sein.

Anmeldung für den Tag der Mathematik 2014

2014_04_tag-der-mathematikAb sofort können wir Mannschaften für den diesjährigen Tag der Mathematik in Berlin (17.05.2014) melden.
Hier noch mal die wichtigsten Eckpunkte:

  • gestartet wird klassenstufenübergreifend in den Gruppen 7/8, 9/10 und 11/12,
  • eine Mannschaften besteht aus mindestens 3 bzw. maximal 5 Schülern,
  • der Wettbewerb ist Hilfmittelfrei (es wird also ohne Taschenrechner und ohne Tafelwerk gearbeitet).

Wer also Interesse hat, meldet sich einfach bei seinem Mathematiklehrer. Ihr könnt Euch natürlich auch gleich als ganze Mannschaft anmelden.

Louise feiert die wilden Zwanziger und sich selbst

2014_03_zwanziger-jahre-abend„Ich bin von Kopf bis Fuß auf Liebe eingestellt“, singt Lea Viereck lasziv und nimmt den Weg von der Bühne zum Flügel. Auf den setzt sie sich unter den begeisterten Blicken des Publikums.
Der Zwanzigerjahre-Abend, den die zwölften Klassen des Louise-Henriette-Gymnasium am Wochenende auf die Bühne brachten, hatte viele Höhepunkte zu bieten. Jedes Jahr wird von den Schulabgängern ein Konzert organisiert. In diesem Jahr entstand es im Rahmen der Arbeitsgemeinschaft „LHG für Toleranz“ und wurde in der Projektwoche erdacht und in den ersten Zügen umgesetzt.
Es ist ein geheimnisvoller Abend. Ein Hauch der Zwanzigerjahre hat sich schon in das Foyer der Schule geschlichen. Jeder Gast nimmt den Weg in die Aula über den roten Teppich. Marlene Dietrich erklingt im Saal und bringt die passende Stimmung. Die Bühne ist ein Café. An kleinen Tischen sitzen einige Gäste. Der Barmann poliert die Sektkelche. Schnell ist klar, dass der Abend für alle ein Vergnügen werden wird, für die Akteure auf der Bühne, die sich in ihren stilechten Kostümen gefallen und für die Besucher, die sich gern einlassen auf das Goldene Zeitalter in Berlin. Der Saal füllt sich in kurzer Zeit. Viele Gäste finden nur noch einen Stehplatz.
Das Programm beginnt, ein bunter Abend aus Literatur, Gesang und Tanz. Lea Thomes spielt an diesem Abend die Prostituierte. Bei dem Gedicht „Ballgeflüster“ von Erich Kästner verführt sie die Männer auf der Bühne. Frech legt sie die rote Federboa um den Hals des Kellners. „Das macht mir am meisten Spaß, wenn ich den Kellner hinter mir herziehen kann“, verrät sie in der Pause. Die Zwanzigerjahre hätten alle begeistert. Es sei eine facettenreiche Zeit gewesen. „Dieses Jahrzehnt ist faszinierend, weil sie widersprüchlich sind und so gebrochen“, erklärt Lehrerin Juliane Reinert. Die Projektleiterin trägt selbst ein Kleid der „wilden Zeit“ und ein Hütchen auf dem Kopf, an dem ein kleiner Schleier befestigt ist.
Nach der Projektwoche habe es nur vier weitere große Proben für das Konzert gegeben. „Ich bin stolz, dass die Schüler das hinbekommen haben, obwohl sie kurz vor dem Abi sind.“ Unterstützung habe es auch aus den Bereichen Musik, Darstellendes Spiel und Kunst gegeben.
„Die Männer sind alle Verbrecher“ singen einige Schüler nach der Pause. Der Rosenverkäufer, gespielt von Simon Lindner, wird für seinen Auftritt zum Publikumsliebling. Mit seinem Tucholsky-Gedicht „Karrieren“ zeichnet er ein Gesellschaftsbild der Zeit. Die „Comedian Harmonists“ laden zum Mitsingen ein. Charlie Chaplin flimmert über die Leinwand. Dann steht Matthias Sommerer im Dunkeln, nur von einem Scheinwerferspot angestrahlt. Seine ganz eigene Version von dem Stück „Kein Schwein ruft mich an“ werden die Zuschauer so schnell nicht vergessen. Ein schmissiger Charleston, der von allen Darstellern getanzt wird, beendet den Abend.

Quelle: http://www.moz.de/heimat/lokalredaktionen/oranienburg/oranienburg-artikel/dg/0/1/1263375/ (MOZ vom 31.03.2014)

Louises Sonnenstrom AG

2014_03_solar_agLange hat es gedauert – viel Schweiß und Mühe gekostet. Aber nun ist es endlich soweit. Am 01. April 2014 wird „Louises Sonnenstrom AG“ gegründet (kleine Anmerkung: das ist kein Aprilscherz). AG steht für Aktiengesellschaft und jeder kann Anteilseigner werden.
Genauere Informationen dazu gibt es bald auf unserer Webseite. Gründungsmitglieder der Firma sind Florian Hitzel, Steven Hoffmann, Felix Heyne, Michael Petermann und Herr Döhl.

20er Jahre Abend

2014_03_zwanziger-jahre-konzertDas Schuljahr neigt sich dem Ende zu. Mit einem Paukenschlag wollen sich die 12 Klassen verabschieden. Deshalb laden wir herzlich zu einem Abend im Gewand der 20er-Jahre ein. Wagen Sie mit uns eine Reise in eine aufregende und glamuröse Zeit: Erleben Sie Tanz, Gesang und Lyrik im Berlin der goldenen Zwanziger. Was darf nicht fehlen? Jenau, dit leckere Essen. Lassen Sie sich daher die Gaumenfreuden im exklusiven „Café Kranzler“ schmecken.

Datum: 27. und 28. März 2014
Beginn: 19.00 Uhr
Ort: Aula des LHG

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