Die Geschichte von Ruth Winkelmann verbindet die Erfahrungen einer Überlebenden des Holocaust mit lokalhistorischen Bezügen im Kreis Oberhavel und Berlin. Schülerinnen und Schüler der 10/3 und der 10/4 haben die Geschichte, die in dem Buch „Plötzlich hieß ich Sara“ nachzulesen ist, am Freitag, 23.2.2018, von Ruth Winkelmann selbst erzählt bekommen. 90 Minuten hat Ruth Winkelmann erzählt: Von sich, von ihrem Leben vor und nach der Zeit des Nationalsozialismus und von ihren Angehörigen, von denen die meisten als Juden die Konzentrationslager nicht überlebt haben. Ruth Winkelmann hat überlebt und sie erzählt wie. Heute befinden sich in der Erdmannstraße in Hohen Neuendorf Stolpersteine, die an ihre Familie erinnern. Das ist das Beste, was Geschichtsunterricht bieten kann: erlebter Geschichte zuhören, weitererzählen und das Erzählte im Herzen bewahren! Zum OGA-Artikel.
Louise beim Regionalfinale von „Jugend debattiert“ 2018
Nach unserem Schulwettbewerb stand nun am 23. Februar 2018 das Regionalfinale von „Jugend debattiert“ 2018 an. In dieser Ebene entscheidet sich, ob Louise auch am Landeswettbewerb teilnehmen kann. In Konkurrenz mit dem Runge-Gymnasium und der Torhorst-Gesamtschule aus Oranienburg, dem Evangelischen Gymnasium Neuruppin, dem Neuen Gymnasium Glienicke und dem diesjährigen Gastgeber, der Regine-Hildebrandt-Gesamtschule aus Birkenwerder treten viele Debattanten an, die um die Plätze auf der nächsten Ebene und den Preis des Siegerseminars mit Worten kämpfen. Unsere Gruppe war wie immer beachtlich groß, auch wenn nur wenige Juroren von uns eingesetzt waren, und wurde von Thomas Rehfeld und Manuela Möhring-Volmer begleitet. In den Wettbewerb der Altersgruppe I gingen Paula aus Klasse 9 und Julian aus Klasse 8 in die Qualifikationsrunden, bei den Großen debattierten Tony und Benedikt aus Klasse 11 mit. In den Themen lagen in diesem Jahr große Herausforderungen. So debattierten die jüngeren Schüler/innen in der Qualifikation um die automatisierte Gesichtserkennung an Bahnhöfen und um die Einrichtung von Sportgeräten in öffentlichen Grünanlagen und Parks, die älteren Schüler/innen rangen um die Frage, ob im öffentlichen Raum Toiletten grundsätzlich Toiletten ohne Geschlechteraufteilung sein sollen und ob Gewalttaten gegen kommunale Amts- und Mandatsträger härter bestraft werden sollten. Am Ende der Qualifikationsrunden durften jeweils eine/r unserer Debattant/innen ins Finale einziehen. Nun ging es für die AGII um die Frage, ob in stark belasteten Großstädten Dieselfahrverbote erlassen werden sollen. Also eine politisch und juristisch brisante und im Augenblick stark diskutierte Frage. Benedikt erlangte in der Runde der vier Gymnasien einen undankbaren dritten Platz. Aber dafür, dass unsere Starter der AG II sowohl im Schulwettbewerb als auch im Regionalwettbewerb zum ersten Mal mitgemacht haben, ist das ein tolles Ergebnis.
In der Altergruppe I ging es um die Frage, ob Läden sonntags geöffnet sein dürfen und hier konnte sich erneut Paula durchsetzen und bekam mit Platz 2 sowohl einen Platz im Landeswettbewerb als auch beim Seminar. Wir gratulieren sehr herzlich und danken allen, die im Vorfeld bei der Vorbereitung und am Tag selbst zum Daumendrücken dabei waren!
Hauptversammlung 2018 des Fördervereins
Die nächste Mitglieder-Hauptversammlung des LHG-Fördervereins findet am Montag, 5. März 2018, um 19 Uhr im Raum 123 statt.
Tagesordnung:
1. Eröffnung
2. Diskussion und Entscheidung über die Vergabe des Förderpreises
3. Rechenschaftsbericht des Vorstandes
4. Anträge auf finanzielle Zuwendung
5. Aktive Gesprächsrunde
Mit freundlichen Grüßen,
Daniel Langhoff
Vorsitzender
Wer wird Louise 2018? – Nominierungen für den Preis des Fördervereins
Am Montag, d. 05.03.2018 wird während der Sitzung des Fördervereins über die Vergabe des diesjährigen Förderpreises abgestimmt.
Der Preis soll Schülerinnen/Schülern oder Schülergruppen des LHG zugesprochen werden, die sich in herausragender Weise für unsere Schule einsetzen und diese nach außen vertreten. Der Förderverein entscheidet über die Vergabe des Preises.
Jeder Schüler und jeder Lehrer kann einen Schüler oder eine Schülergruppe nominieren. Es gibt keine Beschränkung hinsichtlich der Klassenstufe.
Anträge können bis zum 28.02.2018 in die Wahlurne im Sekretariatsbereich eingeworfen werden (bitte nicht anonym).
Der Förderverein
Zum Gedenken an Herrn Klaus Schröder
Die Nachricht vom Tod unseres langjährigen Kollegen Klaus Schröder hat uns erschüttert und tief bewegt.
Herr Schröder war viele Jahre als Fachlehrer für Geografie und Sport an unserer Schule tätig. Als Klassenleiter und Tutor hat er Schülerinnen und Schüler stets engagiert und einfühlsam durch ihr Schulleben begleitet. Seine Arbeit war geprägt von Verlässlichkeit und pädagogischem Können.
Am 05.02.2018 ist er für immer von uns gegangen. Wir sind sehr traurig über diesen schmerzhaften Verlust.
Uns bleibt eine dankbare und liebevolle Erinnerung an lange Jahre der gemeinsamen Arbeit. Unser Mitgefühl und tiefe Anteilnahme gelten seiner Familie.
Am Louise Henriette Gymnasium werden wir Herrn Schröder ein ehrendes Andenken bewahren.
Im Namen der Kolleginnen und Kollegen
Gabriele Schiebe
Schulleiterin
3.Platz im Mathematik-Ländervergleich
Bolyai – nie gehört? Das ist nicht erstaunlich, gibt es doch diesen Mathematik-Wettbewerb in Deutschland erst seit 2014. In diesem nach dem ungarischen Mathematiker benannten Wettstreit kämpfen SchülerInnen jahrgangsweise um die Teilnahme an der Endrunde in Budapest. Mehr könnt ihr hier erfahren. Wir schickten zwei Teams in Klasse 9 in den Vergleich Brandenburg – Berlin – Hamburg – Mecklenburg-Vorpommern – Schleswig-Holstein…. und erreichten mit der ersten Mannschaft (Larissa Rotsch, Moritz Galster, Lorenz Falk und Alexander Raabe) Platz 3!
Unser zweites Team mit Aaron Matthes, Emil Eichhorn und Anton Orlow belegte in diesem grossen Feld Platz 9!
Auch wenn es zum Sieg im Länderkampf nicht gereicht hat – wir sind stolz auf euch und diese tolle Leistung!
Eure Mathematik-Fachkonferenz.


Jugend debattiert 2018
Die Debattiersaison 2018 ging zunächst einmal mit einigen Sorgen los. Werden in diesem Jahr genügend Jugendliche bereit sein, zu debattieren? Finden wir einen Termin für die AG „Jugend debattiert“? Doch schon bald zeichnete sich ab, dass aus den achten Klassen genügend Meldungen eintrudelten, damit die Debatten in der AG I – das sind die Klassen 8-9 – durchgeführt werden können. Etwas weniger gut aufgestellt war dagegen die AG II. Doch letztendlich kamen auch hier genügend Mit- und Wortstreiter zusammen. Für die Planung des Wettbewerbs hieß das: Sechs Paralleldebatten in der AG I und zwei Paralleldebatten in der AG II.
Und demzufolge das nächste Problem: Haben wir genügend Räume, um neben dem Unterrichtsgeschehen den Wettbewerb stattfinden zu lassen? Aber auch dies ließ sich mit ein bisschen Improvisation und Dank unseres Stunden- und Raumplaners, Herrn Steuer, lösen. Dank dem Verständnis aller Kolleg/innen im Haus, konnten die Lehrerarbeitszimmer und der Vorbereitungskeller benutzt werden.
Und nun das letzte Problem: Sind genügend Lehrer/innen bereit als Juroren den Wettbewerb zu tragen. Auch hier gab es eine sehr gute Lösung: Mit Jurek Wille (ehemaliger Landessieger in der AG I) und Anna Viereck (Alumni) als erfahrene Hasen konnten die Jurys für die Altersgruppe II ohne Lehrunterstützung an den Start gehen. Alle weiteren Jurorinnen dieser Jurys haben ebenfalls in vielen Jahren auf verschiedenen Ebenen Erfahrungen im Debattieren und Jurieren gesammelt: Ina Mitternacht, Minh Anh Ngyen, Marie Schober, Neeltje Schilling. Dazu kamen für die AG I Frau Jahn, Frau Sander, Frau Zickuhr, Herr Godomski, Herr Lewerenz und Herr Rehfeld – ebenfalls mit zum Teil langjährigen Erfahrungen im Schulwettbewerb.
Nachdem all diese Probleme und Problemchen geklärt waren, konnte es losgehen. Am Freitag, 26.01.2018 trafen sich alle Debattant/innen, Juror/innen und Zeitnehmer/innen im Raum 130, um die Anwesenheit und Vollständigkeiten der Ansetzungen zu prüfen. Währenddessen wurden mit großem Interesse die Reihenfolge der Themen und der Plan der Ansetzungen zur Kenntnis genommen: „Oh, nein – das Thema geht gar nicht als erstes.“ oder „Hä, wer ist das denn?“ oder „Mist, die ist gut, das wird schwer.“ Und wie immer flirrte Spannung, Aufregung und eine trotz allem tolle Atmosphäre durch den Anbau. Denn die meisten wollten, dass es irgendwie endlich losgeht.
Pünktlich um 8.30 Uhr schlossen sich sechs Türen und öffneten sich ca. 24 Minuten später wieder. Obwohl zwischen den Debatten manchmal etwas Luft war – anders als im Regional- oder Landeswettbewerb – und obwohl einige Jurys, ihren Raum verlassen mussten, um Platz für die Altersgruppe II zu machen, hat alles reibungslos geklappt. Jeder war zur richtigen Zeit am richtigen Ort, alle kamen gut durch die Debatten und am Ende stand die Frage, wer wird die Finaldebatten bestreiten. Einige wussten schon am Ende beider Qualifikationsdebatten, dass es möglicherweise nicht gereicht haben könnte.
Die Final-Debatten der AG I und II liefen parallel, aber was sich deutlich abzeichnete war, dass auch im nächsten Jahr sowohl AG I und II stattfinden wird, denn gerade in der AG I fand eine starke Finaldebatte statt.
Und das sind unsere Schulsieger/innen: In der Altersgruppe I siegte Paula Fürstenberg (9/1), Julian Azemi (8/4) folgte auf Platz zwei, diese beiden haben sich damit für den Regionalwettbewerb qualifiziert. An
tonia Schluß (9/1) und Jule Buchholz (8/4) folgen auf Platz drei und vier.
Bei den älteren Schüler/innen setzten sich Tony Seeber (Platz 1) und Vivien Müller (Platz 2) vor Julius Nitz und Benedikt Feit (alle Klasse 11) durch. Wir gratulieren allen Finalist/innen und besonders den Sieger/innen sehr herzlich und freuen uns auf den Regionalwettbewerb. Und wir rechnen fest damit, dass alle Debattant/innen von 2018, sofern sie nicht mit dem Abi in der Tasche in der Welt herumtingeln, auch im nächsten Jahr wieder antreten werden. Wir hoffen, es hat euch Spaß gemacht!
(Katrin Sander und Manuela Möhring-Volmer)
… die Mathe-Asse des Kreises trafen sich am LHG
zur Auszeichnung ihrer Besten. Mit dabei wie in jedem Jahr auch unsere Mathematik-Cracks. Im vorigen Jahr stellten wir mit Moritz Galster den Kreissieger in Klasse 8. Mit Spannung warteten wir also auf die Nennung der diesjährigen Sieger. Und wirklich stellen wir in Klasse 9 wieder den Kreissieger – allerdings nicht mit Moritz, sondern Masha Wille. Moritz errang einen 2.Preis und Larissa Rotsch komplettierte das tolle Ergebnis in Klasse 9 mit ihrem 3.Preis. Alle drei waren Teil des Teams, das im vorigen Jahr den herausragenden 3.Platz am „Tag der Mathematik“ erreichte – von allen 7. und 8.Klassen aus ganz Berlin/ Brandenburg!!
Freuen konnten wir uns auch über dritte Preise unserer Newcomerin Finia Tschammer (Klasse 7) und unseres „alten Hasen“ Ilja Kovalovs (Klasse 10).
Anerkennungsurkunden erhalten durch ihre Mathematik-Lehrer Aaron Matthes (Klasse 9) und Tim Rohbeck (Klasse 8).

Allen Preisträgern unseren herzlichen Glückwunsch!!!
Eure Mathematik-FachlehrerInnen
Eine emotional-sportliche Achterbahnfahrt
16.30 Uhr, Velten. Die Volleyballfrisur sitzt. Nach 6,5h Ausharren und einem nicht unbedingt günstigen Zeitplan belegten die Mädchen der WK II leider nur den undankbaren 4. Platz von 6 Mannschaften. Vorausgegangen war wieder einmal eine Mischung aus emotionalen und sportlichen Auf´s und Ab´s, bei denen die Schmetterlinge Lea Hußner, Lea Krötz, Annemarie Simon, Anthea Beuthe, Masha Wille, Nina Süßmann und Victoria Brüdgam gut durchgeschüttelt wurden.
Den Schwung, den Orkan Friederike um die Halle blies, hätten die Mädels ab und an gebraucht, denn zu häufig verpassten sie es durch eigene Unkonzentriertheiten das umzusetzen, was man sich vor den Spielen bzw. in den Ansprachen vorgenommen hatte. Und dann entscheidet so ein Turnier weniger die bessere Technik, als viel mehr das Momentum bzw. die Extra-Prise Konzentration.
Am Ende verlor man gegen Rathenow im 3. Satz mit 14:16 und verpasst die erhoffte Medaille. Denkbar knapp, das ruft verständlicherweise selten Jubelstürme hervor. Aber wie schon Fußballtrainer Sepp Herberger wusste: „Nach dem Spiel ist vor dem Spiel.“ Wenn man genauer hinschaut, bleibt viel Positives von diesem „Schlag“-Abtausch hängen: Eine deutlich verbesserte Blockarbeit, aufopferungsvolle Feldabwehr, umkämpfte Ballwechsel und vor allem die Erkenntnis, dass man nicht nur auf hohem Niveau dem späteren Sieger Gransee und der eingespielten Jukebox-Truppe aus Kyritz phasenweise wirklich Paroli bot, sondern dass Achterbahn ja auch irgendwie Spaß macht …
M. Schüttoff




