Als wir uns morgens an der Schule trafen, waren alle aufgeregt und voller Vorfreude auf die kommende Woche. Während der langen Fahrt wurde viel geredet und gegessen. Je näher wir den Niederlanden kamen umso gespannter war die Stimmung im Bus und schließlich war es so weit. Nur noch um eine Kurve und wir standen vor dem Emmauscollege, vor dem unsere Gastfamilien schon auf uns warteten. Nach dem alle Schüler die passende Familie gefunden hatten, fuhren wir mit unseren Gastfamilien mit, die uns herzlich in ihrem Zuhause willkommen hießen. Danach hatten sich unsere holländischen Austauschschüler einen gemeinsamen Abend für uns ausgedacht. Erst waren wir gemeinsam essen. Während des Essens konnte man sich besser kennenlernen und es gab auch viel zu lachen. Nach dem Essen gingen wir dann alle zu einer Austauschschülerin, wo wir Spiele gespielt haben und mehr über die anderen erfahren konnten. Doch nach und nach fuhren wir alle nach Hause und warteten gespannt auf den nächsten Tag.
Die erste angenehme Überraschung war, dass die Schule in Holland später anfängt, sodass wir etwas länger schlafen konnten. Auch das Frühstück war etwas anders als gewohnt, genauso wie die tollen Fahrradwege und die riesigen Mengen an Fahrradfahrern, sowie die unzähligen Kanäle die in allen Orten zu finden waren.
Jeden Morgen trafen wir uns an der Schule, von wo aus wir dann mit dem Bus starteten. Das Programm das für uns organisiert wurde war abwechslungsreich und interessant. Der Höhepunkt war natürlich der Tag in Amsterdam, an dem wir alle sehr viel erlebt haben. Alles in einem war es eine sehr schöne Woche in der man neue Menschen und eine andere Kultur kennenlernen durfte. (Annalena Knoll)
Der Gegenbesuch in Oranienburg
Pünktlich um 17:00 kamen die Holländer bei uns in Oranienburg an. Viel Zeit blieb für sie nicht um die Eltern kennen zu lernen, ein kurzes „Hallo“ und los ging es mit allen Schülern und ganz ohne Eltern zum Essen in ein italienisches Restaurant. Nach guten zwei Stunden Essen ging es dann an den See, etwas Zeit vertreiben. Jeder ging wann er will zu sich nach Hause. Zu Hause dann ein paar mehr Worte mit den Eltern und dann hieß es schlafen gehen.
Am Montag fuhren wir nach Potsdam in den Park Sanssouci. Wir besichtigten das Neue Palais und hatten danach die Aufgabe ein anderes Gebäude in dem Park ab zu zeichnen. Dazu wurden wir in Gruppen aufgeteilt, und jede Gruppe zog nur mit deinem Plan von Potsdam und dem Park los und suchte sein Gebäude. Danach liefen wir alle ins ‚Holländiche Viertel‘ in Potsdam. Dort blieb uns Zeit zum Essen, Ausruhen & Shoppen. Am Nachmittag war dann der Sportabend in der Schule, man konnte Fußball spielen, Federball spielen oder Capoeira. Abends hatten wir dann Freizeit & zeigten den Holländern ein wenig Oranienburg & ließen den Abend am Skater ausklingen.
Dienstag hieß es dann ab in die Hauptstadt. Um 10:00Uhr begann die selbst organisierte Stadtrallye. Wir hatten viele Aufgaben zu lösen über die Sehenswürdigkeiten in Berlin. Wir haben uns Unter den Linden, das Brandenburger Tor, den Potsdamer Platz und den Reichstag angesehen. Nach der Stadtrallye hatten wir eine englische Führung im Pergamonmuseum. Ein gigantisches Museum. Danach sind wir mit dem Bus zum Kurfürstendamm gefahren. Dort kehrten wir alle bei McDonalds ein. Um 16:00 hatten wir dann noch eine Führung über ‚The Story of Berlin‘. Nach diesem eindrucksvollen Stunden in Berlin ging es wieder nach Oranienburg.
Mittwoch waren wir alle in der Gedenkstätte Sachsenhausen. Dort hatten wir einen Projekttag, der von 9:00Uhr bis 14:00Uhr ging. Wir haben uns mit dem Leben in einem KZ auseinander gesetzt, das KZ an sich angesehen und über die Zeit des Nationalsozialimus mehr gelernt.
Abends fuhren wir alle dann nochmal nach der Berlin rein und gingen in den Club Matrix. Wir waren erst um 0:30 Uhr wieder in Oranienburg. Es war trotzdem ein sehr schöner Abend.
Am Donnerstag waren wir in unserer Schule. Wir arbeiteten an einem Wochenplan der vergangen und anhaltenden Woche. Wir zeigten den Holländern unsere Schule. Dies dauerte den ganzen Mittag. Nachmittags war dann ein Abschiedsessen, zu dem alle was mitbrachten und gemeinsam aßen.
Freitag um 8:00Uhr hieß es Abschied nehmen. Die Holländern verlassen uns und es wurde noch schnell ein Abschiedsgruppenfoto geschossen. Und schon saßen sie im Bus und fuhren nach Hause. Alles in allem war es ein sehr schöner Austausch mit tollen Eindrücken. (Tobias Busse)




