Am 10. Oktober 2025 verwandelte sich die Deutsche Oper Berlin in einen besonderen Lernort. Eine Gruppe von Schülerinnen und Schülern besuchte Mozarts weltberühmte Oper „Die Zauberflöte“ und erlebte dabei weit mehr als nur Musik.
Kann Liebe stärker sein als Angst und Wissen wichtiger als Macht?
Diese Frage zieht sich wie ein roter Faden durch das Werk und wirkt heute aktueller denn je.
Mozarts „Zauberflöte“ erzählt die Geschichte des Prinzen Tamino, der sich aufmacht, die entführte Pamina zu retten. Mithilfe des Vogelfängers Papageno, einer magischen Flöte und dem Glockenspiel bestehen sie Prüfungen, die sie zu Erkenntnis, Liebe und Wahrheit führen. Zwischen der Königin der Nacht, dem weisen Sarastro und der Macht des Lichts sowie der Dunkelheit entfaltet sich ein musikalisches Märchen voller Symbolik, Humor und Gefühl.
Trotz ihres Alters von über 230 Jahren ist „Die Zauberflöte“ erstaunlich modern. Sie stellt Fragen nach Freiheit, Gleichheit, Wahrheit und Vernunft, die in unserer Zeit von Fake News, Machtstreben und Ungerechtigkeit wieder eine besondere Bedeutung haben. Mozarts Musik schafft es, große Emotionen zu wecken und gleichzeitig menschliche Werte zu vermitteln: universell, verständlich, berührend.
Gerade für Schülerinnen und Schüler ist ein Opernbesuch ein besonderes Erlebnis. Hier begegnen sie lebendiger Kultur, echten Emotionen und einer Kunstform, die Musik, Theater und Philosophie vereint. Opern wie „Die Zauberflöte“ zeigen, dass Kunst mehr ist als Unterrichtsstoff. Sie öffnet den Blick für andere Zeiten, Sprachen und Denkweisen.
So war der Abend in der Deutschen Oper nicht nur ein Ausflug, sondern ein echtes Erlebnis mit einem Hauch von Magie, einem Klang von Geschichte und einem Stück Erkenntnis, das man nicht so schnell vergisst.
Ein wunderbarer Abend und vielleicht der Anfang einer großen Liebe zur Oper.



