Am 18.06.2026 haben sich die 11. Klassen des Louise-Henriette-Gymnasiums auf den Weg nach Berlin gemacht, um im Rahmen des Romantiktages die Spuren der Romantik in der Hauptstadt zu entdecken. Dabei haben wir unterschiedliche Orte besucht, die als Andenken an bedeutende Personen dienen sollen. Innerhalb der verschiedenen Deutschkurse haben wir uns in kleine Gruppen aufgeteilt, um die Stadt eigenständig zu erkunden.
Unsere Exkursion führte uns zu historischen Denkmälern, Denktafeln und kulturellen Einrichtungen. Unter anderem haben wir den Märchenbrunnen im Volkspark Friedrichshain besucht. Dieser Besuch verdeutlichte die Bedeutung von Fantasie und Märchen, die für die Romantik typisch sind.
Besonders interessant waren die verschiedenen Gedenktafeln, die an bekannte Schriftstellerinnen und Schriftsteller erinnern. Dazu zählen Andenken an Persönlichkeiten wie E.T.A. Hoffmann, Theodor Fontane und Hedwig Dohm kennengelernt. Sie verdeutlichten, wie sich hinter unscheinbaren Orten ganze Lebensgeschichten wichtiger Persönlichkeiten der Literaturgeschichte verbergen.
Zum Abschluss haben wir die Alte Nationalgalerie besucht. Dort konnten wir bedeutende Kunstwerke wie „Der Mönch am Meer“ von Caspar David Friedrich betrachten. Typische Themen wie Natur, Einsamkeit, Sehnsucht und die Beziehung des Menschen zur Natur werden darin deutlich. Das Besondere an diesem Besuch war, dass man diese Werke einmal persönlich sehen konnte, anstatt diese nur im Unterricht zu besprechen. Insgesamt hat uns der Romantiktag sehr gut gefallen, da es eine abwechslungsreiche und spannende Erfahrung war und zudem den gewöhnlichen Schulalltag etwas auflockerte. Durch die verschiedenen Stationen konnten wir die Inhalte des Unterrichts auf andere Weise kennenlernen. Obwohl wir an diesem Tag viele Kilometer zu Fuß unterwegs waren, verging die Zeit überraschend schnell. Besonders gut gefallen hat uns, dass wir nicht nur interessante Orte und Persönlichkeiten kennenlernen konnten, sondern auch die Gelegenheit hatten, Berlin selbst zu erkunden, etwas essen zu gehen und die Stadt aus einer anderen Perspektive zu erleben.
Autorin: Polzenhagen



