Das Anfertigen einer Facharbeit ist ein sehr aufwendiger Prozess – dies erfährt jeder Neuntklässler am LHG. Alle Arbeiten werden in der Klasse verteidigt, einige sogar öffentlich. Die besten werden jährlich prämiert. Doch diesmal gab es eine besondere Ehrung für einen Schüler des LHG. Alexander Rotsch aus der 10/1 reichte seine Facharbeit am Leibniz-Institut für Innovative Mikroelektronik (IHP) ein. Die Facharbeit trug den Titel „Aufstellen einer CO2-Bilanz“ und wurde von Herrn Genz betreut.
Nachdem Alexander am Donnerstag noch von der Bildungsministerin geehrt wurde, überreichte ihm nun die Ministerin für Wissenschaft, Forschung und Kultur Frau Prof. Kunst den 2.Preis des IHP und 200€.

Unseren herzlichen Glückwunsch!
Alexander knüpft mit dieser Arbeit an seine eigenen Alltagserfahrungen wie die Eigenwerbung von Holz aus dem nahegelegenen Wald an. Er stellt sich die – im Hinblick auf Klimaänderung und Energiewende – sehr aktuelle Frage: Welche CO2-Bilanz haben die unterschiedlichen Holzanwendungen in unseren Breiten?
Die untersuchten Anwendungsgebiete sind die thermische Verwertung im industriellen Maßstab, die Holzgewinnung im privaten Maßstab, Holzpellets und die Co2-Speicherung in einem Holzhaus. Die umfassenden Untersuchungen reichen von der Entnahme und der Untersuchung von Bodenproben in untersuchten Waldstücken und deren Einfluss auf das Holzwachstum zu genauen Verbrauchsberechnungen von zum Beispiel Fahrzeugen und Kettensägen bei der Holzverarbeitung.
Ein Ergebnis der Untersuchung ist die Feststellung, dass die private Scheitholzgewinnung die höchste Energieeffizienz aufweist, allerdings mit einem erhöhten Einsatz an Freizeit. (Mit dem Preisgeld sollte deshalb Alexander eine neue Säge kaufen!)




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