Konfliktanalyse im Zeitzeugenformat

primorAm Freitag, 22. Juni 2018, besuchte der ehemalige Botschafter Israels in Deutschland, Avi Primor, das Louise-Henriette-Gymnasium. Er traf sich mit Schüler/innen aus den 10.+11. Klassen zu einem Gespräch anlässlich des Jahrestages der Staatsgründung Israels. Unterstützt wurde diese Gesprächsrunde von der Konrad-Adenauer-Stiftung und der Deutsch-Israelischen Gesellschaft in Berlin/Brandenburg. Zu Gast war auch der Bürgermeister Oranienburgs, Alexander Laesicke.primori

Wir alle wissen, dass der heutige Konflikt im Nahen Osten von vielfältigen Problemen geprägt wurde. Dieser Eindruck bestätigte sich auch im Gespräch mit Primor. Dass auch die Lösung eines solchen Konflikts nicht leicht sein kann, das wussten wohl die meisten der Anwesenden. Trotzdem haben die Schülerinnen und Schüler nachgefragt, welche Chancen der ehemalige Botschafter für die Lösung dieses hochbrisanten Konflikts sieht. Avi Primor hat seinen eigenen Blick, aber auch den des israelischen Volkes deutlich gemacht und den Schülerinnen erläutert, dass zur Staatsgründung seinerzeit keine Alternative denkbar gewesen wäre. Mit seinen deutlichen Positionen hat Primor Impulse zum Nachdenken gesetzt – mindestens aber doch zu der Erkentnis, dass es keine einfachen Lösungen geben kann und dass Kompromiss, wie Avi Primor sagte, immer auch ein Stück des Auf- bzw. Nachgebens sein müsss. Und das ist eine Lebensweisheit. Wir danken Avi Primor für den Besuch in unserer Schule.

Wir haben es wieder geschafft!

2015_02_jugend-debattiert_1Was ist los im Haus, wenn an einem Freitag am Winterende/ Frühlingsanfang im Anbau aufgeregtes Gewusel herrscht und im Kontrast dazu für exakt 24 Minuten konzentrierte Stille, die nur ein einzelner Redner brechen darf ; wenn dienstags zwei Handvoll Leute bis 16.00 Uhr im Haus bleiben, um bei Keksen und meistens Gummibärchen miteinander zu recherchieren, sich auszutauschen und offensichtlich über Themen diskutieren, die irgendetwas mit Politik zu tun haben und wenn schließlich etwa zwei Wochen später eine Gruppe Schüler/innen verschiedener Klassen dem Unterricht fernbleiben, um dafür viel länger in einer anderen Schule auszuharren?

„Jugend debattiert“ läuft. Und letzten Freitag ging es für einige LHG-Schüler/innen wieder zum Regionalfinale – diesmal ins Runge. Mit dabei die im Januar im Schulwettbewerb ermittelten Sieger beziehungsweise Zweitplatzierten: Debattantinnen für die Altersstufe I Ina Mitternacht (9/1) und Neeltje Schilling (9/2) und für die Altersstufe II Seán Kenny (10/3) und „unser alter Hase“ Philipp Zitzelsberger (11). Jurek Wille, der eigentlich Erstplatzierte im Schulwettbewerb und letztjähriger Landessieger, musste leider aus gesundheitlichen Gründen von seiner Delegierung fürs Regionalfinale zurück treten. Ebenfalls vertreten waren eine Menge Unterstützer/innen – Schülerinnen und Schüler, die selbst beim Schulwettbewerb um die Startberechtigung wetteiferten, und eingeteilte Juror/innen, ohne die so ein Wettbewerb unmöglich wäre und natürlich Frau Sander und Frau Möhring-Volmer…

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Und ja, wir haben es wieder geschafft: Das bedeutet für unsere Schule Teilnahme am Landeswettbewerb. Und diesmal darf Seán Kenny als Erstplatzierter im Regionalfinale unsere Schule im Potsdamer Landtag vertreten. Neeltje hat mit dem hervorragenden dritten Platz nur haarscharf die Qualifikation für den Landeswettbewerb verfehlt, darf aber am Siegerseminar teilnehmen, so dass sie dort ihre bereits jetzt guten Fähigkeiten weiter ausbauen bzw. schulen kann und im nächsten Jahr hoffentlich wieder kräftig mitmischen wird.

Herzlichen Glückwunsch allen Teilnehmer/innen und ganz besonders viele guten Wünsche für Seán, der sich nun erneut in drei Themen einarbeiten muss, wobei ihn sicher alle in der AG „Jugend debattiert“ von Frau Sander kräftig unterstützen werden!

(Bild folgt)

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