Frühlingskonzert am Louise-Henriette-Gymnasium

Auch wenn sich am Ende des Tages alle einig waren, dass es wieder ein rundum gelungenes Konzert gewesen war, entging dem aufmerksamen Zuschauer und –hörer doch nicht, dass vieles ein wenig anders war als sonst.
Melissa Peter stellte erstaunt fest: “Die Eintrittskarten waren sehr schön.“, war doch erstmalig ein Sponsor des Fördervereins mit der Erstellung beauftragt worden. Die Besucher der letzten Konzerte konnten schon immer auf den ständig anderen Bühnenaufbau gespannt sein. In diesem Jahr war die Bühne dreigeteilt , „da so der der Übergang zwischen den Titeln schnell gewährleistet wurde“(Katharina Luckow) „ Die experimentelle dreigeteilte Bühne machte es möglich, viel mehr Titel in der selben Zeit unterzubringen, was natürlich den Spaß- und Abwechslungsfaktor neu definiert“ (Bastian Prüter). Dafür garantierte auch „ein weites Spektrum an musikalischen und schauspielerischen Darbietungen, bei denen für jeden etwas dabei gewesen sein sollte“ (R.R.Stolzenburg). “Sehr mutig fand ich den Auftritt von Sophie Schilbach mit ihrer Querflöte. Sie war nämlich die Jüngste, die ganz allein auf der Bühne stand“ (Franziska Lipke). “Mit qualitativ sehr hochwertigen Titeln wie „Sunny“ von Sophie Relitz, David Eder, Lisa Wassermann und Steven Grieger und der „Romanze“ u. a. von Jana Schuster, Peter Polesky und Katharina Luckow konnte unsere Schule glänzen“, meint auch Christiane Schwedt. „Besonders die Leistung von Sandra Kramer muss unbedingt erwähnt werden, denn sie war bestimmt an der Hälfte der Beiträge beteiligt.“
Ihr und vielen anderen ist natürlich auch nicht entgangen, dass es in einem so großen Konzert – mit immerhin über fünfhundert Besuchern – einige Ecken und Kanten gab, „die auf lustige Weise überspielt wurden“(Christiane Schwedt).
„Die Atmosphäre, die die Akteure auf der Bühne ausstrahlen, übertrug sich jedoch nur schleppend auf das Publikum“, kritisiert Sandra Richter nicht zu Unrecht. Insofern kam der laute, wachrüttelnde und schrille Death Metal- Auftritt der Band B.Gumble durchaus gelegen.
Julia Thiel bringt es auf den Punkt:“ Ein gelungenes Konzert“.

R. Krauß (gekürzt)

Dietmar Ringel –wer ist Dietmar Ringel?

Kennen Sie Dietmar Ringel ? Nein? Dann hörten Sie auch nicht das Info-Radio vom rbb ?
Das taten die Schüler des Musikprojektes bisher wohl auch nicht. Der Studiobesuch in den Hallen des rbb in der Masurenallee könnte das geändert haben.
Dietmar Ringel – „Echtzeitreporter“ des Info-Radios führte sie nämlich durch die Studioräume und erklärte – einem Radiofritzen entsprechend wortreich – die Technik des Radiosenders und den Alltag eines Moderators und des gesamten Teams und „mal so richtig an den Knöpfen drehen“ durften die Schüler dann auch noch. Moderationstexte einlesen, Jingles abspielen, Interviews führen – sicherlich eine gute Übung für das Vorhaben, ein eigenes Pausenradio am Louise-Henriette-Gymnasium zu etablieren.
Eine Probesendung wird am Tag der offenen Tür zu hören sein und vielleicht gelingt ja ein dauerhafter Sendebetrieb, auch mit der Unterstützung des Info-Radios vom rbb, das Hilfe , und Kooperation angeboten hat – und wen soll man denn beim Wort nehmen, wenn nicht einen wortgewaltigen Radiomoderatoren wie „Echtzeitreporter“ Dietmar Ringel ! .

Schülerband „St. Sláinte“ vom Louise-Henriette-Gymnasium spielte am Sonnabend im Weidengarten

Nach unzähligen Auftritten in der eigenen Schule wurde es am Sonnabend für „St. Sláinte“ ernst. Die Schülerband des Louise-Henriette-Gymnasiums hatte ihren ersten öffentlichen Auftritt im Oranienburger „Weidengarten“. Bisher trat die Formation ausschließlich auf eher familiär geprägten Weihnachts- und Frühlingskonzerten ihres Gymnasiums auf. Doch am Sonnabend stellten sich die fünf 13-Klässler bei einem Irish Folkabend als Vorband der „Stout Scouts“ erstmals einem unbekannten Publikum, um vorab für die nötige ausgelassene Stimmung zu sorgen.

Dies taten „St. Sláinte“ schließlich auch souverän und nur mit wenigen Abstimmungsschwierigkeiten. Mit einer kurzweiligen und angenehmen Show überzeugten sie schnell die Zuhörer, unter denen sich natürlich auch wieder viele Freunde befanden. „Das Konzert war erstaunlich gut. Ich hätte nicht gedacht, dass das Publikum so gut auf uns reagiert“, stellte Geigerin Marie Lorenz nach dem erfolgreichen Auftritt fest.

Zusammen mit vier Schulkameraden gründete sie im März vergangenen Jahres gemeinsam „St. Sláinte“. Der Anlass der Bandgründung war dabei eher unspektakulär. „Mein Bruder hatte Jugendweihe, und meine Mutter fragte mich, ob ich nicht mit ein paar Freunden auftreten könne“, erzählt Jakob Kühn. „Dann haben wir ein paar Mal geprobt, und es hat uns allen sehr viel Spaß gemacht“, fügt René Mailänder hinzu. Auch unter Freunden kam die etwas andere Musik von „St. Sláinte“ bisher immer gut an. Selbst beschreiben die Bandmitglieder sie als folkig, irisch und belebend. In Zeiten, in denen sich junge Menschen oftmals lieber Techno oder bizarre Rapsongs anhören, ist dies wohl eine außergewöhnliche Ausnahme.

„Unsere Lehrer sind auch alle von unserer Musik begeistert. Unser Musiklehrer kriegt sich auch gar nicht mehr ein“, erzählt Eric Drescher. „Wir mussten uns nicht einmal für das Weihnachtskonzert eintragen, denn wir wurden vorweg schon eingeladen“, ergänzt Gitarrist René Mailänder.

Nach dem Auftritt im Oranienburger „Weidengarten“ hoffen die fünf Gymnasiasten nun natürlich auch auf einen höheren Bekanntheitsgrad und dementsprechend mehr Konzerte. Eins bleibt „St. Sláinte“ aber immer wichtig, betont Eric Drescher. „In erster Linie wollen wir Musik machen, um dabei unseren Spaß zu haben.“ (Von Max Zimmermann)

Quelle: Märkische Allgemeine vom 02.02.2009

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