
Theater im LHG – Teil 2: „Leonce und Lena“
DS-Kurs 12 (Herr Rehfeld)
Jeweils 19.00 UHr in der Aula des LHG.
Theater im LHG – Teil 1: „König Ubu“
DS-Kurs 12 (Herr Dawid)
Jeweils 19.00 UHr in der Aula des LHG.
Auch ohne Heimvorteil ins Regionalfinale


Am Freitag, 17.02.2017 haben sich die besten Redner/innen der Region mit Worten gefetzt. Der Regionalwettbewerb von „Jugend debattiert“ fand in den Räumen des Runge-Gymnasiums statt, weshalb der dortige Schulleiter auf einen Heimvorteil hoffte. Doch sechs weitere Schulen kämpften um den Einzug ins Finale. Das Louise-Henriette-Gymnasium konnte mit gleich zwei Starterinnen im Finale der Altersgruppe I zeigen, dass Argumentieren und ein guter Ton auch bei uns an der Schule gepflegt wird. Marie (9/4) und Paula (8/1) haben sich gegen viele Teilnehmer/innen aus den 8. und 9. Klassen in den Vorrunden duchgesetzt und schließlich hat Paula sogar einen zweiten Platz im Finale belegt. Herzlichen Glückwunsch!

In den Qualifikationen der Altersgruppe II traten Ina und Jurek (beide 11) an. Und am Ende des Tages war unsere Schule auch im Finale der Altersgruppe II vertreten. Jurek (11) hat die Vorgaben des Wettbewerbs sehr gut erfüllt. Die Jury entschied sich allerdings dafür, ihn auf Platz 3 zu setzen. Wir jedoch möchten zu der hervorragenden Leistung gratulieren, die Jurek im Finale gezeigt hat. Weiterlesen:MAZ online
Erfolgreiche Teilnahme an der Bioolympiade
Am 14.02.2017 fand wie jedes Jahr das Regionalfinale der Biologieolympiade statt. Das Louise-Henriette-Gymnasium war mit 6 Schülern angetreten. Diese hatten sich im Vorausscheid für das Regionalfinale qualifiziert.
Unsere Schüler haben die Plätze 1, 2, 3, 7, 9, 11 belegt. Alexander Raabe hat sich mit seinem ersten Platz bei den 8. Klassen für das Landesfinale qualifiziert. Wir wünschen ihm viel Erfolg beim Landesfinale.
Annika Neumann hat mit ihrem 2.Platz bei den 7. Klassen noch die Chance sich für das Landesfinale zu qualifizieren. Dies hängt von den Ergebnissen der anderen Regionalfinals ab. Die beiden besten Zweitplatzierten qualifizieren sich ebenfalls. Dafür drücken wir Annika die Daumen.
Kristina Taranuschitsch hat mit ihrem dritten Platz das Landesfinale knapp verpasst. Im praktischen Teil war sie die Beste Starterin bei den 9. Klassen.
Auch unsere anderen Starter, Emil Kelz, Masha Wille und Elisabeth Schöppach haben sich als würdige Vertreter unserer Schule erwiesen.
Vielen Dank für eure Leistung und macht weiter so.
Jörg Steinke
Projektfahrt nach Krakau „Auf den Spuren von Oskar Schindler“
Dürfen Veganer Spinnen töten?
Sollten Fleischesser ihren Salat aus Salami zubereiten?
Diese Fragen diskutierten wir vor allem während unserer gemeinsamen Abendessen, bei denen wir die polnische Küche kennen lernen wollten. Rote-Bete-Suppe oder Piroggen werden – so unser Fazit – allerdings in Zukunft weder bei den Fleischessern noch bei den Veganern die Essgewohnheiten ändern.
Unsere Erinnerungskultur an die deutsche Geschichte hat sich jedoch während der Projekttage in Krakau möglicherweise geändert. Oskar Schindler, wer ist das? In den neunziger Jahren war der Name Oskar Schindler wohl jedem Schüler und jeder Schülerin in Deutschland bekannt. Steven Spielbergs Film „Schindlers Liste“ war ein Muss für den Geschichtsunterricht und im Gegensatz zu manch anderem historischen Hollywoodschinken schon damals eine auch von Historikern sehr beachtete und vielfach prämierte (7 Oscars) Geschichtsdarstellung des Holocausts.
Von uns Schülerinnen und Schülern kannte ihn niemand und so trafen wir uns, um zunächst den Film „Schindlers Liste“ anzusehen, in dem wir in mehr als drei Stunden Spielbergs Sicht auf Oskar Schindler vermittelt bekamen. Es ist einer der Filme, in denen das anschließende Gespräch zunächst nur aus Schweigen besteht. Daher sprachen wir tatsächlich erst wieder darüber, als wir uns am 23.01.2017 auf den Weg nach Krakau machten, wo wir seinen Spuren nachgingen. Wir erfuhren in eindrucksvollen und lebendigen Führungen, dass Krakau das Zentrum der europäischen Juden wurde, weil sie in dieser Stadt einfach nur Menschen waren. Neu war es für uns, anhand vieler Details zu erfahren, wie systematisch und perfide die Nazis in Krakau vorgingen, um das vom Generalgouverneur Hans Frank verkündete Ziel, aus Krakau eine judenfreie Hauptstadt zu machen, zu erreichen. Die Schaffung eines Ghettos mit einer Mauer, die bereits 1941 durch die Form der jüdischen Grabsteine ihr Schicksal symbolisierte, war ein wesentlicher Schritt auf dem Wege zur Vernichtung. Und es war ein Test: Wie würden sich die anderen Einwohner Krakaus verhalten, wie weit konnte man gehen? Erst dann wurde das eigentliche Vernichtungslager Auschwitz-Birkenau errichtet, die dortige Gedenkstätte besuchten wir. Erschrocken waren wir darüber, wie oft der Name Oranienburg in den ausgestellten Dokumenten auftauchte. Das Wirtschaftsverwaltungshauptamt in Oranienburg galt als Bindeglied zwischen der Wirtschaft und den Konzentrationslagern. Zugleich erfuhren wir, wie in dieser unvorstellbaren Zeit die Menschen immer wieder versuchten, ein Stück Alltag zu retten, sei es durch einen kleinen Fußballplatz zwischen Häuserwänden im Ghetto oder das Malen von Bildern in Auschwitz.
Und immer spielte Oskar Schindler eine Rolle, historisch gesehen eine kleine, aber für die Juden bis heute eine sehr große und unvergessene. Er kam als Nazi und Geschäftsmann nach Krakau, er wollte vor allem Geld verdienen. Juden musste man nicht bezahlen, sie nur mit spärlichen Mindestrationen versorgen, das war sein Antrieb. Deshalb kaufte er die Emaille-Waren-Fabrik, um sich und seiner Familie ein Leben in Luxus zu ermöglichen. Anders als im Film, der seine Entwicklung zum Retter von mehr als 1.000 Juden nachvollziehbar darstellt, findet man in Krakau keine Erklärung für seinen Wandel. Oskar Schindler hat auf die ihm unzählige Male gestellte Frage, warum er dies getan hätte, nur einmal geantwortet: „Sie waren meine Freunde.“ Aber vielleicht ist er genau deshalb ein viel größerer Held, als es der Film versucht darzustellen.
Und noch etwas haben wir während des Projektes erfahren: Es gab nicht nur einen Oskar Schindler, es gab auch einen Julius Madritsch, er ermöglichte hunderten jüdischen Familien ein etwas würdevolleres Leben im Ghetto, sorgte in seiner Nähfabrik für koscheres Essen und dafür, dass Juden sogar ihre Feiertage ehren konnten. Auch half er vielen zur Flucht und rettete sie, vor allem Kinder, vor dem sicheren Tod. Oder einen polnischen Apotheker, der Tadeusz Pankiewicz hieß und die SS mit seinen privaten Ersparnissen schmierte, um die für Juden einzige Apotheke überhaupt weiter betreiben zu dürfen. Er rettete ebenfalls einige Menschen, indem er sie direkt vor dem Abtransport nach Auschwitz in seiner Apotheke versteckte. Und gerade diese Menschen werden uns neben Oskar Schindler in Erinnerung bleiben, allein dafür hat sich unser Projekt gelohnt.
(André Godomski und Juliane Zickuhr)
Das Plastikproblem
Eigentlich habe ich mich ja in die Koch-AG eingetragen, doch dann bin ich in die AG „Plastic Planet“ gerutscht! Am Anfang dachte ich mir: „Das kann ja öde werden!“, doch als ich erfuhr, dass jährlich eine Million Tiere an Plastik verunglücken, welche Auswirkungen Plastikflaschen auf uns Menschen haben oder dass der Plastikmüll in den Weltmeeren eine viel zu unterschätzte Gefahr darstellt, war mein Interesse geweckt. In der, wie mir dann schien, viel zu kurzen Projektwoche um dieses Thema vollständig erfassen zu können, erstellten wir Plakate zu Vor- und Nachteilen von Plastik, stolperten über die vielen Tonnen von Plastik, die jährlich ins Meerwasser gelangen und erfuhren mit Erschrecken von den großen Gefahren, die für unseren Planeten damit einhergehen.
Nun gibt es ja bereits den Weltnichtrauchertag, warum dann nicht auch den „Produzier kein Plastikmüll-Tag!“Versuche doch einmal, einen Tag lang keinen Plastikmüll zu produzieren wie Nadine Schubert. Diese Frau lebt ein nahezu plastikfreies Leben und stolpert dabei über so manche Tücken, zum Beispiel findet sie einfach keine Sonnencreme, die nicht in Plastikflaschen abgefüllt wird.
Vielleicht könnte das LHG-Gymnasium einmal solch eine Woche initiieren, in der kein Plastikmüll produziert werden darf. Ich stelle mir das folgendermaßen vor. Alle Schüler kommen mit Thermoskannen und wiederverwendbaren Glasflaschen in die Schule. Sie bringen ihre Schulbrote in Butterbrotpapier mit, welches frisch vom Bäcker in Papiertüten nach Hause getragen wurde. Frühstücksdosen aus Plastik gehen natürlich überhaupt nicht, aber es gibt ja schon welche aus Metall, wenn man bei Amazon lang genug sucht. Keine Lippenstifte in Plastikhalterung, kein Puder aus der Dose, da kämen dann alle Mädchen ungeschminkt. Die Schüler würden dann nur noch mit Naturbleistiften ohne Plastikummantelung schreiben oder mit Federn und Tinte aus dem Tintenfass.
Das, was uns hier unmöglich und unsinnig vorkommen würde, war vor 100 Jahren Standard, denn unser geliebtes Plastik wurde erst vor 147 Jahren von John Wesley Hyatt erfunden.
Wir hoffen, dass wir einen kleinen Einblick in die Welt aus Plastik ermöglichen konnten! Wir wünschen uns einen schönen Tag, wenn möglich eine plastik-freie oder wenigsten eine plastikreduzierte Zukunft. (J.A.)
„ Wir hatten die besten Fans der Welt“ zum Regionalfinale im Handball WK III der Mädchen
Gestern früh saßen wir einmal wieder im Bus nach Wittstock, wir immer mit den Runge-Spielerinnen und wie immer sehr vertraut und freundschaftlich.
…und wie immer haben wir unser erstes Spiel gegen „Runge“ und verschliefen das ein wenig.
In den anderen Spielen drehten wir mächtig auf, obwohl fleißig durchgewechselt wurde und alle Spielerinnen zeigen konnten, was sie können.
…und wie schon so oft wurden wir Zweiter.
Angefeuert von den mitgereisten Damen der WK II, die über das ganze Turnier hinter uns standen, aber auch die Runge-Spielerinnen lautstark unterstützten.
In der Einzelehrung konnte unsere Lara R. zur besten Torwerferin geehrt werden.
Danke an Josephine, Lara, Amy, Liliana, Gina, Julia, Fabienne, Larissa, Anna, Alina und Julie…wie immer war es schön mit euch
… die besten Mathematiker treffen sich am LHG
… zumindest die besten MathematikerInnen Oberhavels trafen sich an unserem LHG zur Auszeichnungsveranstaltung der diesjährigen Mathematik-Kreis-Olympiade.
Unter ihnen die Besten des LHG – allen voran Moritz Galster (8/2), der seinen Sieg aus dem Vorjahr verteidigen konnte. Mit ihm hat sich für die Landesolympiade Aaron Matthes (8/2) durch einen 2. Platz qualifiziert. Ebenso tolle 3.Preise errangen Larissa Rotsch, Lorenz Falk (beide 8/2), Masha Wille (8/1) und Ilja Kovalovs (9/5). Anerkennungsurkunden erhielten in diesem starken Feld Emil Eichhorn, Anton Orlow (beide 8/2), Marc Cibulinski (Kl.11) und Celine Reddig (Klasse 12).

Wir gratulieren allen unseren Preisträgern und drücken Moritz und Aaron die Daumen!!
Eure Mathematik-Fachkonferenz
Mathe-Professor am LHG
Im Rahmen des Miet-den-Prof-Programms war Professor Winter an unserem LHG bei den Klassen 8/2 und 8/5 zu Gast. Er war nicht der erste Professor der Beuth-Hochschule Berlin bei uns. Zudem verbindet so manchen (ehemaligen) Schüler unserer Schule vieles Gute mit dieser praxisorientierten Hochschule: Sie hörten dort schon Vorlesungen oder studieren gar dort.
Prof. Winter brachte unseren Achtklässlern mathematische Funktonen an praktischen Beispielen und die Umsetzung lebensnaher Probleme in mathematische Fragestellungen sowie Ansätze zu ihrer Lösung näher.
Eine tolle Möglichkeit, Studienluft zu schnuppern…

mehr gibt es hier:
- was darfs denn kosten (Vortrag 1)
- wenn der Tisch wackelt (Vortrag 2)
- mehr zur Beuth-Hochschule
- mehr zu Miet-den-Prof
Vielleicht holt ihr euch auch mal einen Professor in eure Klasse?



