Jugend debattiert. Der Schulwettbewerb

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Unsere Finalist/innen und damit die Teilnehmer/innen am Regionalfinale stehen fest. Für die Altersgruppe I (Klasse 8/9) werden im nächsten Wettbewerb am 21.1.2020 am NGG antreten: Sebastian Boehr, 9.1 und Marie Zibula, 9.4 – in Reserve werden Tom Kehm, 9.5 und Karoline Harder, 9.5 bereit stehen. In der AG II werden in den Regionalwettbewerb melden wir: Lotta Cesnik und Antonia Schluss, beide Jg. 11, hier haben sich Jonas Faron und Lorenz Falk  für den Nachrücker qualifiziert. Wir bedanken uns bei allen Wettbewerbsteilnehmenden und gratulieren den jeweils vier Platzierten: Herzlichen Glückwunsch!

Wir mieten uns einen Professor

Die Beuth-Hochschule bietet seit vielen Jahren an, Professoren zu „mieten“. Im Rahmen der Initiative „Miet-die-Profs“  kommen ProfessorInnen mit spannenden Vorträgen an die Schulen. Diesmal besuchte Professor Oellrich den Mathematik-Leistungskurs 11/5 mit dem Thema „Mathematik als Beruf?„.

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So kündigte er sich auf der Homepage der Beuth-Hochschule an:

csm_martin_oellrich_cc8cbdcd18„Angewandte Mathematik durchdringt unsichtbar unseren technischen Alltag. Ohne ihr reibungsloses Funktionieren hätten wir weder Smartphones, Navis, Mobilfunk oder Internet, weder Wahlhochrechnungen noch Wettervorhersage. Der weltweite Handel wäre logistisch nicht zu bewältigen, es gäbe keine medizinischen Diagnosen mit Computertomografie, keine faszinierenden Bilder von anderen Planeten, keine Suchtreffer bei Google, keine Kaufvorschläge bei Amazon.

Das sind nur die heutigen Erfolge. An allen Anwendungen wird weiter geforscht und entwickelt. Anders gesagt: wem angewandte Mathematik liegt und wer das Studium abschließt, hat praktisch freie Jobwahl im oberen Einkommensbereich und abwechslungsreiche Arbeitsinhalte.

In diesem Vortrag greife ich beispielhaft drei Bereiche der angewandten Mathematik heraus:

Statistik: Umgehen mit vielen Daten
Numerik: Rechnen mit „echten“ Zahlen
Optimierung: alles rausholen mit System.

In drei überschaubaren Beispielen zeige ich, wie darin mathematische Ideen greifen. Und die sind – für hinreichend Interessierte – gar nicht schwierig zu verstehen. Ergänzend gebe ich Informationen, wo man in und um Berlin Mathematik in diverser Ausrichtung studieren kann. Dabei gehe ich auch auf die Unterschiede zwischen Universitäten und Fachhochschulen ein.“

Professor Oellrich kannte unser LHG (und den Mathe Lehrer Th. ;-)) noch aus dem Jahre 2012. Die Wiedersehensfreude war gross – und die Begeisterung bei den SchülerInnen ebenso ;-).

Wer mehr erfahren möchte, sollte auf die Links oben klicken…

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Euer Fachbereich Mathematik

Fotos: Prof. Oellrich, F.Thienert



Offene Türen am LHG

Gleich in der ersten Woche nach den Ferien findet am Samstag, 11.1.2020 von 9-12.00 Uhr unser Tag der offenen Tür statt: Schnupperstunden, Präsentationen, Hausführungen, Mitmach-Stationen, Zuschau-Plätze, offene Räume, Schüler und Schülerinnen, Lehrer und Lehrerinnen – alle sind da und bereit, sich Ihnen und den Fragen Ihrer Kinder zu stellen. Wir freuen uns auf Sie und die neuen Siebtklässler.

Ein doppelt so schöner Flug für die LHG-Schmetterlinge

20191212_161807Wenn man glaubt, dass die Weihnachtszeit nur eine Zeit der Geschenke ist, dann hat man sich im Dezember 2019 als Volleyballer doch stark getäuscht. Denn der Zeitplan sah für die StarterInnen der WK III und WK II vor, an zwei direkt aufeinander folgenden Tagen sich die Bälle um die Ohren zu schlagen.
Die Damen des LHG schlugen sich dabei im wahrsten Sinne mehr als ordentlich und schafften etwas bis dahin selten Erreichtes: Sie gewannen in fast identischer Besetzung beide Turniere und dürfen sich nun doppelte Kreismeisterinnen nennen. Doch der Weg zu diesem Double war nicht ganz so einfach. Nachdem die Mädchen bei der WK III ungeschlagen durch ihre Gruppe flogen, wartete nach dem Halbfinalsieg über Glienicke im Finale die Gegnerinnen vom Marie Curie Gymnasium, denen man mit 2:0 Sätzen jedoch auch keine Chancen gab und Finia, Julia, Josi, Mara, Lana und Lisa somit verdient den Titel in der WK III verteidigten. Die Jungs der WK III um Jasper, Ryan, Neo, Jonas, Louis und Dominik kämpften sich dabei in das Turnier hinein und kamen zu einer ausgeglichenen Bilanz von zwei Siegen und zwei Niederlagen. Die eingespielteren Teams aus Gransee und Velten waren den männlichen Fliegern des LHG dabei noch einen Tick voraus, aber gerade im Vergleich zum Vorjahr war dies jedoch eine beachtliche Steigerung, die Hoffnung auf die kommenden Turniere macht.
img_2649Am nächsten Tag machten es die Mädchen der WK II da schon (ungewollt) spannender. Die Besetzung vom Vortag wurde dabei noch um Nina und Amelie verstärkt. Nach Siegen im Derby gegen das Runge-Gymn., einem umkämpften 2:1 Erfolg gegen Glienicke sowie einem verdienten 2:0 gegen das Siemens-Gymn. aus Gransee kam es nach einem überzeugenden Halbfinalsieg zur Neuauflage des Vorrundenspieles gegen Glienicke. Die Gegnerinnen zeigten sich hochmotiviert und gewannen nach Annahmefehlern der LHG-Schmetterlinge den ersten Satz. Nachdem auch der zweite Satz in die falsche Richtung zu laufen drohte, zeigten die Mädchen dieses Mal aber mentale Stärke und zwangen das Spiel in einen entscheidenden dritten Satz, in welchem sie das Momentum nicht mehr hergaben und somit zum Kreismeister-Double flogen. Die geschlossene Mannschaftsleistung, konsequente Spielzüge und eine gute Feldabwehr wurde am Ende noch mit den Titeln für die besten Spielerinnen der WKIII (Finia) und der WKII (Julia) abgerundet. Nun heißt es fokussiert weiterzufliegen mit Blick auf die kommenden regionalen Aufgaben.

Bild-Quelle: M. Schüttoff (Dez. 2019)

Geschichtsunterricht ist…

…Fragen zu stellen, die das Vergangene verständlich machen.

So geschichtsträchtig unser Haus Schulchronik nun einmal ist, so leidenschaftlich wird hier Geschichte unterrichtet. Und besucht man lang genug als Schülerin und Schüler unsere Schule, so wird man merken, dass Geschichte nicht nur das bloße Nacherzählen von längst Vergangenem ist, sondern immer auch ein Schlüssel zum Heute.

Unsere Schule trägt den Namen „Louise Henriette“. Ihr Wirken in der Stadt Oranienburg ist heute auch unser Programm: Erziehung und Bildung. Diese Wechselwirkung zwischen der Stadt Oranienburg, unserer Schule und unserer Namensgeberin vermitteln wir auch unseren Schüler/innen. Fotos des Schuljahres 2017/18 zum Projekttag Geschichte, die das Kunstwerk des holländischen Malers van Honthorst zum Gleichnis der Dido-Sage bezogen auf Louise Henriette nachstellen, hängen im Anbau. Mit den neuen Rahmenplänen integrieren wir Lokal- und Schulgeschichte stärker in die einzelnen Schuljahresplanungen. Häufig gehört auch ein Besuch des Kreismuseums Oranienburg zur historischen Bildung unserer Schüler und Schülerinnen.

Neben den verpflichtenden Rahmenplaninhalten werden in der 9. Klasse Facharbeiten in verschiedenen Fächern geschrieben. Natürlich kann hier auch ein Thema aus der Geschichte ausgewählt werden.

Seit Jahren bieten wir in der Sekundarstufe II mindestens einen oft sogar zwei Leistungskurse Geschichte an. Das zeigt sehr gut, wie gern unsere Schülerinnen und Schüler das Unterrichtsfach Geschichte mögen. Mit der neuen Oberstufenverordnung ab 2019/20 werden wir dann auch wieder einen Leistungskurs mit 5 Stunden pro Woche anbieten können.

Wenn sich genügend Schüler/innen finden, kommt auch ein bilingualer Geschichtskurs für den Wahlpflichtbereich in Klasse 9 zustande. 2017/18 war dies der Fall.

Im Schuljahr 2018/19 haben wir gemeinsam mit anderen weiterführenden Schulen der Stadt am „March of the Living“ in Auschwitz teilgenommen und dort gespürt und erlebt, dass die Erinnerung die Zukunft konstruiert.

Denn eines wissen alle Kolleg/innen im Haus: Geschichte lebt, durch die Orte, an denen sich Geschichte ereignet hat; durch die Menschen, die sie erlebt haben und durch möglichst authentische Zugänge zur Geschichte. Nicht zuletzt deshalb haben wir häufig Gäste im Haus, zuletzt Tamar Landau und Ruth Winkelmann, die uns viel erzählen konnten über ihr Leben als deutsche Jüdinnen in der Zeit des Nationalsozialismus.

Louises Geburtstag

Foto privat
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… ein Name ist ein Name ist ein Name. Aber manchmal ist ein Name auch mehr als das. Und weil das so ist, versuchen wir das Bewusstsein dafür aufrecht zu erhalten: Louise Henriette ist der Name unserer Schule. Ehemals haben sich Schüler/innen und Lehrer/innen sowie Eltern dafür eingesetzt, diesen Namen zu erhalten. Ihr Denkmal ziert das Zentrum der Stadt am Schlossplatz. Bürger der Stadt haben dies im 19. Jahrhundert im Andenken an die Lebens- und Wirkstätte der Kurfürstin aus dem Haus Oranien errichten lassen. Die niederländische Prinzessin hat hier in der „Streusandbüchse“ an den Kanälen der Havel eine Musterwirtschaft errichten lassen und damit gezeigt, dass nach dem Dreißigjährigen Krieg auch in Brandenburg modernes Wirtschaften möglich war.

Foto privat
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Sie hat mit dem von ihr gestifteten Waisenhaus gezeigt, dass es immer auch darum geht, Macht zugunsten der Verletzlichen einzusetzen: 12 Mädchen und 12 Jungen wurden hier aufgenommen und  – damals nicht selbstverständlich – gebildet bzw. ausgebildet. All das gilt es zu erinnern. Und das tun wir: Zum Geburts- und Todestag bekommt sie Blumen von uns und unsere Schüler/innen eine kleine Idee, was das Wirken dieser Kurfürstin mit unserer Schule zu tun hat.

Newsletter – Weihnachten 2019

newsletter_21Liebe Kolleginnen und Kollegen, liebe Schülerinnen und Schüler, liebe Eltern,

anstrengende Wochen, angefüllt mit Klassenarbeiten und Klausuren sowie der mündlichen Leistungsfeststellung der Klasse 12, liegen hinter uns.
Den ersten Höhepunkt des Schuljahres gab es kurz vor den Herbstferien. Gemeinsam mit ehemaligen Schülerinnen und Schülern feierten wir das 25 jährige Bestehen des Louise-Henriette-Gymnasiums. An drei Tagen erzählten Ehemalige den interessierten Klassen von ihrem beruflichen Werdegang und viele spannende Geschichten aus ihrer Schulzeit. Am Nachmittag gab es eine Reihe von sportlichen und kulturellen Veranstaltungen für unserer Schülerinnen und Schüler.
Der Höhepunkt war zweifelsohne das Ehemaligentreffen am 02.10.2019. Es gab ein herzliches Wiedersehen, eine wunderbar moderierte Gala von Daniel Langhoff und Robert Tiesler und musikalische Auftritte der Ehemaligen. Viele Gespräche fanden in der Cafeteria und in den Unterrichtsräumen statt. Ein kleines Museum im Raum 123 weckte viele Erinnerungen an die Schulzeit am LHG. Es war schön, so viele ehemalige Schülerinnen und Schüler erneut zu sehen.
Im Oktober und November fanden diverse Wettbewerbe statt und ich bin mir sicher, dass unserer Schülerinnen und Schüler auch in diesem Jahr wieder vordere Plätze erringen werden.
Das White Horse Theatre aus Großbritannien gastierte mit zwei Theaterstücken im November bei uns und erfreute uns mit ihren Aufführungen.
Die Toleranz AG der Schule war wie in jedem Schuljahr wieder sehr aktiv und wurde mit dem Preis der Bürgerstiftung für ihr VielFalter Projekt ausgezeichnet. Wenn die ausstehenden Bauarbeiten abgeschlossen sind, werden die VielFalter auch in unserem Schulhaus flattern und den Gedanken der Vielfalt und Toleranz sichtbar machen. Eine große Tafel mit dem Slogan: „Wir sind Louise“ wird ebenfalls eine Wand im Schulhaus schmücken.
In den letzten Wochen wurde nach dem Unterricht fleißig für das Weihnachtskonzert geprobt und vorbereitet.
All diese Mühen haben sich gelohnt. Das Weihnachtskonzert am letzten Freitag wurde zu einem gelungenen Höhepunkt in diesem Schulhalbjahr. Mehr als 200 Schülerinnen und Schüler, unterstützt durch die Musiklehrer und das Organisationsteam um Frau Terp und Frau Richter, erfreuten die Besucher mit Gesang, Tanz und Rezitation. Die Turnhalle war von der Dekogruppe unter der Leitung von Frau Sperling wunderbar festlich geschmückt. Herr Tschammer und der Seminarkurs Eventmanagement schleppten kistenweise Kabel, Lampen und Tontechnik, so dass Klang und Beleuchtung die Gäste erfreuten. Der Förderverein verkaufte fleißig Karten, Bücher und Getränke. Mit dem Erlös wird es uns möglich sein, weitere Projekte, die allen Schülerinnen und Schülern zugute kommen , zu finanzieren. Gut besucht wurde auch der kleine Weihnachtsmarkt, auf dem Klassen der Schule Plätzchen, kleine Geschenke und Getränke anboten.
Es war eine rundum gelungene Veranstaltung.
Ein großes Dankeschön an alle Beteiligten.
In der letzten Schulwoche vor den Weihnachtsferien wird es wie im vergangenen Jahr eine Typisierung als Knochenmarkspender für die DKMS geben. Gäste sind herzlich willkommen. Ebenso freuen wir uns über Spenden für die DKMS. Jeder noch so kleine Beitrag zählt.

Ich wünsche meinen Kolleginnen und Kollegen, Ihnen liebe Eltern und allen Schülerinnen und Schülern ein frohes Weihnachtsfest und ein gesundes neues Jahr.
Gabriele Schiebe

Weihnachtskonzert am LHG

Achtung!!! – Hinweis!!!

Wir möchten darauf hinweisen, dass es auf Grund der starken Nachfrage im Vorverkauf nur noch 50 Eintittskarten an der Abendkasse gibt. Bitte haben Sie Verständnis.

Die Schulleitung

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