Der Geschichte im Stadtarchiv Oranienburg auf der Spur

Von wegen Geschichte besteht nur aus dem Pauken von Jahreszahlen, Begriffen sowie Namen und ist langweilig. Genau das Gegenteil ist der Fall. Davon überzeugten sich die Schülerinnen und Schüler des Wahlpflichtkurses Geschichte der Klassenstufe 9, als sie gemeinsam kurz nach Schuljahresbeginn mit Herrn Becker im Stadtarchiv Oranienburg auf Spurensuche durch die Katakomben des Oranienburger Schlosskellers gingen, um verdeutlicht bekommen, wie man die Vergangenheit rekonstruieren kann. Keiner hätte es zuvor für möglich gehalten, dass dort heute noch Gerichtsakten existieren, die erzählen, dass es in der Nähe der heutigen Kreisstadt 1789 zu einem Postraub kam und der Mörder vor den Toren Berlins im Beisein von tausenden Schaulustigen durch „Rädern“ hingerichtet wurde. Außerdem konnten die Originalbauakten des Louise-Henriette-Gymnasiums bestaunt werden, die im Archiv gut aufbewahrt werden. Darüber hinaus erwies sich das Archiv als Hüter seltener Schätze, darunter ein Amtsbuch aus dem Jahre 1573 sowie ein Dokument mit der Original Unterschrift von Friedrich des Großen höchstpersönlich, der einst zu Gast in Oranienburg war. Erstaunt hatten einige interessierte Schülerinnen und Schüler, dass auch Klassenbücher in den Aktenschränken lagern. Die Schlussfolgerung ist eindeutig: Jeder bleibt in Erinnerung und jeder hat damit seine eigene (Schul-)Geschichte.

Quelle: privat

WP Geschichte Klasse 9
Robert Reinhardt

Newsletter der Schulleitung

Liebe Schülerinnen und Schüler, liebe Eltern,

lange habe ich mich nicht mehr auf diese Weise bei Euch und Ihnen gemeldet. Corona hat auch im schulischen Bereich Spuren hinterlassen, sodass Prioritäten neu gesetzt werden mussten. Jetzt hoffe ich sehr, dass wir langsam zur Normalität zurückkehren und alte Traditionen neu belebt werden. Und dieser Newsletter ist ein Teil der Traditionen.

Die ersten vier Wochen des neuen Schuljahres liegen bereits hinter uns. Für die Schülerinnen und Schüler  einiger Klassen der Jahrgangsstufen 8 und   9  gab es mit den Klassenfahrten einen ersten Höhepunkt im Schuljahr. Die siebten Klassen haben erfolgreich die Methodenwoche beendet und sich wichtige Lern- und Arbeitsstrategien angeeignet. Ein gemeinsamer Wandertag diente zum besseren Kennenlernen und Verstehen.

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Beste Mathematikerin des LHG

Kreis-Mathematik-Olympiade während Corona – nein, oder? Und doch – wenn auch unter erschwerten Bedingungen. Eine Schülerin war in diesem Jahr wieder erfolgreich – wie auch in den letzten Jahren: Finia Tschammer. Diesmal hat es zwar „nur“ zum 2.Platz gereicht, aber auch so zählt Finia wie in den letzten Jahren zu den besten MathematikerInnen ihrer Jahrgangsstufe.

Quelle: privat

Wir wünschen ihr weiterhin viel Erfolg!

Eure Mathematik-LehrerInnen

Ein Professor an unserem LHG

Miet die Profs! – Professor Dr. Winter besuchte die 7/2 am LHG. Neben seiner Lehrtätigkeit an der  Beuth-Hochschule nahm er sich die Zeit und brachte er der Klasse Mathematik an diesen beiden Themen näher:

Was darf’s denn kosten? und Was tun, wenn der Tisch wackelt?. Beide Vorträge waren spannend. Herzlichen Dank für diese interessanten Vorträge !!

Am LHG  haben wir bereits mehrere Vorträge von Professoren der Beuth-Hochschule gehört – stets mit grosser Begeisterung. Viele ehemalige Schüler des LHG waren / sind StudentInnen der der sehr praxisnahen Beuth-Hochschule.

Quelle: privat, Beuth-HS

Danke

Als wir vor ein paar Wochen mal wieder in unserer AG online „beisammen“ saßen, kam die Frage auf, was Corona eigentlich in unserem Schulalltag mit uns anstellt. Wir haben erneut festgestellt, dass wir in unserer Corona-Schulzeit vieles vermissen: Das Zusammensein in den Klassen und Kursen, Theater-, Kino- und Museumsbesuche, Projekte, Workshops, Picknick im Schlosspark oder einfach nur das nette, gemeinsame Frühstück vor den Osterferien. Uns ist aber auch aufgefallen, dass wir so manches mit anderen Augen sehen, dass Selbstverständliches kostbarer geworden ist und dass ziemlich viel an unserer Schule – trotz Einschränkungen und ständiger Veränderungen – wirklich gut läuft. Weil alle jeden Tag ihr Bestes geben, meistern wir die Situation gemeinsam.

Und da dachten wir uns: Warum nicht einfach mal „Danke“ sagen?

Danke, liebe Schülerinnen und Schüler, dass ihr so fleißig – auch von zuhause aus – am Unterricht teilnehmt, dass ihr nicht so schnell aufgebt, wenn das Internet nicht funktioniert oder die Cloud mal wieder spinnt und dass ihr euch gegenseitig so toll unterstützt, wenn irgendetwas richtig schiefläuft.

Danke, liebe Lehrerinnen und Lehrer, dass Sie die Mühen und Tücken des digitalen Unterrichts auf sich nehmen und Ihr Bestes geben, guten Unterricht zu gestalten, dass Sie niemanden so schnell aufgeben, wenn „das Internet mal wieder nicht funktioniert“ und dass Sie auch mal ein Auge zudrücken.

Als kleines Zeichen unseres Dankes haben wir Botschaften gestaltet und wünschen uns, dass sie uns alle anregen, weiter durchzuhalten, gelassen zu bleiben, uns wohlzufühlen, zu lächeln ….

Danke. Eure/Ihre AG für Toleranz     

LHG erfolgreich bei Pysik-Olympiade

An die diesjährige Physikolympiade wagten sich zwei Neuntklässler. Während Arved Puhlmann eine Teilnahmeurkunde errang, konnte sich Jannes Paul (Bild) sogar für die zweite Stufe der Landesolympiade, die dieses Jahr zugleich die Endrunde ist, qualifizieren. Geschuldet der Pandemie fand diese zweite Runde in Form einer online-Klausur statt. Hier gelang es, die Hälfte der Maximalpunktzahl zu erreichen. Für welchen Platz dies am Ende reicht, entscheidet sich erst Ende Mai. Wir drücken die Daumen.

#RememberLiberation

Zum 76. Jahrestag der Befreiung des Konzentrationslagers Sachsenhausen

„Seid vorbereitet. Die Freiheit, die Freiheit wird kommen, sehr schnell!“ Das sind die Worte, die Saul Oren Hornfeld zu seinen Mithäftlingen sagte, als er bei Nacht die russische Artillerie bereits ganz in der Nähe des KZ‘s Sachsenhausen hören konnte. Doch bevor es so weit war, wurde er mit vielen anderen Häftlingen des Konzentrationslagers auf den Todesmarsch Richtung Norden geschickt. Tatsächlich befreit wurde er erst in der Nähe Lübecks durch amerikanische Soldaten. Da war Saul Oren Hornfeld, der als 12-Jähriger ins KZ Auschwitz deportiert und von dort ins KZ Sachsenhausen verschleppt wurde, um hier als Versuchsobjekt für medizinische Experimente mit Gelbsucht missbraucht zu werden, sechzehn Jahre alt. So alt wie viele Schüler*innen der Klasse 10.1 des Louise-Henriette-Gymnasiums, die sich 76 Jahre später im Rahmen eines Projektes der KZ Gedenkstätte Sachsenhausen mit seiner Geschichte vertraut machen.

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