Landesolympiade Physik

physik_loMit einem 8.Platz bei der 1.Stufe der Physik-Landes-Olympiade hat uns Alexander Rotsch aus der 8/1 würdig vertreten. Wir drücken ihm die Daumen für Runde 2!

Handballregionalfinale am 20. Januar 2011 in Wittstock

p1060616_1Unsere Handballerinnen mussten sich beim Regionalfinale knapp geschlagen geben und errangen den 3. Platz.
Das Auftaktspiel gegen Neuruppin gestaltete sich sehr kräftezehrend, denn eine körperlich sehr große und starke Spielerin war kaum zu stoppen bzw. wurden unsere zierlichen Spielerinnen förmlich weg gedrängelt. Nachdem diese sich dann verletzte, gewannen wir das Spiel sicher. Damit war diese Mannschaft aber auch für unsere Gegnerinnen entschärft. Durch die unglückliche Auslosung standen wir sofort im nächsten Spiel den Wittstockerinnen gegenüber. Alle kämpften, doch in der letzten Minute fiel dann der Führungstreffer und Siegtreffer für die Heimmannschaft. Auch die spielstarken Spielerinnen von „ Runge“ spielten gegen Wittstock nur unentschieden.p1060619_1
Dann mussten wir nach einer langen Spielpause gegen die Rungemädchen ran und hatten kräftemäßig nur wenig entgegenzusetzen und damit sicherten sie sich den Sieg und wir mussten uns mit Platz 3 zufrieden geben.
In der abschließenden Siegerehrung wurde unsere Vanessa Koch zur besten Torfrau gewählt und wie ich finde zu recht.

Vielen Dank an unsere Spielerinnen:
Vanessa Koch, Julia Sykura, Jasmin Ewald, Katharina Bremer, Carolin Richter, Juliette Tausch, Annalena Knoll, Sophia Hinke und natürlich auch der verletzten Lara Müller, die im Kreisfinale dabei war.

Eine unvergessliche Reise

sa1_1Am 23.August 2010 traten wir, Schüler und Schülerinnen der 9.Klassen des Louise-Henriette-Gymnasiums, unsere Reise nach Russland an. Wir hatten uns schon während der Projekttage auf den Schüleraustausch vorbereitet. Uns begleiteten zwei Lehrer (unser Biologielehrer Herr Steinke und unsere Russischlehrerin Frau Stein). Wir waren aber leider auf den Reisebus aus Berlin nach Kaliningrad angewiesen, da es Probleme mit der Zugverbindung von Berlin durch Polen nach Russland gab. Die 10-stündige Nachtfahrt war nicht sehr aufregend, jedoch waren die gewissenhaften Grenzkontrollen für viele neu. In Kaliningrad angekommen, wurden wir schon voller Freude von der russischen Lehrerin aus Snamensk begrüßt. Dann fuhren wir mit einem typisch russischen Schulbus nach Snamensk. Diese Fahrt (von denen wir später noch mehr erleben durften) war schon ein unglaublichen Erlebnis für sich. Als wir auf den Schulhof der Snamensker Schule ankamen, wurden wir schon neugierig von unseren Austauschpartnern erwartet. Nachdem wir unsere Gastfamilien kennen gelernt hatten, haben wir sofort das leckere russische Essen probieren dürfen. Außerdem entdeckten wir die Lebensgewohnheiten der Russen und durften mit unseren Partnern das Dorf und die Schule erkunden, wo wir wieder viele interessante Dinge erfuhren. Am Abend saßen alle gemeinsam bei einem Buffet. Es ging sehr lustig zu und wir lernten die Direktorin der Schule kennen.sa2_2
Am nächsten Tag besichtigten wir die Kurischen Nehrung, wo wir bei stürmischem Wetter gemeinsam versuchten eine Düne zu befestigen und somit die Natur zu schützen. Außerdem besuchten wir die „Tanzenden Wälder“, wo die Bäume wirklich beeindruckend gewachsen waren und lernten dazu noch Interessantes zur Biologie. Dazu besichtigten wir eine Vogelschutzwarte, wo wir ausführliche Auskunft über deren Geschichte und Funktion erhielten. Inzwischen lernten wir auch unsere Austauschpartner besser kennen. Die sprachlichen Hindernisse konnten mit Mimik und Gestik und teilweise Englischkenntnissen allmählich überwunden werden.
Am 3. Tag besichtigten wir die „Jahrhundertskiefern“, die wirklich eindrucksvoll groß waren. Zudem konnten wir einen unglaublich klaren See bestaunen, in dem man metertief hineinschauen konnte. Dieser lag an der Grenze zu Litauen. Unser Begleiter konnte uns auch viel Aufschlussreiches über die Geschichte des Gebiets erzählen, die erstaunlich viel mit der deutschen Geschichte zu tun hat.
In den nächsten Tagen wurden uns viele ansprechende Fakten über den Bernstein erklärt. Wir besuchten dazu ein Bernsteinmuseum und besichtigten von weitem das größte Abbaugebiet der Welt (?). Am Nachmittag zeigte uns unsere Reiseführerin den wundervollen und wirklich ansprechenden „Botanischen Garten“. Nach dem Bestaunen wunderschöner Pflanzen durften wir uns mit unseren Austauschschülern ins Kaufhaus von Kaliningrad begeben. Die Freude war groß und alle gingen auch sofort auf „Mitbringselsuche“.
Am 6. Tag war unser besonderes Ausflugsziel der „Fliegerklub“. Manche jedoch begeisterten sich mehr für die Hunde auf der Flugplatzanlage als für das Fliegen. Andere aber konnten sich vom Erklären des Fallschirmspringens mitreißen lassen. Am Abend trafen wir uns oft mit der „Clique“ aus Snamensk im Park. Zu denen gehörten Familienangehörige oder einfach andere Jugendliche aus dem Dorf. Wir saßen beieinander und versuchten uns weiterhin zu unterhalten. Manche hatten Musik dabei und tanzten, andere waren einfach fröhlich und lachten über die Kommunikationsversuche zu Fremden.sa3_3
Am vorletzten Tag arbeiteten die russischen Schüler tatkräftig an einer PowerPoint-Präsentation. Außerdem pflanzten wir gemeinsam eine Eiche. Diese symbolisiert die Freundschaft zwischen unseren Schulen und Ländern. An diesem Baum, der nun auf dem Schulhof steht, wurde ein Schild gehängt mit den Wappen beider Orte. Abends durfte natürlich eine Abschiedsdisco nicht fehlen, bei der wir noch einmal die letzte Woche, die wir gemeinsam verbrachten haben, feierten.
Dafür war der Tag des Abschieds umso mehr mit Trauer erfüllt. Wir hatten alle Tränen in den Augen und konnten nur mühsam in den Bus steigen. Nun sind wir wieder in Deutschland und freuen uns jetzt schon sehr, unsere russischen Partner am Ende des Schuljahres wieder zu sehen. Diese Reise in ein anderes unbeschreibliches Land werden wir wohl alle nie vergessen!

von Jane Gildemeister 9/2

Sieg bei Mathematik-Olympiade!

ma_olympiade_bildViele Schüler haben das LHG bei der diesjährigen Mathematik-Olympiade des Kreises würdig vertreten. Alexander Rotsch aus der 8/1 allerdings war unser Bester: Er gewann in seiner Klassenstufe mit tollen 35 Punkten! Auch der 3.Preis von Elias Otto (KL.8)  ist bemerkenswert. Mehr hier

Jugend debattiert

Seit dem Schuljahr 2009/10 beteiligt sich das Louise-Henriette-Gymnasium (mit Schülern ab Kl. 9) an dem bundesweiten Wettbewerb „Jugend debattiert“ und nimmt im Regionalverbundwettbewerb teil. Der in diesem Schuljahr (2010/11) stattfindende Schulwettbewerb könnte unsere Schüler vielleicht sogar letztlich in die Bundesebene führen. (Wir drücken die Daumen!)

Unterrichtssequenzen in den Fächern Politische Bildung und Deutsch bereiten auf diesen Wettbewerb vor und zeigen, wie vielfältig man Debattierfähigkeiten im Alltag nutzen kann. Debattiert werden z. B. Themen wie: Soll an unserer Schule einheitliche Schulkleidung eingeführt werden? Sollen Jungen und Mädchen getrennt voneinander unterrichtet werden? Sollen Jugendliche schon ab 16 Jahren wählen dürfen? Sollte der Unterricht generell erst um 9 Uhr beginnen? Sollen Lehrer durch ihre Schüler bewertet werden? usw.
Verschiedene Übungen, die zum Teil auch unabhängig vom Wettbewerb eingesetzt werden, verbessern die rhetorischen Fähigkeiten der Schüler.

Eine „Jugend debattiert“-Debatte selbst umfasst nur vier Personen: Zwei sprechen sich für, zwei gegen das Gefragte aus. Einen Gesprächsleiter gibt es nicht. Diese Debatte gliedert sich in drei Teile:

  1. Eröffnungsrunde: Stellung beziehen (jeder hat maximal zwei Minuten Redezeit, ohne Unterbrechung. Pro-und Contra-Redner wechseln einander ab. Pro beginnt.)
  2. Freie Aussprache: Abgleich und Klärung (Zwölf Minuten, ohne Gesprächsleiter, in freiem Wechsel.)
  3. Schlussrunde: Erneut Stellung beziehen, Entscheidung (Jeder hat maximal eine Minute Redezeit, ohne Unterbrechung. Gleiche Reihenfolge wie in der Eröffnungsrunde. Keine neuen Argumente, sondern Ertrag aus der Debatte.)

Die Teilnehmer der Debatte werden anhand folgender Kriterien bewertet:

  • Sachkenntnis (Wie gut weiß der Redner, worum es geht?)
  • Ausdrucksvermögen (Wie gut sagt er, was er meint?)
  • Gesprächsfähigkeit (Wie gut geht er auf die anderen ein?)
  • Überzeugungskraft (Wie gut begründet er, was er sagt?)

Wir halten den Wettbewerb für wichtig, weil er die sprachliche Kompetenz durch Ausbildung in Rede, Gegenrede und Debatte sowie die politische Bildung durch Motivation zu politischem Handeln befördert, der Persönlichkeitsbildung durch gegenseitigen Austausch und Perspektivenwechsel dient und die Meinungsbildung durch Auseinandersetzung mit aktuellen Streitfragen intensiviert.
Darüber hinaus verbessert er generell kommunikative Fähigkeiten, stärkt die Urteilsfindung und gibt mehr Sicherheit im Auftreten bei Prüfungen und Bewerbungen.

Die Koordinatorin für „Jugend debattiert“ ist an unserer Schule Frau Sander (Fachbereich Politische Bildung), die auch montags 14-tägig die AG „Debattierklub“ leitet. Interessenten werden gebeten, sich gerne (!) mit ihr in Verbindung zu setzen.

„Bevor es zu spät ist….“ – Prävention ist besser als Sanktion

Am 10. Dezember 2010 gab es keinen planmäßigen Unterricht, denn die Klasse 8/5 hatte einen Projekttag „ Antibullying“ mit Hilfe des Sicherheits-und Präventionsberaters Herrn Schilling vom Polizeipräsidium Potsdam.
Wer kennt es nicht? Schüler einer Klasse bilden Strukturen und ärgern sich gegenseitig, lachen sich aus, beleidigen sich und manchmal wird es noch härter.

In unserer Klasse soll es nicht so weit kommen bzw. anfängliche Streitereien sollen möglichst vermieden werden.
Wir trafen uns also zum normalen Stundenbeginn und sahen zuerst einen Film zum Cybermobbing, der uns Ausmaße des Mobbings im Internet verdeutlichte. Anschließend war der Vater eines Schülers so nett und thematisierte die schädigende Wirkung für einen Bewerber auf einen Ausbildungsplatz durch den Internetmissbrauch aus Sicht von Arbeitgebern. Er führte die Schüler auf eine Zeitreise und erfragte, was sie in den nächsten Jahren erreichen wollen und welche Wege man sich verbauen kann, wenn man bestimmte Regeln nicht einhält.

Danach waren wir aufgefordert unsere Vorträge, die wir in Gruppenarbeit erstellten, zu halten und damit Kenntnisse zum Thema zu vermitteln bzw. darzustellen.
Folgende Themen gab es:

  • Mobbing/ Bullying- Was ist das?
  • Ursachen für Mobbing/ Bullying
  • Opfer-Täter-Verhältnis
  • Mögliche Interventionsstrategien.

Alle Schüler waren gut vorbereitet und hielten ihre Vorträge. Eine Gruppe glänzte sogar durch eine Power-Point-Präsentation und souveränes Auftreten vor der Klasse. Herr Schilling sicherte dann die Erkenntnisse durch Fragestellungen, die die Zuhörer beantworten mussten.

Als Ergebnis dieses sehr interessanten Schultages wurden Klassenregeln aufgestellt und dazu eine Reihenfolge von Sanktionen, die in der Klasse umgesetzt werden können, so dass Schüler in die Lage versetzt werden Konflikte untereinander zu lösen.

  5. Schule
Klassenleiter
Schulleitung
  4. Info an die Eltern  
  3. Täter – Opfer Ausgleich  
  2. Strafe innerhalb der Klasse  
1. Reden
 
 

Der Anfang ist also gemacht. Nun sind wir an der Reihe diese Regeln zu befolgen bzw. nach diesem Schema Konflikte in der Klasse zu lösen.
Vielen Dank an Herrn Warlich und dem Präventionsberater Herrn Schilling (Kontakt unter E-mail: praeventionsberater.ohv[at]t-online.de)

Lena Minding/ I. Lattke

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