„Jugend trainiert für Olympia“ – Kreisfinale Leichtathletik WK II Mädchen

jtfo_11_9_2019Mit der Zielsetzung zu siegen ist diese großartige Mannschaft (bestehend aus Leonie Krebs, Fanny Meilick, Janine Aschersleben, Johanna Scharf, Laura Ullrich, Diana Kolesovsky, Pauline Färber, Olivia Seefeld, Eva Laukard, Henriette Stegnitz und Laura Weigelt sowie Nina Süßmann als 2. Coach) auch angetreten.Es gab für sie nur diese eine Option. Ihnen war schon klar, dass ihre stärksten Gegnerinnen vom SV electronic Hohen Neuendorf sein würden. So kam es dann auch. Aber unsere Mannschaft hatte schon bei der 1. Disziplin (Speerwurf) die Nase vorn. Johanna (mit 26,65m) und Pauline (mit 21,85m) hängten ihre Gegnerinnen mit 888 erzielten Punkten ab. Diese Führungsposition gaben die Mädchen bei keiner Disziplin mehr ab, nur der Abstand verringerte sich. Jede Sportlerin verfolgte ehrgeizig ihre Pläne. So konnten sie zum großen Teil eigene Rekorde aufstellen. Laura U. ärgerte sich z.B. so maßlos über ihren verpatzten Speerwurf (was aber überhaupt keine Rolle spielte, da nur die zwei besten Werte Eingang in die Wertung fanden), dass sie sich vornahm, es beim Hochsprung allen zu zeigen. Und es hat geklappt. 1,45m!!! So hoch sprang noch kein Mädchen der WK II bei uns an der Schule. Und Olivia hat beim Kugelstoß eine Bilderbuchtechnik abgeliefert und sich mit 8,54m in Führung gebracht.Der Höhepunkt dieses Wettkampfes war dann die letzte Disziplin, es ging um alles.Janine, die eigentlich gar nicht am WK teilnehmen wollte, da sie sich noch nicht in Form fand und es daher starker Überzeugungsarbeit bedurfte, sie für unseren WK zu gewinnen, gab schon beim vorbereitenden Training alles. Sie nutzte jede Gelegenheit, ihre Ausdauerfähigkeit auszubauen.Dann war es soweit, 15:05 Uhr ging es los. Der Zielsprint war an Spannungnicht zu überbieten. Ein Kopf -an-Kopf – Rennen mit Mirijam Ernst aus der Hohen-Neuendorfer Mannschaft, die sich an Janine herankämpfte, die vorher klar führte, und mit ihr ins Ziel fiel.So lagen beide Mädchen völlig verausgabt im Ziel. Janine mit der absoluten Traumzeit von 2:26,57 min. Schulrekord!Hochverdient hat diese Mannschaft ihren 1. Platz. Auf geht’s im kommenden Halbjahr zum Regionalfinale.Gratulation und Dank für die Einsatzbereitschaft jeder einzelnen Sportlerin

B. Schwarz
Bildquelle: B. Schwarz, 11.09.2019

Interkulturelles Tanztheater

tanztheaterAm 26. August 2019 besuchte die Klasse 8.4 das Interkulturelle Tanztheater im Eltern-Kind-Treff Oranienburg.
Dort zeigten Kinder von 9-15 Jahren, unter anderem eine Schülerin des LHG, ein Tanztheaterstück.
In diesem ging es um Redewendungen wie: „Wer anderen eine Grube gräbt, fällt selbst hinein“ oder „Lügen habe kurze Beine“.
Die Kinder waren in den Sommerferien eine Woche lang in einer Unterkunft. Da haben sie jeden Tag Redewendungen gesammelt und die Tänze einstudiert.
Um sich besser entscheiden zu können, welches Sprichwort sie vorführen wollen, haben die Kinder eine „Redewendungspuckmaschine“ gebaut.
Die Aufführung ging eine halbe Stunde und hat uns allen sehr Spaß gemacht zu schauen.
Bei den Kostümen haben sie sich von einem Kaleidoskop inspirieren lassen. Alle trugen weiße Kleidung. Dazu trugen sie bunte Basecaps, bunte Handschuhe und bunte Armbänder.
Geleitet wurde das Projekt von der Potsdamer Theaterpädagogin Kathrin Thiele und des Berliner Choreographen Francisco Cuervo. Außerdem halfen noch ein paar Mitarbeiter des nebenliegenden Kindergartens mit.
Sie wurde von dem Bundesprogramm „Kultur macht Stark“ des Bundesministeriums für Bildung und Forschung und über das Programm „Demokratie und Toleranz“ des Landkreises Oberhavel gefördert.
Die ganze Aktion gibt es jetzt schon seit 5 Jahren und wird auch weiterhin bestehen.
Es war ein sehenswertes und inspirierendes Stück. Wir würden es euch fürs nächste Jahr empfehlen anzuschauen.

Lorena Krafscheck & Michelle Hielscher-Reinelt (8.4)

Newsletter der Schulleitung

newsletter2Die ersten vier Wochen des neuen Schuljahres liegen bereits hinter uns. Für die Schülerinnen und Schüler der Jahrgangsstufe 9 gab es mit den Klassenfahrten einen ersten Höhepunkt im Schuljahr. Die siebten Klassen haben erfolgreich die Methodenwoche beendet und sich wichtige Lern- und Arbeitsstrategien angeeignet. Ein gemeinsamer Wandertag diente zum besseren Kennenlernen und Verstehen.
In diesem Schuljahr haben wir 125 Schülerinnen und Schüler in der Jahrgangsstufe 7 aufgenommen. Ich bin mir sicher, dass sie sich mittlerweile gut in den Schulalltag des Louise-Henriette-Gymnasiums eingelebt haben und erfolgreich lernen. Wie in den vier Jahren zuvor haben wir gemeinsam in der ersten Schulwoche einen Baum gepflanzt. In diesem Jahr war es ein Aprikosenbaum. Nun haben die siebten Klassen die Aufgabe ihren Baum liebevoll zu pflegen, damit er wie die Obstbäume der vergangenen Jahre gut gedeiht. Und natürlich sollten auch die anderen Klassen ihre Bäume weiterhin fleißig gießen. Bleibt zu hoffen, dass unsere Bäumchen den trockenen Sommer gut überstanden haben. Früchte haben sie jedenfalls in diesem Jahr schon reichlich getragen.
Zum Beginn des Schuljahres gab es eine personelle Veränderung. Frau Reinhardt, Herr Walla, Herr Dr. Ghabour und Herr Pölöskei sind unsere neuen Kollegen. Wir wünschen ihnen viel Erfolg und Freude bei der Arbeit an unserem Gymnasium.
Die Arbeit am Ausbau der Digitalisierung dauern noch bis etwa November an. Sehr fleißig wurde die ganzen Ferien über gearbeitet, aber leider gibt es immer noch sehr viel zu tun. Das Haus sieht momentan nicht sehr schön aus und es ist mitunter für alle Beteiligten nicht ganz einfach, aber gemeinsam werden wir diese Zeit überstehen und uns dann über ein erneut schönes Schulhaus und schnelle Internetleitungen freuen.
Auch in diesem Schuljahr gibt es ein interessantes Nachmittagsangebot. Eine Übersicht über das diesjährige Angebot außerunterrichtlicher Aktivitäten in Form von Arbeitsgemeinschaften ist auf der Homepage und im Schulhaus zu ersehen.
In diesem Schuljahr sind ebenfalls wieder zahlreiche Höhepunkte in Form von Konzerten, Theateraufführungen und Wettbewerben geplant. Die Termine dazu werden zeitnah auf unser Homepage veröffentlicht. Natürlich freuen wir uns über viele Besucher, ganz besonders auch über Eltern, Großeltern und ehemalige Schülerinnen und Schüler.
Im September begehen wir das 25jährige Bestehen des Louise-Henriette-Gymnasium. Vom 30.09.-02.10. 2019 gibt es eine Reihe von Veranstaltungen in unserem Schulhaus. Höhepunkt ist der Ehemaligenball am 02.10.2019 (Beginn 18.00 Uhr) in der Aula der Schule. Wir freuen uns auf ein Wiedersehen mit ehemaligen Schülerinnen und Schülern sowie Kolleginnen und Kollegen. Alle sind herzlich eingeladen.
Ich wünsche den Schülerinnen und Schülern ein erfolgreiches Gelingen des Schuljahres 2019/20, meinen Kolleginnen und Kollegen viel Kraft für die zahlreichen Aufgaben, die vor uns liegen und Ihnen liebe Eltern eine möglichst stressarme Zeit und viel Freude am Lernfortschritt Ihrer Kinder.

Herzliche Grüße
Gabriele Schiebe

Chor- und Orchesterfahrt 2019 – ein Erlebnis, das verbindet

img_20190816_094556Eine Woche, die uns zusammengeschweißt hat. Sowohl musikalisch, als auch freundschaftlich. Eine Woche, fernab von Schule und vernünftigem Internet. Eine Woche, in der Hürden gemeistert und Grenzen überwunden wurden. All das hat die erste Chor- und Orchesterfahrt vom 12.08. bis 16.08. unserer Schule ausgemacht.
Wie man sicherlich weiß, sind die Schüler unserer Schule nicht gerade die untalentiertesten oder freizeitgestalterisch die faulsten und einfallslosesten. Im Gegenteil! Talent und dessen Förderung wird gerade am LHG groß geschrieben und somit das Integrieren eines Hobbies in den Schulalltag zur Selbstverständlichkeit. Und eben das haben auch diese fünf Tage im Freizeit- und Gästehaus am Wald ermöglicht.
Aufgrund des Schienenersatzverkehrs war die Anreise eine kleine Herausforderung. Unsere Musiker, die von außerhalb kamen, hatten schon die ersten Strapazen hinter sich, waren aber dennoch motiviert, zum Ort des Geschehens zu gelangen. Nachdem dann auch Frau Wallura, welche kurzerhand von Frau Terp in Hohen Neuendorf aufgelesen werden konnte, am Bahnhof eintraf, waren alle sichtlich beruhigt und der planmäßigen Abfahrt mit dem Bus stand nichts mehr im Weg. Da aber keine Gruppentickets, sondern Einzelfahrscheine, gekauft wurden, konnten wir beim Busfahrer keine Sympathiepunkte abstauben. Doch von dem wütenden Busfahrer ließ sich während der Fahrt glücklicherweise niemand die Laune verderben. Nach zwanzigminütiger Fahrt kamen wir also am Ziel an und es gab eine kurze Pause.
Nun wurden Zimmer bezogen.
Trotz des etwas gewöhnungsbedürftigen Geruchs im Bad waren die Zimmer sowie deren Aufteilung und Einrichtung äußerst komfortabel. Aber viel Zeit zum weiteren Verschnaufen und einem kurzen „Ich leg mich mal aufs Bett“ gab es auch nicht. Es war 12:00 Uhr – Mittagszeit, die mir persönlich wie gerufen kam, da ich – wie die meisten von uns – nicht viel gefrühstückt hatte. Nach der Stärkung konnte jetzt aber auch schon das erste Proben beginnen. Und mit eben diesem Proben startete eine Woche, geprägt von intensivem und stundenlangem Lernen. Zunächst wurden noch einmal Namen wie „Charlotte Clown“, „Luise Lolli“ oder „Lina Litschi“ in einer spielerischen Runde geklärt. Dann teilte sich die Gruppe in Orchester unter der Leitung von Frau Richter und den Chor unter der Leitung von Frau Wallura. Nun wurde also fürs Erste getrennt geprobt… Noten wurden ausgeteilt und geklebt, teils auch falsch, und beim späteren Blättern daher eine Herausforderung. Doch selbst das hielt niemanden davon ab, mitzuspielen und Spaß zu haben. Um 18:00 Uhr gab es dann Abendbrot. Die letzte Stärkung des Tages und auch das Ende der Probenzeit für diesen Tag. Danach konnte sich nun frei beschäftigt werden. Innerhalb der Woche fanden so beispielsweise unzählige Tischtennisturniere statt. Und auch die Lehrer waren dem nicht abgeneigt. Im Hintergrund lief in den kommenden Abendstunden nun zumeist laute Musik, jetzt aber aus der Box und nicht mehr live von einem Instrument. Um 22:00 Uhr ging es zur Nachtruhe. Die ersten bewegten sich Richtung Dusche und Bett, um am nächsten Tag wieder fit für neue Stücke zu sein.
img_20190815_161503Am Dienstag folgte das gleiche Programm: Frühstück, Noten erhalten und diese entweder richtig oder falsch kleben und proben. An diesem Tag stieß auch Frau Zwer zu uns. Am Ende der einzelnen Probenzeiten konnten Chor und Orchester schon einige zaghafte Ergebnisse zusammentragen. Am Ende des Tages gab es eine kleine Grillsession.
Am Mittwoch wurden die zaghaften Ergebnisse zu immer mehr gefestigten Musikstücken. Der Abend bescherte uns eine ausgelassene Tanz- und Gesangsformation am Lagerfeuer.
Am letzten probenreichen Tag konnten wir dann ein ganzes Programm gestalten. Sogar eine kleine Jazzformation hat sich hier gebildet.
Am Abreisetag hatten wir ein Minipublikum von ca. drei Leuten ;-) von einem musisch orientierten Berliner Gymnasium, die unseren Künsten lauschten.
Die Abreise gestaltete sich wieder etwas heikel, da der Bus mit ca. 75 Personen stark ausgelastet war und unsere Musikanten zusätzlich noch ihr Gepäck im Schlepptau hatten.
Im Großen und Ganzen war es eine entspannte Woche, die uns alle bereichert hat.
Ich bedanke mich bei unseren Lehrerinnen Frau Richter, Frau Terp, Frau Wallura und Frau Zwer, ohne die dieses Projekt nicht möglich gewesen wäre.
Ich wünsche mir mehr davon, weil in einer Probenwoche mehr kreativer Input entsteht als in einzelnen Stunden, die über Wochen verteilt sind.
Ich hoffe, dass ich mit diesem kurzen Einblick auch das Interesse anderer musikalischer Schüler wecken konnte. Habt Ihr Interesse mitzuwirken? Meldet Euch gerne bei Frau Richter.

Orchesterfahrt 2019! Ein Erlebnis, das uns jetzt verbindet!

Euer Till aus der 9/3
Bilderquelle: K. Terp, August 2019

Holland Austausch 2019

holland2019Teil 1: In Holland

Auch dieses Jahr hat sich eine Auswahl von 21 Schüler*innen der 10. Klasse im Rahmen des Holland Austausches 2019 am 17.2. mit dem Bus nach Rotterdam begeben. Mit an Bord waren unser persönlicher Busfahrer – ganz in pink – und ein hoch motivierter Herr Tilgner sowie eine
ebenso motivierte und frisch schwangere Frau Paul.
Nach erstem Kennenlernen per WhatsApp und Instagram und Bangen, nicht jeder finde seinen Partner, hat schlussendlich doch jede*r Holländer*in mit Doppelbesetzungen, ungleich-geschlechtlichen Platzierungen und spontanen Partnerwechseln eine*n passende*n
Deutsche*n gefunden. So kamen wir den Zielen unserer Fahrt – kultureller Austausch, eine Woche schulfrei und eine prima Zeit verbringen – schon einen erheblichen Schritt näher.
Anders als man es vielleicht erwarten würde, waren wir während des Austauschs nicht mit unseren Partnern in der Schule sondern haben uns unterschiedliche Städte, Museen und Sehenswürdigkeiten wie das Anne-Frank-Haus in Amsterdam, das Käse-Museum in Alkmaar, einen Stroopwafel-Produktion mit Verköstigung in Gouda, sowie die Stadt Den Haag angeschaut. Zwischendurch hatten wir natürlich viel Freizeit und Möglichkeit shoppen zu gehen sowie, in den Niederlanden sehr viel verbreiteter als in Deutschland, bei McDonalds zu essen. In Rotterdam kann man dort sogar vegane Burger bekommen!
Nachdem das offizielle Programm des Tages endete, traf man sich oft noch in kleineren Gruppen und verbrachte den Abend bzw. die Nacht zusammen. Schnell wurden viele Vorurteile bestätigt – viele Niederländer sprechen Deutsch, sie sind mega locker, es gibt Fahrradwege mit Abschnitten für Autos, nirgends einfach Landschaft ohne kleine Wasserführungen und Käse- und Windmühlenmuseen gibt’s wie Sand am Meer.
Nach einer langen Abschiedsfeier ging es dann am Freitagmorgen erschöpft und voller neuer Eindrücke wieder mit dem Busfahrer in pink und lauter Musik (hauptsächlich neu erlernte niederländische Hits) nach Hause.

Als die Holländer zu uns kamen

1. Ablauf und Organisation
„Da! Ich kann sie sehen! Ich sehe sie, sie sind noch hinter dem Kreisverkehr. Nur noch zwei Minuten, dann sind sie da!“ sagt eine Schülerin aus meinem Jahrgang, die neben mir vor der Schule steht. Es ist Sonntag, der 31. März 2019, ungefähr einen Monat nachdem wir uns von unseren holländischen Austauschpartnern in Rotterdam vor dem Emmaus- College verabschiedet haben.
Mittlerweile haben sich schon alle deutschen Teilnehmer aus der Jahrgangsstufe zehn inklusive Frau Paul und Herrn Tilgner vor unserer Schule versammelt und warten aufgeregt auf die Ankunft des holländischen Busses.
Kurz vor der Ankunft beobachteten wir die Lage des Busses durch einen per Handy geteilten Standpunkt. (Wow, beeindruckend, was die Technik von heute alles kann…)
Und dann, nach einer sehr freundlichen Begrüßung und dem gegenseitigen freudigen Wiedersehen, holten wir das Gepäck und gingen alle in die Cafeteria unserer Schule und haben zusammen Pizza gegessen.
Danach wurden alle von unseren Eltern abgeholt und konnten unsere Partner vorstellen. Als wir zu Hause ankamen, haben die Holländer unsere Familien kennengelernt. So habe ich meiner Austauschschülerin meine Eltern und Freunde vorgestellt, und unser Haus und die Gegend, in der ich wohne, mit dem Fahrrad gezeigt.
Natürlich war es zu Beginn etwas ungewohnt, nach so langer Zeit wieder dauerhaft Englisch zu sprechen, doch nach einiger Gewöhnung konnten wir uns schon am ersten Abend mehrere Stunden über die verschiedensten Themen unterhalten.
Unter anderem erklärte ich ihr abends den Ablauf des morgigen Tages.
Am Montag trafen wir uns alle morgens in der Caféteria, um unsere lieben und sehr müden Holländer „abzugeben“. (Ja, in Holland haben die Schüler durch die Schule einen ganz anderen Schlafrythmus als wir. Die erste Stunde beginnt dort manchmal erst um 8.30 Uhr.) Wir brachten sie gemeinsam zum Bus und wünschten uns gegenseitig einen schönen Tag.
Während die meisten von uns fleißig in der Schule saßen, fuhren die Holländer pünktlich um 8 Uhr nach Potsdam zum Neuen Palais. Dort bekamen sie eine Führung und durften später auch noch selbst herumspazieren.
Am Dienstag fuhren die Schüler dann nach Berlin. Dort besichtigten sie den Bundestag, die Bundestagskuppel und das Mauermuseum. Nachdem die Holländer dann wieder 17 Uhr in Oranienburg ankamen, gingen wir alle gemeinsam etwas essen und trafen uns dann mit den Lehrern im Turm Oranienburg zu einem gemeinsamen Bowlingabend, wie auch schon in Holland.
Der vorletzte Tag, Mittwoch, war der Tag, an dem die meisten Schüler von unserer Schule mitkamen. So war auch ich dabei und fuhr mit im Bus nach Berlin.
Doch zuvor nahmen die Holländer an einer Schulstunde mit ihren Austauschpartnern teil. So konnten sie u. a. Einblicke in unseren Schulalltag mit den Fächern Französisch, politische Bildung oder Mathe erlangen.
In Berlin angekommen machten wir eine Rallye beginnend am Alexanderplatz bis zum Potsdamer Platz, um bekannte Sehenswürdigkeiten Berlins zu entdecken. Danach trafen wir uns alle am Spionagemuseum in Berlin-Mitte und lernten etwas über die Geschichte und Entstehung der Spionage früher und auch in Bezug zu heute. Wie auch an den anderen beiden Tagen traf der Reisebus dann pünktlich um 17 Uhr an unserer Schule ein. Und mal wieder, nicht zu vergessen: essen. Wir gingen als riesengroße Gruppe (mal wieder) in das KIOKO SUSHI Restaurant in der Bernauer Straße und ließen den Abend schön ausklingen.
Den Donnerstag verbrachten wir in der Gedenkstätte Sachsenhausen, wo wir an einer Führung teilnahmen und dann in Gruppen verschiedene Themen ausarbeiteten und anschließend vorstellten. Danach kamen wir nochmal in unserer Schulcaféteria zusammen, um gemeinsam bei Buffet und guter Laune die vergangene Woche Revue passieren zu lassen.
Freitag war dann der Abreisetag. Und zum zweiten Mal mussten wir uns wieder von unseren Holländern schweren Herzens verabschieden.
Pünktlich um acht Uhr morgens fuhr der holländische Bus davon, und wir standen wieder alle zusammen wie auch bereits fünf Tage zuvor. Traurig waren wir alle, aber auch glücklich über das Erlebte.

2. Noch ein paar Hinweise für euch:
Alles in allem verlief der gesamte Austausch sehr entspannt.
Auch verschiedene Ernährungsweisen, Allergien oder Sonstiges stellten hierbei keine Hindernisse dar. Meldet man sich bei diesem Programm an, füllt man ein „Matchingformular“ aus und gibt alle Besonderheiten an. Dann kann man passend zu einem*r Holländer*in sortiert werden. Zum Beispiel lebe ich selbst vegan, und wurde durch dieses Formular einer Austauschpartnerin mit ähnlicher Lebensweise zugeordnet.
Auch kann man, wenn man sich mit seinem Austauschpartner gar nicht versteht, jederzeit bei den organisierenden Lehrern melden. Sie helfen euch gerne bei Problemen und können euch (wenn möglich) auch notfalls nochmal jemand anderem zuordnen.
Und an alle Schüler, die einem*r Austauschpartner*in kein separates Zimmer anbieten können: das ist kein Problem. In der Woche in Holland schlief ich zwar in einem eigenem Zimmer, habe aber zu Hause zusammen mit meiner Austauschpartnerin in einem Bett geschlafen. Auch meinen Kleiderschrank konnten wir uns problemlos teilen.
Auch hatte meine Austauschschülerin eine Woche lang ein Badezimmer für sich allein. Wenn das mal nichts Tolles für ein Mädchen ist…

3. Wie fand ich den Austausch?
Ein großes Dankeschön geht an die hervorragende Organisation durch Frau Paul und Herrn Tilgner. Wir hatten jeden Tag viel Spaß und vor allem die Möglichkeit, viel Neues zu lernen. Jeden Tag sahen wir etwas anderes, der Tag war gut durchgeplant. Dennoch gab es auch ein gutes Verhältnis zu Zeitfenstern, welche wir selbst (durch z. B. bummeln in der Stadt, gemeinsam lachen und sehr viel Essen kaufen) gestalten konnten.
Ich persönlich habe viele neue Mitschüler aus meinem Jahrgang kennengelernt und auch mehr Mut bekommen, mich mit fremden Leuten auf anderen Sprachen zu unterhalten. Durch diesen Austausch habe ich sehr viele positive Aspekte erlangt und kann die Teilnahme jedem Schüler aus der zukünftigen 10. Klasse empfehlen. Aus meiner Klasse nahmen leider nur zwei Personen teil, was ich sehr schade finde. Wer sich dagegen entscheidet, hat ehrlich eine sehr gute Chance verpasst. Ich kann die Teilnahme an diesem Austausch jedem Schüler empfehlen, der gerne etwas über andere Länder lernen und viele neue Bekanntschaften knüpfen möchte. Man kann durch den Austausch nicht nur weitere Schüler aus dem selben Jahrgang kennenlernen, sondern auch seine Sprachkenntnisse in Englisch verbessern.
Somit gibt es auch Vorteile bezüglich der noch anstehenden mündlichen Prüfung in Englisch und den nächsten Jahren in der Oberstufe, liebe Schüler ;-)!
Denkt gut darüber nach, nehmt euch meine Worte zu Herzen und überlegt genau, ob ihr euch die Chance entgehen lassen wollt. Ich bin wirklich begeistert davon, dass es an unserer Schule ein solches Angebot gibt. Ein herzliches Dankeschön an die Personen, die dieses Programm jedes Jahr aufs Neue möglich machen!

Mit freundlichen und herzlichsten Grüßen von den zwei Autorinnen und sehr zufriedenen Teilnehmerinnen des -ROTTERDAM EXCHANGE 2019-

♥ Mas*c*ha aus der ehemaligen 10/1*4. ♥

Erster Schultag

Alle neuen 7. Klassen finden sich bitte um 07.30 Uhr in der Aula des LHG ein.
Für alle anderen Klassen beginnt der Schultag um 08.00 Uhr (bitte Raumplan beachten!!!).

Die Schulleitung

Newsletter der Schulleitung – Juni 2019

sonnenblume1Der letzte Tag des Schuljahres hat begonnen und alle freuen sich auf die wohlverdienten Ferien, waren doch die letzten Wochen sehr arbeitsintensiv und anstrengend. Die Mehrheit der Schülerinnen und Schüler hat die Abiturprüfungen erfolgreich bestanden und wir wünschen unseren Abiturienten viel Glück auf ihrem weiteren Lebensweg.
In der Sekundarstufe I werden die Zeugnisse am heutigen Tag ausgeteilt und auch hier waren die meisten Schülerinnen und Schüler recht erfolgreich.
Rückblickend auf das zweite Halbjahr und das gesamte Schuljahr lässt sich sagen, dass wir am Louise-Henriette-Gymnasium viele Höhepunkte hatten, die unser Schulleben bereichert und das Zusammengehörigkeitsgefühl gestärkt haben. Ich erinnere mich gern an die gelungene Versteigerung von Schülerarbeiten im Bereich Kunst, das grandiose Frühlingskonzert, die Volleyballnacht und die Festveranstaltung anlässlich der Verleihung des Louise Henriette Förderpreises. Es gab auch einen sehr schönen Schüleraustausch mit unserer Partnerschule in Rotterdam und viele Wettbewerbe, an denen unsere Schülerinnen und Schüler erfolgreich teilnahmen. Hier nochmal mein herzlicher Dank an meine Kolleginnen und Kollegen, Schülerinnen und Schüler und Eltern. Ohne Ihren und Euren großen Einsatz wäre das nicht möglich gewesen.
Ein Höhepunkt zum Abschluss des Schuljahres war der gestrige Tag. Unser diesjähriges Schulhoffest stand unter dem Motto: „Jeder anders, alle gleich“. Gemeinsam mit unseren Gästen aus Förderschulen, der Lebenshilfe und der Kita Zwergenland feierten wir die Vielfalt des Lebens. Jede Klasse hatte tolle Aktivitäten vorbereitet und eine Vielzahl von Schülerinnen und Schülern nahm an einem Spendenlauf zugunsten der DKMS teil. Unsere Mädchen und Jungen gaben alles, um möglichst viele Runden für die Rettung von Menschenleben zu erlaufen. Eltern aller Klassen spendeten ein reichhaltiges Büffet mit köstlichen Speisen und Getränken. Der Erlös aus dem Spendenlauf und den Ständen war insgesamt: 3365, 67 Euro. Zusammen mit den Erlösen des gesamten Schuljahres haben wir schon über 6000 Euro auf das Konto der DKMS überwiesen. Das macht mich sehr dankbar und stolz. Es zeigt, dass jeder von uns etwas Gutes bewirken kann. Wir hatten gemeinsam sehr schöne Stunden und konnten gleichzeitig anderen Menschen helfen. Diesen Gedanken werden wir auch im nächsten Schuljahr mit Engagement weiterführen. „Wir sind Louise“.
Ein ganz großes Dankeschön an Euch, liebe Schülerinnen und Schüler, an die Eltern und an meine Kolleginnen und Kollegen.

Schöne Ferien und kommt gesund und munter zurück.
Gabriele Schiebe

Bildquelle: https://pixnio.com/de/pflanzen/blumen/sonnenblumen/sonnenblume-blauer-himmel-tageslicht-blume-feld-landwirtschaft-pflanzen-sommer-blutenblatt

Bundesfinale Basketball

basketball-bundesfinale-2019Nach dem denkbar knappen Sieg im Landesfinale fuhren wir am 07. Mai für 5 Tage zum Bundesfinale Jugend trainiert für Olympia nach Berlin. Schnell wurde hier klar, dass wir mit unserem Großteil an AG-Spielern gegen die zahlreichen Sportschulen chancenlos waren. Der guten Stimmung tat dies jedoch keinen Abbruch: am ersten Spieltag stand der Besuch von ALBA Berlin in der Mercedes-Benz Arena auf unserem Abendprogramm. Donnerstag gingen wir zum Bowling in die Berolina Bowling Lounge. Nach dem Besuch der Finalspiele am letzten Spieltag ging es zunächst zu einer Stärkung in die Pizzeria und anschließend zur großen Abschlussveranstaltung in die Max-Schmeling Halle. Diese startete mit der Siegerehrung in den zahlreichen Wettbewerben und endete mit dem wichtigsten Part: der großen Abschlussparty!!
Als Resümee bleibt ein nach 2 Jahren Training überraschender wie hart erarbeiteter Einzug ins Bundesfinale. Hieran wollen wir in den Folgejahren anknüpfen und in der AG eine neue, junge Mannschaft aufbauen.
Wir beglückwünschen und sind stolz auf die Leistung von Lorenz, Robert, Justin, Max, Maxim, Hannes, Lukas, Marius und Amos. Never Stop Ballin‘!

Hr. Störmer

Bildquelle: Störmer, Mai – 2019

Zeitzeugengespräch in der Kanadischen Botschaft

canadaAm 6. Juni besuchte die Klasse 10.3. mit ihren Lehrern Herrn Rösener und Herrn Reimer die Kanadische Botschaft zu einem Zeitzeugengespräch mit der 91-jährigen Holocaustüberlebenden Judy Rosenberg (geborene Hirsch). Begleitet wurde sie von ihrem Enkelkind Jason Oberlander, der in einem Dokumentarfilm die Geschichte der jüdischen Famile während der NS-Zeit erzählt, um ihre Geschichte für künftige Generationen zu bewahren.

Nach der Begrüßung durch den kanadischen Botschafter Stéphane Dion und der Gesandten der US-Botschaft Robin S. Quinville, wurde ein 20-minütiger Auszug aus dem Film gezeigt. Es folgte ein Gespräch und eine Diskussionsrunde.

Bild-Quelle: https://pixabay.com/de/illustrations/kanada-kanadische-flagge-flagge-rot-1606851

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