Veränderte Stundenpläne

stundenplanLiebe Schülerinnen und Schüler,
ab Montag (02.12.2019) gelten für einige Klassen veränderte Stundenpläne. Die aktuellen Versionen findet ihr ab sofort im Servicebereich.

Die Schulleitung
Bild-Quelle: https://pixabay.com/de/photos/stundenplan-schule-planen-sch%C3%BCler-2467247/

Toleranz-AG erhält Bürgerstiftungspreis

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Erst kürzlich hat die AG „LHG für Toleranz“ den Bürgerstiftungspreis erhalten und kann sich jetzt über 2000 Euro für ihr kommendes Projekt freuen. Die Jury um den ehemaligen Oranienburger Bürgermeister Hans-Joachim Laesicke zeichnete die AG aufgrund ihres „Vielfalter“-Projektes aus, bei dem ein sichtbares Zeichen für Vielfalt entstanden ist. Im Rahmen eines Workshops mit dem in Oranienburg ansässigen Künstlerpaar Sveta-Esser Pauker und Alex Pauker gestalteten Schüler*innen individuell kleine Schmetterlinge, die dann zu einer großen Herzform zusammengesetzt wurden. Das „Vielfalter“-Modell, das aus vielen unterschiedlichen Individuen besteht, die gemeinsam ein großes Ganzes bilden, soll schon bald dauerhaft im Schulhaus einen Platz bekommen.
Die Idee für ein noch größeres Modell im Rosengarten vor der Schule wurde vom Bürgerhaushalt erst einmal abgelehnt – die AG sucht allerdings schon nach neuen Mitteln und Wegen, ein weiteres sichtbares Zeichen für Vielfalt zu setzen. In finanzieller Hinsicht ist der erste Anstoß ja schon gegeben.

die AG „LHG für Toleranz“
Bild-Quelle: J. Reinert (November 2019)

„Wir sind Louise“

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Neben dem „Vielfalter“-Projekt hat die AG „LHG für Toleranz“ in diesem Jahr noch ein weiteres Projekt finalisieren können: Ein Wandbild mit der Aufschrift „Wir sind Louise“ – in den Buchstaben sind verschiedenste Schüler*innen und Lehrer*innen des LHG zu sehen. Nachdem die AG das Projekt in diesem Jahr wiederaufgenommen und innerhalb der Schule um die Einsendung individueller Selfies der Schüler*innen und Lehrer*innen gebeten hatte, waren schließlich genug Fotos eingetroffen, um das geplante Zeichen für Vielfalt realisieren zu können.
Mit „Wir sind Louise“ soll nicht nur Vielfalt abgebildet, sondern auch der Wunsch und die Erhaltung eines harmonischen Miteinanders wie gegenseitiger Toleranz geäußert werden – ein Ziel, für das die AG einsteht. Bald schon wird das Bild die Wand vor dem Eingang zum Sekretariat schmücken und ist für alle sichtbar.

die AG „LHG für Toleranz“
Bild-Quelle: J. Reinert (Oktober 2019)

Vielfalter

toleranz_ag1Vielfalt – unter diesem Motto stand ein von der Toleranz-AG veranstaltetes, dreitägiges Projekt.
Vom 18.12. bis zum 20.12.2018 beschäftigten sich rund 20 Schüler*innen unseres Gymnasiums unter anderem mit den Themen Hatespeech, Vielfalt, Vorurteile und Toleranz – mit dem Ziel ein sichtbares Zeichen für Vielfalt zu setzen.

Den Anfang des Projektes machte Simone Emmert, Dozentin für Recht an der Theologischen Hochschule Friedensau, mit einem Workshop zum Thema Hatspeech. Zusammen mit ihren Assistentinnen klärte sie die Gefahren, die von Hatspeech ausgehen und erarbeitete gemeinsam mit den Schüler*innen Verhaltensweisen, um angemessen zu reagieren, wenn man selbst auf Hatespeech im Netz treffen sollte, was keine Seltenheit in den verschiedenen Altersklassen ist, wie ein Gespräch ergab.

Am zweiten Tag beantworteten die Mitglieder der AG „LHG für Toleranz“ gemeinsam mit den Projektteilnehmer*innen spielerisch die Fragen, „Was sind Vorurteile?“, „Was sind Stereotype?“, „Worin besteht der Unterschied zwischen Vorurteilen und Stereotypen?“, „Gibt es gesetzlichen Schutz vor Diskriminierung?“ und viele weitere. Mit dem Ziel, Hintergrundwissen zu den Themen Vielfalt und Toleranz zu erlangen und sich bewusst zu werden, warum es wichtig ist, sich für Vielfalt einzusetzen und ihr sogar ein Denkmal zu setzen. Zum Abschluss des zweiten Projekttages sammelten die Schüler*innen erste Ideen für ein Denkmal und präsentierten sie sich gegenseitig.

Die entstandenen Ideen wurden am dritten Tag, den eingeladenen Künstlern Sveta Esser-Pauker, Alex Pauker und Christoph Dahlberg vorgestellt. Gemeinsam mit den Gästen überlegten alle Schüler*innen, welche Idee das Thema am treffendsten widerspiegelt. Erstaunlich schnell und einhellig einigten sich aller Projektteilnehmer auf die Idee, aus vielen bunten, individuell gestalteten und deshalb sehr verschiedenen Schmetterlingen ein Herz zu formen. Eine schöne Idee, die mit Hilfe der Künstler durch die Schüler*innen als Modell (Abb.1) gestaltet wurde. Auch wenn die Herzform noch nicht eindeutig zu erkennen war, strahlten die Schmetterlinge jede Menge Vielfalt aus. Zum krönenden Abschluss des Tages verpasste Johannes Harder dem Modell einen treffenden Namen: Vielfalter!

toleranz_ag2Im September trafen wir uns schließlich mit dem Künstlerehepaar Esser-Pauker im Oranienwerk, um unsere Idee zu verwirklichen. Alle beteiligten Schüler*innen konnte Schmetterlinge aus Edelstahl nach ihren eigenen Vorstellungen grundieren und gestalten. Gemeinsam setzten wir alle entstandenen Schmetterlinge am Ende des Tages in einer Herzform zusammen. Am 01.Oktober 2019 im Rahmen des 25-jährigen Jubiläums unseres Gymnasiums weihten wir unser schulinternes Denkmal für Vielfalt ein.

Unsere Planung sieht vor ein abgewandeltes Modell in Form eines Schmetterlingsschwarms auch außerhalb der Schule – im Rosengarten – umzusetzen. Die Details sind zwar noch nicht geklärt, aber die Toleranz-AG befasst sich bereits mit diesen Fragen. Dann werden wir hoffentlich schon bald die Vielfalter vor der Schule fliegen sehen!

Die Toleranz-AG
Bild-Quelle: J. Reinert (September 2019)

Wie sieht eine Ananas von innen aus?

mrt_uebersichtAm Mittwoch, den 06.11.2019 bekamen wir, die Klasse 9/4 Besuch von dem Medizintechniker Michael Dreilich.
mrt_klassenfotoDieser erklärte uns die Funktion eines MRTs (Magnet-Resonanz-Tomograph) und seine Wirkungsweise. Anschließend konnten wir uns in der Asklepios Klinik Birkenwerder ein MRT anschauen. Mit Hilfe des MRTs wurde uns gezeigt, wie eine Ananas von innen aussieht und dass das MRT einzelne Schichten aufnehmen kann. Uns wurde daran verdeutlicht, wie hilfreich der Einsatz des MRTs auch zur Diagnose von körperlichen Beschwerden von Patienten ist und dass es für die Medizin einen großen Fortschritt darstellt, da sich mit dem MRT zum Beispiel weiche Strukturen und Organe darstellen lassen.
An Hand dieser Exkursion erhielten wir einen Einblick in die Arbeit einer Radiologieabteilung und konnten uns ein Bild von dieser Berufsgruppe machen.

Die Klasse 9.4
Bild-Quelle: R. Richter (06.11.2019)

Aladins Wunderlampe

Wie im Märchen von „Aladins Wunderlampe“ fühlen sich die Schülerinnen und Schüler der 3. Klasse der Waldschule Oranienburg, als sie am Morgen des 12.10.2018 auf orientalisch gemusterten Decken zwischen marokkanisch und arabisch anmutenden Laternen Platz nehmen. Sie hören eine besondere Lesung des wunderbaren Kinderbuches „Am Tag, als Saída zu uns kam“, die die Schülerinnen und Schüler der AG „LHG für Toleranz“, Rebekka Ahl, Paula Schelenz, Janica Rühle, Max Rothe, Jelena Scharf und Johannes Harder, für sie vorbereitet haben. Während der Lesung übersetzt unsere syrische Mitschülerin Rand Aboualjadayel immer wieder ausgewählte Worte ins Arabische. Die Veranstaltung ist der Auftakt zu einer ganzen Projektreihe zum Thema „Vielfalt“ unter dem Motto „Weil wir sind wie die Finger einer Hand: jeder verschieden und doch eins“, die die AG für das aktuelle Schuljahr organisiert.
Mit musikalischer und bildlicher Unterstützung bringen die Gymnasiasten den Kindern die Geschichte der kleinen Saída, die aus Marokko nach Deutschland kommt, nahe. Wie im Märchen muss Saída eine Prüfung bestehen – eine völlig fremde Sprache erlernen. Wie im Märchen könnte die Heldin einen Helfer gebrauchen, aber eine Wunderlampe ist nicht in Sicht. Oder doch?
In der Ich-Erzählerin findet Saída eine Verbündete, die ihr von Anfang an mit Zuneigung und Unterstützung zur Seite steht und im Gegenzug für ihre Hilfe Saídas Sprache – Arabisch – erlernen möchte. Beide erkunden gegenseitig voll Vergnügen ihre Sprachen, die unterschiedlicher kaum sein könnten. Dabei entsteht eine Freundschaft, die von Lebensfreude und Respekt geprägt ist. Am Ende der Geschichte sieht man beide Mädchen gemeinsam auf einem fliegenden Teppich – das Wort „Grenze“ hat für sie seine Bedeutung verloren.
Im Anschluss an die Lesung bringen die Kinder in verschiedenen Workshops ihre Ideen zu der Geschichte ein. So machen sie sich z.B. Gedanken darüber, wie es ihnen an Saídas Stelle wohl gehen würde, was Saída braucht, wenn sie zu uns kommt, was sie selbst tun würden, wenn sie Saída begegnen. Sie erproben eine Verständigung ohne Worte, denken über Freundschaft nach und flechten Freundschaftsarmbändern. Und nicht zuletzt haben sie jede Menge Spaß in einem Workshop, in dem sie deutsche Wörter ihren arabischen Übersetzungen gegenüberstellen und überlegen, welche Assoziationen der Klang der Wörter in ihnen auslöst. So finden sie heraus, dass „Mathe“ auf Arabisch klingt wie eine fremde Musik, „Wind“ wie der Name eines seltenen Vogels und „Aldains Wunderlampe“? Sie klingt wie ein guter Pirat, der einem hilft, wenn man in Schwierigkeiten steckt.

J. Reinert

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