Kennst du eigentlich schon unsere AG „Hands Across the Campus“? Weißt du, wer wir sind und was wir tun?

hands1Wir besuchen regelmäßig einen Paten in der Seniorenresidenz „Domino World“ in Oranienburg, um gemeinsam Zeit mit Ihnen zu verbringen.
Dabei liegt es uns sehr am Herzen, im Leben unserer Paten für Abwechslung zu sorgen, da deren Alltag doch schnell einmal einfältig und trist werden kann. Um zu lernen, besser mit älteren Menschen und ungewohnten Situationen umzugehen, haben wir vom 1. bis zum 3. März 2018 eine Seminarfahrt nach Baruth/Mark unternommen.
Den Auftakt dieser Seminarfahrt bildete am Donnerstagmorgen Pfarrer Humburg mit einer Gesprächsrunde zum Thema „Phasen des Sterbens und der Trauer“. Danach machten wir uns auf den Weg nach Klasdorf. Auf der Fahrt tauschten wir Erfahrungen und lustige Anekdoten aus dem etwas anderen Alltag der Paten in der Residenz aus. Dort angekommen, setzten wir uns mit Themen wie Tod und Trauer, Demenz, Sterbebegleitung, aber auch Sterbehilfe auseinander, da diese im Umgang mit älteren Menschen präsent sind.
hands2Natürlich haben wir auch gegrillt, gekocht, gelacht, gegrübelt, gespielt und einen Kinoabend gemacht.
Wir konnten auf der Seminarfahrt viel Neues dazulernen, haben neue Eindrücke gesammelt, sind als AG noch mehr zusammen gewachsen und hatten einfach Spaß.
Wir bedanken uns bei unseren Lehrern Frau Jahn und Herrn Fischer für die Organisation, sowie bei der Bödecker Familienstiftung für Kinder e.V., die uns diese Fahrt finanziell ermöglicht hat.

Eure AG „Hands Across the Campus“

„Age Man“ trifft „Hands Across“!

hands_1Gestresst von der Arbeit. Schnell noch zum Supermarkt. Die wichtigsten Lebensmittel reingeschmissen. Der Korb ist voll. Die Uhr macht Stress. Und dann ist da eine ewig lange, sich windende, genervte Schlange an der Kasse. Warum? Weil mal wieder eine ältere Dame ewig an ihrem Portmonee rumfummelt.
Jeder kennt diese Situation. Deshalb haben wir uns gefragt: Wie fühlt sich altern eigentlich an? Was heißt altern? Wie lebt es sich im Alter? Die Suche nach Antworten führte die AG „Hands Across the Campus“ am Donnerstag, den 12.1., in das Berliner Geriatriezentrum. Herzlichst empfing uns der Leiter Claudius Kühnel zusammen mit der erfahrenen Professorin Frau Dr. Ursula Müller-Werdan. Sie führte uns gleich theoretisch in die Thematik ein. Wussten Sie zum Beispiel, dass der älteste Mensch 122 Jahre alt wurde? Oder, dass beim Axolotl (ein Schwanzlurch) Gliedmaßen wieder nachwachsen?
hands_2Im Anschluss lernten wir dann das Altern ganz praktisch am eigenen Leib kennen. In einem sogenannten „Age Man“, auch Altersanzug, konnten wir nachempfinden, wie es sich als 90jährige anfühlt eine Treppe zu steigen, sich hinzusetzen oder einfach nur zu laufen. Und natürlich mussten wir auch Kleingeld aus einem Portmonee suchen. Fazit: Mit steifen Gelenken (Arthrose), halb blind (Trübungen in der Augenlinse), einem verminderten Hörsinn und zittrigen Händen(Parkinson) kamen wir schnell an unsere Grenzen, nur nicht an das Kleingeld.
Das heißt, beim nächsten Mal in der Supermarktschlange werden wir der älteren Dame wohl eher helfen, anstatt gestresst auf die Uhr zu starren!

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