„Bevor es zu spät ist….“ – Prävention ist besser als Sanktion

Am 10. Dezember 2010 gab es keinen planmäßigen Unterricht, denn die Klasse 8/5 hatte einen Projekttag „ Antibullying“ mit Hilfe des Sicherheits-und Präventionsberaters Herrn Schilling vom Polizeipräsidium Potsdam.
Wer kennt es nicht? Schüler einer Klasse bilden Strukturen und ärgern sich gegenseitig, lachen sich aus, beleidigen sich und manchmal wird es noch härter.

In unserer Klasse soll es nicht so weit kommen bzw. anfängliche Streitereien sollen möglichst vermieden werden.
Wir trafen uns also zum normalen Stundenbeginn und sahen zuerst einen Film zum Cybermobbing, der uns Ausmaße des Mobbings im Internet verdeutlichte. Anschließend war der Vater eines Schülers so nett und thematisierte die schädigende Wirkung für einen Bewerber auf einen Ausbildungsplatz durch den Internetmissbrauch aus Sicht von Arbeitgebern. Er führte die Schüler auf eine Zeitreise und erfragte, was sie in den nächsten Jahren erreichen wollen und welche Wege man sich verbauen kann, wenn man bestimmte Regeln nicht einhält.

Danach waren wir aufgefordert unsere Vorträge, die wir in Gruppenarbeit erstellten, zu halten und damit Kenntnisse zum Thema zu vermitteln bzw. darzustellen.
Folgende Themen gab es:

  • Mobbing/ Bullying- Was ist das?
  • Ursachen für Mobbing/ Bullying
  • Opfer-Täter-Verhältnis
  • Mögliche Interventionsstrategien.

Alle Schüler waren gut vorbereitet und hielten ihre Vorträge. Eine Gruppe glänzte sogar durch eine Power-Point-Präsentation und souveränes Auftreten vor der Klasse. Herr Schilling sicherte dann die Erkenntnisse durch Fragestellungen, die die Zuhörer beantworten mussten.

Als Ergebnis dieses sehr interessanten Schultages wurden Klassenregeln aufgestellt und dazu eine Reihenfolge von Sanktionen, die in der Klasse umgesetzt werden können, so dass Schüler in die Lage versetzt werden Konflikte untereinander zu lösen.

  5. Schule
Klassenleiter
Schulleitung
  4. Info an die Eltern  
  3. Täter – Opfer Ausgleich  
  2. Strafe innerhalb der Klasse  
1. Reden
 
 

Der Anfang ist also gemacht. Nun sind wir an der Reihe diese Regeln zu befolgen bzw. nach diesem Schema Konflikte in der Klasse zu lösen.
Vielen Dank an Herrn Warlich und dem Präventionsberater Herrn Schilling (Kontakt unter E-mail: praeventionsberater.ohv[at]t-online.de)

Lena Minding/ I. Lattke

Zur Weihnachtszeit gehören Konzerte – Weihnachten am LHG

Das war schon immer und auch gut so. Das Louise-Henriette-Gymnasium lud am Freitag zur ihrem Weihnachtskonzert.
Wenn Weihnachtskonzerte anstehen, steigt das Lampenfieber der Beteiligten. Jeder will zeigen, wie sehr sich sein Spiel auf einem Instrument verbessert hat. Wenn dieser Auftritt dann in die Hose geht, braucht es ein Jahr, um diesen Fauxpas auszubügeln. Die Schüler des Louise-Henriette-Gymnasiums gaben sich am Freitag aber keine Blöße.
Ob die Rocker von „Ingenium“ – die Musiker traten in Weihnachtskostümen auf – oder aber Jessica Arndt, die „Wir leben den Moment“ von Christina Stürmer sang, alle boten Glanzleistungen. Unter den Augen der Familie, Klassenkameraden oder besten Freunde gestalteten die Schüler zwei Stunden Bühnenprogramm. Am Ende gab es Standing-Ovations und einen kleinen Schoko-Weihnachtsmann für die Hobby-Künstler.
Rektorin Doris Elert war nach dem Konzert begeistert vom Programm. Einen Favoriten hatte sie aber nicht. „Alle Schüler haben eine tollte Leistung gezeigt. Es wäre auch nicht fair, die Darbietungen zu bewerten. Es darf nicht vergessen werden, dass das keine Profis sind“, so die Schulleiterin.
Von Moritz Ballerstädt

Quelle: www.die-mark-online.de vom 12.12.2010

Schüler des LHG ehren Louise-Henriette von Oranien

louise_geb_2010Es ist inzwischen eine gut gepflegte Tradition, dass die Schüler der Klassenstufe 7 am 27.11. eines jeden Jahres das Denkmal von Louise-Henriette ansuchen, um dem Geburtstag unserer Namensgeberin zu gedenken. In diesem Jahr war es die Klassen 7/3, die mit ihrem Geschichtslehrer ein Blumengebinde am Denkmal niederlegte.

Ihr Kinderlein kommet, o kommet doch all‘! Zum Konzert her kommet in Louisens Hall!

weihnachtsbaumAuch dieses Jahr veranstaltet das Louise-Henriette-Gymnasium ein Weihnachtskonzert und freut sich über jeden Gast. In der festlich geschmückten Turnhalle werden Schülerchor und Beiträge der Kurse für für weihnachtliche Stimmung sorgen. Damit das gemeinsame Lauschen und Feiern jedoch auch heiter und amüsant wird, werden moderne Stücke Abwechslung bieten.
Das Konzert findet am 10. Dezember 2010 in der Turnhalle des LHG statt und beginnt um 19 Uhr.

Informatik-Biber 2010

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Auch in diesem Schuljahr haben wieder eine Vielzahl von Schülern des LHG am Biber-Wettbwerb der Informatik teilgenommen. Die erfolgreichsten unter ihnen konnten einen zweiten Preis gewinnen. Wir gratulieren:

Name Punkte
Sven Ihde 204 von 216
Florian Ernst 200 von 216
Janina Stollin 200 von 216
Andreas Burmeister 191 von 216

Herzlichen Glückwunsch auch an die Schüler, die einen dritte Preis bzw. einen Ehrenpreis gewinnen konnten.

Schulpartnerschaft Chemie – Unterrichtsförderung

Der Fond der chemischen Industrie fördert in regelmäßigen Abständen die Ausstattung der Schulen mit Unterrichtsmitteln für das Fach Chemie. Wir freuen uns, im Zeitraum 2010 bis 2012 über eine Fördersumme von 1900 € verfügen zu können. Angeschafft werden z.B. Foliensätze, DVDs, Experimentiersätze und besondere Anschauungsmittel. Die Förderung stellt für uns eine große Hilfe dar, da aus dem normalen Kontingent für Unterrichtsmittel weitgehend nur Verbrauchsmaterialien nachbestellt werden können.
Informationen zu allen Aktivitäten des Fonds der chemischen Industrie (VCI) findet man im Internet unter www.vci.de/fonds
Wir sagen den Verantwortlichen des VCI ganz herzlich Danke und werden hier über getätigte Anschaffungen informieren.

Jugend trainiert für Olympia Ergebnisse des 1. Halbjahres 2010 / 11

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Kreisfinale

Leichtathletik :

  • WK I   m Platz 4
  • WK III m Platz 6
  • WK III w Platz 3
  • WK II  w Platz 3

Handball :

  • WK III m Platz 3
  • WK III w Platz 2
  • WK II  m Platz 2
  • WK II  w Platz 3

Regionalfinale

Basketball :

  • WK I m Platz 1

Die Handballerinnen der WK III und Handballer der WK II haben sich damit
für das Regionalfinale in Wittenberge bzw. Perleberg qualifiziert.

Albrecht

„Retourtje Sachsenhausen“ – eine ganz besondere Vorstellung

„Ich freue mich, dass so viele Schülerinnen und Schüler sich in ihrer Freizeit hinsetzen, um einen solchen Film zu gucken.“ – Mit diesen Worten eröffnete Hans-Joachim Laesicke am vergangenen Mittwoch, den 29.9.10, die Vorführung des holländischen Films „Retourtje Sachsenhausen“.

Es folgte ein unterdrücktes Kichern aus den hinteren Reihen, wo die jungen Wissensdurstigen bevorzugt saßen. Freiwillig? Natürlich wurde allen dieses Angebot unterbreitet, aber über die wahren Motive lässt sich ja spekulieren.

Jedoch überraschte die folgende 50minütige Vorstellung: mit einer unglaublichen Authentizität, direkt, spürbar und ehrlich, wurde das Gespräch zwischen einem ehemaligen Häftling, der ursprünglich aus dem holländischen Dorf Vught in der Nähe von Scheveningen kommt und einer Schülerin aus diesem Ort, dargestellt. Beide unternahmen eine besondere Zugfahrt, von ihrer Heimat in das ehemalige Konzentrationslager Sachsenhausen. Während der Fahrt erklärte der 86-jährige Jan van den Reedes der 70 Jahre jüngeren Dannie Reches erschreckende Einzelheiten aus der Überführung in die deutsche Hölle. Die Schülerin hörte aufmerksam zu, fragte nach und um auch ihre Gefühle widerzuspiegeln, wurden einige Einzelinterviews eingeblendet. Danni Reches erzählte, wie die Geschichten von Herrn van den Reedes auf sie wirkten. Auch andere ehemalige Häftlinge, 12 an der Zahl, kamen zu Wort und erzählten von ihren Erlebnissen.

Und auf einmal hat man gespürt, dass wir alle froh waren, hier zu sein, der ungewöhnlichen Geschichte zu lauschen und neue Dinge zu erfahren. Auch in der kurzen Auswertung nach dem Film spiegelten sich die positiven Überraschungen wieder: Schüler sprachen von einem „sehr interessantem Film“; die Lehrer sprachen die besondere Konstellation einer jungen Frau und einem alten Mann an, welche ausgesprochen gut funktionierte; und auch solche Schüler, die Anfangs noch nur aus Zwang anwesend waren, bekundeten ihre Anerkennung. Und es störte am Ende auch niemanden mehr, dass der Film eigentlich auf Holländisch war und man somit zwangsläufig den deutschen Untertiteln folgen musste.

Selbst eine Woche nach dieser Vorstellung konnten sich die Mitschüler an diesen Film erinnern, in dem der Schrecken des Nationalsozialismus erneut so deutlich gemacht wurde und der doch bewies, dass die damaligen Opfer trotz ihrer persönlichen Erlebnisse nicht die Kraft verloren haben, Lebensmut auszustrahlen.

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