Theater am LHG – Leonce und Lena

Prinz Leonce vom Königreiche Popo, Sohn des inkompetenten König Peter, soll die ihm unbekannte Prinzessin Lena vom Königreiche Pipi heiraten. Der melancholische und traumversunkene Prinz hat jedoch in keinster Weise die Absicht den Bund einer Ehe einzugehen und entschließt sich daher, gemeinsam mit dem genauso arbeitsscheuen Valerio die Flucht zu ergreifen. Während seiner Reise trifft Leonce die ihm versprochene Lena, welche ebenfalls auf der Flucht vor der arrangierten Ehe ist. Das Lustspiel von Georg Büchner, aus dem Jahre 1836, wird inszeniert von unserem zweiten 12er DS-Kurs unter der Regie von Herrn Rehfeld.

Wann: 23.03.2017 (Do.) und 24.03.2017 (Fr.), jeweils 19 Uhr;

Wo: Aula des Louise-Henriette-Gymnasiums Oranienburg. Karten nur erhältlich an der Abendkasse (Schüler 1,50€; Erwachsene 2,50€).

Hauptversammlung 2017 des Fördervereins

Die nächste Mitglieder-Hauptversammlung des LHG-Fördervereins findet am Montag, 27. März, um 19 Uhr im Raum 123 statt.

Tagesordnung:

1. Eröffnung
2. Diskussion und Entscheidung über die Vergabe des Förderpreises
3. Rechenschaftsbericht des Vorstandes
4. Anträge auf finanzielle Zuwendung
5. Aktive Gesprächsrunde

Mit freundlichen Grüßen,
Daniel Langhoff
Vorsitzender

Geschafft – wir können auch Double

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Schach-AG nach Pokalsieg nun auch Schulmeister Brandenburgs

Gleich im ersten Spiel gelang unseren Jungs mit zwei Siegen und zwei Remis in den Einzelspielen ein 3:1-Erfolg gegen die starken Falkenseer vom Lise-Meitner-Gymnasium. Es folgten zwei überzeugende 4:0-Siege gegen die beiden Hennigsdorfer Mannschaften und ein 3,5:0,5 gegen das Gauß-Gymnasium aus Frankfurt (Oder). Nach der Mittagspause sollten die entscheidenden Spiele um die Meisterschaft folgen, die Mittfavoriten vom Leibniz-Gymnasium Potsdam, Melanchthon-Gymnasium Herzberg und Max-Steenbeck-Gymnasium aus Cottbus waren die nächsten Gegner.

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Es war schon fast unheimlich, wie konzentriert Aaron, Benjamin, Kai und Marco ihre Spiele allesamt gewannen, teilweise mit beeindruckenden Zügen in engen Schlussphasen noch Siege herausholten. Obwohl für den Mannschaftserfolg auch ein Remis gereicht hätte, gewannen sie dreimal 4:0, einfach überragend, die Qualifikation für die Deutschen Meisterschaften war schon vor dem letzten Spiel geschafft. Und es spricht für unsere Mannschaft, dass sie auch das letzte Spiel gegen die Oberschule aus Falkenberg/Elster gewann, wieder 4:0.

Der Meisterpokal war der verdiente Lohn und Motivation, bei den Deutschen Meisterschaften gut abzuschneiden. Unser Schachlehrer Norbert Grabowski wird unser Team sicher gut vorbereiten, und mit ein wenig Glück, was man bei so einem Turnier auch benötigt, ist so manches möglich.

(André Godomski, Mannschaftsbetreuer)

Frühlingskonzert 2017

fruhling2017Am 31.03.2017 findet das diesejährige Frühlingskonzert statt.
Zeiten für den Kartenvorverkauf:
Montag (27.03.2017) und Dienstag (28.03.2017) jeweils in der Mittagspause vor dem Sekretariat.

LHG – Förderpreis

lhg-forderpreis_2Hiermit weisen wir noch einmal darauf hin, dass man noch bis zum 20.03.2017 Vorschläge für den oder die diejährige(n) LHG-Preisträger(in) abgeben kann. Wer eine Idee für eine(n) würdigen Kandidaten/in hat, der schreibt den Namen mit einer kurzen Begründung auf einen Zettel und wirft diesen in den dafür vorgesehenen Karton (vor dem Sekretariat). Bitte schreibt auch euren Namen dazu, damit wir wissen, wen wir bei Nachfragen anzusprechen haben.

Information zu den Verfügungstagen

kalenderIn diesem Jahr wurden zwei variable Ferientage auf den 10. und 11. April gelegt. Damit haben die Schülerinnen und Schüler zwei Wochen Ferien (10. – 22.04.2017). Letzter Schultag vor den Ferien ist somit der 07.04.2017.

König Ubu

ubuVater Ubu – fett und feige – wird von seiner machtversessenen Gattin Mutter Ubu zum Königsmord angestiftet.
Hinterlistig massakriert er die gesamte Königsfamilie und reißt die polnische Krone an sich. Auf dem Thron angelangt, verfolgt Vater Ubu unverholen seine Ziele: Reichtum und Macht.
Alfred Jarrys absurd-komisches Spiel über niedere Instinkte, Habgier und Machtmissbrauch, gezeigt in einer Bearbeitung des DS-Kurses 12/1.
Wann : 17.03.2017 (Fr.) und 18.03. (Sa.) , jeweils 19.00 Uhr
Wo : Aula des LHG
Karten nur erhältlich an der Abendkasse.

Auch ohne Heimvorteil ins Regionalfinale

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Am Freitag, 17.02.2017 haben sich die besten Redner/innen der Region mit Worten gefetzt. Der Regionalwettbewerb von „Jugend debattiert“ fand in den Räumen des Runge-Gymnasiums statt, weshalb der dortige Schulleiter auf einen Heimvorteil hoffte. Doch sechs weitere Schulen kämpften um den Einzug ins Finale. Das Louise-Henriette-Gymnasium konnte mit gleich zwei Starterinnen im Finale der Altersgruppe I zeigen, dass Argumentieren und ein guter Ton auch bei uns an der Schule gepflegt wird. Marie (9/4) und Paula (8/1) haben sich gegen viele Teilnehmer/innen aus den 8. und 9. Klassen in den Vorrunden duchgesetzt und schließlich hat Paula sogar einen zweiten Platz im Finale belegt. Herzlichen Glückwunsch!

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In den Qualifikationen der Altersgruppe II traten Ina und Jurek (beide 11) an. Und am Ende des Tages war unsere Schule auch im Finale der Altersgruppe II vertreten. Jurek (11) hat die Vorgaben des Wettbewerbs sehr gut erfüllt. Die Jury entschied sich allerdings dafür, ihn auf Platz 3 zu setzen. Wir jedoch möchten zu der hervorragenden Leistung gratulieren, die Jurek im Finale gezeigt hat. Weiterlesen:MAZ online

Erfolgreiche Teilnahme an der Bioolympiade

Am 14.02.2017 fand wie jedes Jahr das Regionalfinale der Biologieolympiade statt. Das Louise-Henriette-Gymnasium war mit 6 Schülern angetreten. Diese hatten sich im Vorausscheid für das Regionalfinale qualifiziert.
Unsere Schüler haben die Plätze 1, 2, 3, 7, 9, 11 belegt. Alexander Raabe hat sich mit seinem ersten Platz bei den 8. Klassen für das Landesfinale qualifiziert. Wir wünschen ihm viel Erfolg beim Landesfinale.
Annika Neumann hat mit ihrem 2.Platz bei den 7. Klassen noch die Chance sich für das Landesfinale zu qualifizieren. Dies hängt von den Ergebnissen der anderen Regionalfinals ab. Die beiden besten Zweitplatzierten qualifizieren sich ebenfalls. Dafür drücken wir Annika die Daumen.
Kristina Taranuschitsch hat mit ihrem dritten Platz das Landesfinale knapp verpasst. Im praktischen Teil war sie die Beste Starterin bei den 9. Klassen.
Auch unsere anderen Starter, Emil Kelz, Masha Wille und Elisabeth Schöppach haben sich als würdige Vertreter unserer Schule erwiesen.
Vielen Dank für eure Leistung und macht weiter so.
Jörg Steinke

Projektfahrt nach Krakau „Auf den Spuren von Oskar Schindler“

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Sollten Fleischesser ihren Salat aus Salami zubereiten?

Diese Fragen diskutierten wir vor allem während unserer gemeinsamen Abendessen, bei denen wir die polnische Küche kennen lernen wollten. Rote-Bete-Suppe oder Piroggen werden – so unser Fazit – allerdings in Zukunft weder bei den Fleischessern noch bei den Veganern die Essgewohnheiten ändern.

Unsere Erinnerungskultur an die deutsche Geschichte hat sich jedoch während der Projekttage in Krakau möglicherweise geändert. Oskar Schindler, wer ist das? In den neunziger Jahren war der Name Oskar Schindler wohl jedem Schüler und jeder Schülerin in Deutschland bekannt. Steven Spielbergs Film „Schindlers Liste“ war ein Muss für den Geschichtsunterricht und im Gegensatz zu manch anderem historischen Hollywoodschinken schon damals eine auch von Historikern sehr beachtete und vielfach prämierte (7 Oscars) Geschichtsdarstellung des Holocausts.

Von uns Schülerinnen und Schülern kannte ihn niemand und so trafen wir uns, um zunächst den Film „Schindlers Liste“ anzusehen, in dem wir in mehr als drei Stunden Spielbergs Sicht auf Oskar Schindler vermittelt bekamen. Es ist einer der Filme, in denen das anschließende Gespräch zunächst nur aus Schweigen besteht. Daher sprachen wir tatsächlich erst wieder darüber, als wir uns am 23.01.2017 auf den Weg nach Krakau machten, wo wir seinen Spuren nachgingen. Wir erfuhren in eindrucksvollen und lebendigen Führungen, dass Krakau das Zentrum der europäischen Juden wurde, weil sie in dieser Stadt einfach nur Menschen waren. Neu war es für uns, anhand vieler Details zu erfahren, wie systematisch und perfide die Nazis in Krakau vorgingen, um das vom Generalgouverneur Hans Frank verkündete Ziel, aus Krakau eine judenfreie Hauptstadt zu machen, zu erreichen. Die Schaffung eines Ghettos mit einer Mauer, die bereits 1941 durch die Form der jüdischen Grabsteine ihr Schicksal symbolisierte, war ein wesentlicher Schritt auf dem Wege zur Vernichtung. Und es war ein Test: Wie würden sich die anderen Einwohner Krakaus verhalten, wie weit konnte man gehen? Erst dann wurde das eigentliche Vernichtungslager Auschwitz-Birkenau errichtet, die dortige Gedenkstätte besuchten wir. Erschrocken waren wir darüber, wie oft der Name Oranienburg in den ausgestellten Dokumenten auftauchte. Das Wirtschaftsverwaltungshauptamt in Oranienburg galt als Bindeglied zwischen der Wirtschaft und den Konzentrationslagern. Zugleich erfuhren wir, wie in dieser unvorstellbaren Zeit die Menschen immer wieder versuchten, ein Stück Alltag zu retten, sei es durch einen kleinen Fußballplatz zwischen Häuserwänden im Ghetto oder das Malen von Bildern in Auschwitz.

Und immer spielte Oskar Schindler eine Rolle, historisch gesehen eine kleine, aber für die Juden bis heute eine sehr große und unvergessene. Er kam als Nazi und Geschäftsmann nach Krakau, er wollte vor allem Geld verdienen. Juden musste man nicht bezahlen, sie nur mit spärlichen Mindestrationen versorgen, das war sein Antrieb. Deshalb kaufte er die Emaille-Waren-Fabrik, um sich und seiner Familie ein Leben in Luxus zu ermöglichen. Anders als im Film, der seine Entwicklung zum Retter von mehr als 1.000 Juden nachvollziehbar darstellt, findet man in Krakau keine Erklärung für seinen Wandel. Oskar Schindler hat auf die ihm unzählige Male gestellte Frage, warum er dies getan hätte, nur einmal geantwortet: „Sie waren meine Freunde.“ Aber vielleicht ist er genau deshalb ein viel größerer Held, als es der Film versucht darzustellen.

Und noch etwas haben wir während des Projektes erfahren: Es gab nicht nur einen Oskar Schindler, es gab auch einen Julius Madritsch, er ermöglichte hunderten jüdischen Familien ein etwas würdevolleres Leben im Ghetto, sorgte in seiner Nähfabrik für koscheres Essen und dafür, dass Juden sogar ihre Feiertage ehren konnten. Auch half er vielen zur Flucht und rettete sie, vor allem Kinder, vor dem sicheren Tod. Oder einen polnischen Apotheker, der Tadeusz Pankiewicz hieß und die SS mit seinen privaten Ersparnissen schmierte, um die für Juden einzige Apotheke überhaupt weiter betreiben zu dürfen. Er rettete ebenfalls einige Menschen, indem er sie direkt vor dem Abtransport nach Auschwitz in seiner Apotheke versteckte. Und gerade diese Menschen werden uns neben Oskar Schindler in Erinnerung bleiben, allein dafür hat sich unser Projekt gelohnt.

(André Godomski und Juliane Zickuhr)

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