Am 29.11.2017 fand am LHG ein Nachhaltigkeitsprojekt für die Klassenstufe 10 statt, da das Thema Nachhaltigkeit im Lehrplan Klasse 10 thematisiert wird. Ich werde nachfolgend über meine Erwartungen und meine Erlebnisse vom 29. November berichten.
Ich hatte nicht sonderlich hohe Erwartungen an den Projekttag, da ich mich nie groß mit dem Thema Nachhaltigkeit und Klimawandel beschäftigt habe. Vielleicht hatte ich Angst, etwas zu lesen oder etwas zu sehen, was mich schockieren könnte. Vielleicht hatte ich Angst der Wahrheit ins Gesicht zu blicken und einzusehen, dass in dieser Welt definitiv etwas schiefläuft. Natürlich sehe ich es oft in den Nachrichten: die Pole schmelzen, der Anteil an Kohlenstoffdioxid steigt immer mehr, die nicht erneuerbaren Rohstoffe werden immer knapper. Doch nach dem Projekttag wurde mir erst klar, in welchem Ausmaß und wie schnell sich unsere Welt verändert.
Zu Beginn des Projekttages schaute meine Klasse einen Film namens HOME. Der Film handelte von ökologischen und sozialen Problemen auf der Erde wie z.B. die Erderwärmung, die steigende Überbevölkerung und die Ausbeutung wichtiger Ressourcen. Man sah viele Gebiete der Erde und es wurden viele Informationen bezüglich der Veränderung der Erde in den letzten 50 Jahren und somit auch des Klimawandels erwähnt. Oft wurde im Film vor erheblichen Folgen des Klimawandels gewarnt und dazu aufgefordert, jetzt etwas zu verändern. Man sollte dabei beachten, dass der Film bereits im Jahr 2009 erschien ist.
Nach dem Film und einer darauffolgenden „Verdauungspause“ der vielen Informationen und Bilder, fand eine meiner Meinung nach sehr interessante Präsentation zum Thema Nachhaltigkeit in der Aula statt. Sehr anschaulich gestaltete Themen wurden interaktiv von einem Moderator mittleren Alters locker vorgestellt. Es wurde ein Film zum Thema Nachhaltigkeit gezeigt, in dem man sah, welchen Beitrag unterschiedlichste Leute (speziell aus Deutschland), unter anderem Designer leisten, um unsere Welt nachhaltiger zu machen. Auch im Vortrag wurden Methoden der Nachhaltigkeit aufgezählt, die man sogar selbst ganz einfach nachmachen kann. Dass nicht alles „Friede Freude Eierkuchen“ ist, wurde einem deutlich bewusst, als man die Zahlen auf der Leinwand betrachtete, die darlegten, wie lange noch bestimmte Ressourcen wie z.B. Erdöl vorhanden sein werden.
Mein Fazit aus dem Projekttag ist: wenn jeder etwas zur Nachhaltigkeit beiträgt, was schon damit anfangen kann den Müll zu trennen und richtig zu entsorgen, wird die Erde auch weiterhin ein lebenswerter Planet sein. Wenn wir allerdings weiterhin so verschwenderisch mit unseren Gütern umgehen und nicht genügend auf die Umwelt achten, wird diese Welt sich in Zukunft drastisch verändern. Sie wird sich so verändern, dass sie eben nicht mehr so lebenswert sein wird, wie sie uns vielleicht jetzt noch erscheint.
Helena Hasse, Klasse 10/3