Lüge, Lüge, alles Lüge!
Gelogen wird nicht erst seit Donald Trump und Fake News, sondern bereits im Venedig des 18. Jahrhunderts. Wir, der Theaterkurs Möhring, stellen uns der theatralischen Aufarbeitung dieses Irrtums und präsentieren Carlo Goldonis Komödie „Der Lügner“. 
Der schamlose Lelio kehrt nach 20 Jahren im neapolitanischen Exil in seine Heimat Venedig zurück, wo er gemeinsam mit seinem treuen Diener Arlecchino und seinen „geistreichen Erfindungen“ das Leben der ahnungslosen Venezianerinnen auf den Kopf stellt. Doch statt den dreisten Lügen des Aufschneiders nachzugeben, formiert sich Widerstand unter den männlichen Venezianern, die ihre Frauen nicht kampflos aufgeben wollen.
Der Theaterkurs Möhring lädt Sie herzlich dazu ein, die Abgründe des Treulosen zu ergründen oder einfach nur einen schönen Abend zu genießen. So oder so, wir werden im Nachhinein nicht über die Zahl unserer Besucher lügen, umso mehr würden wir uns freuen, wenn wir Sie am Donnerstag, den 22.03. und Freitag, den 23.03. jeweils um 19 Uhr begrüßen dürfen (Einlass: 18.30Uhr). Für Erwachsene kostet der Eintritt 4 Euro, für alle anderen 2 Euro.
Wir freuen uns auf Ihr Erscheinen! Und das ist nicht gelogen!
Gymnasiasten spielen mit Humor – DS Klasse 12
Der 12er-DS-Kurs spielte das Stück „Die Liebe zu den drei Orangen“ von Carlo Gozzi. Was die Märkische Allgemeine Zeitung dazu schrieb, lest ihr im Link.
http://www.maz-online.de/Themen/Studium-Wissenschaft/Gymnasiasten-spielen-mit-Humor
Theater am LHG
Die Schüler/innen des DS-Kurses Klasse 12 des Louise-Henriette-Gymnasiums zeigen ihre Interpretation der Urkomödie
„Die Vögel“
von Aristophanes (uraufgeführt 414 v.Ch.).
Der Dichter beschreibt die Machtergreifung der Vögel mit Hilfe zweier Athener Exilanten, Peiseteiros und Euelpides, und die Errichtung einer neuen Stadt: Wolkenkuckucksheim I.
Eine schräge Story mit ziemlich schrägen Vögeln.
Donnerstag, 19.03./Freitag, 20.03., jeweils 19.00 Uhr, in der Aula des LHG, Karten sind an der Abendkasse erhältlich.
Und einen Ausblick noch: Der andere Kurs zeigt am 17./18.04. Molières Komödie „Der Geizige“.
Kleists Amazonen-Drama auf der Bühne
Ein Jahr lang Kleist – das hatten sich die Kurse Darstellendes Spiel am Louise-Henriette-Gymnasium in Oranienburg vorgenommen. Am Sonnabend fiel nach vielen Proben der zweite Vorhang für die Premiere des Dramas um „Penthesilea“.
Blutverschmiert: Penthesilea, gespielt von Lea Thomes (vorn), führt als Königin das kriegerische Volk der Amazonen an. Eine starke Persönlichkeit war für diese Rolle gefordert.
Ganz demokratisch habe sich der Kurs Darstellendes Spiel der Klasse 12 des Louise-Henriette-Gymnasiums sowohl für das Stück als auch für die Besetzung entschieden. Nur ein wenig nachgeholfen habe Lehrer Achim Dawid, als er sagte, dass es in der Runde eine „Penthesilea“ gebe. Es habe keine passendere für die Hauptrolle geben können, als Schülerin Lea Thomes, erklärt der Lehrer. „Das Stück lebt von einer starken Protagonistin.“ So entschieden sich die Kursteilnehmer für das im Jahr 1909 erschienene Werk von Heinrich von Kleist.
Am Sonnabend zur zweiten Aufführung ist es in der Schulaula still. Die Schüler stehen in weißer Kleidung im Dunkel. Eine junge Frau tritt an das von der Decke hängende Mikrofon und spricht: „Träume süß, schlafe sacht. In die dunkle Nacht.“ Das Spiel um Liebe und Hass beginnt.
Penthesilea, die Königin der Amazonen, deren Volk ausschließlich aus weiblichen Kriegerinnen besteht, duldet keine Männer. Sie bewahren sich den Brauch, im Kampf die Männer zu erobern, um sie nach dem Rosenfest voller Liebe und dem Zeugungsakt wieder in die Freiheit zu entlassen. Ein neues Gefühl spürt Penthesilea jedoch, als sie im Kampf um Troja gegen das Heer der Griechen auf Achill trifft. Ein intensives Spiel zwischen Annäherung und Zweifel, Lust und Misstrauen, Hingabe und Angst entsteht.
Jeder der Darsteller bleibt in seiner Rolle. Stark sind die Gruppenleistungen, die Kämpfe, die Kontaktimprovisationen. Beeindruckend ist der Sprechchor der Frauen am Ende. „Daran haben wir am längsten geübt“, erzählt Darstellerin Elisa Kaiser. Aber die Mühe hat sich gelohnt. Es hat funktioniert. Es habe Spaß gemacht, auf der Bühne stehen zu können, sagt sie. „Am schönsten war, dass ich einmal richtig laut losschreien durfte.“
Achilles-Darsteller Lukas Neimeyer war vor der Premiere am Freitag so aufgeregt, dass es ihm kurzzeitig die Sprache verschlagen hat. „Ich musste mein Handy rausholen, meine Musik hören und mich hinlegen“, erzählt er. Die Rolle habe ihn anfangs vor eine große Herausforderung gestellt. Privat sei er jedenfalls ganz anders als die Figur im Stück. Aber mit Hilfe des Lehrers und mit der leichten Umwandlung der Sprache habe er mehr und mehr in die Rolle gefunden. Den Text habe er beim Spielen gelernt, die Mimik vor dem Spiegel ausprobiert.
Am Tag der Premiere seien alle stolz auf ihn gewesen. „Mein Vater konnte gar nichts sagen, so begeistert war er. Und meine Mutter hatte wohl ein paar Tränen in den Augen“, berichtet Lukas Neimeyer. Auch die Lehrer hätten gestaunt, vor allem die der naturwissenschaftlichen Fächern, die dem Schüler weniger liegen.
„Ja, irgendwann wurde es ihr Stück“, meint Lehrer Achim Dawid. Er sei mehr als zufrieden mit seinen Schülern. Vieles habe sich in dem Jahr der gemeinsamen Arbeit verändert. „Sie fassen sich heute anders an als noch vor einem halben Jahr. Das ist über die Körperlichkeit beim Spiel und die Kampfszenen gekommen. Es gibt ein Urvertrauen“, sagt Dawid. Ein Team sei gereift.
Als am Ende noch einmal alle zusammensitzen und sich austauschen, unterbricht eine Frage kurz die Unterhaltungen. „Und wie lange hat es gedauert?“, fragt einer der Darsteller den Lehrer. „Eine Stunde und drei Minuten – also genau im Soll“, entgegnet der und erhält dafür Jubel und Applaus.
Am Freitag und Sonnabend, 7. und 8. März, 19 Uhr, spielt der zweite DS-Kurs die Kleist-Komödie „Amphitryon“. Beide Stücke werden am 21. März, 18 Uhr, noch einmal zur „Langen Nacht des Theaters“ aufgeführt.
Quelle: http://www.moz.de/lokales/artikel-ansicht/dg/0/1/1252597/ (Märkische Online Zeitung vom 04.03.2014)
Theater bei Louise – Kleist ohne Ende!
Die DS-Aufführungen des Louise-Henrietten-Gymnasiums stehen dieses Jahr ganz im Zeichen von Heinrich von Kleist und zeigen die Vielfalt des Dichters.
Am 28.02. und 01.03. 2014 (Freitag/Sonnabend) um 19.00 Uhr zeigt der DS-Kurs unter der Federführung von Herrn Dawid seine Variante der „Penthesilea“. Das Stück Kleists um die im wahrsten Sinne Männer verschlingende Amazone („Küsse, Bisse/ das reimt sich, und wer recht von Herzen liebt,/ kann schon das eine für das andre greifen“) thematisiert die Gefühls-verwirrungen, die schmale Grenze zwischen Liebe und Hass.
Der DS-Kurs unter Leitung von Herrn Rehfeld entschied sich für die Komödie „Amphitryon“. Hier geht es um das Spiel mit den Identitäten. Zeus bietet Alkmene in der Gestalt ihres Ehemanns eine wahrhaft göttliche Nacht. Doch was, wenn der wahre Ehemann wieder an die Stelle des Gottes tritt?
Am 07. und 08.03 wird die Bearbeitung der Kleistschen Komödie zur Aufführung gebracht. Beginn ist ebenfalls 19.00 Uhr.
Wer dann immer noch nicht genug hat oder beide Stücke an einem Abend sehen will, der ist zur „Langen Nacht des Theaters“ eingeladen. Diese findet am 21.03.2014 in der Aula des Louise-Henrietten-Gymnasiums statt. Der Abend beginnt an diesem Tag schon 18.00 Uhr.
Wie man einen Despoten heranzieht: „Die Schule der Diktatoren“
Los, brüllt der Soldat. Martialische Blasmusik ertönt. Uniformierte verteilen Fähnchen an die Zuschauer in den ersten Reihen. Sie huldvoll zu schwenken, ist jedoch niemandem vergönnt, die Winkelemente werden umgehend wieder eingesammelt. So wurden die Besucher im Oranienburger Louise-Henriette-Gymnasium bestens auf „Die Schule der Diktatoren“ eingestimmt.
Erich Kästner hat die Komödie 1956 verfasst, und sich so mit der NS-Diktatur auseinandergesetzt. Für die Schüler ist das Stück immer noch aktuell. Der Flyer, den sie am Freitag am Eingang der sehr gut besuchten Aula verteilen, verweist unter anderem auf Nordkorea und Weißrussland.
Helme, Märsche, Fahnen, es sind erste Puzzlestücke für jede funktionierende Diktatur. Den Rest erledigt besagte Schule, in der ein skrupelloser Direktor angehende Despoten heranzüchtet. Tatsächlich sind es völlig austauschbare Marionetten, die den amtierenden Machtinhaber nach einem Attentat ersetzen können, ohne dass es auffällt. „Man sollte den Nachfolgern die Zunge herausschneiden und ein Grammophon in den Bauch einbauen“, empfiehlt der Leibarzt – einer der Drahtzieher im Hintergrund.
Alles auf der Bühne ist schwarz, bis auf den roten Teppich. Auf dem wird der nächste Präsident vereidigt. Der trägt, wie alle vor ihm und nach ihm, schwarzen Anzug und Melone, weiße Handschuhe, rote Schärpe. „Hoch, hoch, hoch“, rufen die Umstehenden aus.
Die Kleidung sitzt tadellos, schon optisch soll der Diktator das Volk beeindrucken. Die entsprechende Gestik wird in mehreren Übungseinheiten einstudiert. Auf Kommando recken vier „Schüler“ den rechten Zeigefinger in die Luft.
Was martialisch aussehen soll, entlarvt Kästner so als albern und peinlich. Und spätestens, als ein paar sehr leicht bekleidete Damen die Bühne betreten, sich an den Präsidenten schmiegen, wird aus präsidialem Pomp bloßer Mummenschanz. Es sind Prostituierte, die den Despoten bei Laune halten sollen, der ist ja schließlich auch nur ein Mensch.
Die jungen Darsteller des Gymnasiums geben ihr Bestes, um dem Spott, dem Sarkasmus des Kästner-Stücks gerecht zu werden. Besonders dem diabolisch-glatten Leibarzt – optisch perfekt mit braver Fliege und gut sitzender Frisur – sowie dem zynischen Direktor gelingt es, die Zuschauer bei der Stange zu halten.
Hinzu kommen mit Liebe zum Detail geschneiderte Kostüme und eine sehr originelle Kulisse. In der gerät die Diktatoren-Maschinerie plötzlich durcheinander. Ein angehender Despot ist viel kleiner als der andere, das fällt auf. Problem gelöst, er stellt sich einfach auf einen Koffer.
Von Fritz Hermann Köser
Aus: Märkische Allgemeine vom 18.03.2013
La mer – mehr vom Meer
Alle Jahre wieder…

Am Donnerstag, 14. Juni 2012, haben die DS-Kurse 10 der drei Kolleg/innen Dawid, Rehfeld und Möhring das Arbeitsergebnis des vergangenen Schuljahres in der Aula präsentiert. Das Arbeitsthema war mit „La mer“ relativ offen. Publikum waren die DS-Kurse und die anderen Schüler/innen der zehnten Klassen sowie einige Lehrer/innen. Das Thema hatten sich die Kurse über unterschiedliche Zugänge erschlossen – es gab standbildhafte Elemente, szenische Kollagen und chorischen Sprech- und Körpereinsatz. Allen drei Kursen war jedoch nicht nur das Thema, sondern auch die Aufregung vor dem Auftritt und die zufriedenen Gesichter danach gemeinsam. Das Jahr Arbeit hatte sich gelohnt! Einige der Schüler/innen werden das Fach sicher weiter führen, so dass man sich freuen kann, bekannte Gesichter in zwei Jahren bei ihrer Abschlussinszenierung zu treffen. Wir sind gespannt. Herzlichen Glückwunsch zur ersten Bühnenfeuertaufe. (M.M.-V.)
Gymnasiasten spielten die Götter an die Wand -„Iphigenie auf Tauris“ nicht buchstabengetreu, aber im Sinne von Euripides
Dass der Rat der Götter sich selbst erhöht und deswegen auf leere Bierkästen steigt, verblüffte das Publikum in der dicht gefüllten Aula des Louise-Henriette-Gymnasiums. Der Grundkurs Darstellendes Spiel unter der Regie von Manuela Möhring-Volmer trat auf. „Wir zeigen eine Tragödie“, behaupteten die 16 Schülerinnen und Schüler, die monatelang an „Iphigenie auf Tauris“ gearbeitet hatten, in ihrem Flyer. Eigentlich, erzählte die Lehrerin, sei schon die Wahl des Stücks ein Akt der Toleranz gewesen. Die Akteure aus der 12. und den 13. Klassen hatten sich nicht zwischen Kleist und Brecht entscheiden können. Patt. Und dann eben die Wahl der „Iphigenie“ und damit eines Stücks, in dem der Gegensatz zwischen Schicksal und Selbstbestimmung Thema ist.
Alle Akteure waren in Schwarz und Grau gekleidet – der Tragödie angemessen. Die bunten Tücher aber waren wie Zeichen der Spielfreude, die bei allen, aber bei einigen der „göttergleichen“ Schauspieler ganz besonders, mitzuerleben war.
Es ist die Geschichte der Iphigenie, die von ihrem Vater Agamemnon auf Geheiß der Götter geopfert werden soll, damit sich die Truppen von Hellas endlich bewegen, um die geraubte Helena aus Troja zu holen.
Das Schauspiel hat Facetten vom Apfel des Paris bis zum Chor, der die Handlung begleitet. Schließlich wechselt Iphigenie 1, aus der göttlichen Umgebung gerettet, zu Iphigenie 2, die auf der Insel Tauris dem König der Barbaren die Menschenopfer vergällt. Vor allem, als ihr Bruder Orest und Freund Pylades auf der Insel stranden. Iphigenie hat genug von Bluttaten, dem Fluch der Götter. Sie findet pfiffig mit den Freunden und Hilfe der Athene den Weg von Tauris nach Hause.
Lena Ebert und Dominique Krönke gaben der Iphigenie ein Gesicht, hatten eine Menge Text zu bewältigen und sich in den vergangenen Monaten in die Struktur der historischen Sprache eingelebt. Die beiden sehen den Grundkurs trotz der Tragödie als Spaß und Abwechslung im Schulalltag.
Marian Brüssow als Barbarenkönig Thoas und als Apoll lebte seine Rollen richtig aus, ließ auch Ironie aufblitzen.
Genau wie Sebastian Sengpiel als Orest und versponnener Seher oder Max Balke, der am Schluss genüsslich den Apfel des Paris verspeiste. Beifall!
(Von Ina Nehls, MAZ 27.02.2012)
Amüsierende Version von „König Ödipus“ am Louise-Henriette-Gymnasium
Sophokles hätte sich im Grab umgedreht
Unter der dunklen Sonnenbrille strömt das Blut über die blassen Wangen des jungen Manns. Es ist Ödipus, der junge König von Theben, dessen Leben eine tragische Wendung genommen hat. Gerade hat er erfahren, dass er nur adoptiert ist. Außerdem soll er seinen leiblichen Vater Laios getötet und die eigene Mutter Iokaste zur Frau genommen und geschwängert haben.
„Eine so mitreißende Komödie hatte ich nicht erwartet“, sagte Peter Hetke. Überrascht war der 20-Jährige von der Interpretation von Sophokles’ antikem Stück „König Ödipus“ durch den Kurs Darstellendes Spiel der 12. und 13. Klasse des Louise-Henriette-Gymnasiums. Am Wochenende hatte es unter der Leitung von Achim Dawid Premiere. Durch raffinierte Wortspiele, erheiternde Reime und etliche Stilbrüche begeisterte die Theatergruppe die Zuschauer in der vollen Aula. Auf der Grundlage einer Bearbeitung durch den Kabarettisten Bodo Wartke entwickelte das Ensemble seine eigenen Ideen weiter. Neben überzeugender schauspielerischer Leistung und häufigem Einsatz zweier dialektischer Chöre punktete die Gruppe vor allem durch musikalische Einlagen mit Gesang, Klavier und Gitarre. Für Kursleiter Achim Dawid stellte dies eine Herausforderung dar, die das Engagement der Schüler über den Rahmen des Unterrichts hinaus erforderlich gemacht hatte. „Am schwierigsten fand ich es, den Teil des Chores auf Altgriechisch zu lernen“, sagt dagegen Darsteller Andreas Burmeister (18).
Minimalistische Kostüme aus weißen Shirts und Jeans, wenig Requisiten und stetige Rollenwechsel waren ebenso wesentlicher Teil der Darbietung. Der Charakter des Ödipus wurde von vier Darstellern (Andreas Burmeister, Raphael Reitmeyer, Tim Kretschmann, Konstantin Focking) verkörpert, und auch andere Hauptrollen wie die des Laios (Konstantin Focking, Tim Kretschmann, Paul Wegner) und der Iokaste (Henriette Schwärmer, Carolin Martin) fanden sich in Doppelbesetzungen wieder. Den ständigen Wechsel der Atmosphäre von mystisch und tragisch zu erheiternder Stimmung fand Zuschauerin Heidi Bräuer geglückt. „Witz und Tiefsinn – alles war enthalten und ansprechend präsentiert.“ Tatsächlich wurde an beiden Abenden die eine oder andere Lachträne vergossen. Stellt sich die Frage, wie wohl der alte Dichter selbst über die humoristische Auslegung seines Stücks gedacht hätte. „Sophokles hätte sich im Grab umgedreht“, ist Achim Dawid überzeugt, „aber gleichzeitig wäre er erfreut gewesen über solch leidenschaftlich spielende junge Leute.“ (Von Isabel Ottlewski)
Quelle: MAZ vom 18.01.2012




