Wir, die Schüler des Louise-Henriette-Gymnasiums nahmen am deutsch-russischen Generationsseminar teil, welches im Kaliningrader/ Königsberger Gebiet vom 27.06.- 02.07.2006 stattfand.
Im Namen der Schüler und der Russischlehrerin Frau Stein bedanke ich mich recht herzlich bei der Familie Kenzler und dem Ostdeutschen Geschichts- und Kulturverein Brandenburg, die uns die Reise ins ehemalige Ostpreußen ermöglichten.
Die Schüler haben ihre Gedanken und Erlebnisse niedergeschrieben.
Patrick Weißler:
„ Motiviert nach Russland zu fahren wurde ich durch die vielbesagte, doch nie erlebte russische Kultur. Leider war die Reise (wie immer) zu kurz; doch in gewissem Maße wurden meine Erwartungen erfüllt.
Ich lernte russische Jugendliche kennen und sah die ländliche aber auch städtische Seite Russlands. Erstaunt war ich über die Armut, aber auch über die Nachkriegs- und sozialistischen Überreste in Form von Gedenkstätten und Statuen. Die Küche war gewöhnungsbedürftig und die Sprache oft ein Hemmnis. Doch Alles in Allem lohnte sich dieser außergewöhnliche Ausflug.“
Daniel Gießmann:
„ Zum ersten Mal in Russland! Es war eine besondere und schöne Erfahrung. Man sah die großen Unterschiede zwischen Deutschland und Russland. Dort herrscht mehr Armut als bei uns, jedoch sind die Menschen meist sogar freundlicher als in Deutschland. Daher habe ich auch Kontakte geknüpft und versuche, dies auch zu erhalten.Ich wäre gern länger geblieben und würde auch jederzeit nochmal hinfahren.“

Sebastian Strauß:
„ Die Reise nach Russland war eine sehr erfahrungsreiche für mich. Die Leute dort in Wehlau/ Snamensk waren alle sehr nett und freundliche Gastgeber. Für 50,-€ wurde ich sehr überrascht. Alle Sehenswürdigkeiten wurden mit Bedacht ausgewählt und passten auch zum Thema.
Insgesamt kann ich sagen, dass ich die Fahrt jederzeit wiederholen würde. In Russland habe ich nicht nur Freundschaften mit russischen Schülern geschlossen, sondern auch mit Deutschen.“
Stephanie Kuniß:
„ Ich entschied mich für diese Fahrt, weil man wahrscheinlich nie wieder für so wenig Geld das Land und die russische Kultur kennenlernen wird. Bei unserem Besuch in den Gastfamilien wurden wir sehr freundlich aufgenommen, aber die dort herrschende Armut ist ziemlich groß und wir haben gemerkt, in welchem Wohlstand wir leben. Wir haben viele Kontakte geknüpft, die wir jetzt durch Brieffreundschaften weiterführen möchten. Auf einen gegenbesuch der russischen Schüler hoffen wir sehr. Insgesamt hat mir diese Reise viele neue Eindrücke gebracht und ich würde sie jederzeit nochmal antreten.“

Juliane Lonser:
Es war eine sehr schöne Erfahrung, mal solch einen Austausch mirtzumachen. Vor allem würde ich mich freuen, wenn der bestehende Kontakt zwischen unseren Schulen weiter ausgebaut werden könnte. Außerdem war es interessant zu sehen wie die Schüler dort in der Schule unterrichtet werden. Zum anderen hatten wir die Möglichkeit, mit den russischen Schülern gemeinsam fast einen ganzen Tag alleinzu verbringen. So bekamen wir auch einen Einblick in die Freizeitgestaltung und das Alltagsleben der Schüler. Nicht zu kurz kam dabei auch die russische Sprache. Am Anfang war man noch etwas schüchtern, dies legte sich jedoch immer mehr…“
Dieser Beitrag wurde am Mittwoch, dem 08.07.2009 um 13:34 Uhr von HP_Redaktion unter Russland eingestellt.