Programmschule „Hands Across the Campus“
- Die Schule
- Leitbild
- Unterricht, Organisation, Lernen lernen
- Soziale Kompetenz und Kommunikation
- Aufführungen und Feste
- Kooperation mit (außer)schulischen Partnern
Die Schule
Das Louise – Henriette - Gymnasium, meist kurz LHG genannt, besteht seit 1994 und ist damit eins von zwei Gymnasien Oranienburgs. Das Schulgelände liegt eher am Rande der Stadt, abseits vom Verkehrslärm, mit begrüntem Umfeld, großzügigen Sport- und Rasenflächen. Am LHG unterrichten 46 Lehrkräfte 673 Schülerinnen und Schüler, die nicht nur aus der Stadt selbst, sondern auch aus dem weiteren Umfeld als „Fahrschülerinnen und Fahrschüler“ zu uns kommen. Es hat sich als Schule profiliert, die besonders in den gesellschaftswissenschaftlichen und künstlerischen Fächern als anspruchsvoll gilt, und es spricht daher Schülerinnen und Schüler und deren Eltern an, die auf eine breite humanistische Ausbildung besonderen Wert legen und auch bereit sind, dafür erhöhte Anstrengungen zu leisten. Die Lehrerschaft fasst es als besondere Verpflichtung auf, die Schülerinnen und Schüler sehr sorgfältig in ihrem Lernverhalten und Lernfortschritt zu begleiten. Das LHG ist eine Schule, in der mit insgesamt interessierten, disziplinierten und selbstbewussten Jugendlichen gearbeitet werden kann, die sich der Unterstützung ihrer Eltern sicher sind.
Am LHG sind gute Integrationsmöglichkeiten für körperbehinderte Schülerinnen und Schüler vorhanden.
Für die Arbeit in den kommenden Jahren hat sich das LHG als Schwerpunkte gesetzt, besondere Anstrengungen zur Förderung der sozialen Kompetenz der Schülerinnen und Schüler sowie zur Entwicklung einer größeren Selbständigkeit im Lernen und der Übernahme von Verantwortlichkeit für die eigenen Lernprozesse durch die Schülerinnen und Schüler zu unternehmen.
Die folgende Darstellung soll diese Ziele und die Wege dorthin festhalten.
Leitbild
Mit diesem Schulprogramm legt das LHG Schwerpunkte und Organisationsformen seiner pädagogischen Arbeit fest. Es soll als Grundlage dafür dienen, konkrete Ziele und Maßnahmen zu definieren und die Durchführung und den Erfolg der pädagogischen Arbeit in regelmäßigen Abständen zu überprüfen und weiter zu entwickeln. Insoweit stellt es auch eine Selbstverpflichtung aller an unserer Schule Beteiligten dar. Das LHG setzt sich zum Ziel, im umfassenden Sinne zu erziehen, so dass die Schülerinnen und Schüler Freude am Lernen, kritisches Denken und Verantwortungsbewusstsein entwickeln. Anspruchsvoller Unterricht wird ergänzt durch eine Vielfalt intellektueller, sportlicher, kultureller und sozialer Aktivitäten. In der Gemeinschaft unserer Schule sollen die Schüler in einer freundlichen Atmosphäre in ihren Talenten gefördert, in ihren Schwächen unterstützt und zur Ausschöpfung ihres Potentials ermutigt werden. Das LHG wird wie bisher, bestrebt sein, sein breit gefächertes Angebot auf hohem Niveau zu erhalten. Um allzu frühe Festlegungen auf bestimmte Bereiche zu vermeiden, werden sprachliche und naturwissenschaftliche Vielfalt geboten sowie musische Fähigkeiten gefördert und soziales Engagement erwartet. Die Schülerinnen und Schüler sollen bestmöglich auf eine akademische und/oder berufliche Laufbahn vorbereitet werden. Durch die Vermittlung einer guten Allgemeinbildung sowie der Fähigkeit, eigenständig zu lernen, sollen die Studierfähigkeit der Abiturientinnen und Abiturienten gewährleistet sein. Ihre Kreativität soll gefördert werden und sie sollen Probleme im Team bewältigen können. Von gleicher Bedeutung ist die Vermittlung ethischer und moralischer Werte wie Toleranz, Respekt und Hilfsbereitschaft.
Die Schülerinnen und Schüler sollen lernen, sich gegenseitig zu unterstützen und Verantwortung zu tragen:
- Verantwortung für sich selbst,
- Verantwortung gegenüber anderen Menschen,
- Verantwortung gegenüber der Welt, in der wir leben.
Diese drei Beziehungen kennzeichnen:
- einen individuellen Aspekt, - Wie geht ein Mensch mit sich selbst, seinen Fähigkeiten, seinen Schwächen, seinen Bedürfnissen, seiner Gesundheit um?
- einen gesellschaftlichen Aspekt; - In welche Beziehung stellt sich ein Mensch zu anderen Menschen, zu seinen gesellschaftlichen Pflichten, seinen politischen und sozialen Aufgaben?
- einen philosophischen Aspekt, - wie versteht ein Mensch seine Rolle in der Welt, bezogen auch auf eine lebenswerte Zukunft.
Ausgehend von den Werten einer pluralistischen Gesellschaft und offen für neue Entwicklungen auf den Gebieten von Gesellschaft, Wissenschaft und Kultur soll am LHG Gemeinschaft gelebt und erfahren werden.
Das Louise-Henriette-Gymnasium hat auf seiner Schulkonferenz am Beginn des Schuljahres 2006/07 das nachstehende Schulprogramm beschlossen und erfüllt damit die Anforderungen, die die Gesellschaft an Schule stellt.
Unterricht
Unterricht ist der Kern schulischen Handelns. In ihm sollen die Schülerinnen und Schüler die fachlichen, methodischen und sozialen Kompetenzen erwerben, die ihnen die Teilnahme am gesellschaftlichen, kulturellen und politischen Leben ermöglichen. Neben die Vermittlung durch die Persönlichkeit des Lehrenden tritt die eigene Aktivität der Schülerinnen und Schüler. Wir wollen weiter konsequent nach Möglichkeiten suchen, in unserem Unterricht die Anteile zu stärken, in denen Schülerinnen und Schüler selbst aktiv werden können, sie selbst Verantwortung für den Lernvorgang und für den Lernerfolg tragen lassen. Schülerinnen und Schüler sollen befähigt werden, ihren Lernprozess zunehmend auch selbst zu organisieren. Dies erfordert aber auch die Aufstellung von festen Verabredungen, Regeln und Ritualen, um Beliebigkeiten im Lernprozess zu vermeiden. Wir schaffen in einem aufsteigenden Curriculum für alle Schülerinnen und Schüler ein Kompendium, das Regeln für die Anfertigung bestimmter Grundelemente wie Protokoll, Referat, Anleitungen für die Anfertigung von Klausuren etc. festschreibt und das die Schülerinnen und Schüler und die Lehrerinnen und Lehrer bindet. Techniken der mündlichen und schriftlichen Darstellung müssen einen breiten Raum im Unterricht erhalten und kontinuierlich eingeübt werden.
Schwerpunkte:
- Ziel des Unterrichts ist die gesicherte Vermittlung von Inhalten ebenso wie der angemessene Umgang mit den jeweiligen Methoden.
- Die Schule schafft die Bedingungen, unter denen Schülerinnen und Schüler während des Unterrichts, aber auch in ihren Freistunden und am Nachmittag selbständig arbeiten können.
- Arbeitsgemeinschaften erweitern das Lernangebot auf Bereiche außerhalb des Unterrichts. Sie bieten darüber hinaus den Schülerinnen und Schülern Möglichkeiten, sich in der unterrichtsfreien Zeit sinnvoll zu beschäftigen. Arbeitsgemeinschaften sollen die Stundentafel in kreativer Weise ergänzen. Die Teilnahme ist freiwillig. Es wird versucht, interessierte Eltern und Schülerinnen und Schüler für die Leitung von Arbeitsgemeinschaften zu gewinnen.
Die Vermittlung von Arbeits- und Lerntechniken
Unsere Schüler und Schülerinnen werden heute mit einer immer größer werdenden Vielfalt unterschiedlicher Wissenskonzeptionen und Orientierungsweisen sowie einem rasanten Zuwachs an vielfältigem Wissen konfrontiert. Lernende müssen sich darauf einstellen, Informationen und Wissen zu beherrschen und zu speichern, sowie Schlüsselqualifikationen zu erwerben, die ihnen gestatten, Informationen aufzufinden und diese zur Lösung von Problemen zu nutzen.
Um dies zu erreichen, ist die Vermittlung von Methodenkompetenz ein wichtiges Element, das untrennbar mit dem Erwerb von Sach- und Sozialkompetenz zu sehen ist. Dazu dient die Vermittlung und Einübung von Arbeitstechniken.
Maßnahmen zur Förderung der Methodenkompetenz und Sicherung der Arbeitstechniken
- Entwicklung eines verbindlichen Katalogs von Arbeitstechniken für alle Stufen unserer Schule
Alle Fachlehrerinnen und Fachlehrer wirken bei der Vermittlung und Vertiefung verschiedener Lern- und Arbeitstechniken an einem gemeinsamen Konzept mit. Dieses soll in der Jahrgangsstufe 7 begonnen und bis zum Abitur in möglichst vielen Unterrichtsstunden systematisch ausgebaut und vertieft werden. - Für die Schülerinnen und Schüler der Klasse 7 wird in Form einer jährlichen Methodenwoche ein besonderes Methodentraining durchgeführt.
- Über die Fachkonferenzen erfolgt die Bereitstellung einer verbindlichen Sammlung von Arbeitstechniken und Methoden, die an geeigneten Inhalten des Faches eingeführt und geübt werden und in den schulinternen Rahmenplänen festgeschrieben werden. Dazu werden diese in allen Klassenstufen jährlich evaluiert.
- Beteiligung der Schülerinnen und Schüler an der Gestaltung des Unterrichts
Die Lehrerinnen und Lehrer werden zu Beginn des Schuljahres den Lehrplan vorstellen. Davon ausgehend haben die Schülerinnen und Schüler die Möglichkeit, bei der Auswahl der Arbeitstechniken und Lernmethoden mitzuwirken. Darin eingeschlossen ist die Reflexion des Lernprozesses. - Förderung von Einzelaktivitäten: Facharbeit, besondere Lernleistung, Teilnahme an Wettbewerben.
Eine besondere Bedeutung messen wir der Anfertigung von Präsentationen, Facharbeiten, Klausurersatzleistungen, dem Erbringen besonderer Lernleistungen und der Teilnahme an Wettbewerben zu. Wir werden in gemeinsamer Verpflichtung die dafür notwendigen Bedingungen schaffen.
Soziale Kompetenz und Kommunikation
Gemeinschaftlichkeit des Lernens wird am LHG gefördert, um
- die Wertschätzung der Mitglieder dieser Schule füreinander zu steigern,
- die Bereitschaft zu erhöhen, verantwortlich an der Gestaltung des schulischen Kommunikationsprozesses mitzuwirken,
- die Fähigkeit zu verantwortlichem Handeln zu stärken,
- die Möglichkeiten der Identifikation mit dieser Schule zu verbessern.
Damit jeder Einzelne in dieser Schule sich als geschätzt und ernst genommen erfahren kann, wird die Stärkung des Gefühls der Zugehörigkeit und Zusammengehörigkeit angestrebt.
Dazu sollen folgende Einrichtungen beitragen:
- Schülerinnen und Schüler älterer Jahrgangsstufen helfen in Form von Patenschaften
den neuen siebten Klassen bei der Eingewöhnung in das neue Schulumfeld. - Lehrerinnen und Lehrer bieten fachliche Hilfen in einem „Hausaufgabenzimmer“ an. Angestrebt wird die Unterstützung dieser Arbeit durch Schülerinnen und Schüler älterer Jahrgangsstufen.
- Im Unterricht sollen häufiger Arbeiten entstehen, die als Gemeinschaftsproduktion auf ein von der Lerngruppe gemeinsam erarbeitetes Werk zielen.
- Die Darstellung und Verbreitung dessen, was Klassen oder Kurse im Unterricht zusammen erarbeitet haben, sollen weiter fester Bestandteil des Schullebens bleiben.
- Über die stets gebotene und stetig zu leistende besondere Zuwendung, Rücksichtnahme und Förderung hinaus, die diejenigen Schüler erfahren müssen, die Schwierigkeiten haben, den Anforderungen an ihr Leistungsvermögen und ihr Sozialverhalten gerecht zu werden, muss am LHG auch den Schülern mehr Beachtung und Förderung zukommen, die über ausgeprägte Fähigkeiten verfügen. Ihre Motivation, ihre Potentiale zu entfalten und ihre Fähigkeiten zu vervollkommnen, muss gefördert werden, auch dadurch, dass ihre besonderen Leistungen der schulischen Öffentlichkeit dargestellt werden. Den Gefahren der Ausgrenzung und Nicht-Beachtung besonders fähiger Schülerinnen und Schüler ist mit dem gleichen Nachdruck zu begegnen wie denen von Schülerinnen und Schüler mit Lernschwierigkeiten. Im Hinblick auf die angestrebte Verbesserung der Gemeinschaftlichkeit des Lernens können die Motivation und das Gefühl der Zugehörigkeit besonders Befähigter dadurch gestärkt werden, dass sie für ihre Fähigkeiten von Mitschülern Wertschätzung erfahren. Wenn von ihnen einerseits erwartet wird, dass sie Rücksicht nehmen auf Lernschwächere und die Erfordernisse der Lerngruppe insgesamt, sollen sie andererseits auch erfahren, wie sie Achtung und Wertschätzung für ihre Leistungen in der Lerngruppe und der Schulöffentlichkeit gewinnen.
- Aktive Teilnahme der Schule am „Hands Across the Campus“ Projektes des American Jewish Committee und des Landes Brandenburg zu einer vertieften Erziehung zu Demokratie und Toleranz.
- Teilnahme am Anti- Bullying (Gewaltprävention) Programm der Polizei des Landes Brandenburg.
- Aufführungen, Veranstaltungen und Feste haben einen hohen pädagogischen Wert für die Schulgemeinschaft und den Einzelnen. Sie rhythmisieren den Schulalltag und fördern die Kreativität, die Identifikation mit der Schule, die Kommunikation, die Gestaltung von Präsentationen (lernen, ein Publikum angemessen und ästhetisch anzusprechen.) und steigern die Öffentlichkeitswirksamkeit unserer Schule.
- Der Schulalltag muss Freiräume lassen für die Ideenentwicklung, die Planung und die Durchführung schulischer Extras und Höhepunkte.
Aufführungen, Veranstaltungen, Feste und Projekte
Aufführungen, Projekte und Feste haben einen hohen pädagogischen Wert für die Schulgemeinschaft und den Einzelnen.
Sie rhythmisieren den Schulalltag und fördern:
- die Kreativität,
- die Identifikation mit der Schule,
- die Kommunikation,
- die Gestaltung von Präsentationen (lernen, ein Publikum angemessen und ästhetisch anzusprechen)
- die Öffentlichkeitswirksamkeit unserer Schule.
Der Schulalltag muss Freiräume für die Ideenentwicklung, die Planung und die Durchführung schulischer Extras und Höhepunkte lassen. Um bei all den wünschenswerten Aktivitäten organisatorische Schwierigkeiten weitgehend zu vermeiden, müssen Verantwortliche und Betroffene rechtzeitig angesprochen werden.
Die nun folgenden Aktivitäten finden bereits seit Jahren am LHG statt:
- Weihnachts- und Frühlingskonzert
- Bunte "Klassenstufenkonzerte"
- Spätlese u.a. Literaturprojekte
- Rezitationswettbewerb für die Sekundarstufe I
- Theateraufführungen (DS)
- Fremdsprachenfest
- Schulmeisterschaft im Schach
- „Battle of the Books“ - (Bundeswettbewerb im Lesen englischsprachiger Literatur)
- Sportfeste und Teilnahme an überschulischen Wettbewerben
- Teilnahme an Facholympiaden durch unsere Besten
- Breite Teilnahme an bundesweiten Fachwettbewerben (PB, Fremdsprachen, Geo, Bio, Mathe-Känguru, Informatik-Biber)
- Belobigung besonderer Leistungen einzelner Schüler im Kreise der Schulgemeinschaft
- Gedenkveranstaltungen
- Börsenspiel
- Zeitzeugenbefragungen
- Schulpartnerschaft mit dem Emauscollege Rotterdam (NL), Schüleraustausch mit Frankreich, Polen, Russland u.a.
- Projektwoche
- Tag der „offenen Tür“
- Religionsphilosophische Woche
Kooperation mit außerschulischen Partnern
Das Louise-Henriette-Gymnasium ist bestrebt, über den Rahmen des Unterrichts hinaus in der Stadt Oranienburg und im Kreis Oberhavel aktiv zu sein.
Daher gibt es neben den bereits erwähnten vielfältigen außerunterrichtlichen Aktivitäten zwei neue Projekte, die im Verlauf des Schuljahres 2007/08 initiiert wurden.
- Kooperationsvereinbarung "Schule - Wirtschaft"
Zwischen dem Unternehmen Nycomed Oranienburg GmbH und dem LHG wurde am 05.12.2007 eine Vereinbarung zur Kooperation unterzeichnet.
Das Ziel der Kooperation ist es, Schülerinnen und Schülern die Arbeits- und Wirtschaftswelt näher zu bringen und sich ein realistisches Bild von Arbeitsplatzbedingungen und Qualifikationsanforderungen zu machen.
Vertreter des Unternehmens erhalten einen Überblick zu Inhalten unseres Unterrichts, insbesondere in den Naturwissenschaften.
Für die Lehrer des LHG gibt es eine Fortbildung im Unternehmen, die es ihnen ermöglichen wird, Schüler umfangreicher über mögliche Ausbildungs- und Studienmöglichkeiten im Bereich der Naturwissenschaften und Technik zu beraten.
Auf kulturellem Gebiet sind verschiedene Projekte geplant (Konzerte, Ausstellungen, Gästebetreuungen - Kooperationsvereinbarung zwischen dem Kaufland Oranienburg und dem LHG
Mit dem Schuljahr 2009/10 beginnt eine Zusammenarbeit zwischen dem LHG und dem Kaufland Oranienburg, die verschiedene Aspekte des schulischen Lebens umfasst. Im ersten Jahr der Kooperation sind folgende Schwerpunkte geplant:
- Blockpraktikum für einzelne Schüler der Jahrgangsstufe 9
- Unterstützung des WAT Unterrichts hinsichtlich des Führens von Bewerbungsgesprächen und Erstellens von Bewerbungsmappen
- Unterstützung bei der Gründung einer Schülerfirma
- Betriebserkundung zum Thema „Gesunde Ernährung“ im Fach Biologie
- Energie und Umweltschutz (Fach Physik)
- Eigentumsdelikte (Fach LER)
- Generationenprojekt im Rahmen von "Hands Across the Campus"
Das Programm "Hands Across the Campus" verfolgt die Zielstellung Schule nach außen zu öffnen, um somit eine Kooperation zwischen Schule und außerschulischen Partnern zu ermöglichen. Als einen wesentlichen Schritt in der Umsetzung dieser Zielstellung haben Schülerinnen und Schüler und Lehrerinnen und Lehrer das Generationenprojekt in Partnerschaft mit dem Seniorenclub "Domino World" gestartet.
Daran nehmen ca. 30 Schülerinnen und Schüler der Klassenstufen 9-11 teil. Im Rahmen von "Patenschaften" besuchen die Schülerinnen und Schüler die Senioren und tauschen bei Spaziergängen, Spielen und anderen Aktivitäten Erfahrungen aus.
Hauptanliegen dieses Projektes ist es voneinander zu lernen, Vorurteile abzubauen, Lebensfreude zu vermitteln und Respekt vor der Leistung des Anderen zu erlangen.
Im Laufe des Schuljahres sind auch kleine Nachmittagskonzerte geplant. - Kooperation mit der Grundschule Friedrichsthal
Im November 2009 wurde zwischen der Grundschule Friedrichsthal und dem LHG ein Kooperationsvertrag geschlossen. Schwerpunkte der Zusammenarbeit sind:- optimale Vorbereitung der Schülerinnen und Schüler auf die Anforderungen des
Gymnasiums - gemeinsame Veranstaltungen zum Kennenlernen
- gegenseitige Unterstützung bei Schulveranstaltungen (Technikgruppe)
- optimale Vorbereitung der Schülerinnen und Schüler auf die Anforderungen des
- Kooperation im Rahmen eines Basketballprojektes mit ALBA Berlin
).
Am 11.09.2009 wurde durch den Minister für Bildung, Jugend und Sport Herr Holger Rupprecht und der Leiterin des American Jewish Committee Berlin Frau Deidre Berger dem Louise-Henriette-Gymnasium der Titel „Programmschule Hands Across the Campus“ verliehen. Diesen Titel erhalten Schulen, die sich in besonderer Weise um die Entwicklung einer demokratischen Schulkultur verdient gemacht haben.