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Pädagogikkurs besucht Montessori-Schule

„Hilf mir, es selbst zu tun!“ Mit dieser zentralen Maxime der Reformpädagogin Maria Montessori hatten sich die Schüler des Pädagogikkurses Klasse 13 schon länger beschäftigt. Theoretisch. Nun wollten wir uns selbst davon einen Eindruck verschaffen, wie Montessoris Grundsätze eines individuellen Unterrichts in die Praxis umgesetzt werden.
So besuchten wir die Montessori-Grundschule in Oranienburg, die seit 2009 ihren Standort in der Bernauer Straße hat.

Empfangen wurden wir von einer Schar neugieriger Erstklässler: „Kommt Ihr heute zu uns zugucken?“, fragten sie erwartungsvoll. Für einige Stunden konnten wir die Grundschüler in ihrem Lernalltag beobachten.

Der Anspruch der Montessori-Pädagogik besteht darin, dass sich die Umgebung dem Kind anpassen soll. Nicht umgekehrt. Denn: „Jedes Kind ist anders“, so Montessori. Deshalb brauche jeder Schüler individuelle Zuwendung. Dies ist in überfüllten Klassen nur sehr schwer möglich. An der Montessori-Schule wird deshalb auf kleine Klassen Wert gelegt. Anspruch ist es deshalb, dass schwächere Schüler nicht unter Leistungsdruck geraten und leistungsstärkere sich trotzdem nicht langweilen.

Die Pädagogik-Schüler waren überrascht davon, wie gut sich die Kinder während der Beschäftigung mit einem selbst gewählten Arbeitsmaterial konzentrieren konnten. Freiarbeit soll hier nicht Freizeit heißen, sondern intensives Lernen, aber mit eigenem Lerntempo. Kein Stress. Vorgaben gibt es dennoch: Ein Wochenplan hält fest, was erreicht werden muss.

Wir waren auch sehr erstaunt, wie ruhig und diszipliniert die Kinder arbeiteten. Trotz vieler Freiheiten gibt es aber auch feste Regeln an der Montessori-Schule: Wer beispielsweise Hilfe brauchte, heftete einen Papier-Igel mit seinem Namen an eine Tafel und musste dann warten, bis sich die Lehrerin ihm zuwenden konnte. Frontalunterricht soll vermieden werden. Denn nach der Auffassung von Maria Montessori soll der Lehrer kein Belehrer des Kindes sein, sondern dessen Gehilfe.

Für die Schüler des Pädagogikkurses war es eine gute Gelegenheit, einen praktischen Einblick in Ansätze der Reformpädagogik zu bekommen.

Fächerwahl ab Klasse 10

padPÄDAGOGIK oder WAS ?

Welche Entscheidungen zur Fächerwahl muss ich am Ende des Jahres treffen?
Aufgrund welcher Kriterien treffe ich meine Entscheidung?

7 gute Gründe, das Fach Pädagogik zu wählen:

  • Pädagogikunterricht hat etwas mit Dir, Deinem Leben und der Persönlichkeitsentwicklung
    zu tun!
  • Wir erwerben Kenntnisse aus den Bereichen Erziehungswissenschaft, Soziologie und
    Psychologie, die für Euch auch in persönlichen Bereichen nützlich sind!
  • Im Fach setzen wir uns mit erzieherischen Themen auseinander, mit denen Du schon viele
    Erfahrungen gemacht hast und noch machen wirst (Familie, Schule, Freunde usw.) und
    begründen fachwissenschaftlich!
  • Hier wird theoretisch und praktisch gearbeitet und die erworbenen Kenntnisse können zur
    Verbesserung Deiner schulischen Arbeit direkt genutzt werden (z.B. Lerntheorien)!
  • Der Unterricht bereitet Dich auf ein breites erzieherisches Berufsfeld vor!
  • Dieses Wissen und diese Fähigkeiten kannst Du in allen Berufen anwenden, in denen mit
    Menschen gearbeitet wird.
  • Auf alle Fälle erweitert das Fach Deinen Wissenshorizont!

Falls Du denkst, es ist ein leichterer Weg zum Abitur, es ist ein Laberfach, nur etwas für Mädchen, man spricht nur über kleine Kinder oder falls Du vermutest, Personalchefs halten nichts vom Pädagogikunterricht,…………….dann irrst Du Dich!!!

Bei weiteren Fragen wendet Euch an uns: Frau Jannasch und Frau Lattke