FB Darstellendes Spiel

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Folgende Kollegen arbeiten derzeit im Fachbereich DS:

  • Frau Möhring
  • Herr Rehfeld
  • Herr Dawid

Für das Schuljahr 2011/2012 bietet das LHG in folgenden Jahrgangsstufen DS an:

  • Klasse 10: Wahlpflichtunterricht (2 Std.)
  • Klasse 11 (3 Std.)
  • Klasse 12 (3 Std.)

Spielstätten bzw. Unterrichtsräume am LHG:

  • Aula (mit “Konfrontationsbühne”)und Spiegelsaal

Folgende Projekte stehen im Schuljahr 2011 / 2012 auf dem Programm:

  • Klasse 10: Improvisationstheater mit Szenencollage zu einem gemeinsamen Thema
  • Klasse 11:Atem/ Stimme/ Text und Beginn der Arbeit am Projekt 1
  • Klasse 12: Arbeit am Projekt 2:
    • DS1: “Odipus Rex”
    • DS2: “Iphigenie-Variation”
    • DS3: “Herr der Fliegen”

Ausblick: Schulübergreifender DS-Workshop Klasse 10: April 2012
Arbeitstitel: La mer
 

Aktuelle Meldungen aus dem Fachbereich

Gymnasiasten spielten die Götter an die Wand -„Iphigenie auf Tauris“ nicht buchstabengetreu, aber im Sinne von Euripides

Dass der Rat der Götter sich selbst erhöht und deswegen auf leere Bierkästen steigt, verblüffte das Publikum in der dicht gefüllten Aula des Louise-Henriette-Gymnasiums. Der Grundkurs Darstellendes Spiel unter der Regie von Manuela Möhring-Volmer trat auf. „Wir zeigen eine Tragödie“, behaupteten die 16 Schülerinnen und Schüler, die monatelang an „Iphigenie auf Tauris“ gearbeitet hatten, in ihrem Flyer. Eigentlich, erzählte die Lehrerin, sei schon die Wahl des Stücks ein Akt der Toleranz gewesen. Die Akteure aus der 12. und den 13. Klassen hatten sich nicht zwischen Kleist und Brecht entscheiden können. Patt. Und dann eben die Wahl der „Iphigenie“ und damit eines Stücks, in dem der Gegensatz zwischen Schicksal und Selbstbestimmung Thema ist.
Alle Akteure waren in Schwarz und Grau gekleidet – der Tragödie angemessen. Die bunten Tücher aber waren wie Zeichen der Spielfreude, die bei allen, aber bei einigen der „göttergleichen“ Schauspieler ganz besonders, mitzuerleben war.
Es ist die Geschichte der Iphigenie, die von ihrem Vater Agamemnon auf Geheiß der Götter geopfert werden soll, damit sich die Truppen von Hellas endlich bewegen, um die geraubte Helena aus Troja zu holen.
Das Schauspiel hat Facetten vom Apfel des Paris bis zum Chor, der die Handlung begleitet. Schließlich wechselt Iphigenie 1, aus der göttlichen Umgebung gerettet, zu Iphigenie 2, die auf der Insel Tauris dem König der Barbaren die Menschenopfer vergällt. Vor allem, als ihr Bruder Orest und Freund Pylades auf der Insel stranden. Iphigenie hat genug von Bluttaten, dem Fluch der Götter. Sie findet pfiffig mit den Freunden und Hilfe der Athene den Weg von Tauris nach Hause.
Lena Ebert und Dominique Krönke gaben der Iphigenie ein Gesicht, hatten eine Menge Text zu bewältigen und sich in den vergangenen Monaten in die Struktur der historischen Sprache eingelebt. Die beiden sehen den Grundkurs trotz der Tragödie als Spaß und Abwechslung im Schulalltag.
Marian Brüssow als Barbarenkönig Thoas und als Apoll lebte seine Rollen richtig aus, ließ auch Ironie aufblitzen.
Genau wie Sebastian Sengpiel als Orest und versponnener Seher oder Max Balke, der am Schluss genüsslich den Apfel des Paris verspeiste. Beifall!
(Von Ina Nehls, MAZ 27.02.2012)

Amüsierende Version von „König Ödipus“ am Louise-Henriette-Gymnasium

odipus_1Sophokles hätte sich im Grab umgedreht

Unter der dunklen Sonnenbrille strömt das Blut über die blassen Wangen des jungen Manns. Es ist Ödipus, der junge König von Theben, dessen Leben eine tragische Wendung genommen hat. Gerade hat er erfahren, dass er nur adoptiert ist. Außerdem soll er seinen leiblichen Vater Laios getötet und die eigene Mutter Iokaste zur Frau genommen und geschwängert haben.
„Eine so mitreißende Komödie hatte ich nicht erwartet“, sagte Peter Hetke. Überrascht war der 20-Jährige von der Interpretation von Sophokles’ antikem Stück „König Ödipus“ durch den Kurs Darstellendes Spiel der 12. und 13. Klasse des Louise-Henriette-Gymnasiums. Am Wochenende hatte es unter der Leitung von Achim Dawid Premiere. Durch raffinierte Wortspiele, erheiternde Reime und etliche Stilbrüche begeisterte die Theatergruppe die Zuschauer in der vollen Aula. Auf der Grundlage einer Bearbeitung durch den Kabarettisten Bodo Wartke entwickelte das Ensemble seine eigenen Ideen weiter. Neben überzeugender schauspielerischer Leistung und häufigem Einsatz zweier dialektischer Chöre punktete die Gruppe vor allem durch musikalische Einlagen mit Gesang, Klavier und Gitarre. Für Kursleiter Achim Dawid stellte dies eine Herausforderung dar, die das Engagement der Schüler über den Rahmen des Unterrichts hinaus erforderlich gemacht hatte. „Am schwierigsten fand ich es, den Teil des Chores auf Altgriechisch zu lernen“, sagt dagegen Darsteller Andreas Burmeister (18).
odipus_2Minimalistische Kostüme aus weißen Shirts und Jeans, wenig Requisiten und stetige Rollenwechsel waren ebenso wesentlicher Teil der Darbietung. Der Charakter des Ödipus wurde von vier Darstellern (Andreas Burmeister, Raphael Reitmeyer, Tim Kretschmann, Konstantin Focking) verkörpert, und auch andere Hauptrollen wie die des Laios (Konstantin Focking, Tim Kretschmann, Paul Wegner) und der Iokaste (Henriette Schwärmer, Carolin Martin) fanden sich in Doppelbesetzungen wieder. Den ständigen Wechsel der Atmosphäre von mystisch und tragisch zu erheiternder Stimmung fand Zuschauerin Heidi Bräuer geglückt. „Witz und Tiefsinn – alles war enthalten und ansprechend präsentiert.“ Tatsächlich wurde an beiden Abenden die eine oder andere Lachträne vergossen. Stellt sich die Frage, wie wohl der alte Dichter selbst über die humoristische Auslegung seines Stücks gedacht hätte. „Sophokles hätte sich im Grab umgedreht“, ist Achim Dawid überzeugt, „aber gleichzeitig wäre er erfreut gewesen über solch leidenschaftlich spielende junge Leute.“ (Von Isabel Ottlewski)

Quelle: MAZ vom 18.01.2012

König Ödipus

oedipusWas tun, wenn man eine Bestimmung hat, die einen erschauern lässt? Davonlaufen? Und wenn ja, wohin?
Der Kurs Darstellendes Spiel 13 des Louise-Henriette-Gymnasiums begibt sich auf die Spuren des Mythen umworbenen Königs Ödipus - frei nach einer Bearbeitung von B. Wartke und noch freier nach Sophokles.
Und das mal chorisch oder solistisch, mal sprechend oder singend und ständig die Hauptrollen wechselnd.
Eine Reise in das antike Griechenland, in eine Zeit, in der Prophezeiungen noch wahr werden, Orakel das Sagen haben und Blinde eigentlich doch sehen können.

Termin: 13.01. (Freitag - Premiere) und 14.01.2012. Beginn 19.00 Uhr in der Aula des LHG.

Kunst in alle Richtungen

Die Fachbereiche Kunst, Musik und Darstellendes Spiel führen am Montag, 18. April und Dienstag, 19. April ihre Workshop-Tage durch. Alle Schülerinnen und Schüler der zehnten Klassen sind an diesen musisch-künstlerischen Tagen. Der Fachbereich Darstellendes Spiel des LHG arbeitet schulübergreifend mit dem Runge-Gymnasium und dem Bollhagen-Gymnasium zum Thema “Ankommen und Weggehen” zusammen. Die Präsentation der DS-Workshop-Ergebnisse sind am Dienstag, 19.4.2011, um 12.00 Uhr in der Aula des LHG zu sehen.

“Die Räuber”

19. Februar 2009
19:00bis21:00
20. Februar 2009
19:00bis21:00

Am 19. und 20.02.2009 gibt es wieder Theater am LHG. Präsentiert wird das Stück “Die Räuber”.
Beginn: 19.00 Uhr
Wo: Aula des LHG
Preise: Schüler 1,50 Euro / Erwachsene 2,50 Euro