iWahn


iWahn gewinnt Preis beim Schülerzeitungswettbewerb

dsc_0137Es ist der 21.03.2017, nur ein weiterer Schulbesuch für den normalen Schüler, doch von großer Wichtigkeit für den i-Wahn: An diesem Tag wurde die Schülerzeitung unserer Klugeninstitution beim Schülerzeitungswettbewerb des Landes Brandenburg mit dem dritten Platz gerühmt.
Erst kürzlich jährte sich dieses Datum und damit auch der Wettbewerb. Erneut konnte die Redaktion sich über eine Auszeichnung freuen. Im Schreiben an unsere iWahnuschkas wurde allerdings nicht erwähnt, welche Ehre uns zuteil werden würde.
Es begab sich also eine Delegation unserer Schreiberlinge nach Potsdam, strotzte der DB, Presse und verlockenden Eisständen, um sich dann gespannt auf den knallig-orangenen Stühlen im Plenarsaal zu positionieren. Nach einigen Laudationen und musikalischen Beiträgen einer Schülerband begann die eigentliche Preisverleihung. Dabei arbeitete sich die Jury von Grundschule, über Oberschule, bis zum Gymnasium vor. Jede der Rubriken wurde in drei Plätze unterteilt – keiner davon ging an den i-Wahn. Stattdessen wurden wir mit einem Sonderpreis ausgezeichnet: Für das beste Onlineangebot! (Achtung, Eigenwerbung! http://iwahn4.wixsite.com/iwahn )

Potsdam: Sonderpreis für den “Iwahn 2.0″

p1260935Die Schülerzeitung „Iwahn 2.0“ erhielt am Montagmittag im neuen Potsdamer Landtag einen Sonderpreis als beste Newcomerredaktion. Überreicht wurden die Urkunden von Jurymitglied Susanne Starke-Neumann.
Die Jury beeindruckte die Redaktion, die mit viel Witz am Heft arbeite.

Die Redaktion darf an einem eintägigen Journalistenworkshop am Berliner Ostbahnhof teilnehmen. “Wir wollen euch helfen, das Heft noch spannender und lebendiger zu gestalten”, so Starke-Neumann in Potsdam.
„Wir sind stolz darauf“, sagte gestern Redaktionsmitglied Lukas Degenhardt über die Auszeichnung.
Der nächste “Iwahn 2.0″ erscheint voraussichtlich im April. (rt)

iWAHN! 2.0

iwahn2_0Rauchende Köpfe. Die Gedanken scheinen schlicht wie Qualm über unseren gestressten Körpern auszuharren. Kein Windchen, das uns aus der ausweglosen Situation einfach hinweg bläst – schlaffe Segel hängen von unseren optisch untätigen und unwirklichen Hüllen. War da was? Habt ihr das nicht gehört? Nein. Es war nichts, kein neuer Name in Sicht und schon seit gefühlten Stunden keine produktiven gedanklichen Ergüsse. Der Tag scheint schon zu weichen, da erklingt etwas. Nicht mehr, als eine weit entfernt angeschlagene Glocke. Ein summendes, immer stärker werdendes Geräusch. Langsam erheben sich die Gemüter, die Gedanken stehen. Ein letztes Horchen. Stille.
Und dann mit einem Knall steht er vor der Tür – der Einfall, der sehnlich erwartete, uns aus der Flaute der drückenden, breiigen Einfallslosigkeit holt. Nun kann man ihn uns nicht mehr nehmen, den Namen, der in unsere Schädelinnenseiten gemeißelt ist. Euphorisch, nein, mehr überwältigt schreien wir ihn in die Welt:

iWAHN! 2.0

Ihr, die Schülerschaft des Louise-Henriette-Gymnasiums, musstet lange warten. Doch dieses Warten hat nun ein Ende. Der „iWAHN“ ist wieder da – eine atemberaubende, aufregende und unterhaltsame Reise in die Abgründe des Schullebens und in die gefährliche Welt des Wissens und unserer Gesellschaft.
Unsere Redaktion umfasst die schillerndsten Persönlichkeiten im 11er Seminarkurs-Deutsch. Mit Witz und Ironie wollen wir aktuelle Themen und Streitigkeiten ansprechen. Seriosität wird an richtiger Stelle aufflammen. Wir haben uns zwar entschlossen den alten iWAHN schlafen zu lassen und mit dem „iWAHN 2.0“ verändert aufzutreten, so wollen wir doch nicht alles vergessen, was der iWAHN leistete und auch an manchen Punkten anknüpfen.

Euer Wort in unseren Ohren! Wir sind nur so WAHNSiNNiG wie ihr es seid! Unser Konzept kann nur mit eurer Hilfe umgesetzt werden. Wir binden euch aktiv in Umfragen zu verschiedensten schulischen, schulpolitischen und kulturellen Fragen ein. Viel Spaß beim Lesen. Wir hatten viel Spaß beim Schreiben.

„Retourtje Sachsenhausen“ – eine ganz besondere Vorstellung

„Ich freue mich, dass so viele Schülerinnen und Schüler sich in ihrer Freizeit hinsetzen, um einen solchen Film zu gucken.“ – Mit diesen Worten eröffnete Hans-Joachim Laesicke am vergangenen Mittwoch, den 29.9.10, die Vorführung des holländischen Films „Retourtje Sachsenhausen“.

Es folgte ein unterdrücktes Kichern aus den hinteren Reihen, wo die jungen Wissensdurstigen bevorzugt saßen. Freiwillig? Natürlich wurde allen dieses Angebot unterbreitet, aber über die wahren Motive lässt sich ja spekulieren.

Jedoch überraschte die folgende 50minütige Vorstellung: mit einer unglaublichen Authentizität, direkt, spürbar und ehrlich, wurde das Gespräch zwischen einem ehemaligen Häftling, der ursprünglich aus dem holländischen Dorf Vught in der Nähe von Scheveningen kommt und einer Schülerin aus diesem Ort, dargestellt. Beide unternahmen eine besondere Zugfahrt, von ihrer Heimat in das ehemalige Konzentrationslager Sachsenhausen. Während der Fahrt erklärte der 86-jährige Jan van den Reedes der 70 Jahre jüngeren Dannie Reches erschreckende Einzelheiten aus der Überführung in die deutsche Hölle. Die Schülerin hörte aufmerksam zu, fragte nach und um auch ihre Gefühle widerzuspiegeln, wurden einige Einzelinterviews eingeblendet. Danni Reches erzählte, wie die Geschichten von Herrn van den Reedes auf sie wirkten. Auch andere ehemalige Häftlinge, 12 an der Zahl, kamen zu Wort und erzählten von ihren Erlebnissen.

Und auf einmal hat man gespürt, dass wir alle froh waren, hier zu sein, der ungewöhnlichen Geschichte zu lauschen und neue Dinge zu erfahren. Auch in der kurzen Auswertung nach dem Film spiegelten sich die positiven Überraschungen wieder: Schüler sprachen von einem „sehr interessantem Film“; die Lehrer sprachen die besondere Konstellation einer jungen Frau und einem alten Mann an, welche ausgesprochen gut funktionierte; und auch solche Schüler, die Anfangs noch nur aus Zwang anwesend waren, bekundeten ihre Anerkennung. Und es störte am Ende auch niemanden mehr, dass der Film eigentlich auf Holländisch war und man somit zwangsläufig den deutschen Untertiteln folgen musste.

Selbst eine Woche nach dieser Vorstellung konnten sich die Mitschüler an diesen Film erinnern, in dem der Schrecken des Nationalsozialismus erneut so deutlich gemacht wurde und der doch bewies, dass die damaligen Opfer trotz ihrer persönlichen Erlebnisse nicht die Kraft verloren haben, Lebensmut auszustrahlen.

Der WAHNsinn geht endlich weiter!

Ja, liebe Schüler. Wie ihr vielleicht schon irgendwie gemerkt habt, regt sich der Geist des iWahn wieder in unserer Schule. Vielleicht kennt ihr diese Wiederauferstehungen von Sauron oder Voldemort? Ja? Genauso ersteht unser iWahn wieder zu neuem Leben. Das wird natürlich nicht so düster und auch die Angst, dass wir die Weltherrschaft anstreben würden, ist vollkommen unbegründet. Vielmehr wollen wir die alten guten Zustände wieder aufleben lassen. (Naja, ist nur im Prinzip das Gleiche wie Weltherrschaft)

Kurz, es hat sich eine Redaktion zusammengefunden, die jetzt mit aller Energie daran arbeitet, unseren iWahn wieder in unserem Schulleben zu etablieren. Hiermit soll offiziell der Anfang einer neuen Ära verkündet werden, was vorerst Folgendes bedeutet: In jeder Woche bis zu den Weihnachtsferien erscheint von jetzt an ein Artikel des iWahns auf der Internetseite unserer Schule. Dieses Versprechen ist heilig und wird eingehalten!

Des Weiteren könnt ihr euch schon mal in Vorfreude üben, denn der eigentliche 1. iWahn wird in der Woche vor den Weihnachtsferien erscheinen. Wenn unser alter Freund dann noch ein wenig wackelig auf den Beinen ist, dann schubst ihn nicht gleich um, sondern gebt ihm eine Chance wieder zu alten Kräften zu kommen. Werft ihm vielleicht eine Stulle hin oder schenkt ihm einen H&M Gutschein.

Aber ihr seid auch in anderer Art und Weise am Gelingen dieses Projektes beteiligt. Wir wollen euch nämlich dazu auffordern, uns zuzuarbeiten, so gut es geht. Das bedeutet primär, dass ihr wieder fleißig SprachGiganten sammelt und diese in den iWahn-Briefkasten werft, sobald denn einer hängt. Was SprachGiganten sind? Das sind die Höhepunkte unseres Unterrichtsalltags! Jeder Versprecher des Lehrkörpers, jeder intelligente Scherz unserer lieben Pädagogen und ebenso jeder geniale Verschreiber an der Tafel gehört in diese Kategorie. Also seid fruchtbar und mehret euch - geschätzte SprachGiganten-Sammler.

Ebenso ist jedes witzige Foto aus dem Schulalltag eine wichtige Medikation für unseren neuen iWahn. Und auch wenn jemand Gedichte oder Ähnliches schreibt, dann ist er herzlich dazu aufgefordert, diese im iWahn zu veröffentlichen.

In diesem Sinne, wünschen wir viel Freude an dieser Schülerzeitung und hoffen für uns, dass wir erfolgreich sein mögen.

Warum eigentlich iWAHN?

Dieser Name, ursprünglich Iwa(h)n stammt aus der Zeit als unsere Schule noch keinen Namen hatte.

Im Volksmund hieß das “Neue Gymnasium Oranienburg” zur Eröffnung 1994 GUS-Gymnasium oder Russenschule, da sie sich auf dem ehemaligen Gelände der sowjetischen Streitkräfte befindet.

Der russische Name Iwan wurde damit als Grundlage für den Namen der Zeitung gewählt.

Erst ein Jahr später erhielt auch die Schule ihren endgültigen Namen: Louise-Henriette-Gymnasium.

“entWAHNt”

Es ist nun schon fast 2 Jahre her, dass der letzte iWAHN  erschien. Mit dem Abitur-Jahrgang 2008 verließ uns ein Großteil der ehemaligen engagierten Mitarbeiter unserer Schülerzeitung.

Natürlich hatte man alle Vorkehrungen für ein neues Team getroffen, doch uns fehlten die Orientierungspersonen, vor allem aber mangelte es an Engagement. Dazu kamen organisatorische Probleme. Wir hatten nicht alles mit unseren Vorgängern abgesprochen, Missverständnisse führten zu ersten Aussteigern.

Man könnte sagen, die ernüchternden Vorfälle häuften sich, die Anzahl der Akteure nahm ab und nachdem einige Zeit verstrichen war, fehlte auch der Glaube an ein weiteres Bestehen unseres iWAHNs.

Am Ende des letzten Halbjahres versuchten wir es dennoch von Neuem, jedoch ohne Erfolg. Unsere Suche nach neuen Leuten blieb erfolglos.

Nach einer weiteren langen Pause kamen wir auf die Idee, wenigstens auf der Homepage unserer Schule ein kleines Stück iWAHN wieder lebendig werden zu lassen. Diese Idee nehmen wir nun in Angriff und hoffen natürlich nach wie vor auf interessierte Schüler/innen die uns in unserem Vorhaben unterstützen.