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Theater am LHG - Leonce und Lena

Prinz Leonce vom Königreiche Popo, Sohn des inkompetenten König Peter, soll die ihm unbekannte Prinzessin Lena vom Königreiche Pipi heiraten. Der melancholische und traumversunkene Prinz hat jedoch in keinster Weise die Absicht den Bund einer Ehe einzugehen und entschließt sich daher, gemeinsam mit dem genauso arbeitsscheuen Valerio die Flucht zu ergreifen. Während seiner Reise trifft Leonce die ihm versprochene Lena, welche ebenfalls auf der Flucht vor der arrangierten Ehe ist. Das Lustspiel von Georg Büchner, aus dem Jahre 1836, wird inszeniert von unserem zweiten 12er DS-Kurs unter der Regie von Herrn Rehfeld.

Wann: 23.03.2017 (Do.) und 24.03.2017 (Fr.), jeweils 19 Uhr;

Wo: Aula des Louise-Henriette-Gymnasiums Oranienburg. Karten nur erhältlich an der Abendkasse (Schüler 1,50€; Erwachsene 2,50€).

Geschafft – wir können auch Double


Schach-AG nach Pokalsieg nun auch Schulmeister Brandenburgs
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Gleich im ersten Spiel gelang unseren Jungs mit zwei Siegen und zwei Remis in den Einzelspielen ein 3:1-Erfolg gegen die starken Falkenseer vom Lise-Meitner-Gymnasium. Es folgten zwei überzeugende 4:0-Siege gegen die beiden Hennigsdorfer Mannschaften und ein 3,5:0,5 gegen das Gauß-Gymnasium aus Frankfurt (Oder). Nach der Mittagspause sollten die entscheidenden Spiele um die Meisterschaft folgen, die Mittfavoriten vom Leibniz-Gymnasium Potsdam, Melanchthon-Gymnasium Herzberg und Max-Steenbeck-Gymnasium aus Cottbus waren die nächsten Gegner.

siegerehrung1Es war schon fast unheimlich, wie konzentriert Aaron, Benjamin, Kai und Marco ihre Spiele allesamt gewannen, teilweise mit beeindruckenden Zügen in engen Schlussphasen noch Siege herausholten. Obwohl für den Mannschaftserfolg auch ein Remis gereicht hätte, gewannen sie dreimal 4:0, einfach überragend, die Qualifikation für die Deutschen Meisterschaften war schon vor dem letzten Spiel geschafft. Und es spricht für unsere Mannschaft, dass sie auch das letzte Spiel gegen die Oberschule aus Falkenberg/Elster gewann, wieder 4:0.

Der Meisterpokal war der verdiente Lohn und Motivation, bei den Deutschen Meisterschaften gut abzuschneiden. Unser Schachlehrer Norbert Grabowski wird unser Team sicher gut vorbereiten, und mit ein wenig Glück, was man bei so einem Turnier auch benötigt, ist so manches möglich.

(André Godomski, Mannschaftsbetreuer)

König Ubu

ubuVater Ubu - fett und feige - wird von seiner machtversessenen Gattin Mutter Ubu zum Königsmord angestiftet.
Hinterlistig massakriert er die gesamte Königsfamilie und reißt die polnische Krone an sich. Auf dem Thron angelangt, verfolgt Vater Ubu unverholen seine Ziele: Reichtum und Macht.
Alfred Jarrys absurd-komisches Spiel über niedere Instinkte, Habgier und Machtmissbrauch, gezeigt in einer Bearbeitung des DS-Kurses 12/1.
Wann : 17.03.2017 (Fr.) und 18.03. (Sa.) , jeweils 19.00 Uhr
Wo : Aula des LHG
Karten nur erhältlich an der Abendkasse.

Auch ohne Heimvorteil ins Regionalfinale

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Am Freitag, 17.02.2017 haben sich die besten Redner/innen der Region mit Worten gefetzt. Der Regionalwettbewerb von “Jugend debattiert” fand in den Räumen des Runge-Gymnasiums statt, weshalb der dortige Schulleiter auf einen Heimvorteil hoffte. Doch sechs weitere Schulen kämpften um den Einzug ins Finale. Das Louise-Henriette-Gymnasium konnte mit gleich zwei Starterinnen im Finale der Altersgruppe I zeigen, dass Argumentieren und ein guter Ton auch bei uns an der Schule gepflegt wird. img-20170219-wa0005Marie (9/4) und Paula (8/1) haben sich gegen viele Teilnehmer/innen aus den 8. und 9. Klassen in den Vorrunden duchgesetzt und schließlich hat Paula sogar einen zweiten Platz im Finale belegt. Herzlichen Glückwunsch!

img-20170219-wa00063In den Qualifikationen der Altersgruppe II traten Ina und Jurek (beide 11) an. Und am Ende des Tages war unsere Schule auch im Finale der Altersgruppe II vertreten. Jurek (11) hat die Vorgaben des Wettbewerbs sehr gut erfüllt. Die Jury entschied sich allerdings dafür, ihn auf Platz 3 zu setzen. Wir jedoch möchten zu der hervorragenden Leistung gratulieren, die Jurek im Finale gezeigt hat. Weiterlesen:MAZ online

Projektfahrt nach Krakau „Auf den Spuren von Oskar Schindler“

Dürfen Veganer Spinnen töten?gedenkstefbfbdttenfahrt_oskar_schindler_museum1

Sollten Fleischesser ihren Salat aus Salami zubereiten?

Diese Fragen diskutierten wir vor allem während unserer gemeinsamen Abendessen, bei denen wir die polnische Küche kennen lernen wollten. Rote-Bete-Suppe oder Piroggen werden – so unser Fazit – allerdings in Zukunft weder bei den Fleischessern noch bei den Veganern die Essgewohnheiten ändern.

Unsere Erinnerungskultur an die deutsche Geschichte hat sich jedoch während der Projekttage in Krakau möglicherweise geändert. Oskar Schindler, wer ist das? In den neunziger Jahren war der Name Oskar Schindler wohl jedem Schüler und jeder Schülerin in Deutschland bekannt. Steven Spielbergs Film „Schindlers Liste“ war ein Muss für den Geschichtsunterricht und im Gegensatz zu manch anderem historischen Hollywoodschinken schon damals eine auch von Historikern sehr beachtete und vielfach prämierte (7 Oscars) Geschichtsdarstellung des Holocausts.

Von uns Schülerinnen und Schülern kannte ihn niemand und so trafen wir uns, um zunächst den Film „Schindlers Liste“ anzusehen, in dem wir in mehr als drei Stunden Spielbergs Sicht auf Oskar Schindler vermittelt bekamen. Es ist einer der Filme, in denen das anschließende Gespräch zunächst nur aus Schweigen besteht. Daher sprachen wir tatsächlich erst wieder darüber, als wir uns am 23.01.2017 auf den Weg nach Krakau machten, wo wir seinen Spuren nachgingen. Wir erfuhren in eindrucksvollen und lebendigen Führungen, dass Krakau das Zentrum der europäischen Juden wurde, weil sie in dieser Stadt einfach nur Menschen waren. Neu war es für uns, anhand vieler Details zu erfahren, wie systematisch und perfide die Nazis in Krakau vorgingen, um das vom Generalgouverneur Hans Frank verkündete Ziel, aus Krakau eine judenfreie Hauptstadt zu machen, zu erreichen. Die Schaffung eines Ghettos mit einer Mauer, die bereits 1941 durch die Form der jüdischen Grabsteine ihr Schicksal symbolisierte, war ein wesentlicher Schritt auf dem Wege zur Vernichtung. Und es war ein Test: Wie würden sich die anderen Einwohner Krakaus verhalten, wie weit konnte man gehen? Erst dann wurde das eigentliche Vernichtungslager Auschwitz-Birkenau errichtet, die dortige Gedenkstätte besuchten wir. Erschrocken waren wir darüber, wie oft der Name Oranienburg in den ausgestellten Dokumenten auftauchte. Das Wirtschaftsverwaltungshauptamt in Oranienburg galt als Bindeglied zwischen der Wirtschaft und den Konzentrationslagern. Zugleich erfuhren wir, wie in dieser unvorstellbaren Zeit die Menschen immer wieder versuchten, ein Stück Alltag zu retten, sei es durch einen kleinen Fußballplatz zwischen Häuserwänden im Ghetto oder das Malen von Bildern in Auschwitz.

Und immer spielte Oskar Schindler eine Rolle, historisch gesehen eine kleine, aber für die Juden bis heute eine sehr große und unvergessene. Er kam als Nazi und Geschäftsmann nach Krakau, er wollte vor allem Geld verdienen. Juden musste man nicht bezahlen, sie nur mit spärlichen Mindestrationen versorgen, das war sein Antrieb. Deshalb kaufte er die Emaille-Waren-Fabrik, um sich und seiner Familie ein Leben in Luxus zu ermöglichen. Anders als im Film, der seine Entwicklung zum Retter von mehr als 1.000 Juden nachvollziehbar darstellt, findet man in Krakau keine Erklärung für seinen Wandel. Oskar Schindler hat auf die ihm unzählige Male gestellte Frage, warum er dies getan hätte, nur einmal geantwortet: „Sie waren meine Freunde.“ Aber vielleicht ist er genau deshalb ein viel größerer Held, als es der Film versucht darzustellen.

Und noch etwas haben wir während des Projektes erfahren: Es gab nicht nur einen Oskar Schindler, es gab auch einen Julius Madritsch, er ermöglichte hunderten jüdischen Familien ein etwas würdevolleres Leben im Ghetto, sorgte in seiner Nähfabrik für koscheres Essen und dafür, dass Juden sogar ihre Feiertage ehren konnten. Auch half er vielen zur Flucht und rettete sie, vor allem Kinder, vor dem sicheren Tod. Oder einen polnischen Apotheker, der Tadeusz Pankiewicz hieß und die SS mit seinen privaten Ersparnissen schmierte, um die für Juden einzige Apotheke überhaupt weiter betreiben zu dürfen. Er rettete ebenfalls einige Menschen, indem er sie direkt vor dem Abtransport nach Auschwitz in seiner Apotheke versteckte. Und gerade diese Menschen werden uns neben Oskar Schindler in Erinnerung bleiben, allein dafür hat sich unser Projekt gelohnt.

(André Godomski und Juliane Zickuhr)

Das Plastikproblem

flasche1Eigentlich habe ich mich ja in die Koch-AG eingetragen, doch dann bin ich in die AG „Plastic Planet“ gerutscht! Am Anfang dachte ich mir: „Das kann ja öde werden!“, doch als ich erfuhr, dass jährlich eine Million Tiere an Plastik verunglücken, welche Auswirkungen Plastikflaschen auf uns Menschen haben oder dass der Plastikmüll in den Weltmeeren eine viel zu unterschätzte Gefahr darstellt, war mein Interesse geweckt. In der, wie mir dann schien, viel zu kurzen Projektwoche um dieses Thema vollständig erfassen zu können, erstellten wir Plakate zu Vor- und Nachteilen von Plastik, stolperten über die vielen Tonnen von Plastik, die jährlich ins Meerwasser gelangen und erfuhren mit Erschrecken von den großen Gefahren, die für unseren Planeten damit einhergehen.

Nun gibt es ja bereits den Weltnichtrauchertag, warum dann nicht auch den „Produzier kein Plastikmüll-Tag!“Versuche doch einmal, einen Tag lang keinen Plastikmüll zu produzieren wie Nadine Schubert. Diese Frau lebt ein nahezu plastikfreies Leben und stolpert dabei über so manche Tücken, zum Beispiel findet sie einfach keine Sonnencreme, die nicht in Plastikflaschen abgefüllt wird.

Vielleicht könnte das LHG-Gymnasium einmal solch eine Woche initiieren, in der kein Plastikmüll produziert werden darf. Ich stelle mir das folgendermaßen vor. Alle Schüler kommen mit Thermoskannen und wiederverwendbaren Glasflaschen in die Schule. Sie bringen ihre Schulbrote in Butterbrotpapier mit, welches frisch vom Bäcker in Papiertüten nach Hause getragen wurde. Frühstücksdosen aus Plastik gehen natürlich überhaupt nicht, aber es gibt ja schon welche aus Metall, wenn man bei Amazon lang genug sucht. Keine Lippenstifte in Plastikhalterung, kein Puder aus der Dose, da kämen dann alle Mädchen ungeschminkt. Die Schüler würden dann nur noch mit Naturbleistiften ohne Plastikummantelung schreiben oder mit Federn und Tinte aus dem Tintenfass.

Das, was uns hier unmöglich und unsinnig vorkommen würde, war vor 100 Jahren Standard, denn unser geliebtes Plastik wurde erst vor 147 Jahren von John Wesley Hyatt erfunden.

Wir hoffen, dass wir einen kleinen Einblick in die Welt aus Plastik ermöglichen konnten! Wir wünschen uns einen schönen Tag, wenn möglich eine plastik-freie oder wenigsten eine plastikreduzierte Zukunft. (J.A.)

Schulfinale “Jugend debattiert”

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Am Freitag, 20.1. hat das Louise im Schulwettbewerb seine besten Redner/innen gekürt. In der Altersgruppe I waren die Vertreter/innen zahlenmäßig und - wie sich am Ende herausstellte - debattenstark aufgestellt. Aus vier [sic!]  parallelen Debatten haben am Ende  Antonia Schluß (8/1), Tobias Fiedler (8/2), Marie-Louise Schober (9/1) und Paula Fürstenberg (8/1) die Schüler- und Lehrerjuroren am stärksten überzeugt.

Auch die Altersgruppe II zeigte sich von ihrer redenstarken Seite. In der Finaldebatte der Schule waren drei “alte Hasen”, aber auch ein neues Debattengesicht vertreten: Während Jurek Wille, Neeltje Schilling und Ina Mitternacht schon auf Erfahrungen im Regional- bzw. sogar Landes- und Bundesfinale zurückgreifen können, hat sich Gina Wagner überzeugend bis ins Finale der Schule gekämpft, respektive geredet (alle sind Schüler/innen des 11. Jahrgangs). Das Finale der Großen wurde diesmal als Premiere von ausschließlich jungen, aber erfahrenen Juroren juriert: von Séan Kenny (Jg. 12), unserer ehemaligen Landesfinalistin und Alumni, Nicole Kempfer, Anna Viereck (12)  und Marco Barchfeld (11). ausschnitt

Herzlichen Glückwunsch an alle Finalisten und vielen Dank an alle Helfer/innen, Unterstützer/innen und Juroren!

Wen wir im Februar ins Regionalfinale ans Runge schicken? Alle haben im Finale ihre Sache gut gemacht, leider kommen nur zwei pro Altersgruppe weiter. Das sind Paula und Marie-Louise für die AG I und Jurek und Neeltje für die AG II. Unseren besonderen Glückwunsch: Das habt ihr toll gemacht! Und wie unsere Schulkoordinatorin sagte: Nach der Debatte ist vor der Debatte. Man sieht sich in der AG.

Schau vorbei beim Louise-Henriette-Gymnasium.

Wir laden ein zum “Tag der offenen Tür”.

Auch in diesem Jahr laden wir recht herzlich dazu ein, unsere Schule genauer unter die Lupe zu nehmen.

Am Samstag, 14. Januar 2017, von 9.00 bis 12.00 Uhr öffnet das Louise-Henriette-Gymnasium all seine Türen, um hineinsehen zu lassen. Schüler und Schülerinnen werden Sie und Ihre Kinder musikalisch begrüßen und durch das Haus führen. Die Fachbereiche zeigen ihre Arbeit und Ergebnisse ihrer Arbeit in unserem Haus. Wir lassen uns durch die Schnupperunterrichtsstunden in die Karten sehen und für alle Fragen und insbesondere für spezielle Fragen zum Ü7-Verfahren (Übergang Grundschule zur weiterführenden Schule) stehen Kolleg/innen und Schüler/innen zur Verfügung.

Wir freuen uns auf interessierte Schüler/innen, Sechstklässler und deren Eltern.

Stars & Stripes

ogaWas Stars & Stripes in Oranienburg zu suchen haben? Es ist Präsidentschaftswahlkampf in Amerika. Grund genug, sich mit den Wahlen in Amerika genauer zu befassen. Drei Tage lang haben Elftklässler dies innerhalb eines Projekts getan und am Freitag (14.10.) ihre Ergebnisse präsentiert. Mit dabei waren die Kulturattachés der amerikanischen Botschaft in Berlin. Scott Robinson und Jeremy Fowler konnten sich darüber informieren, was deutsche Schüler/innen wissen, sie haben Fragen beantwortet und Projektergebnisse gesichtet. Dazu gehörten Plakate, Filme, die Speakers Corner und schließlich auch die intensive Beschäftigung mit dem Bundesstaat Missouri. Alles in allem konnten die Schüler/innen natürlich ihr Wissen über Amerika und dessen Landeskunde vertiefen, die Sprache trainieren, Präsentationsformen ausprobieren und das ist schließlich eine ganze Menge für den Englischunterricht in Deutschland. Insofern ein tolles Projekt, das die amerikanische Botschaft unterstützt. Vielen Dank an alle, die dazu beigetragen haben!

OGA, 15.10.2016, S. 2

Gutes tun und Spaß dabei

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Zur Erinnerung: Am Dienstag vor den Sommerferien feiern wir mittlerweile in Tradition unser Schulhoffest. Wir starten in die Ferien, wir spielen, wir haben gemeinsam Spaß.

Aber darüberhinaus sammeln wir ganz nebenbei Geld. Im letzten Schuljahr haben wir für zwei verschiedene Spendenempfänger Geld gesammelt. Und gestern endlich haben wir das Geld übergeben. 500 Euro gingen an das Inkota-Netzwerk für “Stadtgärten gegen Hunger” in Managua/Nikaragua. Maximilian Knoblauch vom Netzwerk Inkota erzählte uns, dass 30 Euro schon genügen, um einen Garten für eine Familie einzurichten, der dann mit Gemüse und Kräutern eine Familie versorgen kann. 615 Euro gingen an “Berliner Herz”, ein Kinderhospiz in Berlin Friedrichshain. Mit diesem Geld wird, so Monika Kettner von “Berliner Herz”, Musik- und Kunsttherapie finanziert werden und Ausflüge auf einen Kinderbauernhof. Unser Geld ist also in guten Händen. Und nach Auskunft beider Vertreter haben wir damit einen statlichen Beitrag getan, um etwas zu bewirken. (Bild: Oranienburger Generalanzeiger vom 12.10.2016, S. 3)

Einen Baum pflanzen…

sam_4747 Man kann sich viele gute Dinge vornehmen, wenn das Schuljahr beginnt: Morgens pünktlich in der Schule sein, die Englisch-Note verbessern, keine Arbeitsmaterialien vergessen… Oder einfach daran denken, dass man als Baumpate Verantwortung trägt. Der Förderverein des LHG hat nun schon zum zweiten Mal den neuen siebten Klassen, um diese herzlich willkommen zu heißen, ein Geschenk gemacht: Auch in diesem Jahr wurde zu Beginn des Schuljahres ein Jahrgangs-Baum gepflanzt. Nach dem Apfelbaum des letzten Jahres, der lebt und nun nach einem Jahr auf dem Schulhof zum ersten Mal seine Blätter bei uns abwirft, wieder ein Obstbaum - diesmal eine Birne. Vielleicht wird die reiche Obsternte nicht im nächsten Jahr zu erwarten sein, aber vielleicht in drei Jahren - zumindest als spätere Eltern oder ehemaliger Schüler soll man davon profitieren können.

Wer weiß, wenn es jedes Jahr ein Baum mehr wird, was das Louise-Henriette-Gymnasium alles daraus machen kann: Schülerfirma für die Marmelade-Produktion, Obstwein-Herstellung in Chemie, Obstbaumzucht und Kreuzungsversuche in Biologie, Pausenversorgung …

Ach, das wird schön. Aber erst einmal heißt es: Gießen, sich kümmern und dem Baum gut zureden, damit er groß wird, Schatten spendet, Platz zum Daruntersitzen bietet und Wohnung für gefiedertes Volk sein kann. Ein richtiger Baum eben. Das wird schön!

Sommerfest 2016

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Auch in diesem Jahr wird am vorletzten Schultag, Dienstag, 19.7. der Start in die Sommerferien ordentlich gefeiert und gleichzeitig ein guter Zweck verfolgt. Vorschläge für den Spendenzweck in diesem Jahr und vorläufige Planungen hängen am Vertretungsplan.

Wenn du tolle Ideen hast, dann wende dich an deinen Klassenleiter oder Tutor.

Wenn Lehrer eine Reise tun…

… dann auch mal in den Potentialis/Irrealis (Konjunktiv II) . p1030331

Einmal im Jahr suchen und finden die Lehrerinnen und Lehrer unseres Hauses Gelegenheit, gemeinsam etwas zu unternehmen. Diese Tradition gibt es schon lange und beinahe jährlich fahren wir an einem Samstag im Frühling gemeinsam ins Land, um einen historisch inspirierten Ausflug zu unternehmen. Unsere Ziele sind Geschichte und Tradition im Land Brandenburg, Teambuilding, Kooperation, gemeinsam essen, Quatsch machen, aus der Schule herauskommen und trotzdem über Schule reden, Neues lernen und einfach mal gemeinsam Bus fahren.

In diesem Jahr ging es im weiteren Sinne um Krieg. Wir waren zuerst im Fort Gorgast im Oderbruch, einem der vier Verteidigungsforts für die Festung Küstrin im heutigen Polen, erbaut im 19. Jahrhundert und eigentlich nie wirklich als Fort benutzt, denn es war schon zur Fertigstellung veraltet. Wäre das Fort benutzt worden, hätte es Platz für viele Soldaten in den Kasematten bereit gestellt. Doch es war lediglich Aufenthaltsort eines Soldaten, der die Aufgabe hatte, das Gelände mit Hilfe von Schafen von Wildwuchs frei zu halten. Daher der häufige Gebrauch des Konjunktivs II an dieser Station.

Aber auch die Gedenkstätte “Seelower Höhen”, der Ort der letzten großen Schlacht vor Berlin am Ende des Zweiten Weltkrieges, bot Elemente des Irrealen. Denn nach wie vor fungiert sie als großes Denkmal einer “Befreiungsschlacht”. Spannend - auch wenn das Gedenkstättenkonzept mehr Fragen offen ließ als klärte.

Kurzum: Ein gelungener Ausflug!

Und wieder Theater!

Der Theater-Kurs 12/1 des Louise-Henriette-Gymnasiums zeigt

am 11.03. (Fr) und am 12.03. (Sa) 2016 seine Bearbeitung von Gozzis

“Die Liebe zu den drei Orangen” .

Dieser Carlo Gozzi glaubte, dass sein dramatischer Gegenspieler Goldoni mit seiner ausgefeilten Sprache das phantasievolle Theaterspiel der Commedia dell’ arte zerstört hätte.

Darum erfand er die Unsinnsgeschichte eines Prinzen, der als Trauerkloß dahinsiecht und erst geheilt werden kann, wenn seine Liebe zu drei von einer Grauen erregenden Köchin gehüteten Orangen Erfüllung findet. p1040317

Auf seiner absurden und phantastischen Reise wird er von seinem Diener Trüffel, einem ausgebufften Überlebenskünstler, begleitet.

Wo ? Aula des LHG

Wann ? 19.00 Uhr

Karten ? an der Abendkasse

Gebt mir eure alten (leeren) Stifte!!!

Filzer, Fineliner, Tintenkiller, Kullis und leere Weißmacherstifte. Daraus kann man Neues machen und unsere Schule (Förderverein) bekommt dafür Geld. Also her damit! Statt es in den Müll zu schmeißen, sammeln wir es als Receycling-Müll.

Alles in den Sammelbehälter (orange)-

an der Bibliothek - gegenüber vom Sekretariat.