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Ausstellung “Unangepasste Jugendliche in der DDR”

Groß war das Lob, aber hoch schlugen auch die Wellen der Diskussion. Was Schülerinnen und Schüler des Landkreises Oberhavel geleistet haben, war immens. Die Ausstellung unter oben genanntem Titel wirkte vielschichtig, interessant und hat den Blick geöffnet auf  persönliche Lebensschicksale. Letzteres gelang besonders gut durch den Dokumentarfilm, den drei Schülerinnen unserer Schule über einen unangepassten Jugendlichen, mitttlerweile erwachsenen Mann gedreht haben. Das Leben von Rainer Scherwinski hat gezeigt, wie eng die DDR mitunter für Jugendliche gewirkt hat. Dass das, was einige als Fürsorge gesehen haben, allzuleicht zur Bedrängnis oder gar Bedrohung geworden ist. Die mögliche und paradoxe Botschaft des Films, dass Freiheit mitunter eben nur durch Gefängnis zu erreichen war, ist von den Schülerinnen und Schülern eines Geschichtsgrundkurses 13 verstanden worden. Insofern haben Ausstellungsmacher, Initiatoren, beteiligte Schülerinnen und Schüler alles richtig gemacht. Schade nur, dass soviel Aufwand zunächst nur für eine Woche von Nutzen war, denn leider ist die Ausstellung nach einer Woche Orangerie nun nicht mehr zu sehen. Ob sie zu einer Wanderausstellung wird, bleibt noch offen.

Kunst in alle Richtungen

Die Fachbereiche Kunst, Musik und Darstellendes Spiel führen am Montag, 18. April und Dienstag, 19. April ihre Workshop-Tage durch. Alle Schülerinnen und Schüler der zehnten Klassen sind an diesen musisch-künstlerischen Tagen. Der Fachbereich Darstellendes Spiel des LHG arbeitet schulübergreifend mit dem Runge-Gymnasium und dem Bollhagen-Gymnasium zum Thema “Ankommen und Weggehen” zusammen. Die Präsentation der DS-Workshop-Ergebnisse sind am Dienstag, 19.4.2011, um 12.00 Uhr in der Aula des LHG zu sehen.

Geschichtsinteressierte Schüler/innen gesucht!

Es werden Schülerinnen und Schüler gesucht, die Interesse haben, an dem einen oder dem anderen Projekt teilzunehmen:

1. DRK-Geschichtsprojekt:

 “Unangepasste Jugendliche in der DDR”,

Ziel: Film und Ausstellung vorbereiten und durchführen

Kontakt: Wendet euch bitte an eure Geschichtslehrerinnen und -lehrer.

 

2. Geschichtswettbewerb des Bundespräsidenten/Körberstiftung:

“Ärgernis, Aufsehen, Empörung: Skandale in der Geschichte”

Ziel: Projektpräsentation für das Auswahlverfahren (es werden verschiedene Preise vergeben)

Kontakt: Frau Möhring-Volmer/Frau Chryselius

Höflichkeit ist eine Zier…

Nachdem unsere Schule am Anfang des Schuljahres an einer Umfrage des Präventionsprojektes “Antibullying”  teilgenommen hatte, überlegten sich Klassenlehrerinnen und Klassenlehrer, wie sie mit den Ergebnissen der Umfrage in ihren Klassen umgehen wollen. Der Klassenlehrer der 10/3 hat sich entschieden, das Projekt weiter zu führen. Er lud den zuständigen Betreuer der Polizei, Herrn Schilling, ein einen Projekttag in seiner Klasse durchzuführen. Es soll erwähnt sein, dass die 10/3 eine ganz durchschnittliche Klasse ist.

Nach den Vorstellungen der betreuenden Lehrer, der Schulleitung und Herrn Schillings von der Präventionsabteilung der Polizei für den Landkreis Oberhavel sollten sich die Schülerinnen und Schüler auf die Thematik vorbereiten, indem sie selbst Gruppenarbeiten mit Präsentationen zum Thema Mobbing und Antibullying erarbeiteten. Hieran zeigte sich ein Hauptproblem der Klasse: Es gibt einige wenige, die für andere arbeiten, denken und schulisches Verhalten reflektieren.

Im Verlauf des Tages wurden Gruppenregeln erarbeitet, die speziell für die 10/3 gelten werden - dazu gehören Höflichkeit und Teamarbeit, sogar der “kategorische Imperativ” Kants wurde verankert; es wurden Schritte bei Zuwiderhandeln ausgemacht und Sanktionen vereinbart, die von der Klasse gegen “Regelsünder” verhängt werden dürfen.

Dieser Prozess der Auseinandersetzung ist sicher nicht allen gleichermaßen entgegen gekommen, und zu der Erkenntnis, dass Höflichkeit schon beim Zuhören beginnt, müssen einige noch gebracht werden. Aber mir als beobachtender Lehrerin hat sehr gut gefallen, dass Probleme offen abgesprochen wurden. Ich hoffe sehr, dass jede und jeder gelernt hat, dass Handeln in der Schule etwas mit jeder Schülerin und jedem Schüler zu tun hat und dass jeder möglichst die Lernbedingungen bekommen soll, die er braucht. Ich wünsche der Klasse 10/3, dass sie sich an ihre Vorgaben hält und ich wünsche jeder einzelnen Schülerin und jedem einzelnen Schüler dieser Klasse, dass sie so stark sein mögen, sich für ihre Regeln einzussetzen. Denn solche Regeln machen Schule besser. (M.M-V.)

Geschichtsunterricht ist…

…Fragen zu stellen, die das Vergangene verständlich machen.

 

So geschichtsträchtig unser Haus (Vgl. Schulgeschichte) nun einmal ist, so leidenschaftlich wird hier Geschichte unterrichtet. Und besucht man lang genug als Schülerin und Schüler unsere Schule, so wird man merken, dass Geschichte nicht nur das bloße Nacherzählen von längst Vergangenem ist, sondern immer auch ein Schlüssel zum Heute.

Unsere Schule trägt den Namen „Louise Henriette“. Um zu verstehen, was an dieser Person bedeutsam war, wird im Geschichtsunterricht der Klasse 7 das historische Wirken unserer Namensgeberin behandelt. Mit einem Stadtrundgang wird auch in die Geschichte Oranienburgs im Wandel der Zeit eingeführt. Weitere Themen für den Geschichtsunterricht können der Kurzfassung der Rahmenpläne entnommen werden.

Neben den verpflichtenden Rahmenplaninhalten werden in der 9. Klasse Facharbeiten in verschiedenen Fächern geschrieben. Natürlich kann hier auch ein Thema aus dem Geschichtsbereich ausgewählt werden.

Seit Jahren bieten wir in der Sekundarstufe II mindestens einen Leistungskurs Geschichte an. Das zeigt sehr gut, wie gern unsere Schülerinnen und Schüler das Unterrichtsfach Geschichte mögen.