Hr. Steuer
Ich unterrichte die Fächer Informatik, Mathematik und Geografie.
Beiträge von Hr. Steuer (9):
Kaufexemplare für das Schuljahr 2012/2013
Im Bereich SERVICE findet Ihr die aktuelle Liste der Kaufexemplare für das nächste Schuljahr.
Jugend trainiert für Olympia 1. Halbjahr 2011/12
Kreisfinale
| Leichtathletik | Handball | Basketball |
|---|---|---|
|
|
WK I m: Platz 3 |
Regionalfinale
| Sportart | Platzierung |
|---|---|
| Basketball | WK II m: Platz 4 |
| Handball | WK II w: Platz 1 |
Landesfinale
| Sportart | Platzierung |
|---|---|
| Handtball | WK II w: Platz 3 |
Mit den hervorragenden 3. Platz im Landesfinale, sind die Handballerinnen der WK II die erfolgreichste Mannschaft der letzten 6 Jahre.
Albrecht (Leiter der FK Sport)
Spätlese 2011 - Heiterer Literaturabend am Gymnasium
Eine Verbindung kann nicht hergestellt werden. Es ist schon zum Verzweifeln, wenn man den Router für den Internetanschluss einbauen will, und dann funktioniert gar nichts. So erfuhren es jedenfalls die Zuschauer der „Spätlese“ in einem Text frei nach dem Humoristen Horst Evers.
Schüler und Lehrer des Oranienburger Louise-Henriette-Gymnasiums lasen am Donnerstagabend in der ausverkauften Aula aus ihren Lieblingsbüchern.
Lukas Degenhardt zitierte die bekannte Bundestagsrede von Loriot. Lehrerin Ariete Steinmöller las mit ihrem Sohn Moritz einen deutsch-englischen Text von Mark Twain, in dem er sich über die Verwendung des Geschlechts im Deutschen mokierte: die Frau, aber das Eheweib. Einmal weiblich, einmal sächlich. Achim Dawid, Lehrer für Darstellendes Spiel, musste sich ganz besonders auf seinen Auftritt vorbereiten. Er präsentierte „starckdeutsche Gedichte“ von Matthias Koeppel – eine Mischung aus modernem Deutsch und altertümlichen Formen der Sprache. „Ich musste zu Hause üben, mir die Gedichte laut vorlesen“, erzählte er in der Pause. Mit Erfolg – Dawid erzielte viele Lacher.
Organisiert hat die Spätlese der Deutsch-Leistungskurs der 13. Klasse unter der Leitung des Lehrers Peter Schulz „Die Einnahmen sind für die Abikasse“, erzählte er. Schließlich mussten seine Schüler nach dem Betrug einer Partyagentur große finanzielle Einbußen hinnehmen (MAZ berichtete). Der 2012er-Abijahrgang sorgte für den reibungslosen Ablauf und für die leckeren Häppchen und Getränke. Was wäre eine Spätlese auch ohne ein Glas Wein? (Von Robert Tiesler)
Quelle: Märkische Allgemeine vom 01.11.2011
Wiedersehen macht Freude

Am 6.Juli 2009 begegneten wir zum zweiten Mal unseren Freunden aus Russland, die mit der Bahn aus Kaliningrad zum Berliner Hauptbahnhof gefahren sind, von wo sie von unserer Lehrerin Frau Tatjana Stein abgeholt worden waren. Am Bahnhof in Oraninenburg holten wir unsere Austauschschüler ab und begleiteten sie in die Schule, die wir gemeinsam besichtigten und anschließend ein Mitagessen bekamen. Daraufhin konnten sich unsere Austauschschüler erst einmal vom der langen Fahrt erholen, indem wir sie in ihre Gastfamilien brachten, damit sie sich ein wenig einleben konnten. Doch die Freunde des Wiedersehens war zu groß als das man den ersten Tag im Haus hätte zubringen können, weswegen wir uns kurze Zeit später wieder verabredet hatten um gemeinsam Bowlen zu gehen- dies hat vor allem die Stimmung untereinander ein wenig aufgelockert, denn es waren viele neue Gesichter dabei, wenn auch einige alt bekannte.
Am Dienstag trafen wir uns an der Schule um gemeinsam mit den russischen Schülern und natürlich deren Lehrern die Landesgartenschau zu besuchen, wo wir einige Stunden zubrachten und selbstständig über den weiten Platz laufen durften. Selbst für mansche Oranienburger war dies ein besonderes Erlebnis und das erste Mal, dass sie die “LAGA” besuchten.
Nach dem Mittagessen trafen wir uns alle in der Schule wieder, um gemeinsam an dem Projekt zu arbeiten- jeder trug seinen Teil dazu bei. Die einen stellten eine Fotoreihe her, andere machten einen Film und wieder andere Plakate über die Tagesabläufe. Zuvor hatte es ein Kennenlernenspiel gegeben, das zwei unserer Schülerinnen vorbereitet hatten. Am nächsten Tag ging es nach Berlin, wo wir die russische Botschaft besuchten und eine Führung durch sämtliche Räume erhielten. Anschließend besuchten wir den Reichstag, so waren wir dort in der großen Glaskuppel um Berlin einmal von oben betrachten zu können. Daraufhin hatten wir ein wenig Zeit um durch die Stadt zu bummeln.
Für Donnerstag war ein Besuch in Potsdam geplant, wie waren in Sanssouci und erhielten eine Führung von zwei unserer deutschen Lehrer, Herrn Lehmann für das Geschichtliche und Frau Sperling für alles, was mit Kunst und Architektur zu tun hatte. Daraufhin erhielten wir auch in Potsdam etwas Zeit zum Bummeln. Die einen schlenderten durch Läden und Straßen, die anderen suchten sich ein ruhiges Café. Doch in all der Zeit kam es nie zu kurz sich mit den russsischen Austauschschülern zu unterhalten und Spaß mit ihnen zu haben.
Der letzte Tag den wir gemeinsam verbringen konnten war Freitag, an dem der Besuch on der Gedenkstätte Sachsenhausen anstand. Dies war für alles etwas Besonderes, da die Geschichte der Gedenkstätte einen traurigen und bewegenden Hintergrund hat. Auch die Führung war besonders gut, da sie zweisprachig und somit für alle gut verständlich war. Danach ging es zurück in die Schule um weiter an den Projekten zu arbeiten sowie die Abschlussdisko vorzubereiten zu der auch interessierte Schüler des Louise-Henriette-Gymnasiums eingeladen waren.

Auf der Disko stellten die Schüler ihre verschiedenen Projekte vor und die Initiatoren des russisch-deutschen Austausches, Familie Kenzler, hielten eine kleine Rede und schenkten allen Teilhabern eine Tasse, auf der Wehlau steht, was der frühere Name von Snamensk ist- das ist das Dorf aus dem unsere Austauschschüler stammen.
Samstag, der Tag der Abreise- den Vormittag durften die Schüler selbst gestalten, was bedeutete das die meisten mir ihren Austauschschülern nach Berlin fuhren oder andere Aktivitäten unternahmen. Am Abend begleiteten wir unsere Freunde zum Bahnhof in Oranienburg, wo es hieß Abschied zu nehmen. Natürlich fiel es uns ebenso schwer wie der Abschied aus Snamensk, da wir nicht wissen ob wir einmal mehr die Möglichkeit erhalten können unsere Freunde zu besuchen. Doch wieder einmal haben wir uns selbst bewiesen, dass es trotz veschiedener Sprache nicht unmöglich ist, selbst aus fernen Ländern Menschen kennen und verstehen zu lernen.
Elena Moor und Josephine Peters, Schülerinnen
Louisegymnasiasten spielten den gestiefelten Kater frei nach Tankred Dorst
„Das kann doch nicht wahr sein. Soll man sich diese Absurdität gefallen lassen?“, schreit es aus dem Publikum. Eine große Aufregung macht sich breit. Stimmen unterbrechen sich gegenseitig und kommen letztlich zu dem Schluss, dass das folgende Theaterstück nicht so zur Aufführung kommen kann.
Und doch feierte am Donnerstagabend in der Aula des Louise-Henriette-Gymnasiums die ungewöhnliche Interpretation des gestiefelten Katers nach Tankred Dorst seine Premiere. Einen Unterschied zum Original war aber von Anfang an erkennbar. Das aufgebrachte Publikum war keinesfalls real, sondern Teil des Theaterstücks. Sechs amüsante Charaktere schilderten den wirklichen Zuschauern, wie es sich selbst benimmt. Sie nahmen die Geschichte vorweg, urteilten, ohne Genaues zu wissen und beschwerten sich lauthals, ohne eine einzige Szene gesehen zu haben. Selbst eine Kritikerin namens Frau Bratfisch (Annemarie Höflich) war anwesend, um auch diesen Typus des Theatergängers passend darzustellen.
Der gestiefelte Kater Hinze (Sandy Horn) ließ sich von diesem Umstand jedoch nicht aus der Ruhe bringen und überzeugte in seiner intriganten, aber auch liebenswerten Art. Mit einigem Geschick verführte er den von Sophie Relitz wunderbar plump und zurückhaltend gespielten Gottlieb, sich als den Grafen von Carabas auszugeben, um gesellschaftlich aufzusteigen. Der mitunter leicht berechenbare und unfreiwillig ironische König (Matthias Schiebe) stellte für diesen Schwindel kaum eine Hürde dar. Auch seine eigentlich in allen Bereichen des Lebens bestens unterrichtete Tochter (Nadine Richter) war schnell dem vermeintlichen Grafen verfallen.
Doch das surreale Publikum blieb unzufrieden. Es fühlte sich verunglimpft oder verstand es nicht, den Darstellern zu folgen. So musste sich nun auch die Dichterin des Stückes (Jasmin Radloff) einer Befragung unterziehen. Ende gut, alles gut? Nein. Zum Abschluss des Stücks brechen die eigentlichen Darsteller mit der Theaterlogik. Sie stehen nun über der pöbelnden Zuschauermasse und stellen ihre Kritiker selbst in Frage. Ein großer Tumult entsteht, bis zur Selbstaufgabe aller Schauspieler. (Von Max Zimmermann)
Quelle: Märkische Allgemeine vom 26.01.2009