Beiträge der Kategorie "Aktuelles am LHG"

Oscar - Teil 2

oscar_lhgPhilosophisches gibt’s auch im Trickfilm

Nachdem Deutsch- und LER-Lehrerin Christina Gruhne vor wenigen Wochen den Film mit ihren Schülern geschaut hatte, waren bei den Jugendlichen noch einige Fragen offen geblieben. Der Lehrerin war es darum gegangen, zu zeigen, dass philosophische Inhalte nicht nur in wissenschaftlichen Texten auftauchten. „Natürlich lesen wir auch Schopenhauer und Kant im Unterricht“, sagte sie, aber Philosophie gebe es eben auch in anderen Bereichen – wie in Trickfilmen.
Gerade der Film „Quest“ zeichnet sich durch seine Mehrdeutigkeit aus. Es fällt schwer, ihn abschließend zu interpretieren, nicht zuletzt, weil der Film ohne Worte auskommt. Eine Botschaft lässt sich nur aus der Bildsymbolik erkennen.
Weil im Unterricht noch so viele Fragen offen geblieben waren, entstand bei den Schülern die Idee, den Filmemacher Thomas Stellmach selbst zu befragen. Ein E-Mail-Interview war geplant. Weil Stellmach sich aber gerade in Berlin aufhält, nutzte Christina Gruhne die Chance und lud ihn in die Schule ein.
Auf eine abschließende Deutung des Kurzfilms wollte er sich auch heute nicht einlassen. Er sprach zwar von dem universellen und originellen Thema des Werks, forderte die Jugendlichen aber auf, sich selbst Gedanken zu machen und sich auszutauschen. Das sei das Entscheidende an „Quest“.
Quelle: Oranienburger Genearlanzeiger vom 27.05.2010

Lernen vom Oscarsieger

oscarRegisseur Thomas Stellmach zu Besuch im Louise-Henriette Gymnasium
Nein, den Oscar hatte er nicht mitgebracht, obwohl es sich die Schüler gewünscht hatten. „Der ist drei Kilo schwer, den schleppe ich nicht mit mir rum“, sagte Thomas Stellmach. Dafür berichtete der Trickfilmregisseur den rund 50 Neuntklässlern vom Louise-Henriette-Gymnasium in Oranienburg über die Entstehung von „Quest“ (englisch: Suche) – dem Film, der ihm 1997 den renommierten Preis eingebracht hatte.

Der Kontakt zu dem 45-jährigen Trickfilmregisseur war auf Initiative der Schüler zustandegekommen. „Wir hatten den Film im Unterricht gesehen“, erklärte Christina Gruhne, Lehrerin für Lebensgestaltung, Ethik und Religionskunde. „Dabei haben wir festgestellt, dass viele Fragen offen bleiben.“ Also schrieben sie und ihre Schüler dem Regisseur eine E-Mail – und der bot kurzerhand an, selbst zu einer Unterrichtsstunde vorbeizukommen.

Im Gepäck hatte er neben seinem Film auch dessen Hauptfigur, ein rund 23 Zentimeter großes Männchen aus Latexschaum mit einer aufgeklebten Sandhaut. Auf der Suche nach Wasser durchwandert der Sandmensch in „Quest“ Welten aus Sand, Papier, Stein und Eisen, in denen allerlei Gefahren lauern. Der Film endet damit, dass der Sandmensch zermahlen wird und auf den Meeresboden bröselt, wo er wiederum Gestalt annimmt.

Die Interpretation seines Werks überlässt Stellmach am liebsten den Zuschauern. „Da kann jeder was anderes rauslesen.“ Gerne spricht er dafür über technische Details. Dreieinhalb Jahre hätten die Arbeiten an dem elfeinhalbminütigen Film gedauert. „Pro Filmsekunde braucht man 24 Bilder“, erklärte er.

Nachdem „Quest“ dutzende Preise abgeräumt hatte, reichte ihn Stellmach auch für den Oscar in der Kategorie „Bester animierter Kurzfilm“ ein – und kam unter die vier Nominierten. „Man wusste bis zuletzt nicht, ob man gewinnt“, erzählt der 45-Jährige von der spannenden Oscarnacht. Das schwere güldene Männchen, das die Schüler so gerne sehen wollten, stehe jetzt übrigens in seinem Wohnzimmerschrank. (Von Angelika Pentsi)

Quelle: Märkische Allgemeine vom 27.05.2010

III. LHG - VOLLEYBALLNACHT

volley_1Am Freitag, den 23. April 2010 veranstalteten wir unsere, nun schon zur Tradition gewordene, III. Volleyballnacht am Louise-Henriette-Gymnasium.
Immer am Freitag, vor dem letzten Schultag unserer Abiturienten, laden wir Schüler der Sek II, auch anderer Oranienburger Schulen, ein.
In diesem Jahr unterstützten Schüler des Organisationsteams (wie Ivo Schirmer, Tim Kanthak, Thomas Mösch, Lisa von Wenserski, Katharina Metzkow) stellvertretend für alle anderen, wieder unsere Sportlehrer (Thomas Fischer und Ines Lattke) und bereiteten den Abend vor.
Gemeldet hatten zehn Teams, davon sieben Schülermannschaften und eine Lehrermannschaft unserer eigenen Schule. Außerdem nahmen auch zwei Mannschaften der Torhorst- Gesamtschule teil. Schade, dass andere Oranienburger Schulen, den Meldetermin nicht wahrnahmen.

Bis ca. 1.00 Uhr kämpften die Mannschaften um den Turniersieg.
Den 1. Platz belegte das Team der „ Ninja Turtles“, bestehend aus Schülern unserer 12. Klassen, gefolgt vom Lehrerteam des LHG`s. Den 3. Platz konnte eine Mannschaft der Torhorst- Schule erzielen.
Mit großer Freude nahmen die Sieger, die vom Förderverein gestellte Siegertorte und andere Preise in Empfang.

Vielen Dank allen fleißigen Helfern in der Vorbereitung, für die Verpflegung, den Ordnern und das Aufräumen der Turnhalle.

I.Lattke ( Lehrerin LHG)

Milch macht müde Schüler munter- Ein etwas andere Unterricht

milchinstitutWir, die Klasse 7/5 des Louise- Henriette- Gymnasiums, unsere Klassenlehrerin Frau Lattke und Biologielehrerin Frau Jantzen haben das Milchinstitut in Oranienburg besucht. Frau Sauer und Herr Dr. Quade führten uns durch die moderne, im Jahr 2000 gebaute Lehrmolkerei, in der Lehrlinge aus dem ganzen Land ausgebildet werden.
Natürlich gelten hier strenge Hygienevorschriften und so mussten wir mit einem Schmunzeln Haube, Kittel und Schuhbezüge überziehen. Hier muss alles sauber sein, denn schließlich werden Nahrungsmittel (Milchprodukte) hergestellt.
In zwei Gruppen geteilt, lernten wir viel über die Homogenisierung (Verringerung des Fettanteils) und Pasteurisierung (durch Erhitzen haltbar machen) von Milch. Außerdem erklärten uns die Verantwortlichen die Herstellung von Käse, Joghurt und Butter und deren Verpackung in entsprechenden Maschinen.
Zum Ende der Führung warteten Käsewürfel, Milch und leckerer Pudding zur Verkostung auf uns.
Ganz herzlichen Dank dem Milchinstitut für den schönen Unterrichtsbesuch und die vielen Informationen zur Milch.

Franziska Heidrich Kl. 7/5

Höflichkeit ist eine Zier…

Nachdem unsere Schule am Anfang des Schuljahres an einer Umfrage des Präventionsprojektes “Antibullying”  teilgenommen hatte, überlegten sich Klassenlehrerinnen und Klassenlehrer, wie sie mit den Ergebnissen der Umfrage in ihren Klassen umgehen wollen. Der Klassenlehrer der 10/3 hat sich entschieden, das Projekt weiter zu führen. Er lud den zuständigen Betreuer der Polizei, Herrn Schilling, ein einen Projekttag in seiner Klasse durchzuführen. Es soll erwähnt sein, dass die 10/3 eine ganz durchschnittliche Klasse ist.

Nach den Vorstellungen der betreuenden Lehrer, der Schulleitung und Herrn Schillings von der Präventionsabteilung der Polizei für den Landkreis Oberhavel sollten sich die Schülerinnen und Schüler auf die Thematik vorbereiten, indem sie selbst Gruppenarbeiten mit Präsentationen zum Thema Mobbing und Antibullying erarbeiteten. Hieran zeigte sich ein Hauptproblem der Klasse: Es gibt einige wenige, die für andere arbeiten, denken und schulisches Verhalten reflektieren.

Im Verlauf des Tages wurden Gruppenregeln erarbeitet, die speziell für die 10/3 gelten werden - dazu gehören Höflichkeit und Teamarbeit, sogar der “kategorische Imperativ” Kants wurde verankert; es wurden Schritte bei Zuwiderhandeln ausgemacht und Sanktionen vereinbart, die von der Klasse gegen “Regelsünder” verhängt werden dürfen.

Dieser Prozess der Auseinandersetzung ist sicher nicht allen gleichermaßen entgegen gekommen, und zu der Erkenntnis, dass Höflichkeit schon beim Zuhören beginnt, müssen einige noch gebracht werden. Aber mir als beobachtender Lehrerin hat sehr gut gefallen, dass Probleme offen abgesprochen wurden. Ich hoffe sehr, dass jede und jeder gelernt hat, dass Handeln in der Schule etwas mit jeder Schülerin und jedem Schüler zu tun hat und dass jeder möglichst die Lernbedingungen bekommen soll, die er braucht. Ich wünsche der Klasse 10/3, dass sie sich an ihre Vorgaben hält und ich wünsche jeder einzelnen Schülerin und jedem einzelnen Schüler dieser Klasse, dass sie so stark sein mögen, sich für ihre Regeln einzussetzen. Denn solche Regeln machen Schule besser. (M.M-V.)