Beiträge der Kategorie "Aktuelles am LHG"
Jugend trainiert für Olympia - 2. Halbjahr
Im 2. Halbjahr gingen 14 Mannschaften für das LHG an den Start. Das beste Ergebnis erzielten die Fußballer der Altersklasse II. Als Sieger im Kreis- und Regionalfinale qualifizierte sich das Team für das Landesfinale am 10.06.2010 in Frankfurt. Auch wenn dort kein Spiel gewonnen wurde war es ein großer Erfolg unserer Schüler, sich für die Endrunde der besten acht Schulmannschaften des Landes Brandenburg zu qualifizieren.
Die weiteren Ergebnisse :
| Sportart | Altersklasse | Finale | Plazierung |
|---|---|---|---|
| Volleyball | WK I weib. | Regionalfinale | Platz 5 |
| Handball | WK II männ. | Regionalfinale | Platz 2 |
| Handball | WK II weib. | Regionalfinale | Platz 4 |
| Tischtennis | WK II männ. | Regionalfinale | Platz 5 |
| Basketball | Wk II männ. | Regionalfinale | Platz 3 |
| Basketball | Wk III männ. | Regionalfinale | Platz 5 |
| Fußball | Wk II männ. | Kreisfinale | Platz 1 |
| Regionalfinale | Platz 1 | ||
| Landesfinale | Platz 8 | ||
| Fußball | WK III männ. | Kreisfinale | Platz 9 |
| Leichtathletik | WK III weib. | Kreisfinale | Platz 3 |
| Leichtathletik | WK III männ. | Kreisfinale | Platz 7 |
| Leichtathletik | WK II männ. | Kreisfinale | Platz 9 |
| Leichtathletik | WK II weib. | Kreisfinale | Platz 7 |
| Crosslauf | von 15 Läufern/innen erreichten 3 Podestplätze | ||
Info der Schulleitung zu Änderungen im Stundenplan auf Grund der Wetterlage
Unterrichtsplanung für Freitag, den 11.06.2010
- Die 1. und 2. Stunde laut Stundenplan.
- Ab 09.20 Uhr verkürzte Stunden (30 Minuten).
Dementsprechend gilt folgende Regelung:
| Stunde | Uhrzeit |
|---|---|
| 3. Stunde | 09.20 - 09.50 Uhr |
| 4. Stunde | 09.55 - 10.25 Uhr |
| 5. Stunde | 10.35 - 11.05 Uhr |
| 6. Stunde | 11.10 - 11.40 Uhr |
| 7. Stunde | 12.00 - 12.30 Uhr |
| 8. Stunde | 12.35 - 13.05 Uhr |
| 9. Stunde | 13.10 - 13.40 Uhr |
Für Montag, den 14.06.2010, wird am Freitag entschieden.
Känguru der Mathematik 2010: Die Auswertung ist da!
In diesem Jahr haben 181 (!!!) Schüler unserer Schule erfolgreich am Känguru-Wettbewerb teilgenommen. Deutschlandweit waren es zirka 825.000 Schüler aus über 8.500 Schulen. In Brandenburg beteiligten sich mehr als die Hälfte aller Schulen.
Das Känguru-T-Shirt (für die meisten in der Reihenfolge richtig gelösten Aufgaben) erkämpfte sich Alexander Rotsch (Klasse 7/1) mit 14 hintereinander richtigen Lösungen. Er gewann außerdem wie Dominik Winkler (ebenfalls 7/1) einen 2.Preis. Dritte Preise gab es für Daniel Goepel aus der 9/3 und für Sebastian Ernst aus der 10/3.
Nachfolgend eine Auflistung der Besten unserer Schule in den einzelnen Klassenstufen.
| Name | Punkte | Preis |
|---|---|---|
| Klassenstufe 7 / 8 | ||
| Alexander Rotsch (7/1) | 121,25 | 2.Preis |
| Dominik Winkler (7/1) | 117,50 | 2.Preis |
| Matthias Sommerer (8/3) | 107,25 | - |
| Sophie Rauschenbach (8/3) | 104,00 | - |
| Saskia Hummelmeier (8/2) | 101,25 | - |
| Klassenstufe 9 / 10 | ||
| Sebastian Ernst (10/3) | 102,50 | 3. Preis |
| Sebastian Gläser (10/3) | 101,00 | - |
| Lukas Polakowski (10/3) | 95,75 | - |
| Daniel Goepel (9/3) | 94,75 | 3. Preis |
| Domenik Thimian (9/1) | 90,00 | - |
| Klassenstufe 11 - 13 | ||
| Andreas Burmeister (11) | 84,00 | - |
| Thomas Mösch (13) | 83,00 | - |
| Victoria Reimer (11) | 76,25 | - |
| Philip Engelbrecht (11) | 69,00 | - |
| Victor Diezel (12) | 64,75 | - |
Oscar - Teil 2
Philosophisches gibt’s auch im Trickfilm
Nachdem Deutsch- und LER-Lehrerin Christina Gruhne vor wenigen Wochen den Film mit ihren Schülern geschaut hatte, waren bei den Jugendlichen noch einige Fragen offen geblieben. Der Lehrerin war es darum gegangen, zu zeigen, dass philosophische Inhalte nicht nur in wissenschaftlichen Texten auftauchten. „Natürlich lesen wir auch Schopenhauer und Kant im Unterricht“, sagte sie, aber Philosophie gebe es eben auch in anderen Bereichen – wie in Trickfilmen.
Gerade der Film „Quest“ zeichnet sich durch seine Mehrdeutigkeit aus. Es fällt schwer, ihn abschließend zu interpretieren, nicht zuletzt, weil der Film ohne Worte auskommt. Eine Botschaft lässt sich nur aus der Bildsymbolik erkennen.
Weil im Unterricht noch so viele Fragen offen geblieben waren, entstand bei den Schülern die Idee, den Filmemacher Thomas Stellmach selbst zu befragen. Ein E-Mail-Interview war geplant. Weil Stellmach sich aber gerade in Berlin aufhält, nutzte Christina Gruhne die Chance und lud ihn in die Schule ein.
Auf eine abschließende Deutung des Kurzfilms wollte er sich auch heute nicht einlassen. Er sprach zwar von dem universellen und originellen Thema des Werks, forderte die Jugendlichen aber auf, sich selbst Gedanken zu machen und sich auszutauschen. Das sei das Entscheidende an „Quest“.
Quelle: Oranienburger Genearlanzeiger vom 27.05.2010
Lernen vom Oscarsieger
Regisseur Thomas Stellmach zu Besuch im Louise-Henriette Gymnasium
Nein, den Oscar hatte er nicht mitgebracht, obwohl es sich die Schüler gewünscht hatten. „Der ist drei Kilo schwer, den schleppe ich nicht mit mir rum“, sagte Thomas Stellmach. Dafür berichtete der Trickfilmregisseur den rund 50 Neuntklässlern vom Louise-Henriette-Gymnasium in Oranienburg über die Entstehung von „Quest“ (englisch: Suche) – dem Film, der ihm 1997 den renommierten Preis eingebracht hatte.
Der Kontakt zu dem 45-jährigen Trickfilmregisseur war auf Initiative der Schüler zustandegekommen. „Wir hatten den Film im Unterricht gesehen“, erklärte Christina Gruhne, Lehrerin für Lebensgestaltung, Ethik und Religionskunde. „Dabei haben wir festgestellt, dass viele Fragen offen bleiben.“ Also schrieben sie und ihre Schüler dem Regisseur eine E-Mail – und der bot kurzerhand an, selbst zu einer Unterrichtsstunde vorbeizukommen.
Im Gepäck hatte er neben seinem Film auch dessen Hauptfigur, ein rund 23 Zentimeter großes Männchen aus Latexschaum mit einer aufgeklebten Sandhaut. Auf der Suche nach Wasser durchwandert der Sandmensch in „Quest“ Welten aus Sand, Papier, Stein und Eisen, in denen allerlei Gefahren lauern. Der Film endet damit, dass der Sandmensch zermahlen wird und auf den Meeresboden bröselt, wo er wiederum Gestalt annimmt.
Die Interpretation seines Werks überlässt Stellmach am liebsten den Zuschauern. „Da kann jeder was anderes rauslesen.“ Gerne spricht er dafür über technische Details. Dreieinhalb Jahre hätten die Arbeiten an dem elfeinhalbminütigen Film gedauert. „Pro Filmsekunde braucht man 24 Bilder“, erklärte er.
Nachdem „Quest“ dutzende Preise abgeräumt hatte, reichte ihn Stellmach auch für den Oscar in der Kategorie „Bester animierter Kurzfilm“ ein – und kam unter die vier Nominierten. „Man wusste bis zuletzt nicht, ob man gewinnt“, erzählt der 45-Jährige von der spannenden Oscarnacht. Das schwere güldene Männchen, das die Schüler so gerne sehen wollten, stehe jetzt übrigens in seinem Wohnzimmerschrank. (Von Angelika Pentsi)
Quelle: Märkische Allgemeine vom 27.05.2010