Aktuelles am LHG

Abiturbilder Klasse 13

Die ABI-Bilder sind da. Selbige können noch bis 19.07. bzw. dann wieder ab 17.08.2010 im Sekretariat abgeholt werden.

Verkürzter Unterricht

Unterrichtsplanung für Mittwoch, den 30.06.2010

  1. Die 1. und 2. Stunde laut Stundenplan.
  2. Ab 09.20 Uhr verkürzte Stunden (30 Minuten).

Dementsprechend gilt folgende Regelung:

Stunde Uhrzeit
3. Stunde 09.20 - 09.50 Uhr
4. Stunde 09.55 - 10.25 Uhr
5. Stunde 10.35 - 11.05 Uhr
6. Stunde 11.10 - 11.40 Uhr
7. Stunde 12.00 - 12.30 Uhr
8. Stunde 12.35 - 13.05 Uhr
9. Stunde 13.10 - 13.40 Uhr

Dieser Plan gilt voraussichtlich bis Freitag, den 02.07.2010. Für genauere Informationen bitte an den Vertretungsplan schauen.

Vorankündigung : Theater am LHG

1. Juli 2010
19:00bis22:00
2. Juli 2010
19:00bis22:00

ds_20120„Halt’ die Fresse, Prinzesschen!“
Yvonne soll am Hof eingeführt werden und fügt sich. Alle Angriffe und Demütigungen beantwortet sie mit beharrlichem Schweigen. Nun will der Hofstaat sie umbringen…

Die Gruppe Darstellendes Spiel des Jahrgangs 12 des Louise- Henriette-Gymnasiums Oranienburg zeigt frei nach Gombrowicz’ „Yvonne, die Burgunderprinzessin“, wie der Mechanismus von Konventionen, Tücke und Arroganz, mit dem jeder jeden verfolgt, funktioniert.

Die Aufführungen finden am 1. und 2. 7. 2010 (Do und Fr) jeweils um 19.00 Uhr
in der Aula des LHG statt (als kulturelle Einstimmung auf den Fußballabend!).

Schüler ehrten Namensgeberin

padagogik_2010_21Am 18. Juni 2010 jährte sich der Todestag von Louise Henriette von Oranien zum 343. Mal. Traditionell gedenken Schüler der 11. Klasse an diesem Tag der großen Kurfürstin. Auch in diesem Jahr legten Schüler wieder einen Blumenkranz am Denkmal von Louise auf dem Schlossplatz nieder.

Pädagogikkurs besucht Montessori-Schule

„Hilf mir, es selbst zu tun!“ Mit dieser zentralen Maxime der Reformpädagogin Maria Montessori hatten sich die Schüler des Pädagogikkurses Klasse 13 schon länger beschäftigt. Theoretisch. Nun wollten wir uns selbst davon einen Eindruck verschaffen, wie Montessoris Grundsätze eines individuellen Unterrichts in die Praxis umgesetzt werden.
So besuchten wir die Montessori-Grundschule in Oranienburg, die seit 2009 ihren Standort in der Bernauer Straße hat.

Empfangen wurden wir von einer Schar neugieriger Erstklässler: „Kommt Ihr heute zu uns zugucken?“, fragten sie erwartungsvoll. Für einige Stunden konnten wir die Grundschüler in ihrem Lernalltag beobachten.

Der Anspruch der Montessori-Pädagogik besteht darin, dass sich die Umgebung dem Kind anpassen soll. Nicht umgekehrt. Denn: „Jedes Kind ist anders“, so Montessori. Deshalb brauche jeder Schüler individuelle Zuwendung. Dies ist in überfüllten Klassen nur sehr schwer möglich. An der Montessori-Schule wird deshalb auf kleine Klassen Wert gelegt. Anspruch ist es deshalb, dass schwächere Schüler nicht unter Leistungsdruck geraten und leistungsstärkere sich trotzdem nicht langweilen.

Die Pädagogik-Schüler waren überrascht davon, wie gut sich die Kinder während der Beschäftigung mit einem selbst gewählten Arbeitsmaterial konzentrieren konnten. Freiarbeit soll hier nicht Freizeit heißen, sondern intensives Lernen, aber mit eigenem Lerntempo. Kein Stress. Vorgaben gibt es dennoch: Ein Wochenplan hält fest, was erreicht werden muss.

Wir waren auch sehr erstaunt, wie ruhig und diszipliniert die Kinder arbeiteten. Trotz vieler Freiheiten gibt es aber auch feste Regeln an der Montessori-Schule: Wer beispielsweise Hilfe brauchte, heftete einen Papier-Igel mit seinem Namen an eine Tafel und musste dann warten, bis sich die Lehrerin ihm zuwenden konnte. Frontalunterricht soll vermieden werden. Denn nach der Auffassung von Maria Montessori soll der Lehrer kein Belehrer des Kindes sein, sondern dessen Gehilfe.

Für die Schüler des Pädagogikkurses war es eine gute Gelegenheit, einen praktischen Einblick in Ansätze der Reformpädagogik zu bekommen.